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Carsten (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2013 • 2 Wochen • Strand
Nettest Hotel, Essen lieber woanders
4,5 / 6

Allgemein

Wenn man alles nicht so Ernst nimmt und hin und wieder sich in einer der vielen Tavernen den Bauch voll schlägt, dann kann man hier einen richtig schönen Urlaub erleben, wobei man sich recht sicher vor anderen Deutschen fühlen konnte. Zumindest zu unserer Zeit (Anfang August) domierten Belgier und Russen. Eigene Handtücher sollte man einpacken, hier sorgt das Hotel nicht vor und verbietet es die Badezimmer-Handtücher mitzunehmen. Es wird freundlich auf den gegenüberliegenden Supermarkt verwiesen. Wer hat, bringt einen kleinen Magneten mit, hiermit wird der Strom im Zimmer freigeschaltet, ansonsten macht man es wie die meisten, man löst den Schlüssel vom Anhänger und lässt letzteren einfach in der Buchse, durch sein Gewicht stört er sowieso mehr ... Vielleicht einen anderen Schlüsselanhänger mitbringen.


Zimmer
  • Gut
  • Wir erhielten ein schönes Zimmer, leider stellte sich am nächsten Morgen um 7 Uhr heraus, dass schön zur Erholung nicht ausreicht. Hinter dem Kopfende unseres Bettes stand der Schreibtisch des Housekeepings, auf dem lautstark das Telefon im Minutentakt einen Feueralarm imitierte, dazu mischte sich dann noch der Lastenaufzug, Müllabfuhr und das Rattern der Lieferrampe direkt neben unserem Zimmer. Nach unserer Info an der Rezeption wurden wir recht kurzfristig in einen wunderschönen Bungalow mit Meerblick umquatiert. Die Zimmer waren vernünftig eingerichtet, neben unserem Bett mit Nachttischen gab es ein einzelnes Bett für den Zwerg, ein Anrichte und eine Sitzecke. Platz für uns drei gab es genug. Das Bad ist zweckmäßig mit Badewanne in guter Größe Der Fernseher ist wohl etwas klein, dessen Steckdose wurde von uns sowieso für anderes verwendet. Ein vernünftiger Kühlschrank ist vorhanden, für uns zum Glück leer, so dass wir ihn nach Belieben füllen konnten.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Zur Küche lässt sich leider nicht soviel Gutes sagen, das Frühstück war noch das Beste des Tages, reichhaltig, aber leider mit wenig Abwechslung. Überhaupt war vor allem das Individuelle eher mangelhaft, hier wurde man beim Frühstück mit Pfannkuchen, manchmal Waffeln oder Fettgebackenem versorgt. Beim Abendessen gab es dann in 9 Tagen viermal Souvlaki, zweimal Kotelett, zweimal Fisch, einmal Bifteki (auf direkten Wunsch an den Küchenchef in Verbindung mit Beschwerde über das Essen) und am letzten Tag der Länge nach aufgeschnittene Bratwürste. Grundsätzlich wurde hier jedoch eher an der Qualität gespart. Ansonsten war das Abendessen auch reichhaltig und wechselnd aber nicht abwechslungsreich, es wiederholt sich alles sehr schnell. Das Mittagessen im Restaurant lässt sich als kleines Abendessen ohne offenen Grill bezeichnen, hier gibt es auch noch die Snackbar, an der man jeden Tag einzelne, kalte Pizzastücke (Tomaten, Käse, Paprika), Gyros-Pita oder ein weiteres Gericht, sowie Salat und Dessert erhält. Die Getränke waren unterirdisch, Wasser zapfte chlorig aus der Leitung, hier empfiehlt sich eher Soda zu trinken, die Limonaden (Limette, Zitrone, Orange) und auch die Cola waren sehr süß und hatten einen starken Eigengeschmack, an den man sich wohl oder übel gewöhnt. Ich empfehle hier die Zitronenlimo mit Wasser zu verdünnen. Zusätzlich gab es noch Limetten-, Zitronen- und Orangensaft, obwohl überall frische Früchte zu finden waren, wurde hier auf Sirup gesetzt, was vor allem am Frühstück sehr negativ auffiel. Hier gab es auch noch Milch (H-Milch, Marke Hochwald aus deutschen Tetrapacks) und Kaffee aus Jacobs-Boilern, hier kann ich nicht mitreden, angeblich wohl in Verbindung mit dem Leitungswasser extrastark um den Chlorgeschmack zu überdecken. Die alkoholischen Getränke sind landeseigen (Wein (weiss, rose und rot), Rum (weiss und braun) und Tequila sowie Bier) und werden mit den o.g. Limonaden und Grenadine oder ähnlichem zu Cocktails verwurstet ... Mit dem zweiten lässt sich der erste dann besser ertragen. Vielleicht noch anzumerken sei hier, dass man es mit den Zeiten sehr genau nimmt und einem eher zu früh als zu spät die Schüsseln vor der Nase wegegezogen oder der Zapfhahn gereinigt wird.


    Service
  • Gut
  • Hier ist eigentlich in den anderen Rubriken schon alles gesagt. Eines noch, in das beworbene, kostenlose WLAN im Lobby-Bereich kann man sich problemlos einloggen, eine Internetverbindung ist jedoch eher ein Glückspiel. Hier kommt einem dann der überpünktliche Zapfenstreich zugute, eine halbe Stunde später erlebt man einen Geschwindigkeitsrausch.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Es empfiehlt sich einen Mietwagen zu haben, der vorhandene Hotelbus verkehrt eher selten und der Weg zu nächsten Stadt ist weit (Fußmarsch 30-45min). Unbedingt empfehlenswert ist der Strand von Malia, der sich als Nachmittagsbeschäftigung nach Besichtigung des dortigen Palasts anbietet. Überhaupt sollte man hier eine Führung geniessen, da diese im Vergleich zu Knossos durch die Exkurse des Führers wesentlich fundierter, aber auch gerade für kleine Kinder interessanter ist.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Anlage an sich ist klein aber sehr schön, es gibt viel Grün, einen schönen Pool, daran angeschlossen zwei kleine Becken über Kinder und Kleinkinder, gut und sicher abgetrennt. Der neue Chefanimateur kämpft leider mit einer viel zu kleinen Mannschaft (3 Personen), versucht aber immer daraus das Beste zu machen. Vom Miniclub sollte man mit Kindern unter 8 Jahren eher die Finger lassen, da eine Person alleine überfordert ist. Schmunzeln lässt sich noch über die Mallorca-Mentalität, bei der die Liegen zwar mehrheitlich unbenutzt, aber denoch grundsätzlich mit Handtüchern reserviert sind. Dies ist vom Hotel aus wohl untersagt, stört aber niemanden. Wir haben unser Zeug zwischengeparkt und dann Liegen freigeräumt, nachdem wir aus dem Pool kamen und diese immer noch verwaist waren.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2013
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Carsten
    Alter:36-40
    Bewertungen:2