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Christian (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2009 • 2 Wochen • Strand
Definitiv keine 4 Sterne
3,2 / 6

Allgemein

Das Hotel ist ein bereits relativ abgewohnter mittelgroßer Bau. Es besteht aus 118 Zimmern, die auf 6 Stockwerke verteilt sind. Im Keller, sowie dem Erdgeschoss befinden sich keine Zimmer. Wirklich groß ist das Hotel nicht. Die Außenanlagen beschränken sich auf den Pool, sowie die Bühne, die aber in den Pool- bzw. Liegenbereich integriert ist und den Bunny-Club, einen Kinderanimationsbereich, der jedoch während unseres Urlaubes nicht genutzt wurde. Einzig und allein gilt das All-Inclusive System, Halb- oder Vollpension ist nicht möglich. Hierbei sei erwähnt, dass beispielsweise an der Strandbar Getränke nur bis 17 Uhr, an der Poolbar nur bis 23 Uhr inklusive sind. Alkoholische Getränke, sowie Cocktails sind bis auf einige Ausnahmen (Raki, Bier, Wein, Vodka, Gin) ebenfalls kostenpflichtig. Die Sauberkeit im Hotel ist durchaus oberflächlich gegeben, bei genauerem Hinsehen sind einige Teller, Gläser oder das Geschirr noch beschmutzt, wie man es bei Gastronomiegeschirrspülern kennt. Unser Badezimmer wurde leider auch nicht gereinigt, v.a. in den Ecken oder hinter der Tür war bereits bei der Ankunft Dreck vorhanden. Der Altersdurchschnitt lässt sich nicht klar festlegen, das Publikum war gemischt. Ende August/Anfang September waren wohl wegen des bereits begonnenen Schuljahres nur noch wenig Schulkinder anwesend. Von jungen Pärchen zwischen 20 - 25 bis zu den Senioren zwischen 60 - 70 Jahren waren alle Altersgruppen vertreten. Vor allem im August waren viele osteuropäische Gäste anwesend, Russen und Polen, etwa 80%, weshalb das Hotel auch stark auf russische Touristen ausgerichtet ist. Im September hingegen sind viele Russen abgereist, weshalb der Anteil der deutschsprachigen Gäste angestiegen ist. 1. Wer viel telefonieren möchte, kann sich an der Rezeption eine Telefonkarte besorgen. 2. Man braucht keine türkische Lire zu kaufen, überall kann man mit Euro bezahlen. 3. Ein Besuch in Alanya lohnt sich auf jeden Fall, die Fahrt mit dem Dolmus kostet nur 1,50 EUR. 4. Ohropax mitbringen! 5. Kein Leitungswasser trinken, sondern im Laden gegenüber 9 Liter Wasser für 3 EUR kaufen. 6. Auf den Aufzug achten. Bei Stromausfall nicht damit fahren. Der Strom ist des öfteren ausgefallen und einmal sind wir selbst im Aufzug gewesen. Sehr ungutes Gefühl. 7. Wasserballspiel unbedingt ausprobieren, es macht mehr Spaß, als man denkt. 8. Macht Euch einen schönen Urlaub, das Wetter ist traumhaft. Trotzdem würde ich empfehlen, erst ab Mitte/Ende September in die Türkei zu fliegen, da die Temperatunren dann erheblich angenehmer sind. In Alanya haben wir uns in den Gassen bei 38°C wirklich abgeschwitzt.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Zimmer an sich sind groß und geräumig, unser Doppelzimmer bestand aus einem Doppelbett sowie einem dritten Bett, das als Ablagefläche genutzt werden konnte, da der Kleiderschrank leider keine Einschübe aufwies. Ebenfalls war ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen, sowie ein Schreibtisch mit Hocker vorhanden. Die Klimaanlage hat einwandfrei funktioniert, die kostenpflichtige Minibar war "dank des täglichen Kontrolldienstes" immer gefüllt, da wir sie ohnehin nie angerührt haben. Im TV konnte man 4 deutsche Sender empfangen: ARD, RTL, MTV und Sat1. Der Safe im Schrank kostet 1,50 EUR pro Tag und wird über eine 4stellige Zahlenkombination geöffnet. Die Türen lassen sich mit einer Karte öffnen, die gleichzeitig auch als "Stromspender" dient, nachdem sie in den dafür vorgesehenen Schlitz gesteckt wird. Unser Zimmer wirkte sehr abgewohnt. Die Zimmertür war ramponiert, die Wände an einigen Stellen eingedrückt, der Knauf der Badezimmertür hing lose, der Schließmechanismus der Zimmertür hat nicht mehr funktioniert. Das Klo, sowie der Wasserhahn des Waschbeckens waren undicht, so dass wir stets einen feuchten Badezimmerboden hatten, was dahingehend sehr schade war, als dass unser Badezimmer sowieso nicht gründlich gereinigt wurde. Nochmals sei darauf hingewiesen, dass die Zimmer sehr laut sind und man die Musik von draußen deutlich wahrnimmt. Viele Balkone sind in Richung des Meeres ausgerichtet, so dass man zum Teil Meerblick hat, auch wenn dieser durch die angrenzenden Hotels deutlich eingeschränkt ist. Auf dem Balkon befinden sich neben einem Stuhl und einem kleinen Tisch auch Wäschestangen, auf denen man wunderbar seine nasse Badewäsche trocknen lassen kann.