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Das Hotel wurde 1998 erbaut, hat sieben Stockwerke, wovon die beiden obersten erst vor etwa 5 Jahren hinzugefügt wurden. Somit hat sich die Zimmerkapazität auf ca. 380 erhöht. Momentan wird ein kompletter Block renoviert, wovon man aber so gut wie nichts mitbekommt. Der Empfangsbereich, leider nur über eine Treppe ohne Geländer zu erreichen, ist sehr geräumig und liebevoll mit schönen Blumenarrangements gestaltet. In der Mitte befindet sich ein riesiger Kompass. Die Rezeption ist 24 Stunden mit sehr freundlichem auch deutsch sprechendem Personal besetzt. Wir wurden mit den Worten: welcome home (Willkommen zu Hause) empfangen, bekamen ein Erfrischungsgetränk und waren 10 Minuten später schon auf unserem Zimmer. Anfangs ist die Aufteilung der einzelnen Bereiche etwas irritierend, und man kann sich schon mal verlaufen, doch nach zwei Tagen weiß man Bescheid. Am begehrtesten sind die Zimmer in der dritten Etage, weil man von dort den kürzesten Weg hat zu den Hoteleinrichtungen, und man braucht keinen Aufzug! Davon gibt es nämlich nur zwei, und einer ist immer kaputt; somit muss man schon mal mit langen Wartezeiten am Lift rechnen, wenn man nicht gut zu Fuß ist. Aber da hat man vielleicht sowieso Probleme, denn ohne eine Treppe kommt man zum Beispiel nicht ins Restaurant. Bei der Lobby Bar im 4.Stock gibt es einen Raucherraum mit Außenbereich, von dort schaut man allerdings auf den Block der gerade renoviert wird. Wir hatten das Zimmer 108 mit winziger Terrasse im zurückliegenden Bereich, was mich anfangs ein wenig geärgert hat, denn der gebuchte Meerblick war nicht so schön wie ich erwartet hatte. Im Nachhinein war ich aber sehr froh darüber, denn die Zimmer weiter vorne und in den oberen Etagen haben zwar einen schöneren Blick, sind aber dem extrem starken Wind ausgesetzt. Sobald man sein Zimmer verlassen hatte, zog es an allen Ecken und Enden, was im Sommer vielleicht ganz angenehm ist, jetzt im Winter war es lausig kalt! Uns hatte man dann auch ohne Aufforderung einen Zugluft Stopper vor die Tür gelegt, der aber nicht viel genutzt hat, die ganze Tür war undicht. In der ersten Woche unseres Aufenthalts war die Gästestruktur sehr gemischt, sie kam aus Polen, Tschechien, der Ukraine, Litauen, England und natürlich aus Deutschland. Alle waren sehr angenehme Gäste! In der zweiten Woche waren überwiegend ältere Deutsche im Hotel, und es waren gar keine Kinder dort. Ich muss sagen, für Kinder ist das Hotel auch nicht wirklich geeignet, denn der Kinderpool liegt im Bereich der Shisha-Bar, und es gibt dort unten keine Liegen für die Eltern. Eine Rutsche oder einen Spielplatz gibt es auch nicht. Allerdings muss ich sagen, dass die Animateure sich mit Sicherheit ganz hervorragend um die Kinder kümmern würden, denn die sind einfach Spitze!! Dazu später mehr. Schnorcheln kann man zwar sehr gut von der Badeinsel aus, aber es lohnt sich nicht wirklich, denn es gibt keine Korallen und kaum noch Fische dort, weil der Tourismus einfach zu sehr überhandgenommen hat. Die Tauchbasis direkt am Hotel bietet Ausflüge nach Mahmya an, eine Insel mit eigentlich schönem Strand, wenn jeder seinen Müll wieder mitnehmen würde, und die Zigarettenkippen nicht einfach in den Sand stecken würde. Wenn man noch nie geschnorchelt hat, kann man dort üben, ansonsten sollte man warten bis man an die Korallenriffe gefahren wird. Da lohnt sich das Schnorcheln wenigstens. Auf jeden Fall sollte man über den Preis verhandeln! Da ist nämlich einiges möglich, man muss nur hartnäckig genug sein. Im Hotel gibt es eine Bücherei in der 5. Etage, wo man sich Bücher ausleihen- oder seine Urlaubslektüre hinmterlassen kann. Dort sind auch Internet-Terminals. Den Schlüssel für den Raum gibt es an der Rezeption. Wenn man wie wir mit Neckermann dorthin reist, empfiehlt sich die Nutzung des „Club Vital“. Eigentlich erst für Gäste ab 60 Jahre, aber das wird nicht so eng gesehen. Dort werden auch geführte Spaziergänge in die Stadt angeboten, man wird dann von den Verkäufern nicht so bedrängt und fühlt sich sicherer. Achtgeben sollte man auf jeden Fall wenn sich Kinder nähern und betteln! Die sind sehr geschickt darin, einem Sachen aus der Jackentasche zu stehlen! Wir waren jetzt zum vierten Mal im Januar in Ägypten, allerdings war es noch nie so kalt und so extrem windig wie dieses Mal.
