- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitGut
Personal / Service Das Personal spricht fließend russisch, aber wenig bis kein deutsch oder englisch. Ungefähr dreiviertel des Personals sind Gästen gegenüber schlecht gelaunt oder desinteressiert. Es gibt viele Wartezeiten an den Bars, an denen man nicht beachtet wird und das Personal sich stattdessen lieber unterhält, mit dem Rücken zur Theke. Das restliche Viertel an Personal hebt sich durch seine sehr freundliche und zuvorkommende Art deutlich von der Masse ab. Insbesondere einige wenige Angestellte im Hauptrestaurant, die komplette Lobby-Bar und unser Zimmerboy im 6er – Block bilden hier positive Ausnahmen. Zimmer / Reinigung Unser großes Familienzimmer wurde perfekt gereinigt. Da das Hotel etwas älter ist, sind auch Nutzungsspuren erkennbar, alles aber im Rahmen. Das Badezimmer überraschte durch Sauberkeit und Zustand. Ich kann in diesen Ländern nun mal keine strahlend weißen Fugen erwarten. Da habe ich in spanischen 3 und 4 Sterne Hotels schon Schlimmeres gesehen. Nicht bzw. kaum gereinigt wurden allerdings die Flure in den einzelnen Gebäuden. Hier stapelte sich das schmutzige Geschirr, das bei der Reinigung der Zimmer anfiel. Die Fliesen waren z.T. blind und verschmiert. Ein Wischen der Flure erfolgte in unserem 14tägigen Aufenthalt nicht. Es ist ein Schönheitsfehler, man wohnt in einem sehr sauberen Zimmer, daher fallen zwangsläufig die verschmutzten Flure auf. Hauptrestaurant / Restaurants an Pool und Strand Viele der auch bei früheren Bewertungen kritisierten Zustände sind hausgemacht und durch die vielen osteuropäischen Gäste selbst verursacht. Die bahnhofsartige laute Atmosphäre im Hauptrestaurant ist durch die großzügige Bauweise mit hohen Decken unvermeidlich. Tische und Stühle sind oft verdreckt, wenn man nicht um 19:00 Uhr als erster dort is(s)t. Es gibt reichlich Personal an Tischeindeckern, Abräumern usw. Diese können aber beim besten Willen nicht so schnell alle Spuren der osteuropäischen Gäste beseitigen, wie sie verursacht werden. Bis ein übervoll gepackter und nur halb leer gegessener Tisch inkl. Wassermelonen – Massaker und 20 halbleeren Whiskygläsern abgeräumt und halbwegs hergerichtet ist, vergeht nun mal Zeit. Wartezeiten an Koch – Stationen sind unvermeidlich, mehr als vollpacken kann der Koch z.B. den Grill aber nicht. Wenn dann 10 Osteuropäer den Grill leerfräsen, obwohl die Speisen dort locker für 30 Personen reichen würden, liegt es nun mal nicht am Personal. Das Obstbuffet ist klasse und reichhaltig, wenn man es vor den Osteuropäern dorthin schafft. Keine Ahnung, was einzelne Personen mit 15 oder mehr Pfirsichen wollen. In den Schüsseln der Weintrauben liegen Löffel für menschliche Portionen. Sie sind nur schnell leer, wenn man das komplette Nachtischschälchen direkt dort eintaucht und füllt. Das Personal kann so nicht mit dem Auffüllen nachkommen. Das Essen an Pool und Strand ist mittags abwechslungsreich und schmeckt. Man findet immer etwas. Auch hier zeigen sich jedoch dieselben Zustände, verursacht durch viele osteuropäische Gäste. Wenn einzelne Gäste dort statt der tatsächlich essbaren Anzahl frischer Pizzen einfach mal 6 oder mehr bestellen, warten nun mal alle Gäste länger und der Koch kann nicht mehr als backen. In allen Restaurants wandert so tellerweise frisches Essen in die Tonne. Ganze Pizzen, ganze Früchte, alles. Dazu der Ramadan der Angestellten, die das ganze leckere Essen abräumen und in die Tonne werfen müssen, ohne tagsüber selbst zu essen. Geht gar nicht! Für die normal essenden / denkenden Gäste bleibt daher nur wegschauen oder die Kunst, sich nicht darüber aufzuregen oder daran zu stören. Bars Auch hier kristallisieren sich nach einigen Tagen einige wenige freundliche Angestellte heraus. An den Poolbars und am Strand kommt die Kühlung nicht nach, fast alle Getränke sind ohne Eis ab mittags lauwarm. Es kommt oft zu Engpässen, dass irgendwo etwas nicht verfügbar ist. Wasser in 0,65l – Flaschen gibt es überall reichlich, aber oft auch lauwarm. Auch hier kommt es oft zu Konflikten des Personals mit den osteuropäischen Gästen, denen ein viertel voll gefülltes Longdrink-Glas mit Schnaps nicht reicht. Ich habe es mehrmals erlebt, dass das Personal zurückgeschoben wurde, und man sich selbst bedient hat. Cocktails an den Außenbars sind lauwarm und es gibt selten Personal, dass die Mischungen kennt. Ausnahmslos ist die Lobby – Bar die Beste. Alles gekühlt, lecker und das Personal freundlich. Pool / Garten Man macht viel für die Sauberkeit und Pflege. Für ägyptische Verhältnisse ist alles ok. Natürlich gibt es in Europa einen anderen Standard (z.B. Ablaufrinnen aus Kunststoff). Ich sehe dort aber kein Gefahrenpotential, solange man schaut, wohin man tritt. Es zeigt sich aber auch hier, dass die Unsitten der Gäste zu Problemen führen. Wenn osteuropäische Heranwachsende erst