Die Reise fing schon mit Problemen an - Maschine auf dem Rollfeld und es regnete in Strömen. In Bangkok ging die „Freude“ weiter, als wir nach Koh Samui einchecken wollten hieß es, unser Gepäck war nicht bis dort durchgeschickt worden, wie sonst üblich. Also mußten wir wieder zurück, auschecken, unser Gepäck suchen, neu einchecken, bekamen dann unsere Weiterflugtickets. Toller Service! Endlich auf Koh Samui angekommen, ins Hotel gebracht - jedoch wo war die berühmte thailändische Freundlichkeit? Wir bekamen unser Zimmer, jedoch nicht die, wie es bei Sonnenklar hieß, Gartenvilla. Wir landeten also im Haupthaus. Die Räumlichkeiten waren zwar groß, aber eben nicht das, was wir wollten. Wir beschlossen dann, nach endlosem Hin und Her, das Zimmer zu nehmen, was ein Fehler war, denn der Fahrstuhl im Haus war immer zu hören - und unser Zimmer war nicht direkt daneben. Die Sauberkeit - so man denn überhaupt davon sprechen möchte, war nicht da. Lediglich die Betten wurden gemacht, es gab immer löchrige Bettwäsche. Ansonsten wurde nicht geputzt. Selbst das Toilettenpapier gab’s nur auf Zuteilung. Das Frühstück - verdient diese Bezeichnung kaum - war schon stark. Der Raum: unpersönlich, unordentlich (es liegen die Auflagen der Sonnenliegen und die Sonnenschirme darin), die Tische wurden nur sporadisch eingedeckt, es gab kein freundlichen Guten Morgen, keinen Kaffee oder Tee, außer man hielt die Servicekraft fest. Ausgepackte Mini-Butterstückchen (1,5 x 1,5 cm) mal direkt im Wasser, mal ohne Wasser in einer Schüssel, 2 Sorten offenstehende Marmelade, der Saft ungenießbar, Toastbrot nach dreimaligen Benutzen des Toasters hatte er auch die gewünschte Farbe. Einzig die Eiergerichte waren in Ordnung. Dann gab es die nächsten Höhepunkte unseres ersten Tages: Wir durften nicht am Strand liegen, sollten nur oben im Gartenbereich - wo die Liegen dicht an dicht stehen, die Sonnenschirme eingemauert sind - also unbeweglich - liegen. Nach entsprechendem Trinkgeld gabs doch eine Liege am Strand. Dazu mußte man allerdings einige Stufen runtergehen, die letzten Stufen fehlten jedoch, warscheinlich wegen des Unwetters im März, seitdem hatte man wohl auch keine Zeit die Treppe zu reparieren, also lagen stattdessen Sandsäcke, die waren natürlich inzwischen zertreten. Macht wirklich alles einen sehr schlechten Eindruck. Die Reiseleitung kam dann am 3. Tag unseres Aufenthaltes. Die Dame war ja ganz nett, sie pries die Insel für die Neuankömmlinge und ihre Reisen an. Als jedoch mal von den Urlaubern nachgefragt wurde, ob es denn nicht möglich wäre, morgens vielleicht mal ein Scheibchen Wurst oder Käse zu bekommen, gab es eine sehr aussagekräftige Antwort: „Das ist in Thailand sehr teuer und in einem 3* Hotel nicht üblich, wenn Sie das essen wollen, gehen Sie vorne an der Straße in den Lebensmittelladen und kaufen es sich.“ - Da erübrigt sich doch wohl jeder weitere Kommentar. Leider wurde nichts besser in diesem Hotel, das im Höchstfall 2 Sterne verdient. Nach zwei Tagen durften wir aber auch nicht mehr am Strand liegen, Verbot des Managers. So etwas ist mir in noch keinem Urlaub untergekommen. Wir waren das fünfte Mal auf Koh Samui und deshalb weiß ich auch, daß es ganz anders und viel freundlicher geht. Um endlich Urlaub zu haben, entschlossen wir uns, in diesem Hotel auszuchecken und in unser bereits bekanntes Hotel zu ziehen. Als ich die Reiseleitung von meinen Umzugsplänen in Kenntnis setzte, meinte sie: „Und - jetzt haben Sie Urlaub, das ist wie zu Hause ankommen, stimmts?“ - Das laß ich mal so kommentarlos stehen. Für mich gibt es nur eine Aussage: Wäre das mein erster Thailand-Urlaub, so wäre es auch der letzte gewesen. Der Juni ist für Koh Samui eine gute Reisezeit. Es gibt zwar ab und an einen kleinen Schauer, aber das stört überhaupt nicht. Preis-/Leistungsverhältnis stimmt leider nicht. Schade um dieses Hotel, hier spart das Managment am falschen Ende.
Zimmer sind groß, mit allem ausgestattet: große Betten, Sitzecken, Miniküche. Geputzt wurde leider kaum, selbst mit Trinkgeld war da nicht viel zu machen und wie gesagt fast immer löchrige Bettwäsche.
1 Restaurant, landestypische Gerichte. Keine Atmosphäre - zu unordentlich, wird als Lagerraum für Liegenauflagen und Sonnenschirme mitbenutzt.
Das Personal ist zwar bemüht, aber das reicht halt nicht. Englisch wird sehr schlecht gesprochen, daher ist es etwas schwierig mit der Verständigung.
Direkt am Strand, Auflugsmöglichkeiten vorhanden. In den Ort kommt man auch relativ schnell, entweder zu Fuß am Strand lang oder mit einem "Tuk Tuk"
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Monika |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 2 |


