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Martin & Heike (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2012 • 2 Wochen • Strand
Super 4-Sterne-Hotelanlage mit 5-Sterne-Küche
5,5 / 6

Allgemein

Das Sandy Beach ist ein 4-Sterne-Hotel mit großzügiger Gartenanlage mit zahlreichen Palmen, riesigen Schatten spendenden Benjaminen (die, die in Deutschland im Blumentopf bestens mal einen Meter groß werden) und Liegewiesen. Die Wohnanlagen bestehen aus überwiegend nur zweistöckigen Gebäuden und fügen sich gut in die Anlage ein. In der Anlage gibt es zwei Pools mit Poolbars, ein Hauptrestaurant, ein italienisches Restaurant und eine griechische Taverne. Für das italienische Restaurant und die Taverne ist eine Anmeldung zum Essen erforderlich, das Essen wird von All-Inclusive abgedeckt, Getränke müssen dort jedoch extra bezahlt werden. In einem Minimarkt kann man Dinge des täglichen Bedarfs erwerben, wie Getränke, Drogerieartikel, Postkarten etc. Wir hatten zwei Doppelzimmer gebucht und waren mit den Zimmern sehr zufrieden. Sie waren nett eingerichtet und in gutem Zustand. Sogar die Betten hatten eine feste Matratze und waren nicht etwa durchgelegen (wie schon öfters anderswo erlebt). Die Ablagemöglichkeiten im Schrank waren mehr als ausreichend. Die Zimmer verfügen über ein sauberes Bad und Klimaanlage, Kühlschrank, kleinen Fernseher auf dem Schreibtisch sowie über einen Balkon mit Bistrotisch und Stühlen. Das im Katalog versprochene Wertgelass fehlte jedoch in beiden Doppelzimmern. Ansonsten einziger Mangel der Zimmer war das Schließsystem mit einer elektronischen Chipkarte: Mehrfach mussten wir die Karte austauschen lassen, weil sie einfach nicht mehr funktionierte. Dieselbe Karte benötigt man auch, um im Zimmer die Stromversorgung und Klimaanlage zu aktivieren. Als weiteren Mangel bezüglich der Chipkarte empfanden wir, dass pro Zimmer nur eine Karte ausgegeben wird. Wenn man mal getrennte Wege gehen möchte, ist das sehr unpraktisch. Zu unserer Reisezeit waren etwa 90 % der Gäste Deutsche und 10 % Polen. Klar überwogen Familien mit Kindern im schulpflichtigen Alter, einige jüngere Paare (zwischen 20 und 30 Jahren) und auch wenige Ältere waren dabei. Das Hotel richtet sich auch in der Katalogbeschreibung an Familien. Und dann wären da noch: Eine moderne und freundliche Lobby, eine Boutique, herrliche große Terrasse zwischen Hauptrestaurant und Pool, auf der man unter schattigen Bejaminen sitzen und verweilen kann. Im Lobbybereich gibt es WLAN, das sich das Hotel mit 5 € pro Stunde bezahlen lässt – kein preiswertes Vergnügen. Tipp: Zur nächsten Taverne laufen und dort Free WiFi nutzen, dann hat man für etwa den gleichen Preis noch einen Cocktail dabei :-). Den Urlaub ausschließlich im Hotel und am Strand zu verbringen, ist viel zu schade. Auf jeden Fall können wir einen Tagesausflug zur benachbarten Vulkaninsel Nisyros empfehlen. Er wurde von Neckermann organisiert angeboten und beinhaltet Bustransfer vom Hotel zum Hafen von Kardamena, Schifffahrt nach Nisyros, geführte Ortserkundung und Busfahrt zum Vulkankrater mit Gelegenheit zum (kurzen) Fußmarsch in die Caldera zu dampfenden Schwefelaustritten und Weiterfahrt zum wunderschönen Ort Nikia oben am Kraterrand. Zum „Pflichtprogramm“ gehört selbstverständlich ein Besuch von Kos-Stadt, die einen sehr schönen großen Hafen, diverse Ausgrabungsstätten, und reichlich Shopping-Möglichkeiten bietet. Wie schon geschrieben besucht man die Stadt am besten und preiswertesten per Linienbus. Dort gibt unterhalb der Kirche im Zentrum jetzt „YoCa“, wo aus griechischem Joghurt ein großartiger Frozen Joghurt zubereitet wird. Besser als jedes Eis, ein Tipp für Feinschmecker, ausprobieren! Wir hatten außerdem für drei Tage einen Mietwagen bei Avis (über den Reiseveranstalter Neckermann) gebucht. Für den, der unabhängig mobil sein möchte, ist dies die beste Möglichkeit, die Insel zu erkunden. Zwei Tage sind jedoch völlig ausreichend. Ein Besuch des Asklepion, des Bergdorfs Zia und der Strände in Westen der Insel sollte man auf jeden Fall einplanen. Ein absolutes Highlight war der Geheimtipp des Reiseleiters Guiseppe: Ein mitternächtliches Bad in Thermes, einer Thermalquelle, direkt am Strand und ins Meer mündend, bei Vollmond unter dem Sternenhimmel. Einfach SUPERSCHÖN!!! Dieses Event ist ausschließlich privat per Mietwagen möglich und garantiert unvergesslich. Taschenlampe und Badesachen nicht vergessen! Ganz allein ist man aber trotzdem nicht: Zwischen 0:00 Uhr und 1:30 Uhr waren vielleicht noch 20 Menschen außer uns dort (gegenüber 