Hatten AI gebucht, Armband somit obligatorisch (Info: Armband ist orange, es laufen viele mit weißem herum, sind Urlauber aus dem Osten, die es herumdrehen, um sich von den "Deutschen" zu unterscheiden!). Die Gäste waren bunt gemischt, neben vielen Deutschen auch Holländer, Italiener und relativ viele Russen. Diese fielen aber nicht unangenehm auf, so dass unserer Befürchtungen nicht eingetroffen sind. Altersdurchschnitt auf jeden Fall im unteren Bereich, eher junge Paare sowie jüngere Familien. WiFi ist nicht inklusive, wundert mich immer wieder in solchen Anlagen sollte dies (wenigstens im Haupthaus) eigentlich zum kostenlosen Standard gehören. Die Anlage insgesamt machte einen sehr gepflegten und sauberen Eindruck, wurde erst 2011 in Betrieb genommen, daher kaum Abnutzungserscheinungen. Handy funktioniert problemlos im ägyptischen Netz, Anruf nach Hause klappte auf Anhieb. Sind in der ersten Juni Woche vor Ort gewesen, Bekannte, die vier Wochen zuvor waren, berichteten von kaltem Pool und dünner aber langärmliger Oberbekleidung am Abend. Wir hatten jeden Tag über 40 Grad im Schatten (sehr trockene, aushaltbare Hitze), Pool und Meer immer um 30 Grad, perfekt als Badeurlaub. Die angebotenen Quad-Touren oder Ausflüge waren uns zu heiss und anstrengend, da ist eine frühere Reisezeit vielleicht eher zu empfehlen.
Wir hatten ein Familienzimmer, welches eigentlich eine Wohnung war. Rund 60qm mit zwei großen Bädern, großen Schlafzimmern und auch an Unterbringungsmöglichkeiten für das Gepäck mangelte es nicht. Dazu ein schöner Balkon am Relaxing-Pool. Zimmer-Nummer 3271 (2. OG), war die letzte Häuser-Reihe im Gardens, somit kein Shuttle zum Meer oder Beach notwendig. Wobei hier nicht einfach zwei Zimmer mittels Verbindungstür "vergrößert" wurden, die Familienzimmer sind bewußt so großzügig angelegt. Zimmer wurde täglich vom gleichen, freundlichen Personal gereinigt, war immer einwandfrei, hin und wieder die bekannten Figuren aus Handtüchern zum Spaß der ganzen Familie. Ein kleines Trinkgeld jeden Tag hat uns eine hervorragenden Service sichergestellt, so dass wir nach dem Baden immer wieder gerne ins aufgeräumte und gepflegte Zimmer zurück gekommen sind.
"Dining around" heisst das Zauberwort und sollte auf jeden Fall beliebig oft probiert werden (TIPP von uns: der Chinese). Es gibt zwei Restaurants im Gardens (chinesisch, libanesisch) und zwei im Beach (italienisch, indisch). Dort wird um 18.30 und 20.30 jeweils eine auf die Sitzplätze begrenze Anzahl Urlauber bedient. Man geht 15min vorher zum jeweiligen Eingang und trägt sich in eine Liste ein (first come first serve, wir hatten nur einmal beim Inder ein Problem mit der zu hohen Gästeanzahl) und wird anschließend bei Öffnung zu seinem Platz gebracht (TIPP: die zweite Schicht ist nie voll belegt aber mit kleinen Kindern einfach zu spät). Das jeweils mehrgängige Menü mit Auswahl verschiedener Gerichte pro Gang war jedes Mal hervorragend, hier findet jeder Geschmack etwas passendes. Beim Italiener kann man zusätzlich statt Menü auch Buffet wählen, man sitzt dann im Freien und holt direkt beim Koch sein Wunschgericht frisch zubereitet ab. Danaben gibt es im Gardens (mehr Speisesaal-Charakter) und Beach (verwinkelter, persönlicher, mehr Nischen) einen sehr großen Restaurantbereich, in dem am Büffet und Grill schier endlose Gerichte in Selbstbedienung angeboten werden. Neben den üblichen alkoholfreien Getränken wird Wein (rot/weiss/rosé) und Bier angeboten. TIPP: Frühstück kann statt im Gardens Hauptrestaurant auch beim Libanesen eingenommen werden. Auswahl die gleiche, Atmosphäre viel besser und der Weg im Hotelareal von ganz hinten nach vorne jeden Morgen kann ganz schön lang sein. Trinkgelder werden natürlich gerne genommen, hatten US-Dollar dabei, da nur Scheine vom Personal in lokalen Banken eingelöst werden können. EUR-Münzen gehen genau so, hin und wieder wird man dann freundlich nach dem möglichen Tausch von Münzen in EUR-Scheine gefragt.
