Besonders begeistert hat uns das stets umfangreiche und perfekte Buffet. Man achtet im Hotel auf Ordnung. Alle dienstbaren Geister tragen knitterfreie und ihrer Position entsprechende Kleidung, alle Wünsche werden von den Augen abgelesen. Einfach perfekt für Familien, die wirklich einmal richtig vom normalen Leben ausspannen wollen, sich um nichts kümmern müssen, als darum, dass sie die Abreise nicht verpassen. Die Räume sind zwar sicher nicht mit einem deutschen Standard zu vergleichen, aber zweckmäßig. Und mal ehrlich... im Urlaub sitzt man 90% des tages im Zimmer. Eher am Pool, am Strand, an der Bar, bei umfangreichen Veranstaltungen usw. Und dabei kann man dem Sandy Beach nur schwer das Wasser reichen. Gereinigt wird täglich, zusätzliche Handtücher für den Strand werden ausgegeben, Wasserflaschen kann man problemlos nachfüllen lassen und Essen gibt es satt.. Wer internationale Gäste kennenlernen will... Schweiz, deutschland, Frankreich, Russland, Italien... und mehr... alle sind vorhanden. All inclusive bedeutet hier auch wirklich, dass alles inclusive ist. Die Telefongesellschaften Griechenlands sind scheinbar alle im Sandy Beach vertreten. Von 60 bis 100% Netzabdeckung schlagen sie alle einmal zu. bei den heute anstehenden Roaminggebürenabsprachen ist es so gut wie unwichtig, mit wem man dann nach Deutschland telefoniert. Der Preis der reise war O.K.. Die ausflüge sind teuer. Kinder werden bei der Ausflugsbuchung anders angesehen, als bei der Reisebuchung. unsere Tochter (14) galt für die Reise als Kind. Für die Ausflüge aufgrund der griechischen Vorgaben als Erwachsene. So kamen wir nicht in den Genuss, unseren Sohn (9) als Zweitkind bei den Ausflügen kostenlos mitnehmen zu können. Wir hatten vin Ende Juli bis Anfang August nur Sonne, mal etwas Wind, aber perfektes Wetter an einem tollen urlaubsort in einem schönen Hotel. Bei der Buchung der Ausflüge bitte darauf achten, genau zu erfragen, welche Leistungen inklusive sind und wie lange man an den einzelnen Orten Zeit zur eigenen Verfügung hat (in der Stadt Bodrum sollte man 3 Stunden Freizeit mindestens haben, am Krater von Nissirous 45 Minuten oder mehr, in KOS-Stadt 2...3 Stunden). Der Flughafen Kos ist ein einziges Fiasko. Die Reiseleitung versucht, soviel wie irgend möglich zu helfen. Aber die Griechen haben da einen Vorortflughafen mit einem Flugplan vergleichbar mit Frankfurt (übertrieben... aber Sie verstehen sicher, was ich meine... zu klein, zu langsam... bei Hin- wie auch bei Rückflucg).
Wie man es bei einem 4-Sterne-Hotel nach griechischer Lesart erwartet, so sind auch die Zimmer, in denen man eh' nur schläft. Zweckdienlich eingerichtet mit Betten, Schreibtisch, Stühlen, Schrank, Kofferablagen, Kühlschrank, ausreichend groß für die angegebene Personenzahl, für Griechenland großem Badezimmer mit Wanne/Dusche, Waschbecken, Waschablage, Fön, Toilette, Handtuchhaltern, Seife, Spiegeln. Die Klimaanlage ist sicher gut im Zimmer. Natürlich verbraucht sie viel Strom. So fällt (selten) mal für eine kurze Zeit der Strom aus (Problem aller griechischen Inselhotels). Dafür ist die Anlage per Temperatureinstellung regelbar (Splittanlage von Mizubishi, wie in jedem deutschen Baumarkt käuflich). Der Balkon ist klein, aber zweckmäßig mit Tisch, Stühlen und Meerblick (herrlich). Dazu auch noch Blick auf den Pool und die Urlauber, die ab 6:00 Uhr im Malle-Fieber schon denken, Liegen besetzen zu müssen und dann vielleicht gar noch das Hotel schlecht bewerten, weil sie gg. 7:30uhr nicht mehr die Lieblingsliege bekamen. Auf jeden Fall lustig!! Ein Safe kann an der Rezeption gebucht werden. Da es bis 23:00 Uhr bei All-inclusive alkoholische Getränke gibt und bis 24:00 Uhr alle erfrischungen, ist eine Minibar unwichtig. Unser Zimmer im hinteren Block (600-Nummern) war in Ordnung, recht neu, vor kurzem erst vorgerichtet, sauber, täglich gereinigt und zweckmäßig. Im Zeitalter des Handys ist ein Telefon auf dem Zimmer unwichtig.
