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Axel (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2016 • 2 Wochen • Strand
Gutes 3 Sterne Haus für den perfekten Strandurlaub
5,0 / 6

Allgemein

Wie jedes Jahr haben wir uns vor der Buchung unserer Reise bei Hollidaycheck über die Bewertungen zu unserem potentiellen Hotel informiert. Da unsere diesjährige Auswahl besonders viele, positive Kritiken bekommen hatte waren wir sehr gespannt, ob diese auch der Realität entsprechen oder ob hier an der ein oder anderen Stelle vielleicht doch (bewusst oder unbewusst ?!) ein wenig übertrieben wurde bzw. versucht wurde, das Hotel in ein besonders gutes Licht zu setzten. Und wir hatten uns vorgenommen, dieses Jahr endlich auch einmal eine möglichst objektive und ausführliche Bewertung abzugeben. Unser Fazit nach 14 Tagen "All-inclusive" in diesem Hotel: Bei dem Bikini handelt es sich um ein gutes drei-Sterne-Hotel in perfekter Lage (sowohl zum Strand als auch zur Einkaufs- und Flaniermeile) und einem insgesamt guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer allerdings auf ein umfangreiches Buffet- und Getränkesortiment (insbesondere bei AI) Wert legt und dabei lieber am Pool als am Strand liegt, ist hier vermutlich falsch. Auch die Einrichtung des Zimmers ist eher als "praktisch-funktionell" als mit "luxuriös" zu bezeichnen. Insgesamt kann bzw. darf man aber bei dem Preis auch sicherlich nicht mehr erwarten. Das Bikini war zu unserem Reisedatum das mit Abstand günstigste Angebot. Vergleichbare Häuser wurden bis zu 1.000 Euro teurer angeboten. Wenngleich wir mit unserem Urlaub bzw. dem Hotel wirklich sehr zufrieden waren können wir aber bei objektiver Betrachtung aller Faktoren die teilweise hier extrem positiven Bewertungen in allen Bereichen leider nicht nachvollziehen bzw. halten diese auch für nicht gerechtfertigt. Konkret haben wir unseren Aufenthalt wie folgt empfunden: Zum Bikini gehört das etwas nach hinten versetzte Haupthaus und dem in der ersten Strandreihe liegenden Appartementhaus. Leider steht zwischen beiden Gebäuden ein weiteres, schmales Appartementhaus, welches aber nicht zum Bikini gehört und die Sicht leider vom Haupthaus gehörig stört. Sämtliche AI-Leistungen werden nur im Haupthaus angeboten, dort befindet sich auch der recht kleine Pool und der Barbereich. Animation und Abendunterhaltung finden ebenfalls nur im Haupthaus statt. Wir hatten ein Appartement im zweiten Stock mit einem wirklich perfektem (seitlichem) Meerblick von einem großen Balkon. Man kann sogar vom Bett aus auf den Strand und das Meer gucken. Bei entsprechendem Wind kann man Abends sogar das Meer rauschen hören. Es gibt auch Appartements mit direktem Meerblick, ob sich der Aufpreis hierfür lohnt, muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Von allen Appartements hat man einen tollen Ausblick in Richtung Cala Bona über die gesamte Bucht - von den Appartements mit direktem Meerblick kann man zusätzlich in Richtung Sa Coma schauen.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Unser Appartement war für vier Personen doch etwas beengt und kann als "funktional" bezeichnet werden, aber zum Schlafen hat es gereicht. Eine kleine Küche ist vorhanden, diese haben wir aber aufgrund von AI nicht genutzt. Das Bad müsste unserer Meinung nach dringend renoviert werden, die Duschhalterung konnte nicht mehr richtig fixiert werden und sorgte daher auch gerne mal für ein überflutetes Badezimmer, insgesamt war die gesamte Duscheinheit (Kopf und Befestigung) auch schon sehr abgenutzt bzw. verkalkt. Auch die Fugen im Bad machten nicht mehr den "frischesten" Eindruck, ein Kosmetikspiegel fehlte komplett. Der Wohnraum machte einen deutlich besseren Eindruck als das Bad. Das gesamte Appartement als auch das Hotel sind jedoch sehr sauber.