Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Gerd (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Oktober 2008 • 1 Woche • Strand
Schöner Urlaub, tolles Hotel, kleine Schwächen
5,1 / 6

Allgemein

Das Sunrise Select Garden Beach besteht aus 9 Wohnkomplexen, die in drei Reihen zu jeweils drei Blöcken mit zwei Stockwerken angeordnet sind. Wir waren genau in der Mitte untergebracht, also im 7000er-Block im 1. OG. Diese Lage war klasse, da wir direkt neben den Pools waren und kurze Laufwege zum Haupthaus (Essen, Theater und Fitness) und zum Strand (Meer, Restaurants) hatten. Das intensive Orange der Häuser ist warm und angenehm, im Gegensatz zur grau-braunen Tristesse des Mamlouk Palace. Das Hotel hatte zwar einige Rampen, aber behindertengerecht war es wohl nicht, da ich weder im Haupthaus noch in den Wohnblöcken Aufzüge gesehen habe. Wegen der Bauarbeiten am Wellness-Center waren die sandigen Wege für Rollstühle ungeeignet gewesen. Es gibt ein paar kleinere Läden im Haupthaus (oberhalb des Bufett-Restaurants) und dann noch einen Nippes-, einen Friseur- und der obligatorische Fotoladen auf der Anlage verstreut. Russen stellten den Hauptanteil der Gäste (ca. 50%), dann kamen - für mich überraschend – die Franzosen (inkl. Belgier) mit ca. 30% und erst dann die Deutschen mit ca. 10%. Trotzdem konnte man sich mit Deutsch gut verständigen. Die Kommunikation mit russischen Gästen ist schwierig, da sie wirklich nur russisch sprechen, aber die meisten waren nicht auffällig oder gar unangenehm (bis auf die obligatorischen Teller-am-Bufett-Vollmacher-und-dann-alles-Stehenlasser). Die Pools sind zwar nicht so spektakulär angelegt wie im Mamlouk Palace, aber dafür ist der Pool mit den Rutschen beheizt. Ende Oktober wird es gg. 16: 30 Uhr dunkel und ab 17: 30 Uhr wird man vom Pool regelrecht vertrieben. Liegen sind ausreichend vorhanden, man muss also nicht reservieren. Das Zurückgeben der Handtücher dauert etwas länger, weil auf den Karten die Zimmernummer steht und der Sortieralgorithmus des Personals noch suboptimal ist. Das Hotel liegt in einer Bucht, in der man sehr gut Windsurfen üben kann. Schnorcheln kann man hier aber nicht. Die Meerestemperatur Ende Oktober war noch angenehm. Sehr positiv war, dass wir kein AI-Bändchen tragen mussten. Es gibt für jeden Gast eine Handtuchkarte und eine Karte mit Schnupperangeboten (Friseur, Windsurf, etc.), die meist aber gleich mit größeren (zu bezahlenden) Angeboten kombiniert werden. Die beste Zeit für das Fitnessstudio ist vormittags. Wir waren meist von 09: 30-10: 30 Uhr da und teilten uns das Gym mit 3-4 anderen Gästen. Abends (zwischen Sonnenuntergang und Abendessen) muss es sehr voll gewesen sein. Um nicht zu frieren, haben wir die Klimaanlagen immer (heimlich) von 21 auf 24°C hochgestellt. Postkarten (inkl. Briefmarken) gibt es im Haupthaus. TV Dubai Sports überträgt Bundesligaspiele live (meist HSV, vermutlich wg. des Emirates-Sponsors). Das Havanna-Club in der Nähe des Hotels hat uns gut gefallen. Manchmal etwas zugig (das ist nicht die Klimaanlage sondern der Wind, sozusagen ein Indoor-OpenAir-Club), aber die Musik war gut. Allerdings braucht man vor 23: 30 Uhr nicht hinzugehen, sonst ist man alleine da. Erst ab Mitternacht wird es voll. Das Chinesische Restaurant im Mamlouk soll gut sein. Reservierungen immer bis mittags erledigen, sonst ist der Laden ausgebucht. So ist es uns leider immer wieder ergangen. Mir hat das orientalische Restaurant gefallen (vom Essen und dem Ambiente). Pizza kann ich auch in Deutschland essen ... ;-) Das Bufett am Abend sollte man nicht nach 20: 30 Uhr einnehmen, da die meisten Speisen dann nur noch lauwarm und die Bufetts – ebenso wie die meisten Tische - abgeräumt sind. Abends sollte man unbedingt durch die Anlage spazierengehen. Das Mamlouk Palace tagsüber trist, aber abends ein echter Hingucker, v. a. das Haupthaus. In den Hausblöcken im Garden Beach kann man (unerlaubter) Weise auf das Dach gehen und tolle Fotos schießen (nachts mit Stativ). Unseren Ganztages-Schorchelausflug (u. a. Mahmya/Paradise Island) haben wir nicht bei Neckermann im Haus gebucht sondern direkt im Aqua-Center, das war günstiger. Die Jungs sprechen gut Deutsch (Abdul kommt gar aus Ulm). Die Abflugdaten hängen nicht an der Wand bei den anderen Nationen, sondern lagen in einem Ordner auf dem Neckermann-Tisch.