Zuhause kann man solch eine Reichhaltigkeit nicht finden. Direkt nach der Rückkehr waren wir zum Brunch in einem bekannten dresdner Restaurant geladen, welches nur positive Bewertungen hat. Doch dieses Buffet kam uns so kleinlich, unvollkommen und einfach schlecht vor gegen das, was wir im Sandy Beach erlebten und aßen. Keiner von uns schaffte es in den 14 tagen, alles einmal angemessen zu kosten und zu genießen... viel, perfekt, toll! Die Qualität der Speisen entsprach der wirklich gehobenen griechischen Küche, wobei es ebenfalls deutsche Gerichte gab. Alles perfekt saugber. Wird ein tisch verlassen, legt man nicht nur neues Besteck auf, sondern wechselt auch die Decken. Täglich frisch bereitete Speisen (Grill o.ä.). Es gibt ein Hauptrestaurant, in dem man ab 5:00 uhr kontinentales Frühstück bekommt. Ab 7:15 Uhr gibt es reichhaltiges Frühstück von Englisch über Griechisch und Deutsch bis hin zu Obst usw. Die Bars an den Pools öffnen 10:00 Uhr mit allen wichtigen Getränken (Erfrischungen, Bier, Brandy, Ouzo...) kostenlos im All-inclusive-Tarif. Mittag ab 12:30 bis 14:00 Uhr im hauptrestaurant, bis 14:30 Uhr im Italienischen Restaurant. Die Poolbars bleiben offen bis 18:00 Uhr. dann übernimmt (ab 17:00 Uhr) die Hauptbar an der Hotellobby die Getränke, währeend die Poolbar am hinteren Pool offen bleibt. Neben dem Abendessen im haupt-Restaurant kann man auch in der über dem Minimarkt mit Blick auf Meer und Pool gelegenen Taverne essen. Dort sind die Speisen im All-inclusive-Tarif enthalten. Die Getränke sind zu bezahlen (dafür auch noch reichhaltiger, als an den Bars und im Hauptrestaurant - Weinsorten, Weizenbier usw.). Die Küche ist international. Natürlich griechisch geprägt (immer ausreichend Zaziki und Schafskäse, Früchte und Salat). Wirklich lecker!! Man wird persönlich begrüßt... vom Maitre und von den für die einzelnen Tischgruppen zuständigen Kellnern (für das Eindecken und Abräumen). Keine Trinkgelder und Preise sind zu beachten, da es sich ja um ein All-inclusive-Hotel handelt. Da die Angestellten jedoch von April bis Oktober täglich von 5:00 Uhr... 6:30 Uhr bis 21:00 Uhr... 24:00 Uhr ohne Schichtwechsel durcharbeiten, wird man ihnen sicher zum Abschied ein kleines Trinkgeld geben. Wir haben das mit unseren Kellnern Gianis, Maria und Sadry gern getan, weil sie wirklich freundlich und perfekt waren.
Kein einziges Mitgleid von Hotelcrew und Reiseveranstaltung/Animation war jemals unfreundlich. Auf jede Frage wird eingegangen. Sitzt man abends an einem der beiden großen Pools innerhalb der Anlage, kommen die Animateure gar auf die Gäste zu, fragen, was sie erlebt haben, leiten mögliche kleine Probleme sofort weiter oder geben Tipps zu Veranstaltungen usw. Jeder Hotelangestellter kann sich zumindest in Englisch verständigen. Die, die schon länger im Gewerbe sind, sprechen auch annehmbar deutsch. Und nicht einmal passierte es uns, dass jemand bei Problemen plötzlich nichts mehr verstand. Vielmehr bemühte man sich sofort, jemanden zu finden, der noch besser mut uns reden konnte. Das war z.B. bei unserer berechtigten Beschwerde über eine Reiseleiterin bei einem Ausflug so. Dabei muss man wissen, dass die Ausflüge ausnahmslos von zertifizierten griechischen Reiseleitern geführt werden, auf die der Reiseveranstalter und das Hotel angewiesen sind (griechische Staatsvorgaben). Diese Reiseleiter haben evebtuell einen Nebenverdienst (Absprachen mit Händlern, Tavernen, Busfahrern) und nicht einmal der große Konzern Neckermann kommt gegen diese Vetternwirtschaft der Griechen an (Bsp. Reiseleiterinnen Katherina und Antonia, die sogar schon beim Tourismus auf Neckermannv erlangen vorgeladen wurden, jedoch immer noch tun, was sie wollen). Die Zimmerreinigung (ich erwähnte es schon) findet täglich statt. handtücher werden auch täglich gewechselt. lles wirklich gut. Kinderbetreuung wird durch die Animation von thomas Cook/Neckermann gemanagt. Beschwerden werden ernst genommen. Beispiel: Das restaurant hat einen Maitre, der für alle Verpflegung zuständig ist und auch laufend scheut, dass alles stimmt. Fehlen Getränke, wird das von ihm sofort geregelt. Man entschuldigt sich nicht nur ordentlich, sondern löst eventuelle Probleme sofort und unkompliziert.
