- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Da die Chronik des Hotels so interessant ist, sei diese kurz erwähnt: >Das Hotel zum Löwen blickt auf eine mehr als 300-jährige Geschichte zurück. Bereits im ausgehenden 17. Jahrhundert zählt es zu den ersten Adressen Duderstadts. Um 1850 erhält das „Gasthaus erster Klasse“ seine klassizistische Fassade. In der Nachkriegszeit als Flüchtlingsheim genutzt, folgt 1987 die Modernisierung durch Dr. Max Näder (1915 - 2009), Inhaber der Firmengruppe Ottobock. Mit seinem Sohn, Prof. Hans Georg Näder, Ottobock Eigentümer in dritter Generation, beginnt ein neues Kapitel in der abwechslungsreichen Geschichte des Löwenquartiers. Professor Näders Liebe zum Reisen und zur Kunst inspiriert die umfangreiche Neugestaltung, die künstlerische und museale Konzepte mit weltläufigem Stil verbindet.< (Quelle: Hotel zum Löwen) Nach einem Komplettumbau im Jahre 2012 in Höhe von über 12 Mio. € wurde es am 1. August 2012 wiedereröffnet. Das 4 Sterne Superior Hotel verfügt über 49 Zimmer und Suiten, zwei Veranstaltungsräume mit neuester Tagungstechnik, die ebenfalls für Familien- und Betriebsfeiern genutzt werden können. Zur Unterkunft im Hotel gehört ein reichhaltiges Frühstück. In der Straße direkt hinter dem Hotel befindet sich das vollautomatische Parkhaus „Am Pferdemarkt“ (8,00 €/Nacht). Bei Ankunft/Abfahrt ist es möglich, direkt vor dem Hotel zu halten, um das Gepäck aus-/einladen zu können.
Wir haben und für das Arrangement „Wohlfühlen und entspannen“ mit zwei Übernachtungen in der Grand Suite entschieden. Dieses Paket beinhaltet: 1 Flasche 0,75 l Sekt sowie einen Obstteller auf dem Zimmer, 2 x reichhaltiges Frühstücksbüffet, 2 x 3-Gang Vital-Menü am Abend sowie ein Wellnesdrink im Bierstübchen, Massage oder Gesichtsbehandlung (25 Minuten), 20 Minuten Power-Napping auf der Pendelliege SWAY, Nutzung des Wellnessbereiches (Dampfsauna, finnische Sauna, Erlebnisdusche, Eisbrunnen, Salzgrotte, smaragd-grüner Pool), Spätabreise auf Wunsch und nach Verfügbarkeit bis 16:00 Uhr sowie kostenfreies Parken Die Grand Suite ist ca. 62 m² und befindet sich in der dritten Etage. Die drei - leider sehr kleinen und somit wenig Lichteinfall bietenden - Fenster gewähren einen Blick auf die Marktstraße. (Ich, mit meiner 162 cm Körpergröße musste mich allerdings auf die Zehenspitzen stellen, um auf diese blicken zu können.) Die Suite verfügt über eine Klimaanlage, kostenlosen Internetzugang, zwei LCD-TV (138 cm Diagonale) inkl. TV-Zeitschriften, TV-Programm-Übersicht, Doppelbett mit zwei sehr bequemen Matratzen (100 x 210 cm), IPod-Station, Telefon, Schlafsofa, Sessel sowie ein Wecker. Im Flur befindet sich der Ankleideraum mit offenem Kleiderschrank (zehn Kleiderbügel vorhanden), Safe in Laptopgröße (48 x 36 x 18 cm) sowie eine Minibar (Preise: 0,75 l Gerolsteiner = 4 €, Cola/Saft 0,2 l = 2,50 €, 0,2 l Wein = 5,50 €). Im hochwertig, mit Marken ausgestattetem sowie behindertengerechtem Bad, befindet sich eine Badewanne (80 x 180 cm), eine große offene Dusche (Rainshower-Duschkopf könnte einmal wieder entkalkt werden), ein 1.600 Watt Haartrockner, Handtuchwärmer, beleuchteter Schminkspiegel sowie Pflegeprodukte der Marke Rituals. Bademäntel, Slipper und Saunatücher findet man ebenfalls auf dem Zimmer vor. Hervorzuheben ist die beidseitig komplett verspiegelte Schiebetür zwischen Bad und Ankleidezimmer. Im Gegensatz zum Wohn-/Schlafbereich ist es im Bad durch sehr gute Deckenleuchten möglich, dieses ausreichend zu erhellen.