200 am Tage). An windstillen Abenden oder bei schwachem Wind muss man abends mit Mücken rechnen. Auf der Hotelanlage und im Outdoor-Theater ist Autan sehr hilfreich (gibt´s auch im Minimarkt). Letzter Tipp: Eine Tagestour per Boot vom Hafen Kos aus zu den benachbarten Inseln. Einfach mal am Abend den Hafen umrunden und Angebote einholen. Die zahlreichen Schiffe fahren täglich und bieten neben der Schiffsfahrt Aufenthalt auf zwei Inseln, Badegelegenheit in einer schönen Bucht sowie Barbecue an Bord. Und noch ein Hinweis: Die Griechen waren auch während der Finanzkrise gastfreundlich wie immer. Kreditkarten werden derzeit jedoch nicht uneingeschränkt akzeptiert. Insbesondere Tankstellen nehmen nur Cash. Es gibt jedoch Geldautomaten in Kos-Stadt und in Tigaki, jedoch nicht im Marmari. Am besten etwas mehr Bargeld mitnehmen für die ersten Tage oder per EC-Karte bezahlen.


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten (erstmals als Familie) kein Familienzimmer, sondern zwei separate Doppelzimmer. Das war sehr entspannend und sehr zu empfehlen – muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Unsere Zimmer waren nicht gerade übermäßig groß, aber für den Urlaub völlig okay. Man hält sich ja eh die wenigste Zeit im Zimmer auf. Die Betten waren gut, endlich mal keine extrem weiche bzw. durchgelegene Matratze. Der Kleiderschrank war geräumig, Schreibtisch, kleiner Fernseher (mit vier deutschsprachigen Programmen), Kühlschrank, Klimaanlage (für die Nacht sehr wichtig im August!!!), Bad mit Badewanne und integrierter Dusche, kleiner Balkon. Entgegen der Katalogbeschreibung gab es in unseren beiden Doppelzimmern keinen Mietsafe. Den hätte man sich in einer Schließfachanlage an der Rezeption mieten für 12 € pro Woche können, die ersten drei Tage war aber nichts frei, dann haben wir ganz darauf verzichtet. Gut war ein Mückenschutzgitter vor der Balkontür, 100%ig sicher waren wir damit aber auch nicht, da bei geöffneter Tür doch gelegentlich ein solcher Plagegeist eingedrungen ist.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das Essen allein ist schon die Hotelbuchung wert :-) . Wir haben noch nie in einem All-Inclusive-Hotel so hochwertiges Essen bekommen. Bei denen, die darüber noch etwas zu meckern haben, möchte ich mal in die Küche schauen… Besonders hervorheben möchte ich, dass es täglich landestypische griechische Küche gab. Sehr abwechslungsreich, besser als in manchem Spezialitätenrestaurant in Deutschland. Die griechische Küche ist mit ein Grund, warum wir immer wieder gerne nach Griechenland reisen. Allein die Vorspeisen waren so zahlreich und lecker zubereitet, dass die Auswahl schwer fiel und wir nicht selten kaum noch Platz für die Hauptspeisen hatten. Krautsalat (weiß und rot), Zaziki, griechischer Salat, Tarama, gefüllte Weinblätter, Riesenbohnen, Oliven, Peperoni, Kapern, Schafskäse, eingelegte Auberginen sowie verschiedene angemachte Salate … was das Herz begehrt. Auch die Hauptspeisen waren ein Gedicht: Gyros, Souflaki, Pitta, Fleisch von Schwein und Huhn, Fisch, Calamares mit Beilagen wie Pommes, Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Wer partout nicht griechisch essen mochte (warum reist man dann überhaupt nach Griechenland?), konnte aber im Hauptrestaurant auch etwas finden oder im italienischen Restaurant essen gehen. Dort müssen aber die Getränke trotz all inclusive bezahlt werden. Das italienische Restaurant haben wir nicht genutzt, wohl aber die höher gelegene urige griechische Taverne, von der man einen Überblick über die Hotelanlage und den Pool genießen kann. Dessertfreunde kommen auch auf ihren Geschmack: Viel Obst, Cremes, Kuchen usw. Einziger Kritikpunk an der Gastronomie: Das Eis am Nachmittag war extrem flüssig. Dabei hatte ich kein gutes Gefühl, gerade bei den extrem heißen Temperaturen, daher habe ich es gar nicht erst probiert. An Getränken gab es Wasser, Softdrinks (aber z. B. keine „echte Coca Cola“) Bier, Wein und Ouzo, Raki, Brandy etc, Kaffee und Tee. Cocktails und Eiskaffee (Frapée) sind nicht inklusive, sondern müssen bezahlt werden. Der Frapée für 2,50 € bei Alexandros an der vorderen Poolbar ist Weltklasse. Bemerkenswert: Auf Wunsch wurde den Gästen Mineralwasser in eigene Flaschen abgefüllt. So etwas ist selten! Wir haben jedoch im Minimarkt des Hotels für die Nacht 6er-Träger mit 1,5 Liter-Flaschen gekauft. Alle Getränke gibt es grundsätzlich in Gläsern und nicht in umweltbelastenden Einweg-Plastikbechern. Nur kleineren Kindern wurden Getränke in Plastikbechern angeboten. Probleme mit Scherben gab es nicht.


