Wichtiger Hinweis zu den Bewertungen!

Dieses Hotel wird gerade von unserem Team beobachtet und überprüft.

Mehr Informationen
BewertenBilder hochladen
Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Gerlinde und Rainer (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2010 • 1 Woche • Strand
4,5 Sterne mit schwacher Leuchtkraft
3,3 / 6

Allgemein

Das Hotel macht von außen einen zwar nicht mehr ganz neuen, aber soliden und imposanten Eindruck. Die auf 7 Etagen verteilten 384 Zimmer können sowohl von der Lobby über Treppen oder per Fahrstuhl als auch strandseitig über offene Treppenaufgänge bequem erreicht werden. Der erste Eindruck war gut. Die Gäste kamen aus aller Herren Länder und aus allen Altersgruppen, allerdings schien die weitaus überwiegende Zahl der Urlauber der russischen Sprache mächtig zu sein. Soweit für uns erkennbar, hatte die große Mehrzahl der Gäste All Inclusive gebucht.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Unser Zimmer war ca. 20 qm groß und hatte einen Balkon mit Blick aufs Rote Meer. Die Möblierung hatte ihre beste Zeit lange hinter sich, was sich an klemmenden Schranktüren, einem defekten Stuhl und abgeplatztem Furnier an den Fronten der Schränke zeigte. Minibar und Safe waren vorhanden. Täglich wurde die Minibar mit zwei Wasserflaschen bestückt. Die Klimaanlage hatte nur die Schalterstellungen AUS, WARM und KALT - bei den Schalterstellungen Warm oder Kalt konnten wir keine Unterschied feststellen - die Temperatur im Zimmer war nach spätestens einer Stunde gefühlsmäßig niedriger als in der Minibar. Die allgemeine Sauberkeit war in Ordnung, allerdings mussten wir bei Bezug des Zimmers feststellen, dass ein Bett nicht frisch bezogen war. Die Gäste in unserm Nachbarzimmer mussten die gleiche Feststellung machen. Nach Reklamation wurde der Mangel umgehend behoben, passieren sollte so etwas eigentlich auf keinen Fall. Das Bad war verhältnismäßig groß, ausgestattet mit Badewanne sowie einem muffig riechenden Duschvorhang, Toilette, Waschbecken und Fön. Sofort unangenehm aufgefallen ist uns der Uralt-Keim unterhalb der überdimensionalen Seifenschale an der Badewanne, in dem Spalt zwischen Spülkasten und Toilettenbecken und Stockflecken an anderen diversen Stellen. Auch sonst im Bad verschiedentliche Altersspuren, die letztendlich in vielen Bereichen des gesamten Hotels nicht zu übersehen sind. Zimmer und Sanitärbereich entsprachen auf keinen Fall den vom Reiseveranstalter angegebenen 4 Sternen Plus.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Neben dem Hauptrestaurant, welches zu allen Mahlzeiten zur Verfügung steht, gibt es noch drei weitere. Eins davon ist ein a la carte-Restaurant, welches aber auch All Inklusive-Gästen nach vorheriger Platzreservierung einmal während der Zeit des Aufenthalts zur Verfügung steht. Meist haben wir zum Abendessen das arabische Restaurant genutzt, da wir die Athmosphäre dort angenehmer als in den anderen Buffet-Restaurants empfanden. Gefallen hat uns auch die thematisch abgegrenzte Küche (ägyptischer Abend, marrokanischer Abend, libyscher Abend ..) an verschiedenen Tagen. Die Tische waren immer sauber, aber teilweise nachlässig eingedeckt. Mal fehlt ein Löffel, mal eine Gabel, mal die Serviette. Sprach man das Personal darauf an, war es nicht außergewöhnlich, dass das fehlende Teil einfach von einem anderen unbesetzten Tisch geholt wurde. Die Qualität der Speisen war zufriedenstellend. Besonders Higlight war fast an jedem Abend die Gestaltung des Dessert-Buffets. Die Qualität der Getränke ließ allerdings zu wünschen übrig. Schales und geschmacklich undefinierbares Bier und manchmal lauwarmer Weißwein gehörten sowohl mittags als auch beim Abendessen zur Normalität. Die Cocktails an den Bars schmeckten bei jeder Bestellung irgendwie anders. Allerdings wurden sie auch recht freihändig und „maßlos“ gemixt.


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal ist mit einigen wenigen Abstrichen sehr aufmerksam und freundlich. Allerdings sind alle Angestellten offensichtlich eher auf russische als auf deutschsprachige Gäste eingestellt. Da ist uns besonders an der Rezeption aufgefallen. Mit Englischkenntnissen und Zeichensprache kommt man trotzdem irgendwie zurecht. Kann man noch das eine oder andere Wort arabisch anwenden, erntet man auch mal zusätzliche Aufmerksamkeit insbesonder bei den Mitarbeitern der Gastronomie. Bakschisch gehört zum Alltag, wird oft erwartet und der eine oder andere Angestellte hat es sich auch wirklich verdient. Die Zimmer werden täglich gereinigt, wenn auch im Einzelfall erst am späten Nachmittag. Man hatte hier und da den Eindruck, es fehlt an Personal.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Das Hotel ist vom Flughafen Hurghada ca. 30 Autominuten entfernt. Es liegt direkt in der Nähe einer vor allem am Abend sowohl was den Fahrzeug- als auch den Fußgängerverkehr betrifft sehr belebten Einkaufsstraße. Verlässt man das Hotel, muss man sich nach wenigen Schritten den teilweise sehr aufdringlichen Händlern mit ihren Angeboten aus der Juwelier- und Souvenirbranche erwehren.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Hotel liegt direkt am Strand, allerdings ist dieser nicht besonders lang. Zur Erweiterung der Liegenkapazität ist eine auf einer Stahlkonstruktion befindliche „Badeinsel“ direkt vor den gesamten Strandbereich angelegt – von dieser ist das offene Meer allerdings nur über eine einzige zeitweise stark frequentierte ca. 2 Meter breite Treppe zu erreichen. Unmittelbar an der Badeinsel betrug die Wassertiefe laut Beschilderung 8 Meter. Für Nichtschwimmer ist der gesamte Strandbereich nicht unbedingt geeignet. Positive Anmerkung: Es war fast ständig ein Rettungsschwimmer präsent. Negative Anmerkung: Außer einer nur selten funktionierenden Trillerpfeife zur Warnung wagemutiger Schwimmer hatten die jungen Männer keinerlei Equipment, um einem in Not befindlichen Schwimmer wirklich zu Hilfe zu kommen. Ein am Geländer hängender Rettungsring nützt wenig, wenn der Hilfesuchende 100 Meter vom Ufer entfernt (innerhalb des für Schwimmer erlaubten Bereiches) ist. Nicht alle der vorhandenen Liegen befinden sich im Bereich der stationären Sonnenschirme. Kommt man am Morgen etwas zu spät, liegt man den ganzen Tag in der prallen Sonne – nur etwas für ganz hartgesottene Sonnenanbeter. „Etwas zu spät“ bedeutet übrigens ca. 08:00 Uhr. Um diese Zeit öffnete offiziell der Kiosk zur Ausgabe der Strandtücher – seltsamerweise waren aber sehr viele Liegen bereits sehr viel früher belegt. Am strandseitig gelegenen Pool und direkt am Strand fanden mehrmals verschiedene Aktivitäten unter Leitung des Animationsteams statt. Die Lautstärke der Musik z.B. zur Wassergymnastik war teilweise ganz beträchtlich.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Oktober 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Gerlinde und Rainer
    Alter:56-60
    Bewertungen:19