Unser Zimmer war recht klein aber schon renoviert, d.h. mit einem neuen Bad ausgestattet. Neues WC, ebenerdige Dusche mit Trennwand und Regenbrause (toll!) Ein Manko war der Kleiderschrank: viel zu klein mit fest installierten Kleiderbügeln und so verwinkelt, dass man die Sachen nicht richtig aufhängen konnte. Außerdem waren noch Kopfkissen und Wolldecken drin, die wir allerdings gut gebrauchen konnten, denn wir hatten keine Heizung im Zimmer und es war sehr kalt. Ebenfalls im Kleiderschrank war auch ein kostenfreier Safe mit Code. Die Betten waren sehr gut, angenehme Höhe und Breite.Ein Wasserkocher mit Tee und Nescafe ist vorhanden, und wir bekamen jeden Tag zwei Flaschen Wasser aufs Zimmer. Wie gesagt, die Terrasse war sehr klein, dafür hatten wir aber den Strand direkt vor der Tür. Wenn man allerdings Langzeiturlaub machen möchte, sollte man um ein größeres Zimmer bitten; es gibt auch welche mit Verbindungstür zum Nebenzimmer.
Das „El Sol“ ist das Hauptrestaurant; dort gibt es Frühstück, Mittagessen und Abendessen, eine Etage höher liegt das arabische Restaurant; dort ist es zu Stoßzeiten ruhiger aber auch mit reichlicher und guter Auswahl. Im „Mediterranea“, dem a la carte Restaurant, sind wir nur zum Dinner mit dem Manager gewesen, kann ich also nichts weiter zu sagen. Wer sich mittags nicht am Buffet den Bauch voll schlagen möchte, kann an der Beachbar von 12 bis fast 16 Uhr essen. Dort gibt es frische Pizza, Hamburger, Fisch, Würstchen, Pommes, Döner aus Hühnchenfleisch mit frischem Paprika, Salat, frisches Obst und Kuchen. Uns hat es dort so gut geschmeckt, dass wir immer dort zu Mittag gegessen haben! Jeden Abend gab es ein anderes Thema im Restaurant. Beim Gala-Dinner wurde man gebeten am Eingang zu warten, denn es wurde einem ein Tisch zugewiesen. Es war aber nie so voll, dass man keinen Platz bekommen hätte. Die Auswahl der Speisen war sehr gut und sehr lecker. Morgens gab es super leckere dunkle Brötchen und Brot, alles frisch und knusprig, viele andere Sorten Gebäck, Salate, Gemüse, gekochte Eier, die sogar genießbar waren, Omelett, Spiegeleier, eine große Müsli Bar und immer frisches Obst. Vor allem die Erdbeeren waren lecker! Käse und Wurst wurden sogar nach Wunsch frisch aufgeschnitten, was ich als sehr angenehm empfunden habe, denn es gab einige Gäste, die sich die Teller vollknallten und dann die Hälfte wieder zurückgehen ließen. Das finde ich unmöglich, deshalb ist die Idee der frisch aufgeschnittenen Wurst eigentlich sehr weiter zu empfehlen. Es gibt im Speisesaal zwei Kaffeestationen wo auch eine große Auswahl an Teebeuteln bereitliegt. Man kann sich am Kaffeeautomat von Espresso bis Latte Macchiato alles holen! Manchmal stand auch ein großer Topf mit Kaffee dort, aber das erste Mal schmeckte er nach Scheuermilch, das zweite Mal war er noch dünner als Tee. Abends gab es immer zwei Suppen, Fleisch, Fisch, Gemüse, Reis, Kartoffeln, Nudeln usw. usw. Alles appetitlich angerichtet, und vor allem immer heiß! Das kenn ich von Ägypten eigentlich nicht so. Jedenfalls hat uns das Essen immer sehr gut geschmeckt! Auch die Tische waren immer sehr sauber, und das benutzte Geschirr wurde immer schnell abgeräumt. Alle Kellner waren unheimlich auf Zack und dabei immer freundlich, auch noch nach einem langen Arbeitstag