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Unser Eindruck von dem gastronomischen Bereich ist zweigeteilt. Am Anreisetag bekommt man (für das Mittag- und Abendessen) einen festen Tisch für den gesamten Aufenthalt zugewiesen, auf Wunsch und bei Verfügbarkeit kann dieser für das Abendessen auch draußen auf der Terrasse reserviert werden. Hierdurch entfällt der tägliche Kampf um den vermeintlich besten Tisch und das Ganze läuft sehr entspannt ab. Schön ist auch, dass zu den Mahlzeiten ggf. vom Vortag noch vorhandene Getränke in Flaschen (auch bei AI z.B. Wein) bereits wieder auf dem eigenen Tisch stehen . Absolut Klasse fanden wir die Möglichkeit, dass auch die übrigen Mahlzeiten auf Wunsch komplett auf der Terrasse eingenommen werden konnten. Für das Frühstück wird ein (aber wirklich kleines) Grundbuffet auch im Außenbereich aufgebaut. Dieses besteht aber im Wesentlichen nur aus einer kleinen Brotauswahl (in der Regel nur Toast, Baguette und Ciabatta), ein wenig abgepackte Marmelade, Butter, etwas Gebäck, Milch und Kaffee. Alles Weitere kann aber ohne Probleme aus dem Speisesaal geholt werden. Die Wege sind wirklich kurz und führen nur an der Bar und der Rezeption vorbei - auch die "offiziellen" Hinweise, keine Speisen und Getränke aus dem Speisesaal zu entnehmen, gelten glücklicherweise nicht für die Terrasse. Am Mittag wird auf der Terrasse überhaupt kein Buffet aufgebaut, aber auch hier ist es ohne Probleme möglich, die gewünschten Gerichte aus dem Speisesaal zu holen (trotz zugewiesenem Tisch). Das Abendbuffet ist sowohl auf der Terrasse als auch im Speisesaal identisch. Getränke werden von den Mitarbeitern sowohl zum Mittag als auch zum Abend serviert bzw. an den Tisch gebracht. Erstaunt waren wir von der Tatsache, dass die übrigen Gäste so gut wie überhaupt nicht die Möglichkeit nutzten, die Mahlzeiten auf der Terrasse einzunehmen. Am Morgen und am Mittag hatten wir die Terrasse für uns fast allein, ganz selten verirrte sich einmal ein weiterer Gast und gesellte sich hinzu. Offensichtlich legt der Großteil der Urlauber doch größeren Wert auf ein relativ lautes Ambiente in einem mit Gerüchen versetzten und klimatisierten Speisesaal zu Gunsten extrem kurzer Wege zum Buffet. Uns sollte es Recht sein, wir hatten hierdurch schon fast das Gefühl von einem privaten Urlaub - und das zu einer Jahreszeit, in der die Insel so voll wie noch nie war. Nicht ganz so überzeugt hat uns das tatsächliche Angebot der Speisen. Insgesamt war die Auswahl am Abend bzw. Mittag leider nicht ganz so vielfältig, weder bei den Hauptspeisen (ca. drei Varianten in Form von Fleisch und Fisch) noch bei den Beilagen (meistens Pommes plus Reis oder Kartoffelpüree oder Kartoffeln) und den Salaten (immer die gleichen, “frischen” Sorten wie grüner Salat, Möhren, Zwiebeln, Rotkohl, Gurken plus zwei bis drei angemachten Varianten) sowie eine kleine, wechselnde Gemüseauswahl. Zusätzlich immer ein kleines Angebot an Fast-Food (im Wechsel Nuggets, Frühlingsrollen, Pizza, Fischbällchen). Wenngleich die Qualität insgesamt als “ordentlich” zu bezeichnen war und man insbesondere als Fleisch- bzw. Fischesser auch immer etwas finden konnte, hatten wir doch nach den vielen extrem positiven Bewertungen deutlich mehr erwartet. Teilweise waren die Produkte leider auch schon etwas trocken, was insbesondere bei den frittierten oder gebackenen Speisen zu bemerken war. Auch bei der Abwechslung der Gerichte besteht noch deutlich Luft nach oben. Wir hatten in den 14 Tagen insgesamt viermal “Hamburger” als Hauptspeise (zweimal Mittags, zweimal Abends) und beim “weißen Fisch” haben wir nach dem sechsten Mal aufgehört zu zählen. Andererseits gab es an einem anderen Abend auch einmal ein wirklich hervorragendes Schweinefilet und zweimal servierten die Köche einen exzellenten