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Frühstück 07:30 - 9:30 Spätaufsteherfrühstück 09:30-10:30 Mittagessen 12:30-14:00 Imbiss (am Strand) 12:30 - 15:30 Kaffee und Kuchen 16:00-17:00 Abendessen 19:30-21:00 Es gibt ein Restaurant und 3 Bars (Poolbar, Strandbar und Teebar im Eingangsbereich). Alle Mahlzeiten werden in Buffettform angeboten. Trotz dem angepriesenen Angebot von Snacks an der Strandbar, konnten wir diese trotz mehrfachem Suchen zu besagter Uhrzeit nicht finden. Das Restaurant war besenrein und sauber, die Tischdecken waren stets gewaschen. Wie bereits erwähnt, waren Geschirr etc., Gastronomiespülmaschinen-üblich, oftmals leider noch durch gewisse Reste verunreinigt. Ein großes Problem ist meiner Meinung nach das sehr späte Abendessen. Über den ganzen Tag verteilen sich die Gäste zu den verschiedenen Zeiten, so dass es auch bei einem ausgebuchten Hotel nur wenig Gedrängel oder Platznot im Restaurant gibt. Ganz anders verhält es sich beim Abendessen. Hier reservieren die Gäste teilweise schon ab 19 Uhr die Tische im äußeren Bereich und warten ab 19:15 Uhr wie eine hungrige Horde auf das Öffnen der Pforte, so dass nach dem Sturm auf das Buffett eine lange Schlange entsteht, in der man gut und gerne 10min wartet. Bedingt wird dies dadurch, dass das in Chafing-Dishes angerichtete Buffett nur in einfacher Ausfertigung auf die Gäste wartet. Ein gleichartiger Run entsteht auf die Speisen, die frisch am Grill zubereitet werden. Besonders das Dessert- und Salatbuffett sei hervorzuheben, da es in Reichhaltigkeit, Vielseitigkeit und Qualität gut bis sehr gut war. Unverständlicherweise wurde während unseres 9-tägigen Aufenthaltes nur einmal Eis angeboten. Enttäuschend leider das Obstangebot, das außer Wasser-, Honigmelonen und Weintrauben nicht mehr hergab. Weder Äpfel, noch Kiwis oder Bananen. Der größte Kritikpunkt im Bereich der Gastronomie ist jedoch das kalte Essen. Weder Beilagen wie Reis, Nudeln, Pommes, Kroketten oder Bratkartoffeln, noch Gemüse wie Zucchini, Blumenkohl oder Brokkolli war warm, bestenfalls lauwarm. Dies liegt nicht an den langen Wartezeiten. Das Essen war schlichtweg nicht warm. Leider war dies kein Einzelfall, sondern Dauerzustand, weshalb wir uns besonders auf die frischzubereiteten und daher warmen Speisen fokussiert hatten. Trotzdem können wir in dieser Kategorie nur 2* vergeben, da man von einem 4* Hotel erwarten kann (muss!), dass das Essen warm angeboten wird. Die frischzubereiteten Speisen waren beispielsweise am türkischen Abend jedoch schnell vergriffen, was ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Wenn das Essen erst um 19:30 Uhr eröffnet wird, kann es nicht sein, dass um 20 Uhr bereits alles vergriffen ist und viele Gäste leer ausgehen. Generell war das Essen abwechslungsreich. Wer bei diesem Angebot nichts findet, ist selbst schuld. Trotzdem sei gesagt - natürlich wiederholen sich die Beilagen oder das Gemüse. Trotzdem kann man immer etwas für sich finden. Auch wenn es beispielsweise beim Frühstück auf die Dauer eintönig wird, wenn man jeden Tag nur Omelette isst (Ausnahmen bestätigen die Regel: an einigen Tagen gab es sogar Pfannkuchen!). Kommen wir noch kurz zu den Getränken. Leider gibt es keinen Spender für Softdrinks. Wasser (kalt/warm) kann man sich, ebenso wie Kaffee/Cappuccino/Kakao/Milchkaffee aus dem Automaten ziehen. Die Auswahl an Teesorten ist hierbei sehr groß und löblich. Während des Abendessens erhält man Softdrinks oder alkoholische Getränke einzig und allein an der Poolbar, was einen Umweg bedeutet, der jedoch annehmbar ist.


