Das Hotel ist etwas im Stil einer arabischen Kleinstadt gebaut, die Wege erinnern an Gassen in der Altstadt, die Häuser zwei bis drei geschossig, mit kleinen Türmchen, Arcaden und Durchgängen zu den schön begrünten Innenhöfen. Überhaupt ist die gesamte Anlage sehr gepflegt und für Ägyptische Verhältnisse sehr grün. Das Coraya liegt, von den Schwesternhotels durch die relativ weitläufige Bucht getrennt, einzeln und sehr ruhig. Dies kam uns sehr entgegen. Die Sauberkeit in der Anlage, als auch in den Zimmern war gut bis sehr gut, fast stetig sah man die Gärtner in den Aussenanlagen werkeln, die Roomboys fegten die Wege, alle Angestellten waren von Anfang an sehr freundlich und zuvorkommend. Als wir in der vorletzten Septemberwoche anreisten, war das Hotel noch nicht voll belegt, dies änderte sich, als das Ende des Ramadan kam. Dann kam es auch manchmal zu leichten Staus beim Essen ( insbesondere bei den Omlettbratern, Käse/Salamischneidern etc.) Nationalitätenquerschnitt: ca 60 % deutschsprachig, 20% Italienisch, der Rest Polnisch, Russisch, Englisch-Sprachig. aber zu keiner Zeit stark negativ auffallend. Was sehr positiv auffiel, niemand brauchte sich einen Schirm oder Liegen zu reservieren, selbst in der zweiten Woche waren sowohl am Strand, als auch an den Pools bis 13. 00 Uhr noch freie Liegen unter den Schirmen zu finden. Dennoch waren einige Leute der Ansicht, das zeitiges Reservieren die Urlaubsfreude erhöht und wurden allerdings nie an den Liegen gesehen. Wir hatten AI (Pharao Club) gebucht und wurden unter anderem mit einer an uns persönlich gerichteten Karte auf dem Zimmer begrüßt. Den Bademantel brauchten wir nicht wirklich, allerdings waren die Hausschuhe o. k. Wessen Einreisevisum nicht im Preis includiert ist, sollte das Visum nicht beim Reiseleiter des Veranstalters kaufen, sondern am separaten Schalter (Preis beim Reiseleiter 18€ am Flughafenschalter 14 US $). Wer ohne Transfer ankommt auch lieber mit dem Taxi fahren, Mitreisende berichteten uns, dass sie an den Reiseleiter pro Person € 20, 00 zahlen mussten, um vom Bus mitgenommen zu werden.
An unserem Zimmer gab es wenig auszusetzen, es war zwar relativ klein, aber ausreichend möbliert, Safe im Zimmer(kostenlos). Die Minibar wurde täglich mit Softdrinks und Wasser aufgefüllt. Wie bereits erwähnt war im AI-Paket Bademantel und Hausschuhe inkludiert. Das Bad ausreichend groß, mit Duschkabine, Fön, Rasierzeug, Duschbad (allerdings mehr was für Frauen). Gelegentliche Geräuschbelästigung vom Zimmer darüber (Poltern von Türen, Schurren der Sessel) Im Fernseher, wen es interessiert 5 Dt-Sprachige Programme. Stromversorgung 220V.
Es gibt ausser dem Hauptrestaurant nur noch ein Ala Carte-Restaurant, in welchem man als AI Gast zwar abends essen kann, Mittags aber ebenfalls bezahlen muss. Das Essen im Hauptrestaurant ist der eigentliche Knackpunkt. Es ist nicht wirklich schlecht, jedoch läßt die Qualität, insbesondere die geschmackliche für ein 5 Sterne Haus recht zu wünschen übrig. Die Speisen waren meist wenig oder gar nicht gewürzt, auch die Zubereitungsart variierte wenig bis gar nicht. Das ist auf jeden Fall verbesserungswürdig. Hungern musste allerdings niemand, wenn ein Gefäss leer war, wurde zügig nachgefüllt. Die Speisen waren anscheinend immer frisch, wir haben von niemandem gehört, der irgendwelche Magen-Darm Probleme hatte. Auch das Obstangebot war recht dürftig. Dafür zum Abend das Dessertangebot sehr gut und wohlschmeckend. Zu jeder Mahlzeit war es möglich, sich auf die Terrasse zu setzten und den Blick über die Anlage und/oder das Meer schweifen zu lassen. Besonders Abends waren die Terrassenplätze schnell belegt. Das Restaurant ist kmplt Nichtraucher. Morgens liefen die Kellner mit Kaffee- und Teekannen herum, jedoch war der Kaffee eigentlich nicht geniesbar, solch schlechten Kaffee habe ich bisher erst in Tunesien in einem 3 Sterne Haus vorgesetzt bekommen. Man konnte sich allerdings einen Espresso bestellen, jedoch wurde der aus der "Night & Day" Bar geholt und man musste entsprechend lange darauf warten. Der Service der Poolbar mit SwimUp Bereich kann von uns nicht beurteilt werden. In der Beach Bar war die Bedienung recht flott, man konnte hier auch den Einen oder anderen Snack zu sich nehmen und wenn man seinen Espresso mitnehmen wollte geschah es schon, dass der Kellner die Getränke zum Strand brachte. Die "Nacht-Bar" wurde von uns nur einmal kurz besichtigt, Die Qualität der angebotenen Cocktails an allen Bars ist keine 4-Sterne wert. am besten fährt man noch mit Weißwein (der ist wenigstens einigermaßen gekühlt) und Longdrinks wie Cuba Libre. Die Kellner , zumindest die, die wir kennengelernt haben waren flink, sowohl beim bedienen, als auch beim Eindecken verlassenenr Tische, immer freundlich und zuvorkommend und hatten sich in unseren Augen auch Ihr Trinkgeld verdient. (Wir haben alle zwei/drei Tage 3-5 US$ gegeben)
