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Peter (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2007 • 2 Wochen • Strand
Vor Renovierung oder Betreiberwechsel
Betreiberwechsel: Das Hotel steht seit dem 01.02.2022 unter neuer Leitung und wurde am 01.06.2022 wieder eröffnet (Quelle: Hotel, Juni 2022).
Nie wieder Magic Life
2,2 / 6

Allgemein

Es handelt sich um ein 3 stöckiges veraltetes Gebäude mit 270 Zimmern verteilt auf 3 Stockwerken. Es gibt zwar 2 Lifts aber während unseres Aufenthalts war davon die meiste Zeit nur einer in Betrieb, der andere abgesperrt. Durch die sich zu früh schliessende Lifttür habe ich einmal sogar Prellungen an der Hand erlitten. Bei unserer Ankunft war unser Zimmer nicht für 3 Personn, sondern nur für 2 vorbereitet. Die Klimaanlage funktionierte nicht und der kleine Kühlschrank war kaputt. Die Zimmertür ließ sich jedes mal nur mit besonderer Kraftanstrengung öffnen, da sie immer klemmte. Es gibt im Hotel ein Wellnesscenter, ein Friseur, eine Disco, einen Skooter (Achtung: alle Funktionen überprüfen, unserer hatte die beiden hinteren Blinker kaputt) und Quad Verleih und einen Shop. Hier haben wir für ein einfaches Duschgel umgerechnet 5 Euro bezahlt. Dieses Hotel ist für alle geeignet, die gerne absolut jeden Spaß und jede Aktion mitmachen und auch noch lachen, wenn sie bei der Abendshow auf der Bühne, vor ca. 250 anderen Gästen, plötzlich einen Eimer mit Wasser über den Kopf bekommen oder Spaß daran haben, als Mann mit 150 Kilo und mit einem Ballettröckchen bekleidet, auf der Bühne aufzutreten. Die Hotelgäste kamen zu 70 % aus Österreich, der Rest aus Frankreich, Belgien, Deutschland, Kroatien, Niederlande. Die Animateure kamen aus Tunesien, Türkei, Österreich, Rumänien, Brasilien. In einem Zeitraum von 2 Jahren waren wir nun zum 5. Mal in Djerba aber das Magic Life war für unsere Familie das bisher teuerste und gleichzeitig schlechteste Hotel.


Zimmer
  • Schlecht
  • Das Zimmer war für 3 Personen ausreichend groß. Die 3. Person (16 Jahre alt) mußte jedoch auf dem Sofa schlafen, das nicht die Breite eines normalen Bettes hatte. Sie hatte auch keinen eigenen Zugriff zum Lichtschalter. Die Toilette war separat. Im Kleiderschrank befand sich der Safe (einfachste Ausführung) und 10 Kleiderbügel. Wir hatten über TUI ein Best Price Zimmer gebucht.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Es gab ein Hauptrestaurant in Buffetform und mehrere auf bestimmte Themen festgelegte Spezial-Restaurants (z. B. Mexikaner, Italiener, Libanese) mit Bedienung, für die man sich jedoch 1 Tag vorher anmeldem mußte. Das Essen war in allen Restaurants recht gut. Das Essen im Hauptrestaurant stand auch täglich unter einem anderen Motto, z. b. Mediteran, Italian, Tunesisch, Französisch, Austria, Gala Dinner. Im Hauptrestaurant wurden die Kaffeetassen in einem Edelstahlschrank derart übertrieben vorgeheizt, dass man sich bei unbedachter Entnahme gleich morgens die Finger verbrannte. Als Ausgleich dafür waren die Rühreier regelmäßig kalt. Das Geschirr war teilweise noch verschmutzt. Die Bestecke billigste Ausführung und dem entsprechend die Gabeln verbogen, die Messer immer stumpf. Die Getränke wurden beim Mittag- und Abendessen von Kellnern serviert, das gebrauchte Geschirr meist zügig weggeräumt. Wir haben alle über einen Zeitraum von 2-3 Tagen unter Übelkeit gelitten und Medikamente gegen Durchfall einnehmen müssen. In der 1. Woche konnte ein 16-jähriger Teenager bis 2 Uhr die Hotel-Disco ohne Einschränkung besuchen. In der 2. Woche wurde er um 24 Uhr von Animateuren bzw. Security Personal hinausgeschickt. Ein 18- jähriger wurde aufgefordert sich auszuweisen.


