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Kurt (46-50)
ÖsterreichAus Österreich
Verreist als Familie • September 2013 • 2 Wochen • Strand
Sommerverlängerung um 2 Wochen
5,8 / 6

Allgemein

Die Hotelanlage bietet Platz für etwa 600 - 700 Gäste, die entweder in Zimmern im Haupthaus oder den daneben liegenden Bungalow-Gebäuden untergebracht sind. Unsere Doppel-Zimmer befanden sich im Haupthaus, von wo wir nur ein paar Schritte zum Pool, zur Taverne oder ins Hauptrestaurant hatten. Die Zimmergröße war für uns als Paar ausreichend, unsere Freunde hatten es etwas enger, da für ihren Sohn noch ein Zustell-Bett im Doppelzimmer aufgestellt wurde. Ein großer Balkon mit Meerblick rundete den tollen Eindruck unseres Zimmers ab. Die Zimmerreinigung erfolgte stets zu unserer Zufriedenheit, die Getränke (antialkoholisch) im Kühlschrank wurden ebenfalls täglich nachgefüllt. Im Nachhinein nochmals DANKE an unsere 'Frau Sauber', die uns mehrmals mit tollen Handtuch-Kreationen überraschte. In der kompletten Hotelanlage bestand WiFi, wer es nötig hatte, konnte sogar am Pool seine E-Mails abrufen oder über Facebook den Kontakt mit Daheim aufrecht erhalten. Lediglich abends, wenn offenbar viele Zeit zum Surfen fanden, war das Internet etwas instabil und langsam. Meiner Einschätzung nach war ich mit meinen 50 Jahren etwas oberhalb des Altersdurchschnittes der allgemeinen Gästestruktur, beim täglichen Poolspiel waren meine Gegner und Mitspieler dann schon deutlich jünger. Das Gros der Gäste kam aus Deutschland und Österreich, und bei den sportlichen Aktivitäten traf ich noch auf einige Belgier. Da wir mit der Heimat übers Internet (What's app, E-Mail) kommunizierten, und dies übers W-LAN problemlos möglich war, brauchten wir uns um Handy-Empfang oder Roaming-Gebühren nicht zu kümmern. Für den Transfer größerer Datenmengen suchte ich den Internet-Corner bei der Rezeption auf, wo an zwei Terminals das Internet kostenlos zu nutzen war. Da inzwischen die meisten Teenager mit Smartphones ausgestattet sind, mit denen sie per W-LAN ins WWW können, bestand im Internet-Corner zu keiner Zeit eine Wartezeit, wie es noch vor wenigen Jahren Usus war. Allen Gästen, die es von anderen Urlaubsdestinationen so gewöhnt sind, dass sie frühmorgens ihre Liegen mit Handtüchern und Büchern reservieren gehen müssen, möchte ich dieses Hotel nur empfehlen, weil diese Unsitte da nicht geduldet wird. Sämtliche Liegestuhl-Reservierungen vor 09:00 Uhr werden vom Bademeister abgeräumt. Man kann dann 'sein Häufchen' beim Bademeister abholen gehen. Es klappt sehr gut und wird vom Großteil der Hotelgäste gut geheißen. Nach langem Überlegen ist mir ein Kritik-Punkt zum Hotel eingefallen, den ich hier mit Blickrichtung aufs Hotelmanagement anbringen möchte: Trotz der im Hautprestaurant an den Außensäulen angebrachten kleinen 'Rauchverbot-Schildchen' sieht man immer wieder rücksichtslose Gäste, die in diesen Bereichen des Restaurants ihre Zigarretten anzünden müssen. Schade, dass hier das Personal nicht energischer auftritt und die Raucher in die hierfür vorgesehenen Bereiche bittet... Wir können als Reisezeit den September nur empfehlen, während bei uns in Österreich nach einem tollen Sommer die Temperaturen sanken und es zu regnen anfing, konnten wir durch unseren Urlaub in Kreta bei 30 Grad und mehr noch zwei Wochen Extra-Sommer anhängen. Wir hatten das Glück/Pech, dass es einmal am Abend für etwa 1 Stunde geregnet hatte, wodurch das Abendprogramm im Amphi-Theater etwas durcheinander gebracht wurde, ansonsten hatten wir nur Schönwetter!


