Das Grand Seas Hostmark ist ein typisches Badehotel, wie man es in Hurghada und an vielen anderen Orten der Welt findet. Die Zimmer sind in zwei Flügel aufgeteilt, die sich wellenförmig um den Pool herum zum Stand hin ziehen. Im Haupthaus befindet sich die Rezeption mit Bar, Showbühne und Restaurant. Das Hotel ist allgemein gepflegt und sauber, so dass man nur wenig auszusetzen hat. Zu meiner Reisezeit gab es leider eine Menge "Osteuropäer", die sich am Pool und im Restaurant benommen haben, wie die sprichwörtliche Axt im Walde. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Hotelleitung etwas durchgegriffen hätte. Aber das ist natürlich ein frommer Wunsch geblieben.
Die Zimmer waren für mitteleuropäischen Standard noch immer "einfach", aber völlig okay. Auf eine "dynamische Temperaturanpassung" der Dusche muss man in Ägypten eh gefasst sein. Von daher kann ich hier keine Kritik äußern. Entsprechendes Trinkgeld an die Zimmerdamen natürlich vorausgesetzt.
Eigentlich gibt es zwei Restaurants. Allerdings war eines geschlossen, weshalb sich alle Gäste zu en Malzeiten in einem Restaurant gedrängelt haben. Alles war als Buffet organisiert und die Getränke hat man sich entweder an der Bar selbst geholt oder von einem Kellner (ohne Tinkgeld ging da nix) bringen lassen. Von der Qualität des Essens war ich ziemlich enttäuscht. Es kam mir alles ziemlich lieblos vor. Ich habe zwar immer etwas gefunden, das mir geschmeckt hat. Vermutlich liegt das auch an der AI-Mentalität: Quantität vor Qualität. In der Bar bei der Showbühne und an der Poolbar hat man immer alkoholische und nicht-alkoholische Getränke bekommen. Das Deko-Bier war also gesichert. Irritiert war ich nur, dass die kleine Bar direkt neben der Tauchbasis nicht im AI inklusive war. Hier versuchte also jemand nebenher noch Geldzu machen.
Im Hotel wird Englisch gesprochen. Viele Angestellte sprechen auch Russisch, einige wenige auch etwas Französisch und Deutsch. Ansonsten nichts ungewöhnliches in diesem Bereich.
Das Hotel liegt direkt am Strand von Hurghada in dem typischen Hotelstreifen, der sich mit wenigen "Baulücken" von El Gouna bis zur Makadi Bay erstreckt. Rund um das Hotel ist kaum etwas los. Wenn man Shoppen oder ins Nightlife will, dann winkt man sich am besten ein Taxi heran. Eine Taxifahrt ist zwar ein kleines Abenteuer (kein Taxameter, Preis vorher ausfeilschen und Kamikaze-Fahrstil), aber so geht es wirklich am besten. Und wenn man zu mehreren fährt, dann ist zahlt jeder umgerechnet vielleicht 2 Euro.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Stand und die Liegestühle rund um den Pool waren okay. Und da das Hotel im März noch relativ leer war gab es keine Probleme mit Liegenreservierern. Einen schönen Platz habe ich noch gefunden. Wenn ich denn einen haben wollte. Die meiste Zeit war ich eh auf bzw. unter Wasser. Denn das war der eigentliche Grund, warum ich das Hostmark gewählt hatte: Direkt auf dem Gelände des Hotels befindet sich eine Tauchbasis, die von einer mit einem Ägypter verheirateten Deutschen geführt wird. Diese Basis wurde mir von Kollegen wärmstens empfohlen. Wer also einfach nur ein "Hotel für die Zeit zwischen den Tauchgängen" sucht, der liegt hier definitiv nicht verkehrt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1 Woche im März 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 27 |