Wolfsbarsch im Salzkruste. Auch bei dem Thema “Resteverwertung” holt die Küche aus Sicht des Managements sicherlich das Optimum heraus. Prinzipiell können wir verstehen bzw. halten es auch für sinnvoll, dass Produkte weiterverarbeitet bzw. genutzt werden, im Bikini hat man jedoch manchmal den Eindruck, dass hiermit ein wenig übertrieben wird. Beispiel: Den Putenbraten vom Vorabend findet man am nächsten Mittag in Form von Putengeschnetzeltem und am Abend in Form von Scheiben wieder, der Rinderbraten wird auch gerne am nächsten Morgen als Aufschnitt serviert und Mittags im Salat veredelt. Oder die großen Frikadellen vom Abend findet man am nächsten Abend in kleiner Form mit Gemüse und Sauce wieder. Kann man machen, muss man aber nicht. Das Frühstück bot über 14 Tage keinerlei Veränderung und bietet unsere Meinung ebenfalls noch viel Verbesserungspotential. Baguette, Ciabatta, Toast eine helle Brotsorte , ein paar kleine Aufbackbrötchen sowie die typischen, kleinen, spanischen Croissants. Dazu noch ein paar Gebäckstücke (Muffin, Keks) und ein paar Cornflakes und Müsli, das war es auch schon an Auswahl. Dazu ein paar Wurstsorten, etwas Käse, ein paar Sorten Marmelade, etwas Fisch (Sardine im Wechsel mit gewöhnungsbedürftigen, gehacktem Lachs (oder war es Lachsersatz?!), etwas frisches Obst, Obstsalat (frisch, nicht aus der Dose), Joghurt und die "herzhafte" Ecke mit gekochtem Ei, Spiegel- und Rührei sowie Bacon, Bohnen und Tomaten - aber warum wird alles nur vorbereitet und nicht einmal frisch vor den Augen bzw. nach Wunsch der Gäste zubereitet (Stichwort Show-Cooking), so hätte man die Auswahl bzw. das Angebot z.B. durch Omelettes mit diversen Toppics bzw. Crepes ohne großen Mehraufwand deutlich steigern können?! An Getränken standen zwei Säfte (Multivitamin und Orange), Filterkaffe, Tee, Milch und Kakao zur Verfügung. Auch hier hätte die Nutzung eines professionellen Kaffeeautomates sicherlich zu einem deutlich hochwertigerem Angebot geführt. Das AI-Angebot ist aus unsere Sicht ebenfalls solide, verdursten muss sicherlich niemand. Aber auch hier gilt, ein wenig mehr Auswahl und Qualität in einzelnen Getränkebereichen (insbesondere Cocktails) könnte den tendenziell guten Gesamteindruck bei sicherlich kaum spürbaren Mehrkosten deutlich verbessern. Sehr positiv fanden wir, dass der Wein in Flaschen angeboten wurde, welche auf Wunsch auch mitgegeben wurde. So stand dem gemütlichen Ausklang des Abends auf dem Balkon mit Blick auf das Meer oder direkt am Stand nichts im Wege. Sämtliche Getränke werden auf Wunsch im Glas oder Pappbecher (schade, hier wären Plastikbecher, die wieder verwendet werden könnten, sicherlich sinnvoll) serviert. Das AI-Angebot (laut Karte) umfasst folgende Auswahl: Limonaden und Bier: Coca Cola, Fanta (Orange und Lemmon), Sprite, Tonic, Eistee, Bier (auch alkoholfrei) Mineralwasser und Säfte: Flasche Wasser (mit und ohne Kohlensäure), diverse Säfte (Orange, Ananas, Pfirsich, Tomate) Cocktails (leider alle aus dem Automaten): Pina Colada, San Francisco (alkoholfrei), Tequila Sunrise Lokale, alkoholische Getränke: Whisky, Gin, Rum, Vodko, Brandy, Tequila, Liköre (Pfirsich, Kokos, Apfel,), Hierbas (medium und süß), Fernet, Palo, Wein (weiß, rosé, rot), Sekt, Sangria Aperetifs: Vermuth (weiß, rot, süß), Bitter, Jerez alkoholfreie Liköre: Apfel, Pfirsiche, Melone


    Service
  • Eher gut
