Berliner Dom
Berlin-Mitte/BerlinHotel nähe Berliner Dom
Infos Berliner Dom
Der Berliner Dom (eigentlich Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin) ist eine evangelische Pfarrkirche auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel in Berlin-Mitte, der hier Museumsinsel genannt wird. Der 1894 bis 1905 nach Plänen von Julius Raschdorff in Anlehnung an die italienische Hochrenaissance und den Barock errichtete Dom gehört zu den bedeutendsten protestantischen Kirchenbauten in Deutschland. Das Gebäude besteht aus der zentralen Predigtkirche unter der Kuppel sowie der Tauf- und Traukirche. Das Hauptportal liegt am Lustgarten. In der Gruft des Doms ruhen zahlreiche Mitglieder des Hauses Hohenzollern. Heute finden im Berliner Dom neben den regelmäßigen Gemeindegottesdiensten auch Gottesdienste anlässlich von Staatsakten oder wichtigen politischen Ereignissen statt. Im Berliner Dom finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.Neben der Funktion als Museum mit der Gruft der Hohenzollern und der liturgischen Funktion als Kirche ist der Berliner Dom auch Konzersaal und -raum. Die Konzerkasse ist neben dem Haupteingang am Lustgarten. Der Dom verfügt über einen Behindertenaufzug. Adresse: Lustgarten 1 , 10117 Berlin Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 09. 00 - 20. 00 (19. 00) Uhr Sonntage u. Feiertage 12. 00 - 20. 00 (19. 00) Uhr Öffentlicher Nahverkehr: U-Bahn: U2, U5, U8 Alexanderplatz, U2 Stadtmitte oder Hausvogteiplatz S-Bahn: S3, S5, S7, S9 Alexanderplatz, Hackescher Markt Tram: 1, 13, 15, 53 Hackescher Markt, Am Lustgarten Tram: 2, 3, 4, 5, 6 Spandauer Straße Bus: 100, 200, 348 Am Lustgarten
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Sehenswerte Kirche in Berlin
Der Berliner Dom ist ein evangelisches Gotteshaus auf der Museuminsel im Zentrum von Berlin. Der Dom ist die größte evangelische Kirche in Deutschland. Die Kirche wurde im Auftrag von Wilhelm II. von 1894 bis 1905 nach einem Entwurf von Julius Raschdorff (1823 – 1914) errichtet. Der Dom sollte als Hofkirche eine Art „Denkmal“ der Hohenzollerndynastie sein. Wilhelm II. (1859–1941) war von 1888 bis 1918 der letzte deutsche Kaiser und König von Preußen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt. Im Jahr 1975 entschloss sich die damalige DDR-Regierung zum Wiederaufbau des Doms. Vor der Besichtigung der Kirche sollte man die Kuppel des Doms besteigen. Nach genau 270 Stufen gelangt man auf einen offenen Rundgang, der komplett ohne Glas auskommt. Aus 50 Metern Höhe hat man u.a. einen herrlichen Rundumblick auf die umliegenden Sehenswürdigkeiten wie das Rote Rathaus, die Museumsinsel und den Fernsehturm. Der 360° Panoramablick gehört zu den schönsten in ganz Berlin. Der Berliner Dom ist bekannt für seinen farbenprächtigen Kirchenraum. Die drei großen Chorfenster zeigen Szenen der Geburt, Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Auf den Gesimsen der Halbsäulen im Altarraum befinden sich die vier Meter hohen Sandstatuen der vier Reformatoren Luther, Calvin, Melanchthon und Zwingli. Gegenüber den Reformatoren sieht man die Fürsten Landgraf Philipp der Großmütige von Hessen, Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen, Kurfürst Joachim der II. von Brandenburg sowie Herzog Albrecht von Preußen. Nach über sechs Jahren Bauzeit und Sanierungsmaßnahmen wurde am 1.März 2026 die Hohenzollerngruft wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Hohenzollerngruft des Berliner Doms ist die wichtigste dynastische Grablege Deutschlands. Die Hohenzollerngruft enthält insgesamt 91 Bestattungen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Fürsten und Könige aus dem Haus Hohenzollern und deren Familien, die das Land und die Stadt Berlin maßgeblich geprägt haben, liegen hier bestattet. So z.B. der Große Kurfürst, König Friedrich I., seine Frau Sophie Charlotte und Königin Elisabeth Christine fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Das Haus Hohenzollern hat sich im Laufe seiner Geschichte weit verzweigt. Die bekannteste Linie wurde die brandenburgische, aus der die preußischen Könige und letzten deutschen Kaiser hervorgegangen sind. Erwähnenswert auch die berühmte Sauer-Orgel von 1905 mit 7269 Pfeifen verteilt auf 113 Registern. Sie war damals die größte Orgel in Deutschland. Die Orgel wurde zusammen mit dem Dom am 27. Februar 1905 eingeweiht. Laut eines Berichtes im Internet, finden Orgelkonzerte im Berliner Dom im Rahmen des Internationalen Orgelsommers jährlich in den Monaten Juli und August statt. Eine sehr sehenswerte Kirche in Berlin.
Berliner Dom
Wunderschöner Dom mit Besichtigung der Hohenzollerngruft und Kuppelrundgang
Kunstvoll
Der Berliner Dom auf der Museumsinsel ist die größte Kirche der Stadt und beeindruckt mit ihrer monumentalen Kuppel, die schon von weitem sichtbar ist. Das prachtvolle Bauwerk im neobarocken Stil beherbergt kunstvolle Mosaike, eine imposante Orgel und die Hohenzollerngruft. Mein Tipp: Der Aufstieg zur Kuppel lohnt sich unbedingt – von oben bietet sich ein einmaliger Panoramablick über die Museumsinsel, das Humboldt Forum und die gesamte Berliner Innenstadt. Wer es ruhiger mag, besucht den Dom am Vormittag, wenn noch weniger Betrieb herrscht.
Der Berliner Dom am Lustgarten / Museumsinsel
Sehenswerter Dom auf der Museumsinsel am Lustgarten (gegenüber vom Stadtschloss). Wenn wir bisher beim Dom waren, so war meistens immer ein Teil vom Dom eingerüstet, so war der Dom auch jetzt im Mai 2025 wieder teilweise eingerüstet und mit blauen Schutznetzen abgesichert. Trotzdem hat es uns auch diesmal wieder beim Berliner Dom gefallen.
Der sehenswerte Dom von Berlin
Dem im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Berliner Dom drohte der völlige Abriss, jedoch entschloss sich die DDR-Führung doch noch zu einem Wiederaufbau, mit dem 1973 begonnen wurde. Abgeschlossen werden konnte dieser Wiederaufbau erst nach der Wiedervereinigung. Am 6. Juni 1993 konnte der Dom wieder eingeweiht werden, wobei sich jedoch die originalgetreue Innenausstattung bis 2002 hinzog. Der Berliner Dom ist ein prächtiges Gebäude und sollte zu einer Besichtigung Berlins unbedingt dazu gehören, wozu nach Möglichkeit auch eine Innenbesichtigung gehören sollte.
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