Ungefähr in der Mitte zwischen Mailand und Bergamo sowie ca. 45 Minuten südlich von Lecco gelegen und nur 5 Minuten von der Autobahn entfernt, war die Villa Appiani für uns ein glücklicher Zufallsfund für eine Zwischenübernachtung auf dem Weg weiter in den Süden. Die elegante Villa aus dem 17. Jahrhundert beeindruckt vor allem durch das verglaste Atrium, in dem wir überraschend gut und fein zu Abend essen konnten. Auch das Frühstück war für italienische Verhältnisse reichhaltig. Die Rezeption und die Lobby sind im Hochzeitsschick, die Zimmer hingegen eher modern eingerichtet, aber nicht ganz neu. Vor der Villa kann man direkt parken, der Verkehr über die Brücke und vor der Villa ist nicht gering, aber bei geschlossenen Fenstern hörten wir nichts. Das Personal war durchweg freundlich und zuvorkommend. 2 oder 3 Sehenswürdigkeiten gibt es auch: Trezzo sull’Adda liegt an einer Schleife der Adda mit den Resten des Castello Visconteu, das im Liberty-Style 1906 errichtete Wasserkraftwerk Taccani und vor allem die Reste der 1377 errichteten (aber schon 1416 zerstörten) Brücke über die Adda, deren Bogenspannweite erst 1796 wieder übertroffen worden ist. Für uns definitiv eine Option, beim nächsten Mal wieder sehr gerne vorbeizuschauen.
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