Das Personal war ausgesprochen freundlich, auch unbekannte Angestellte grüßen auf den Wegen und sind jederzeit behilflich. Wir haben festgestellt, dass das Personal am liebsten Englisch spricht, Deutsch und Russisch waren aber oft auch kein Problem. Die Zimmerreinigung funktionierte problemlos, nach zwei Tagen hatten wir uns auch auf eine Zeit geeinigt, um den Mittagsschlaf störungsfrei machen zu können. Kinderbetreuung nahmen wir nicht in Anspruch.
Die gesamte Anlage zieht sich vom Meer hinweg in einem schmalen Streifen zwischen anderen Hotels in Richtung zur Flughafenstrasse hinauf (Transfer Flughafen ca. 45km). Somit gibt es Häuser direkt beim Haupthaus Gardens bis hin zum Übergang zum Beach, dazwischen Fußwege zu den Pools. Vom Eingang Gardens zum Eingang Beach ist das Shuttle eine feine Sache, haben wir aber nur zum Spaß einmal genutzt. Da wir die letzte Häuserreihe im Gardens hatten war der Weg zu Fuß zum Beach und damit auch zum Strand max. 5 Gehminuten, lediglich eine kurze Strasse vorbei an Privathäusern, die zwischen Gardens und Beach liegen. Auf diesem Weg gibt es auch eine kleine Einkaufspassage für vergessene Dinge (Taucherbrille) oder Souvenirs. Die arabischen "Verkäufermentalitäten" sind allerorts gegenwärtig, manchmal lästig. Ebenfalls in diesem Bereich ist die Apotheke sowie "Clinic" zu finden, falls es doch gesundheitliche Probleme gibt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Gardens und Beach haben insgesamt 13 Pools mit drei Pool- bzw. einer Strandbar. Pool-Bar bei den Rutschen und Strandbar zusätzlich mit Snacks sonst nur Getränke. Die Kinderpools sind eher klein aber genau richtig was Größe und Überschaubarkeit angeht. Die Relaxing-Pools sind sehr ruhig, haben nur wenige Liegen und bieten Entspannung pur. Wir waren meist im gleichen Pool, dem der unserem Zimmer am nächsten lag (direkt beim Libansen). Auch dort keine überfüllten Ecken, immer freie Liegen, kein Gedränge dazwischen. Schön war, dass die Liegen im Sand stehen, so war auch der Nachwuchs mit buddeln und bauen beschäftigt. Am Strand das gleiche Bild, alles recht großzügig, hier jedoch schon für deutlich mehr Urlauber ausgelegt. Separiert durch kleine Stellwände, mit denen man sich sein kleines Reich herrichten konnte, dient auch dem Wind- und Sichtschutz. Wissen muss man, dass Ebbe und Flut den Gang ins Meer erschweren können. Gegen 13 Uhr und am Abend kommt das Meer bis ans Ufer, dazwischen muss man relativ weit (ca. 300m) weit auf felsigem Untergrund bis ins Meer laufen (Badeschuhe sehr zu empfehlen). Oder man nutzt den breiten Steg, der bis zu einer Plattform hinaus reicht, von der man dann bequem ins Meer einsteigen kann. Kleines Hausriff direkt vor dem Hotel, zum Schnorcheln allemal ausreichend. Animation vorhanden (nicht aufdringlich), haben wir aber nicht in Anspruch genommen. Kinderdisco jeden Abend um 19.30 Uhr für eine halbe Stunde (im Gardens und Beach), eine willkommene Abwechslung.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im Juni 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jürgen |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 9 |
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