SUPER! Das haben wir noch nicht erlebt. Aber der Reihe nach. Eine sehr schöne, gut gepflegte, saubere Hotelanlage, die ihren ganz eigenen Charme hat. Die Zimmer sind geräumig, auch das Bad ist groß genug. Schön ist die Abtrennung der Duschkabine mit einer Glastür (oft gibt es nur einen unhygienischen Duschvorhang). Aber wir sind ja auch in einem 5-Sterne-Hotel, das darf man nicht vergessen. So viel Freundlichkeit und Service haben wir bisher noch nicht erlebt, aber dazu später. Die Minibar wurde täglich gefüllt. Flachbildfernseher, allerdings nur drei deutsche Programme. Aber das reicht, denn wir sind ja nicht zum Fernsehen da. Für die Tages-News gab es jeden Morgen zum Frühstück einen A4-Newsletter zum Mitnehmen, wahlweise in verschiedenen Sprachen (auch Deutsch). Tolle Idee, da stand das Neueste aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur drin. Die Poolanlagen sahen gepflegt aus, beheizbar und mit Poolbar. Haben wir aber nicht genutzt, denn wir waren zum Schnorcheln da. Die Bucht liegt gleich vorm Haus und der Einstieg zum Riff ist über den Strand möglich. Die auf der anderen Seite der Bucht müssen über einen Steg ins Wasser. Der Strand ist sauber und gepflegt. Hammer sind die Strand-Lounges, die man buchen kann (15 Euro pro Tag). Da fühlt man sich wie ein Pharao.... Zu unserer Reisezeit war das Publikum eher im mittleren Altersdurchschnitt bis gehoben, wenig Kinder. Viele Italiener, Deutsche, aber auch andere Westeuropäer, weniger Russen. Für die Schnorchler: die Bucht ist sehr schön, ein Nord- und ein Südriff, wie meistens in den Buchten. Einziger Nachteil, die Riffe sind sehr weiträumig abgesperrt (bis zur Riffkante ein bis zwei Meter), das macht ein Überschwimmen des Riffs unmöglich. Gut für das Riff, schlecht für den Schnorchler, und den fotografierenden allemal. Beste Zeit ist frühmorgens nach Sonnenaufgang, wenn die anderen ihre Liegen besetzen. Also gegen sieben Uhr Ortszeit. Das Riff hat uns angenehm überrascht. Es gibt fast alles, was man sich wünschen kann: gleich am Einstieg drei Blaupunktrochenkinder, die üblichen Verdächtigen, wie Doktoren, Papageien, Falter in allen Arten, Kugel- und Igelfische, Drücker (bis hin zu wirklich tollen Riesendrückern), ein großer Barrakuda zeigt sich manchmal, aber auch etliche kleine, Riesenmuräne, Kalmare haben wir gesehen und auch einen Sepia im flachen Wasser. Der Hammer sind zwei Adlerrochen, die wohl öfter in der Mitte der Bay schwimmen. Eine Karettschildkröte ist hier auch zu Hause. Hinter dem Steg auf der Südseite ist übrigens keine Absperrung mehr, da kann man dann nach Herzenslust schnorcheln. Nachmittags wird das Wasser oft trüb, da ist es nicht mehr ganz so knuffig, aber weiter draußen bleibt es relativ klar.
Der Roomboy war immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Hat auch zwischenzeitlich immer nach unseren Wünschen gefragt. Wirklich schön. Es gibt Fön, Bademantel und Badelatschen und natürlich alle kleinen Mittelchen, vom Shampoo bis zur Lotion. Zum Zimmer, siehe oben, alles bestens. wir hatten nichts auszusetzen. Es gab sogar fast jeden Tag ein Handtuchtierchen.
Super Essen! Nach elf Mal Ägypten und vielen Hotels war dieses die absolute Spitze in Sachen Gastronomie (überboten nur von der 5-Sterne-Dahabeja "JAZ Yakouta", die wir im Anschluss daran für den Nil gebucht hatten). Schmackhaftes, abwechslungsreiches - und vor allem gut gewürztes - Essen. Zum Frühstück frisch gepresste Säfte, wie O-Saft, Erdbeer- oder Mangosaft. Der Eierbräter hat wahlweise Omelett oder Spiegelei gezaubert, an der Käse/Wurst-Theke bekam man mehrere Sorten, frisch abgeschnitten (und nicht die bekannte Einheitswurst/käse). Mittags und abends neben den "normalen" Angeboten immer noch Extra-Stände mit Spezialitäten, die Salat-Bar sehr auserlesen mit vielen nett drapierten Extras, abends gabs auch noch Leckeres vom Grill. Ein Kaffeeautomat ließ auch den Einheitskaffee vergessen. Zudem kamen die Köche mit Tabletts an den Strand und boten Leckereien an. Die Kellner der Strandbar bedienten den ganzen Tag über am Strand!!! Das haben wir noch nicht erlebt. Alles ist sauber und ordentlich, die Kellner sind mit Abdecken hinterher, so dass kein schmutziges Geschirr stehen bleibt. Das Restaurant und auch der große Außenbereich, den man zum Essen nutzen konnte, sind gemütlich.