    Service
  • Schlecht
  • Das Personal war grundsätzlich nett und freundlich, insbesondere die Kellner an der Poolbar. Hier wurden schnell und sauber alle Wünsche erfüllt. Leider war der Zimmerservice die totale Katastrophe. Die nicht funktionierende Klimaanlage wurde nach unserer Beschwerde gereinigt und der Schmutz in der Toilette unseres Zimmers entsorgt. Der kaputte Kühlschrank wurde erst nach mehrmaliger Beschwerde an der Rezeption und am Abend nach der Begrüßung der TUI Reiseleitung, endlich ausgetauscht. Jeden Tag, wenn wir auf unser Zimmer kamen war etwas anderes nicht in Ordnung. Mal fehlte das 3. Handtuch oder Duschtuch, mal wurde das Toilettenpapier, das Duschgel, der Mini-Kühlschrank nicht aufgefüllt. Wenn man den Zimmerboy darauf ansprach, tat er zwar immer so, als würde er es gleich erledigen aber wenn man das nächste Mal ins Zimmer kam, war wieder nichts davon gemacht. Gereinigt wurde auch nur sehr oberflächlich. Ablageflächen im Zimmer vor dem Spiegel oder neben den Betten überhaupt nicht, waren nach 2 Wochen ziemlich eingestaubt. Wir haben beobachtet wie ein Zimmerboy den Teppich im Flur mit Handfeger und Kehrschaufel reinigte, anstatt mit dem Staubsauger. Ebenso haben wir gesehen, wie die Bettdecken im Nebenzimmer mit einem Spray aus einer Dose besprüht wurden um den Eindruck zu erwecken, es würde nach frischer Wäsche riechen.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Die Entfernung zum Strand beträgt nur etwa 30 Meter. Das Ufer war zeitweise extrem mit Seegras verschmutzt. Dieses wurde erst zur Seite und dann wieder ins Meer zurückgeschoben. Gleich am 2. Tag habe ich mir im Meer an den Steinen in Ufernähe das Bein aufgeschürft. Der Strand wird von einem Security Mann bewacht. Einen Bademeister am Strand, der lt. Aussage der TUI Reiseleiterin u. a. auch bei den schweren Liegen behilflich sein soll, haben wir in den gesamten 2 Wochen nie gesehen. Wir hatten ein Zimmer im 3. Stock Richtung Landseite. Gegenüber befindet sich ein großes ital. Cafe (laute Musik bis etwa 2 Uhr nachts), die öffentl. Disco Lula Lounge und ein kleiner Supermarkt. Wenn man die Balkontür schloss, war von diesem Lärm kaum noch etwas hörbar, sondern nur noch der Lärm, der offenbar auf dem langen Hotelflur regelmäßig "Nachlauf und Verstecken" spielenden Kinder und angeheiterter Hotelgäste, die in der Nacht auf dem Weg in ihr Zimmer waren.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Am Strand gab es eine hoteleigene Wassersport Station. Hier konnte man kostenlos z. b. ein Kajak ausleihen, Bananaboot fahren, ein Surfbrett zum Windsurfen und einen Katamaran ausleihen. Man muß für das Ausleihen einen Vordruck unterschreiben und grundsätzlich eine Schwimmweste anziehen. Das ausgeliehene Material war oft in einem heruntergekommenen Zustand, d. h. ausgeleiert, geflickt, geklebt, beschädigt. Es finden 2 X wöchentlich entsprechende Kurse statt, die sehr kurz und oberflächlich gehalten werden. Danach wird man ins Wasser geschickt und ziemlich schnell sich selbst überlassen. Die Liegestühle am Pool und am Strand wurden bereits vor 8 Uhr morgens mit Handtüchern belegt. Am Pool steht ein Bademeister herum, der jedoch niemals eingreift. Jeder darf von allen Seiten in den Pool springen, mit riesigen Luftmatratzen in den Pool oder anderen Gästen Bälle an den Kopf werfen. Wir haben beobachtet, wie sich Jugendliche mit gefüllten Getränkebechern in den Händen immer wieder gegenseitig in den Pool schubsten. Am Pool befindet sich das Magic Radio. Hier wird man täglich ab 10 Uhr morgens mit der täglich gleichen Musik beschallt. Außerdem wird durchgesagt, an welcher Aktivität man in Kürze teilnehmen kann. Diese waren außer dienstags täglich z. B. Bogenschießen, Stretching, Wassergymnastik, Boccia, Beachvolleyball, Latinotanz, Aerobic. Vorsicht: Beim Mittagsspiel wurden die mitmachenden Gäste am Poolrand oft mit mehreren Eimern voller kaltem Wasser, in dem noch Eiswürfel schwammen übergossen. Da hieß es nur noch Videokamera und Foto in Sicherheit bringen. Es fand auch ein Spiel mit farbigen Cocktails statt, die sich die Gäste, um bei dem Spiel zu gewinnen, mannschaftsweise über den Kopf schütten mußten. Anschließend sprang man dann so in den Pool. Oder ein Spiel mit rohen Eiern die im zerbrochenen Zustand die mitspielenden und vorübergehenden Gäste am Poolrand zu Fall brachten. Zur Kinderbetreuung können wir keine Angaben machen. Die erfahrene Animateurin, die für die 12 - 16-jährigen Teenager zuständig war, hat sich jedoch sehr bemüht, keine Langeweile aufkommen zu lassen und hat alle Teenager sehr herzlich und liebevoll behandelt.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Peter
    Alter:46-50
    Bewertungen:2