  • Prinzipiell sind alle Mitarbeiter des Hotels sehr freundlich. Am Abreisetag müssen die Appartements bis 12:00 Uhr verlassen werden. Da unser Rückflug erst um 19:00 startete, waren wir doch über die fehlenden Möglichkeiten, vor dem Abflug noch einmal zu Duschen bzw. sich in Ruhe umzuziehen etwas enttäuscht, da das Hotel leider über keinen entsprechenden Umkleideraum verfügt. Es gibt lediglich die Möglichkeit, die Koffer in einem separatem, relativ kleinen und vor allem sehr warmen Raum (hier ist keine Klimaanlage vorhanden) abzustellen. Auch die in Aussicht gestellte Möglichkeit im Begrüßungsschreiben, das Zimmer auf Wunsch am Abreisetag gegen einen kleinen Aufpreis zu verlängern, konnte oder wollte leider nicht erfüllt werden. Bei der Suche nach alternativen Einnahmemöglichkeiten trotz AI zeigt sich das Bikini sehr kreativ: WLAN steht nur den Gästen gratis zur Verfügung, die direkt über Universal gebucht haben. Alle übrigen können ein Ticket für jeweils eine Woche ab 10 Euro kaufen, möchte man mehrere Geräte verwenden, wird es entsprechend teuer. Das Signal ist sowohl im Haupt- als auch im Appartementhaus ausreichend stark vorhanden, zu einzelnen Zeiten (vor allem am Abend) erreicht das Netz aber seine Kapazitätsgrenze und es geht für ein paar Minuten nichts. Der Safe im Zimmer ist ebenfalls kostenpflichtig und auch die Liegen am Pool können nur wochenweise gemietet werden, freie Liegen standen nicht zur Verfügung. Prinzipiell finden wir die Idee, liegen am Pool zu mieten sehr gut, da hierdurch das unsoziale und peinliche “Reservieren mit Handtüchern” komplett unterbunden wurde. Dennoch sollte ein gewisser Teil auch für die Gäste frei zugänglich sein, nicht jeder möchte den ganzen Tag bzw. die ganze Woche seinen Urlaub am Pool verbringen. Wie auch immer, uns hat das nicht gestört, da wir viel lieber im Meer schwimmen als im Pool, zumal bei solch einer tollen Strandlage des Hotels. Wir haben den Pool über die 14 Tage überhaupt nicht genutzt.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Wie bereits erwähnt, befindet sich das Appartementhaus in der ersten Strandreihe. Den Strand erreicht man locker in einer Minute, gleiches gilt für die Einkaufsstraße mit den zahlreichen Shops und Restaurants. Trotz der zentralen Lage ist es im Bikini relativ ruhig. Die (leider sehr schlechte) Animation des direkt gegenüberliegenden "An-Ba-Romani" endet in der Regel gegen 23:00, von den Kneipen und Restaurants haben wir aufgrund der seitlichen Lage nichts gehört. Dies ist ggf. bei den Appartements mit direktem Meerblick anders, da diese vermutlich jeden Tag die volle "Schlagerdröhnung" der benachbarten "Zapfsäule" mitbekommen (Hier wird das Mallorca-Klischee leider voll bedient). Beide Häuser liegen an einer Seitenstraße, die in einem Wendekreis endet und auch von den Transferbussen genutzt wird. Somit kann es natürlich immer mal wieder, auch zu später Stunde, zu kurzen Lärmbelästigungen kommen, wie gesagt, wir haben so gut wie nichts gehört. Das Haus selber war über die 14 Tage sehr ruhig. Vom Flughafen beträgt die Transferzeit mit dem Taxi ca. 50 Minuten, die Fahrt kostet um die 85 Euro. Dafür ist man aber auch eine gute Stunde schneller im Hotel.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Freizeitangebot des Hotels ist überschaubar. Zum Angebot gehört neben dem kleinen Pool mit Plastikliegen und Sonnenschirmen auch eine Tischtennisplatte, ein Billardtisch und eine Dartscheibe, die sicherlich auch schon bessere Zeiten gesehen hat. Animation am Tag ist vorhanden, diese haben wir aber nicht genutzt und können sie daher nicht bewerten. Abends gibt es für die Kleinen die Mini-Disco und im Anschluss ab und zu die üblichen, lokalen Showeinlagen im Wechsel mit nervenden Bingoabende (welche auch noch kostenpflichtig sind). Uns kam es aber insgesamt entgegen, da wir auf Animation keinen Wert legen und lieber den Abend am Strand oder auf dem Balkon verbringen. Cala Millor als touristischer Ort bietet sicherlich vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, sowohl an Land als auch auf dem Wasser.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2016
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Axel
    Alter:46-50
    Bewertungen:1