Das Hotel verfügt über ein À-la-carte-Restaurant, dem „Chez Otto“. Hier werden Eichsfelder Spezialitäten sowie internationale Köstlichkeiten serviert. Im Bierstübchen „Alt Duderstadt“ lässt man sich das im Gewölbekeller des Hotels gebraute Bier schmecken. Es lohnt sich, einen Blick in den Gewölbekeller zu werfen! Hier befinden sich die Brauerei sowie einige Räume für kleine Gruppen-Veranstaltungen. Im Rahmen unseres Arrangements kamen wir zwei Mal in den Genuss eines abendlichen 3-Gang-Menüs im Bierstübchen. Gefällt einem die Vorgabe der Küche nicht, so ist es kein Problem ein Alternativangebot zu erhalten. Uns hat das Essen an beiden Tagen unseres Aufenthaltes sehr gut geschmeckt. Nun kommen wir zu einem kleinen „Schwachpunkt“ - das Frühstücksbüffet. Am ersten Tag waren die zwei Brötchensorten, die das Hotel anbot, leider leicht verbrannt. Auf Nachfrage wurde uns bestätigt, dass der hiesige Bäcker leider versäumt hat, die Brötchen rechtzeitig aus dem Ofen zu holen. Schade ist nur, dass das Hotel diese Zwieback ähnlichen Brötchen dem Gast überhaupt angeboten hat. Selbst wenn die Brötchen einwandfrei gewesen wären, so hätten wir diese Art Sorten nicht gewählt. Am zweiten Tag gab es dann völlig andere Brötchen mit deutlich besserem Geschmack und größerer Auswahl. Auf erneute Nachfrage wurde uns erklärt, dass das Hotel drei Tage die Woche von dem einen und vier Tage die Woche von dem anderen Bäcker die Brötchen erhält. Hätten wir an den zwei Tagen unseres Aufenthaltes nur die Brötchen des ersten Bäckers kennengelernt, wären wir sehr enttäuscht gewesen. Es ist zwar lobenswert, dass das Hotel die heimische Wirtschaft unterstützt, es sollte aber vielleicht überdacht werden, an sieben Tagen der Woche Brötchen beider Bäcker anzubieten. Der allgemeine Grundsatz, den Tag mit einem guten Frühstück zu beginnen, konnte bei uns leider nur zu 50 % erfüllt werden - da konnte auch der vorgefundene Prosecco keine Entschädigung leisten. Eine kleine Anmerkung sei noch erwähnt: Die Kühlung der meisten Lebensmittel erfolgt durch Kühltresen von unten, jedoch hat dieses keine ausreichende Wirkung, wenn von oben die direkte Sonne auf die Aufschnitt-Platten trifft. Die Verdunkelung der Dachfenster erfolgte leider zu spät, so dass sich der Schnittkäse am Tag unseres ersten Frühstücks bereits wellte. Nun wollen wir aber auf jeden Fall noch zum Positiven kommen: Neben Joghurt, Müsli, Obstsalat, Rührei, Speck, Würstchen, Lachs, Antipasti, Honig, Konfitüre, diverser Käse- und Wurstauswahl, Küchlein usw. werden frische Eierspeisen auf Wunsch am Tisch serviert. Ebenso verhält es sich mit den Getränken wie Tee, Kaffee oder anderen Kaffeespezialitäten.
Uns begegnete in allen Bereichen des Hotels ein junges, motiviertes, freundliches und aufmerksames Team, welches es uns von Anfang bis Ende unseres Aufenthaltes in diesem Hotel wohlfühlen ließ. Einer Reklamation hinsichtlich eines verstopften Abflusses wurde umgehend nachgekommen. Die Zimmerreinigung erfolgte zu unserer Zufriedenheit.
Das Hotel liegt mitten in der schönen Altstadt Duderstadts und ca. 30 km von Göttingen, 35 km von Osterrode und 45 km von Braunlage entfernt. Es gibt einige alteingesessene Geschäfte sowie Läden diverser Ketten, ein paar Cafés und Restaurants.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
Das Hotel bietet eine Wellnesslandschaft auf ca. 300 m² mit Pool (ca. 3 x 7 m), finnischer Sauna, Eisbrunnen, aromatisiertem Dampfbad, Wellnessdusche sowie ein Königssalz-Salarium mit Farblichttherapie. Ferner gibt es einen Fitnessraum mit „Miltronic-Kraftgeräten“, die ein „Milon Kraft-Ausdauer-Zirkeltraining“ ermöglichen. Im Übrigen gibt es zur Entspannung noch eine Klafs SWAY Pendelliege, die einen sanft in einen Energie spendenden Kurzschlaf, den Power Nap, wiegt. Nach Führung durch die Wellnesslandschaft durch eine sehr nette Dame der Rezeption, wurde von uns die Pendelliege sowie der Pool genutzt. Kleine Anmerkung: Eine Uhr, die vom Pool aus sichtbar ist, wäre schön, damit man die Zeit immer im Auge hat. Im Rahmen unseres Arrangements kamen wir noch in den Genuss einer sehr angenehmen 25-Minuten-Rückenmassage.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1-3 Tage im März 2015 |
Reisegrund: | Stadt |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Silke + Bernd |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 59 |