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten ein ausreichend großes Doppelzimmer mit einem Extrabett für unseren Sohn (9 Jahre). An der Einrichtung im Zimmer konnte man jedoch erkennen, dass das Hotel schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Die Holzmöbel und der Safe waren nicht mehr zeitgemäß und leider etwas muffig. Der Fernseher war ok, obwohl manche Hotels auch schon Flachbildschirme haben. Es gibt einige deutsche Programme (ARD, ZDF, RTL, Pro7, Vox und SuperRTL). Die Betten waren aber gut und nicht durchgelegen. Bettwäsche wurde in einer Woche höchstens einmal gewechselt, die Handtücher im Bad dagegen täglich. Das Bad war sauber, hatte aber einen schlechten Plastikfön. Die Klimaanlage brauchten wir Ende Oktober nur selten. Meist ließen wir sie am Nachmittag 2 Stunden an, damit es gegen 16: 00 Uhr (Dämmerung!) schön kühl im Zimmer war.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Beim Frühstück waren wir meist im Haupthaus. Dort gab es wenig, was fehlte. Ich hätte gerne Nutella und Margerine gehabt, aber das wäre jetzt Jammern auf hohem Niveau. Der frisch gepresste Guavensaft hat für alles entschädigt. Mittags waren wir an der Strandbar, aber die Sandwiches waren eher was für Fett-Freunde. Das Bufett am Abend war in Ordnung. Mir hat das orientalische Restaurant gut gefallen (Service/Ambiente sehr gut und einmal sogar mit Bauchtanz). Im Italiener war das Essen nicht überragend, aber ok. Das Abendessen (Bufett) im Malouk Palace erschien mir reichhaltiger, aber dafür war der Service hier deutlich schlechter. Unser Lieblingscocktail in der Lobby-Bar war der Sunrise. Auch der Espresso war ok, allemal besser als das Instant-Zeug an der Poolbar. Leider schmeckten Fanta und Sprite zu oft nach Instant-Pulver, das gibt Abzüge.


    Service
  • Sehr gut
  • Der Service in den Restaurants war im ordentlich. 1-2mal mussten wir etwas länger auf unsere Getränke warten, aber im Großen und Ganzen können wir nicht meckern. Im Nachbarhotel Mamlouk Palace war der Service im Restaurant deutlich schlechter. Unfreundliche Begrüßung und vergessene Getränke waren keine Seltenheit. Einmal war die Cola ungenießbar, da noch zu viel Spülmittel im Glas war. Im Gym war der Aufpasser stets gelangweilt und sah meist arabische Soap oder Spielfilme. Der Zimmerservice war freundliche und gründlich. Jeden Tag wurden die Handtücher getauscht und die Minibar aufgefüllt. Trinkgeld gaben wir zu Beginn und am Ende jeweils 5 Euro. Abends haben wir manchmal im Café im Haupthaus noch etwas getrunken. Hier war der Service freundlich und schnell. Abzüge gab es für das ständige "Hello my friend", nach dem 10. ten Mal nervt es dann doch. Das Ein- und Auschecken lief problemlos.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt nur 20 Busminuten vom Flughafen entfernt. Die Flugzeuge fliegen tagsüber fast alle 15 Minuten über die Anlage, abhängig vom Wind mal lauter, aber nie wirklich störend. Nachts oder morgens fliegen sie selten, aber wegen der Tageszeit nimmt sie deutlicher wahr. Neben dem Garden Beach befindet sich das Mamlouk Palace. Weil dieses Hotel ebenfalls zur Sunrise-Select-Gruppe gehört, kann man dort auch alles benutzen (Durchgang beim Neckermann Kids Club). Vor dem Hotel befindet sich eine Ladenpassage, die wir aber nicht besucht haben. Der Havanna-Club (über die Straße und dann links, ca. 300 Meter vom Hotel entfernt) hat mir sehr gut gefallen. Am Hoteleingang reichte der Wache unser Zimmerschlüssel (die Karte), andere Unterlagen brauchten wir nicht vorzuzeigen. Am Meer gibt es einen kleinen Sandstrand, der einen abgegrenzten Schwimmbereich hat. Bei Ebbe zieht sich das Meer sehr weit zurück. Ein schönes Hausriff zum Schnorcheln fehlt leider.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Fitnessstudio war sehr groß mit Blick auf die zwei Tennisplätze und den Fußballplatz. Es gibt viele Ausdauer- und genügend Kraftgeräte. Ich fand es überflüssig, dass man mit Unterschrift ein- und auschecken musste. An der Wand hingen Flachbildschirme, auf denen arabisches MTV flimmerte. Leider habe ich selten schlechtere Tennisplätze gesehen. Die mit Kreide gezogenen Linien brachen nach einer Stunde schon auseinander und der – ständig anwesende – Platzwart brauchte sehr lange für die Instandsetzung. Die Show im Amphitheater war eher unterdurchschnittlich (Thema, Darbietung und Akustik). Schlecht fand ich v. a. die Halloween-Show, die nach der Hälfte der Zeit auch die Hälfte der Zuschauer verloren hatte. Sportlich betätigt haben wir uns am Meer. Die Windsurfschule hat Spaß gemacht (50 EUR für 3 Stunden mit Trainer). Ahmed war ein sehr guter Trainer. Und unser Sohn (9 Jahre) hat ab der 2. Stunde auch schon alleine gesurft. Schachspielen kann man auch, allerdings fallen manche Figuren schon auseinander, aber trotzdem eine gute Idee zum Zeitvertreib. Es gibt einen schönen großen Kinderspielplatz, dem mittags Schattenmöglichkeiten (für die Eltern) fehlen. Aber abends ist das klasse, wenn die Kinder dort spielen, während man beim Italiener noch einen Espresso genießt. Die Animation ist mir nicht groß aufgefallen, außer den extrem lauten „Water-Gym“-Rufen einer osteuropäischen Animateurin. Der Kidsclub war so unauffällig, dass wir ihn gar nicht genutzt haben. Gab es überhaupt Kinderbetreuung?


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Mehr Bilder(17)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im Oktober 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Gerd
    Alter:36-40
    Bewertungen:36