Zimmer
  • Sehr gut
  • Das von uns bewohnte Doppelzimmer war mit Flachbildschirm, Klima-Anlage, Deckenventilator, Minibar (nur antialkoholische Getränke), Wasserkocher, Telefon, Tresor ausgestattet. Der Balkon mit tollem Meerblick (und Poolblick) war etwa 10 - 12 m² groß. Im Badezimmer befanden sich das WC und eine fast 2 m² große Dusche. Zimmer, Balkon und Dusche wurden von unserer 'Frau Sauber' täglich einwandfrei gereinigt.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Im Haupthaus war das große Hauptrestaurant, in welchem die Speisen vom reichhaltigen Selbstbedienungs-Buffet geholt werden konnten. Die Abende waren jeweils anderen Themen gewidmet (Mediterran, Italienisch, Tex-Mex, 1001 Nacht, Fernöstlich, Griechisch....) und dadurch war die Art der Speisen sehr abwechslungsreich. An der Qualität und Menge der dargebotenen Speisen und Getränke gab es nichts auszusetzen, ein großes Lob für die Gestaltung der Buffet-Landschaften, die nicht nur kulinarisch sondern auch optisch ausgesprochene Highlights boten. Leere Platten wurden binnen kürzester Zeit nachgefüllt. Jedes Zimmer konnte je einmal pro Woche in den beiden Spezialitäten-Restaurants (Italienisch und Griechisch) zum Abendessen reservieren, um eine Abwechslung zum Buffet-Essen zu erlangen. Bei der Poolbar gab es tagsüber kleine Snacks wie Sandwiches, Toaste, kleine Salate und Melonen-Becher. In der rund um die Uhr geöffneten 'Wunderbar' im Haupthaus gab es nach Mitternacht sogar noch Sandwiches. Während in der Wunderbar die Drinks in Gläsern ausgeschenkt wurden, bekam man am Pool aus Sicherheitsgründen das Bier, den Sekt, den Gin Tonic und so weiter nur in Plastik-Bechern.