bis zur Hüfte im Eiswagen verschwinden, um sich das Eis auch von außen an die Waffel zu heften ist es logisch, dass es tropft. Was liegt da näher, als seine Hände im Poolwasser zu waschen, oder besser, das tropfende Eis direkt im Pool zu essen? Ergebnis ist eine Schmierschicht auf dem Wasser, die erstmal wieder beseitigt werden muss. Oder man nimmt seine sechs Pizzen und übervollen Teller vom Buffet mit auf die Poolliege und isst nicht im Essbereich. Der oft vorhandene lebhafte Wind fegt die Essensreste dann durch die Gegend. Schon beschwert sich der nächste Gast wieder, es sei dreckig. Alles hausgemachte Probleme. Sonstiges / Gästebetreuung Für eine Handvoll Deutscher im Hotel gibt es eine Gästebetreuung. Diese kümmern sich z.B. um einen deutschen Abend im italienischen A la carte – Restaurant, da man dort über die normale Reservierung kaum einen Platz bekommt. Leider wird man von Ihnen auch wenige Tage nach der Ankunft recht hartnäckig an den HolidayCheck – Tisch gebeten, um das Hotel zu bewerten. Bitten, dies später nachzuholen, wenn man alles besser kennengelernt hat, akzeptiert man eher nicht. Man besteht auch darauf, an Ort und Stelle die Bewertung direkt abzuschließen, d.h. sich in sein Email – Konto einzuloggen und eine Reisebestätigung hochzuladen. Ein Angestellter des Hotels steht dazu mit einem USB-Stick bereit, auf dem bereits die Reisebestätigung ist und direkt verschickt werden kann. Das die Bewertung ein oder zwei Tage nach der Ankunft deutlich besser ausfällt als nach einer oder zwei Wochen, dürfte auch klar sein. Hier ist wirklich Vorsicht angesagt! Mega - Fauxpas Leider kam es beim deutschen Abend nach der gewonnen WM zu einem eigentlich nicht zu tolerierendem Vorfall, der ausnahmslos der deutschen Gästebetreuung und nicht dem ägyptischen Personal anzukreiden ist. Den deutschen Gästen wurde eine tolle Fußball – WM – Torte präsentiert und ein kleiner WM-Film gezeigt. Im Anschluss daran wurde aus den Lautsprechern die deutsche Nationalhymne gespielt. Allerdings nahm man die in Deutschland verbotene Variante mit den ersten Strophen, also „Das Lied der Deutschen“. Erst nach riesigem Geschrei und Erklärungen merkten die deutschen Gästebetreuer, dass etwas nicht stimmte. Sorry, aber das darf nicht passieren. Ein Wort zu den osteuropäischen Gästen Es sind wirklich reichlich dort, über einen Zeitraum von 14 Tagen würde ich zwischen 80 und 90% sicher schätzen. Im Gespräch mit dem Personal zeigte sich die Unzufriedenheit deutlich. Es wurde klar, dass es offenbar seitens der Hotelleitung klare Anweisungen gibt, dass o.a. Verhalten der vielen Osteuropäer zu tolerieren und lediglich die Spuren zu beseitigen. Dies gilt für alle Bereich des Hotels, z.B. auch die Kleidung bei den Mahlzeiten. In keinem europäischen 3-Sterne-Hotel könnten sich Gäste derart aufführen, ohne ein Gespräch zu bekommen. Das Hotel orientiert sich leider zunehmend in Richtung Osteuropa. Hier wird auch seitens der Gästebetreuung ganz klar formuliert, dass man die Gäste nicht auf etwaiges Fehlverhalten (z.B. Essen im Pool, Essen am Poolbereich, Verhalten und Kleidung im Speisesaal) ansprechen will, um keinen Stress zu haben. Fazit Das Hotel bietet ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis, insbesondere, wenn man den Vergleich in Richtung Türkei zieht. Unser Familienzimmer war einfach riesig, das Essen auch mittags sehr abwechslungsreich. Allerdings muss man oft die Augen zumachen, um sich nicht aufzuregen. Wer das kann, ist sicherlich gut aufgehoben. Man steht mit seiner Meinung nicht alleine da, aber das Personal wird nichts gegen die vielen Fehl- und Übertritte sagen, sondern ausschließlich die Spuren beseitigen, so gut es geht. Daher lediglich eine bedingte Weiterempfehlung.
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersSehr gut
- Atmosphäre & EinrichtungEher schlecht
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher schlecht
- EssensauswahlSehr gut
- GeschmackSehr gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Sehr gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftEher gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSchlecht
- FamilienfreundlichkeitGut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungSehr gut
- Restaurants & Bars in der NäheGut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsEher gut
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesGut
- Lage für SehenswürdigkeitenSehr gut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thorsten |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 6 |
Sehr geehrte Herr Thorsten, Das Team des SUNRISE Garden Beach Resort -Select- bedankt sich bei Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben Ihre Urlaubserfahrungen mitzuteilen. Wir hoffen Sie schon bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Mit freundlichen Grüßen Guest experience & Quality Department