    Service
  • Gut
  • Das Hotelpersonal spricht Deutsch und Englisch, Verständigungsprobleme gab es nicht. Wir fühlten uns immer wohl. Als wir bei Ankunft zunächst Doppelzimmer hatten, die uns etwas dunkel erschienen und deren Lage uns nicht so gut gefiel durften wir uns zwei andere Zimmer anschauen und dann das wählen, das uns besser gefiel (mit Blick auf den Pool). Die Zimmer wurden immer gut gereinigt, das Reinigungspersonal war sehr freundlich. Die Rezeption war kompetent und hilfsbereit, Probleme mit der Türschließung wurden schnell behoben. Besonders positiv aufgefallen ist uns der Service an den Poolbars und im Restaurant. An der Poolbar wurde einem der Getränkewunsch schon an den Augen abgelesen, die Barkeeper kannten ihre Gäste und wussten genau, wer was am liebsten trinkt. Das Personal war immer gut gelaunt und zu Späßen aufgelegt. Im Restaurant war alles tip-top in Ordnung, benutztes Geschirr wurde meist flott abgeräumt und am Buffet wurde ständig darauf geachtet, dass Speisen nachgereicht wurden, alles lecker präsentiert wurde und die Buffet-Tresen sauber sind. Hat mal ein Gast gekleckert wurde alles innerhalb von Sekunden sauber gemacht. Selten ist uns das so positiv aufgefallen wie hier.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Hotel liegt in Marmari, wie im Katalog beschrieben, nur durch eine minimal befahrene Straße direkt am weißen Sandstrand. Für uns war das einer der besten Strände der Insel, wir waren bereits zum zweiten Mal auf Kos und kennen die Strände. Marmari ist neben Tigaki der Hauptort für Touristen im Norden von Kos und ruhiger als der östlich gelegene Nachbarort. Der Bereich hinter dem Hotel ist ländlich: Es gibt zahlreiche Felder und teilweise auch Rinder und Ziegen. Zur nächstgelegenen Taverne sind es etwa 400 Meter, in weiteren 200 Metern erreicht man die Hauptstraße des Ortes mit weiteren Tavernen, Minimärkten, Autovermietungen sowie den üblichen „Luftmatratzen-Geschäften“. Richtige Party-Locations sind uns nicht aufgefallen, haben wir aber auch weder gesucht noch vermisst. Wer Party machen will, findet in Kos-Stadt ein großes Angebot. Der schon erwähnte Strand war für uns der Hauptgrund, dieses Hotel zu wählen. Wir wurden nicht enttäuscht! Der weiße Sandstrand ist sauber und im Vergleich zu anderen Stränden recht breit. Am Strand kann man Strandliegen und Sonnenschirm mit Windschutz mieten. Das Meer ist ebenfalls sauber und lädt mit circa 24 bis 25 Grad zum Baden ein. An manchen Stellen befinden sich im Brandungsbereich Kieselsteine und etwas weiter im Wasser auch mal größere Steine. Dies war aber nicht wirklich störend. Nach stärkerem Wind waren gelegentlich auch mal einige Algen im Wasser, aber nur in einem kleinen Bereich. Einfach herrlich ist der Blick vom Strand über das Meer hinüber zu den benachbarten Inseln Pserimos, Plati und Kalymnos sowie zum türkischen Festland. Die genannten Inseln und auch die Türkei kann man von Kos-Stadt aus gut per Bootsausflug erreichen. Kos-Stadt kann bequem mit dem regelmäßig fahrenden Linienbus in 25 Minuten Fahrzeit für 2 € pro Person ab der Bushaltestelle direkt vor dem Hotel erreicht werden.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Sportprogramm haben wir nicht genutzt, es gab aber reichlich Angebote wie täglich Wasserball, Beach-Volleyball, Darts, Tischtennis. Die Animateure waren unaufdringlich und immer gut gelaunt. Das abendliche Unterhaltungsprogramm war abwechslungsreich: Einmal wöchentlich gibt es einen griechischen Abend mit Folklore und einer Tanzgruppe, ansonsten Beachparty, Tanzaufführungen (Broadway, India) und Shows der Animateure im Theater, Bingo und anderes. Ein Fußballplatz und Tennisplatz sowie ein Kinderspielplatz sind auch vorhanden. Insgesamt gut, obwohl wir in anderen Urlauben schon noch besseres gesehen haben.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(25)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Martin & Heike
    Alter:46-50
    Bewertungen:7