    Service
  • Sehr gut
  • Wie wir es schon von anderen Magic-Life-Hotels gewöhnt waren, wurden wir von sämtlichem Personal äußerst freundlich behandelt. Da alle Hotel-Angestellten neben ihrem Namens-Schildchen mittels Nationalitäten-Flaggen ihre Fremdsprachen-Kenntnisse signalisiert hatten, wussten die Gäste auch gleich, ob sie ihr verstaubtes Schul-Englisch anwenden mussten, oder vielleicht doch mit Deutsch das Auslangen fanden.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Die Hotelanlage ist nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Heraklion entfernt, die startenden Flugzeuge können deutlich wahrgenommen werden, da sie kurz vor dem Hotel in eine steile Rechtskurve gehen. Der Flugzeuglärm ist aber kaum zu hören und keinesfalls störend. Der Ort Amourada besteht hauptsächlich aus einer direkt vor dem Hotel vorbei führenden Geschäftsstraße, wo sich Auto-Vermieter, Tavernen, Souvenier-Läden und dergleichen angesiedelt haben - einmal anschauen, dass man es halt gesehen hat und das wars dann schon.... Zum Sand-Strand sind es nur wenige Meter. Wer den ständigen Aufenthalt im Club-Hotel satt hat, kann mit dem öffentlichen Bus, der unmittelbar vor dem Hotel anhält, nach Heraklion fahren (Fahrkarte im Supermarkt vis-a-vis um 1,80 €). Obwohl Heraklion die Hauptstadt der Insel ist, lohnt sich doch ein Besuch von Agios Nikolaos, Rethimno oder Chania viel mehr, dafür empfiehlt es sich jedoch, eine geführte Reise dorthin zu buchen oder noch besser mit einem Miet-Auto selbst dorthin zu fahren. Uns haben vor allem die tollen Gässchen und Geschäfte der venezianisch geprägten Stadt Rethimno begeistert.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Animateure boten ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm an, von dem ich vor allem von den Mountainbike-Touren begeistert war. Diese Touren führten jeweils etwa 10 bis 15 km ins Landesinnere hinein und man konnte dabei einen Blick auf Häuser, Dörfer, Olivenhaine und Weinberge werfen, die man ansonsten zu Fuß ganz sicher nicht und mit dem Mietauto wahrscheinlich auch nicht erkundet hätte. Nach etwa 2 Stunden war man wieder zurück im Hotel und konnte sich mit der Gewissheit, seinem Körper etwas gutes getan zu haben, wieder auf den Liegestuhl. DANKE an die Guides Adam, Balac und Istvan!! Die täglichen Dart- oder Shuffleboard-Turniere waren eher für das Training der Lachmuskeln gedacht, so richtig körperlich anstrengend waren diese 'Extrem-Sportarten' nicht wirklich. Beim Bogenschießen lernte ich unter der Anleitung der Animateure Clemens und Yannik eine neue, interessante Sportart kennen, leider blieb mir beim Turnier ein krönender Abschluss verwehrt. Es hat aber trotzdem viel Spaß gemacht! In all meinen bisherigen Urlauben hatte ich mich ums Aperitiv-Pool-Spiel erfolgreich gedrückt, mich schlafend gestellt oder im Meer aufgehalten. Heuer war das anders! Ich ließ mich anfänglich von Yannik, Burcu, Clemens und Philipp überreden, fand dann eine Menge Spaß daran und freute mich dann schon jeweils auf den nächsten Mittag, um unter dem Pseudonym 'Kurti der Bär' wieder an einem neuen Spiel teilzunehmen. Obwohl ich selber abends lieber in der Wunderbar gesessen bin, möchte ich das allabenlich stattfindende Unterhaltungsprogramm im Amphi-Theater wärmstens empfehlen. Ich habe das tolle Programm und die Qualität der dargebotenen Aufführungen leider erst viel zu spät entdeckt und bereue es jetzt im Nachhinein. Sowohl am Strand als auch an den Pools waren jederzeit genügend freie Liegen vorhanden (ok, mittags dann vielleicht am Pool nicht mehr). Die Liegen, deren Auflagen und die Sonnenschirme waren tip-top in Ordnung und sauber. Der Pool wurde jeden Morgen gegen 07:00 Uhr gereinigt, das Wasser war sauber und roch in keinster Weise nach Chemie. Die Wassertemperatur im Pool betrug so um die 25 Grad, das Meer soll nach den Angaben des Bademeisters etwa 23 Grad gehabt haben, mir kam es jedoch wärmer vor. Am Strand wurde vor Seeigeln gewarnt. Wenn man jedoch Bade-Latschen trug und sich von den mittels Bojen gekennzeichneten, vom Strand etwa 30 m entfernten Zonen fernhielt, war man auf der sicheren Seite. Also ich bekam im klaren Wasser kein einziges Stück Igel zu Gesicht, sosehr ich auch Ausschau hielt. Der flach abfallende Sandstrand war sehr sauber und gepflegt. Wenn sich das Hotelmanagement eventuell noch überwinden könnte, die wenigen Meter vom hinteren Rand des Sandstrandes bis hin zur Mauer der Hotel-Wiese abseits der Holz-Gehwege etwas zu kultivieren, wäre es ganz toll!!


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im September 2013
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kurt
    Alter:46-50
    Bewertungen:7