    Service
  • Eher gut
  • Generell war v.a. das Service-Team im Gastronomiebereich sehr freundlich und zuvorkommend. Die Deutsch-Kenntnisse waren teils beschränkt, bei einigen, v.a. hinter der Bar jedoch gut. An der Rezeption konnte nur ein Herr Deutsch sprechen, ein wenig Englisch sollte man jedoch können, um sich auch mit den anderen verständigen zu können. Zuvorkommend und hilfsbereit ist das gesamte Personal. Hier sei z.B. der Pool-Wart erwähnt, der beim Anblick eines Gastes, der sich selbst Liegen oder Sonnenschirme umher trägt, rot anläuft und sofort herbeieilt, um dem Gast alles abzunehmen. Die Teller, Gläser und das Besteck wurden des öfteren leider schneller weggeräumt, als es einem lieb war. Jedoch ist es durchaus üblich, dass man sich bei jedem Gang zum Buffett einen neuen Teller nimmt. Mit dem Zimmerservice und der damit verbundenen Sauberkeit waren wir, wie erwähnt, leider nicht zufrieden und müssen daher Abzüge geben. Als störend haben wir ebenso die frühmorgendlichen Prüfungen auf Vollständigkeit der Minibar empfunden.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Grundsätzlich sei hier gesagt, dass die Umgebung sehr trostlos ist. Das Hotel liegt an einer sechsspurigen Schnellstraße, was hier besonders hervorzuheben ist, da der Lärmspiegel nicht zu vernachlässigen ist. Generell ist der Ortsteil Konaklis, in dem sich das Hotel befindet, eine einzige Ansammlung von Hotels (~5 Stück an der Zahl). Kleinere Läden bieten die Möglichkeit, Süßigkeiten, Andenken, Zeitungen oder einige Lebensmittel, wie Wasser etc., zu kaufen. Hinter dem Hotel befindet sich ein Stromkraftwerk. Negativ sei ebenso erwähnt, dass eine merkwürdige Baumentalität im Bereich um das Hotel deutlich zu sehen ist. Der Bau vieler Bauten, sei es am Strand oder das direkt daneben gelegene Nachbarhotel, wird begonnen und dann ruhen gelassen. Die Baustellen verkommen und bleiben als Müllhalden in der Landschaft zurück. Besonders hat uns die laute Musik gestört. Von allen Seiten dröhnte den ganzen Tag Musik, von morgens um 10 Uhr bis abends um 24 Uhr. Leider wurde unser Zimmer durch seine suboptimale Lage von 3 Hotels beschallt, so dass an Schlaf vor 24 Uhr nicht zu denken war. Nach einem nächtlichen Besuch an der Rezeption wurde uns unverständlich klar gemacht, dass es keine andere Möglichkeit gäbe. Sinngemäß hieß es, dass es einerseits sinnlos sei, die Musik im Hotel White City Beach abzuschalten, da man dann schließlich die Musik von den anderen Hotels noch hören würde, andererseits sollen wir doch froh sein, nicht in Alanya zu sein, da wäre es noch viel lauter. Der Strand ist ein reiner Kieselstrand, der wie auf den Bildern zu sehen und in vielen Bewertungen zu lesen ist, durch eine Unterführung innerhalb von 2 min vom Hotel aus zu erreichen ist. Als Tipp sei hierbei gesagt, dass man sich als Gast des Hotels nur im Bereich des hoteleigenen Strandbereiches aufhalten soll, da der Rest wirklich nicht besuchenswert ist. Besonders den Gang in Richtung der schönen Felsformation sollte man sich ersparen, falls man auf den Anblick der Strand-Mülldeponie verzichten kann. Der hoteleigene Bereich wird hingegen gepflegt, ist sauber und definitiv einen Besuch wert. Leider hat man auch am Strand keine Ruhe, da die benachbarte Strandbar dort Musik macht. So gab es im gesamten Hotelbereich keinen Platz, an dem man ungestört ohne Musikbeschallung beispielsweise lesen konnte.