Der gute Service zeigte sich bereits beim Einchecken, wir mussten uns nicht, wie in vielen ander Hotels erlebt, an der Reception drängeln, sondern wurden bereits am Taxi von einem deutsch sprechenden Angestellten abgeholt, setzten uns mit einem Fruchtsaft in der Hand an einen Tisch in der Lobby und erhielten alle Unterlagen samt Stift zum Platz gebracht. Nach dem Ausfüllen geleitete uns ein Angestellter zu unserem Zimmer und gab uns dabei bereits die ersten Informationen (Essenszeiten, Wo sich was befindet etc.). Leider lag unser Zimmer nicht in einer der oberen Etagen und als wir dies dem Mitarbeiter sagten bot er uns einen Zimmertausch , allerdings erst am nächsten Tag an. Wir haben das Angebot nicht angenommen, da wir letztlich mit dem Zimmer recht zufrieden waren und nicht einen halben Tag mit einem Umzug vergeuden wollten.(Wären wir länger geblieben wären wir sicher umgezogen). Die Zimmereinigung war voll in Ordnung, auch ohne Trinkgeld, welches wir wenn, generell erst nach einigen Tagen geben. diesmal aber zu Recht. Täglich neue Figuren auf dem Bett, naja, muss nicht sein, ist aber immer ein nettes Gimmik. Abends so gegen 18. 30 Uhr erschien der Roomboy, um unsere Strandhandtücher zu tauschen und unser Betthupferl zu bringen. Im AI eingeschlossen waren außer dem kostenfreien Internetzugang auch eine halbe stunde Massage und einmal die Nutzung des Wäschereiservice. Seinen Massagetermin sollte man recht schnell buchen, da sonst nur Termine über die Mittagzeit frei sind und man nicht zusammen massiert wird. Internet haben wir nicht gebraucht (wir hatten schliesslich Urlaub) der Wäschreiservice ist `ne nette Sache, wenn man vor der Rückreise die Sachen waschen lässt, sind sie halt schon sauber, wenn man zu Hause ankommt. Arzt, Kinderbetreung und andere Sachen haben wir nicht gebraucht.
Für uns, die wir nur ausspannen wollten die ideale Anlage. Bis auf die Schwesternhotels auf der anderen Seite der Bucht war ausser dem Meer und der Wüste nichts da, also auch keine permanenten Strandverkäufer, keine lauten Bars, Diskotheken etc. Selbst das Abendprogramm im Theater war kaum zu hören und dabei hatten wir ein Zimmer in relativer Nähe, im Block 28. Da wir mit einem Freiflug gekommen waren, mussten wir mit dem Taxi ins Hotel fahren, das kostet auf Grund der Monopolstellung eines Unternehmens auch für die kurze Strecke von nicht ganz 10 Min pro Fahrt eigentlich 20, 00€ mit etwas Verhandlungsgeschick konnten wir den Preis drücken und bezahlten für Hin- und Rückfahrt zusammen 30, 00€. Mussten dies allerdings bereits bei Anreise bezahlen. Einkaufs und Unterhaltungsmöglichkeiten befanden sich, sieht man einmal von denen im bzw. zum Hotel gehörigen ab, keine in der Nähe. Die nächste Ortschaft ist Port Ghalib, auch relativ frisch aus dem Boden gestampft, mit einer großen Marina, da haben die Ägypter noch mächtig was vor. Ist aber, genau wie El Quesir nicht unbedingt sehenswert. Je nach Lage der Zimmer waren die Wege schon einmal etwas länger, insbesondere wenn man im Block 20 oder 25 bis 28 untergebracht war, hatte man einen Weg von bis zu fünf Minuten bis zum Strand. Großer Vorteil bei der Lage des Hotels an der Bucht ist, dass man, selbst wenn das Meer stürmisch ist, ohne Probleme baden und mit verminderter Sicht auch schnorcheln kann. Von Bekannten aus dem Utopia hörten wir, dass sie auf Grund der stürmischen See nur an einem von sieben Tagen im Meer baden/schnorcheln konnten, ansonsten war es verboten. Und mal ganz ehrlich, man fährt doch nach Ägypten um ins Meer zu gehen. Das Hausriff reicht bis in die Bucht hinein und ist dank der vorhandenen Absperrungen auch noch recht gut erhalten/intakt. Ausflüge haben wir bis auf einen Tauchausflug nicht gemacht, war auch nicht geplant. Die Leute in der Tauchbasis sind sehr nett, die Preise, wie überall incl. kplt. Equipment ca 50€/Tauchgang. Zum Spazierengehen bietet sich der Joggingpfad an, der sich von der äußersten grenze des Coraya Beach bis zum Ende der Bucht, hinter den Schwesternhotels zieht (ca. 2 Km).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation wird durchgeführt, jedoch recht verhalten, nicht aufdringlich, wurde von uns aber auch nicht genutzt. der Strand als auch der Poolbereich waren sehr sauber, sicher auch, da überall Abfallbehälter standen und die Touristen den größten Teil Ihres Abfalls selbst entsorgten, aber das ist völlig o. k. Es gibt auch ein Fitnessraum, sah ganz ansprechend aus, wurde von uns aber nicht genutzt. Abends spielt auf der Terrasse vor dem Pool meist eine "EinMannCombo", ganz nett aber nicht umwerfend
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jörg & Susi |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 7 |


