Das solltest Du wissen
Neue Regeln für Reisende weltweit – das solltest Du wissen
Andere Länder, andere Vorschriften – und viele davon sind neu. Ob Einreise, Verhalten vor Ort oder digitale Formulare: 2025 haben zahlreiche Urlaubsländer ihre Regeln angepasst. Manche aus Umweltgründen, andere aus Sicherheitsbedenken oder zur besseren Organisation des Tourismus. Damit Du im Urlaub nicht in eine unangenehme Situation gerätst, findest Du hier einige der wichtigsten Änderungen. Bedenke bei Deiner Reiseplanung, dass sich Regelungen im Laufe des Jahres auch ändern können. Ein Blick auf seriöse Informationsquellen – zum Beispiel die offiziellen Hinweise des Auswärtigen Amts – schützt Dich vor unangenehmen Überraschungen.
Bali: Tourismusabgabe, Rollerregeln und Verhaltenscodex
In Indonesien gilt Bali schon lange als Sehnsuchtsort, doch mit dem Besucherandrang nehmen auch Fehlverhalten und Umweltbelastung zu. Um dem entgegenzuwirken, gelten seit 2025 neue Vorschriften. So müssen TouristInnen vor oder während ihres Aufenthalts eine Tourismusabgabe von rund neun Euro zahlen, etwa über die App „Love Bali“ oder direkt am Flughafen. Auch das Verhalten an Tempeln und religiösen Stätten wird stärker kontrolliert: Wer mit freiem Oberkörper oder in Badekleidung durch Anlagen läuft, riskiert ein Bußgeld. Gleiches gilt für Selfies an heiligen Opferplätzen oder den Einsatz von Drohnen ohne Erlaubnis. Beim beliebten Rollerfahren solltest Du unbedingt auf einen gültigen internationalen Führerschein achten – und den Roller nur bei offiziellen Anbietern mieten. Fahren ohne Helm oder Missachtung von Verkehrsregeln kann teuer werden.

Ulis Tipp
Lade Dir vor Abflug das offizielle Informationsblatt der balinesischen Behörden herunter. Dort findest Du die aktuellen Vorschriften auf einen Blick.
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Thailand: Tauchkameras nur für Erfahrene
Auch Thailand hat seine Regeln verschärft – insbesondere für alle, die sich gerne unter der Wasseroberfläche bewegen: Um empfindliche Korallenriffe zu schützen, dürfen Unterwasserkameras nur noch von erfahrenen TaucherInnen mit einem „Advanced Open Water“-Zertifikat beziehungsweise mindestens 40 dokumentierten Tauchgängen genutzt werden. Für AnfängerInnen gilt: Kamera tabu. Außerdem dürfen maximal vier Personen pro Dive-Guide ins Wasser, beim Schnorcheln ist das Tragen einer Schwimmweste nun Pflicht. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern oder dem Ausschluss von weiteren Touren rechnen.

Ulis Tipp
Frag bei der Ausrüstungsmiete oder Buchung nach den aktuellen Regeln – die meisten Anbieter sind bereits entsprechend geschult.
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Singapur: Boarding nur mit vollständigen Einreiseunterlagen
Neben den lokalen Verhaltensregeln haben auch viele Länder ihre Einreisebestimmungen geändert. Besonders weitreichend ist das in Singapur: Ab dem 30. Januar 2026 greift dort die sogenannte „No Boarding Rule“. Sie verpflichtet Fluggesellschaften dazu, nur PassagierInnen an Bord zu lassen, die alle Einreisevoraussetzungen erfüllen – dazu zählt unter anderem ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass. Falls ein Visum erforderlich ist und dieses nicht vorliegt, wirst Du bereits am Gate abgewiesen.

Ulis Tipp
Kontrolliere vor der Reise doppelt, ob Dein Reisepass lang genug gültig ist – und prüfe auf der offiziellen Seite der Einwanderungsbehörde, ob Du ein Visum brauchst.
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Venedig: Eintrittsgebühr für Tagesbesucher im historischen Zentrum
Seit 2025 erhebt Venedig eine Eintrittsgebühr für TagesbesucherInnen, um den Massentourismus besser zu steuern – besonders an stark frequentierten Tagen. Wer das historische Zentrum besuchen möchte, ohne dort zu übernachten, muss sich online registrieren und ein Ticket kaufen. Wer mindestens vier Tage im Voraus bucht, zahlt den Basispreis von etwa fünf Euro – bei späterer Buchung kann die Gebühr auf rund zehn Euro steigen. Übernachtungsgäste sind von der Abgabe meist befreit, da sie bereits die örtliche Kurtaxe zahlen.

Ulis Tipp
Informiere Dich vorab auf der offiziellen Website www.visitvenezia.eu über die genauen Termine und sichere Dir das Ticket frühzeitig – so ersparst Du Dir Aufschläge oder den Zugangsstress am Anreisetag.
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Frankreich: Rauchverbot auch unter freiem Himmel
In Frankreich betrifft eine neue Regelung vor allem RaucherInnen: Seit Sommer 2025 ist das Rauchen an öffentlichen Stränden, in Parks, Gärten und im Umkreis von Schulen verboten. Auch viele Hotels und Ferienanlagen untersagen das Rauchen auf Balkonen und Terrassen. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern von bis zu 135 Euro rechnen. Achte am besten auf Schilder mit der Aufschrift „Espace sans tabac“ – sie signalisieren klar, dass Rauchen in diesem Bereich nicht gestattet ist.