Also, vom Service bin ich dermaßen begeistert, so etwas habe ich selten erlebt! Jeder, aber auch jeder ist super freundlich, hat immer ein nettes Wort und ist sehr hilfsbereit, die Strandboys trugen uns die Tasche und die Handtücher bis auf die Liege, die Kellner brachten den Kaffee an den Tisch und kannten am zweiten Tag schon unsere Vorlieben beim Essen und Trinken! Gegen ein kleines Trinkgeld wurden Getränke sogar bis an die Liege am Strand gebracht. Der Strand war hervorragend gepflegt, wurde jeden Morgen geharkt und geglättet, und die Boys fragten jeden neuen Gast, ob er einen Aschenbecher braucht. Dank so viel Voraussicht lagen auch keine Kippen im Sand! Alle paar Meter standen Abfallbehälter und Sammelboxen für Getränkebecher und Teller. Manchmal kam sogar der Manager des Hotels mit seinem Chefkoch an den Strand und verteilte kleine Häppchen in Form von frischem Obst oder einem Stückchen Brot mit frischen Datteln. Nichts überwältigendes, aber eine nette Geste. Das Management ist sowieso irre gut! Beim Begrüßungscocktail wurden uns alle Chefs des Hotels persönlich vorgestellt, und zwar von einer jungen deutschen Frau, welche die deutschen Gäste betreut. Sie hatte uns dann auch im Namen der Direktion zwei Tage später zu einem Dinner mit dem Direktor und dem Personalchef eingeladen. Im Mediterranen Restaurant bekamen wir ein mehrgängiges Menü, und in dieser lockeren Atmosphäre war es viel leichter Anregungen zu geben, Wünsche zu äußern oder einfach nur nett zu plaudern. So wurden Wünsche nach neuen, weicheren Kopfkissen geäußert, einer weicheren Matratze, und ein weiterer Gast fragte, ob er denn auch Bademäntel haben könnte. Alle diese Wünsche waren nach dem Dinner schon erfüllt! Wir hatten den Eindruck, dass Anregungen sehr ernst genommen werden und nach Möglichkeit schnellstens umgesetzt werden. Top!
Das Sunrise Hotel liegt nur 5km vom Flughafen entfernt an der Hauptstraße nach Hurghada. Wenn man es geschafft hat sich den lästigen Verkäufern zu entziehen, kann man abends in die Altstadt bummeln gehen. Und wer extrem Kitsch mag ist hier genau richtig! Doch es gibt auch das Geschäft „Cleopatra“, dort kann man alles kaufen, von Lebensmitteln über Kleidung, Koffer, Schmuck bis hin zu Pyramiden in einer Schneekugel! Es gibt feste Preise, die auch nicht überzogen sind, und man wird vor allem nicht belästigt! Vom Hotel aus in ca.10 Min. zu erreichen. Die Stadt ist allerdings sehr laut, weil alle Autos, besonders die Taxis mit Dauerhupe fahren. Und an jeder Ecke liegt Müll!!! Geht man vom Hoteleingang aus gesehen nach links kommt man auf eine kleine Promenade mit schönem Blick auf Hurghada, und nach ungefähr 2,5 km hat man den neuen Hafen erreicht. Auch dort kann man gut einkaufen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt drei Strandbereiche: einen direkt vor den unteren Zimmern an der Lagune, einen weiteren großen von der Beachbar bis zum dritten, der Badeinsel. Dort sind neue Liegen aufgestellt aus Kunststoff mit Armlehnen, die ein wenig störend sind wenn man sich aufsetzen möchte. Die älteren Modelle sind Holzliegen mit Auflagen. Diese haben wir uns immer als zusätzlichen Windschutz geholt, denn der vorhandene Windschutz sieht zwar sehr hübsch aus, ist aber eigentlich völlig sinnlos, denn in der Mitte, genau in Liegehöhe, ist eine Öffnung freigelassen. Wohl dem, der sein eigenes großes Handtuch mitgebracht hat! Jetzt im Winter war das Meer natürlich frisch, aber im Pool mit swim-up Bar konnte man sich aufwärmen, denn die Wassertemperatur betrug 27 Grad!!! Die sanitären Anlagen im Hotel und am Strand waren sehr sauber! Was mir gut gefallen hat waren die kleinen Handtücher aus ausrangierten Beständen; die müssen zwar gewaschen werden, aber es fällt nicht noch mehr Müll an durch Papier. Über die Animateure kann ich nur Gutes berichten; sie waren alle, wirklich alle super! Nie aufdringlich, immer nett und zu Späßen bereit. Sie boten morgens erst stretching an, dann Wassergymnastik, Boccia, Volleyball und machten abends noch eine tolle Show in der Dschungel-Disco! Wirklich klasse!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Januar 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sigrid |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 26 |