Wow! Das hatten wir wirklich noch nicht erlebt. Die Kellner und Mitarbeiter waren immer nett und freundlich, obwohl sie den ganzen Tag auf den Beinen sind. Verständigung in Englisch klappte gut, alle bemühten sich aber auch mit ein paar Brocken Deutsch. Es gibt übrigens auch eine Gästebetreuerin, die deutsch spricht (weil sie Deutsche ist). Das haben wir aber erst am vorletzten Tag mitbekommen. Das wäre gut, wenn man so was vorher wüsste. Wir hatten ein Problem mit harten Matratzen. Aber uns wurde postwendend geholfen und noch am gleichen Tag wurden sie gegen eine Soft-Variante ausgetauscht. Da war unser TUI-Reiseleiter ganz schnell hinterher. Kleine Aufmerksamkeiten vom Hotel, wie ein Päckchen Kakade, ein Papyrus-Bild oder der Abschiedscoctail, das waren so Nettigkeiten, die uns wie Könige fühlen ließen.
Entfernung zum Flughafen, sozusagen gleich um die Ecke (20 Minuten), nach El Quseir mit dem Bus rund 40 Minuten (das lohnt sich aber unbedingt zum Einkaufen und Kultur schnuppern, es gibt eine interessante Altstadt, schöne Moscheen und eine koptische Kirche, vom Hotel aus gibt es ein Shuttle für das individuelle Erkunden oder die Reiseveranstalter bieten geführte Ausflüge an, letztere empfehlenswert, wer das erste Mal hier ist). Entfernung zum Strand: ein Katzensprung. Die Shoppingmeile im Hotel ist auf vier Geschäfte reduziert und wie so oft in diesem Fall (wenn keine unmittelbare Konkurrenz droht) sind die Preise entsprechend. Die Hotels auf der anderen Seite der Bucht haben ein größeres Angebot. Wer wirklich shoppen (und handeln!!!) will, fährt nach El Quseir. Es gibt wohl noch eine Einkaufsmöglichkeit in einem nahe gelegenen Hotelkomplex, aber da waren wir nicht. Die Reiseveranstalter bieten jede Menge Ausflüge an, die Preise zwischen ihnen schwanken nur wenig. Wir waren das elfte Mal in Ägypten und konnten uns vieles schenken. Eine Tour haben wir mitgemacht und es bereut: Die blaue Fahrt. Ein Schnorcheltrip per Boot, Abfahrt in Port Ghalip und Halt an zwei Stellen. Kostet pro Nase 49 Euro (dafür bekommt man an anderen Orten zwei Bootsausflüge), leider waren die Riffe nicht besonders (da ist das Hausriff schöner!!), das Essen auf dem Boot mies und die erhoffte Seekuh war auch nicht da. Wer natürlich mal Riesenschildkröten sehen möchte, die sind garantiert immer da und äsen die Seegraswiesen ab. Es gibt in der Hotelanlage noch ein A-la-card-Restaurant, was bei AI einen Abend inklusive ist. War ganz nett und auch das Essen war gut.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wer Sport treiben will, ein großer Fitnessbereich steht zur Verfügung. Manch einer ist auch die Strandpromenade hoch und runter gelaufen. Alles möglich. Das Animationsteam war nicht aufdringlich. Toll, was Zorro, Jamaica, Desy und die anderen jeden Abend aus dem Hut gezaubert haben: täglich ein anderes Programm, und immer gut. Ob Pyrogames oder Irish Dance, das war wirklich eine Lehrstunde für junge, gute Unterhaltung, wie wir es so noch nicht erlebt haben. Schön wäre es natürlich gewesen, wenn die Musik danach noch zum Tanzen angeblieben wäre. Die Möglichkeit war ja da. Schöne und auch saubere Liegen am Strand, Sonnenschirme, Duschen, Umkleidekabine für den, der es braucht, und wie gesagt am Strand diese Pharaonenbetten, die man extra buchen konnte. (siehe Foto).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im März 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Kerstin |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 7 |