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Animation beschränkte sich im wesentlichen auf die morgendliche Wassergymnastik um 11:30 Uhr sowie ein Wasserballspiel am Vormittag und eins am Nachmittag. Ansonsten wurde eine allabendliche Show angeboten, die abwechslungsreich von Bauchtänzern, über Feuerschluckern bis hin zu Miss White City - Competitions ein nettes Abendprogramm darstellte. Die tägliche Minidisko für die Kids war in unserem Urlaubszeitraum unnötig, da nur wenige Kinder anwesend war, wurde jedoch trotzdem jeden Abend mit den immer wieder gleichen Liedern durchgeführt. Ansonsten war das sportliche Angebot sehr mau, was jedoch auch auf die Größe der Hotelanlage, sowie die schlechten Bedingungen am Strand zurückzuführen ist. Bei der Hitze möchte man ohnehin kein Fußball/Beachvolleyball etc. spielen. Trotzdem wäre es für die etwas frischeren Monate angebracht, wenn man außer einer kaputten Tischtennisplatte im Keller noch mehr sportliche Angebote parat hätte. Das Internet konnte man für 2€/h in der Lobby nutzen. Besonders erwähnenswert ist das hoteleigene SPA. Wir haben uns dort mit dem Programmpaket verwöhnen lassen (Peeling + Schaummassage, Ganzkörpermassage und Gesichtsmaske, ~ 1 1/2h, für 20€) und haben es wirklich genossen. Definitiv einen Besuch wert. Im Hamam kann man wunderbar entspannen, sich vorher in der Sauna ausschwitzen und sich danach herrlich massieren lassen. Der Pool bot eine sehr gute Möglichkeit, sich abzukühlen. Täglich gereinigt und gechlort war er stets sauber und betretenswert. Die Liegen waren wie am Strand auch kostenlos und in ausreichender Zahl vorhanden. Sonnenschirme waren begehrte Ware, aber normalerweise konnte man immer ein schattiges Plätzchen finden. Die beiden Rutschen werden jeweils nur einzeln geöffnet und dies auch nur an ingesamt 4h am Tag (10-12 Uhr und 14-16 Uhr). Der Strandbereich des Hotels ist sehr schön. Die Wasserqualität ist gut, kein Müll schwimmt im Wasser herum. Der Meeresgrund besteht zumeist aus großen Steinen, von Sand ist weit und breit keine Spur. Erwähbenswert ist hierbei noch, dass man den eigentlichen Strand von den zwei höhergelegenen "Etagen" des hoteleigenen Bereichs nur über eine sehr steile, teils verrostete Treppe erreicht. Am hellichten Tag sollte es aber mit Schuhen kein Problem sein, die Treppe hinab- und wieder hinaufzusteigen.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im August 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Christian
    Alter:19-25
    Bewertungen:1
    Kommentar des Hoteliers

    Lieber Gäste; Vielen Dank, dass Sie das White City Beach Hotel für Ihren Urlaub gewählt haben. Es tut uns leid zu hören, dass Ihr Aufenthalt nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Wir arbeiten alle Kommentare durch und nehmen die entsprechenden Änderungen vor. Wir werden alle Kommentare an die entsprechenden Abteilungsleiter weiterleiten. Wir danken Ihnen für Ihr Feedback. Wir hoffen, Sie bald wieder zu sehen! Mit freundlichen Grüßen