Einmal umfallen, schon steht man am herrlichen Sandstrand. Dort stehen Liegen und Sonnenschirme in ausreichender Anzahl bereit, die zwar zu bezahlen sind. Aber in Zeiten klammer kassen in Griechenland kann man auch einmal darüber hinwegsehen, dass die Auskunft 'der Strand gehört icht zum Hotel' nicht stimmen kann, weil doch der dortige Zahlmeister gleichzeitig für die Swimmingpools im Hotel zuständig ist. Der nächste Ort ist Mamari. In nur fünf Minuten erreicht man den kleinen Ort mit Tavernen, Mini- und Supermärkten am Strand entlang. Die Preise sind nach unseren erfahrungen günstiger, als in KOS-Stadt. Neben den vielen vom Reiseveranstalter angebotenen Ausflugsmöglichkeiten (jeden Tag drei bis vier geführte Touren über die Insel, in die Türkei, nach Nissirous usw.) ist es nicht weit zur Hauptstraße der Insel, von wo man dann in alle Richtungen gehen, wandern, radfahren oder mit dem Auto fahren kann. Direkt vor dem Hotel befindet sich eine Bushaltestelle, an der Mo bis So alle Stunden Busse in Richtung KOS-Stadt gehen, von wo man dann die ganze Insel erobern kann. Nahe Berge, Ebenen, Haine, kleine Wälder, Ausgrabungen, viel Geschichte, Einkaufsmeilen, Bootsfahrten, Galerien usw. sind so erreichbar.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Jeden Tag ist ein alternsgemäßes Programm (Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, fast Erwachsene, Erwachsene). Es gibt den Neckermann-typischen Kinderclub, dessen Lieder sich seit 2001 kaum geändert haben, die jedoch immer noch begeistern (ist auch ein Wiedererkennungseffekt und selbst für die Eltern mitreißend). Sportliche Aktivitäten gibt es für jede Altersgruppe. Fußball, Volleyball, Tennis, Wasserball, Tanz, T-Shirt-Malerei, Show, Märchen, Zauberei, Bastelei usw. Die Animationscrew studiert ganze Abendveranstaltungen ein (Mama Mia, Sketche, Comedy) und es gibt jede SWoche zusätzlich noch einen tanzabend (im Wochenwechsel am Strand oder am hinteren Pool), einen griechischen Abend ohne Zusatzkosten usw. Stellvertretend für alle Animateure waren wir besonders von Lyubo und Poli begeistert, die mit ihrem Können und ihrer Art mit allen Gästen umzugehen (Kinder, wie auch deren Eltern) stets das Gefühl vermittelten, man wäre zuhause (was natürlich auch einen gehörigen Abschiedsschmerz einschloss). An den beiden Pools (jeweils mit Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, daneben stets Kinderbecken) stehen genügend Liegen und Sonnenschirme bereit (kostenlos). Am Strand sind die Liegen mit 2,50 EUR/Liege/Tag zu bezahlen, aber natürlich bei der herrlichen Lage und dem zugehörigen Sonnenschirm und dem seitlichen Sonnenschutz damit nichgt überbezahlt. Am Strand und an den Pools gibt es immer Duschen und Umkleidekabinen. An den Pools auch Toiletten. Da der Weg vom Strand zum Hotel aber nicht weit ist und man sich auch noch direkt vor dem Hotel die Füße am Wasserhahn abspühlen kann, sollte der Weg zur Hoteltoilette nicht zu schlimm sein.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Stefan |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


