St. Ursula
Köln/Nordrhein-WestfalenHotel nähe St. Ursula
Infos St. Ursula
In der näheren Umgebung des Domes und des Hauptbahnhofes (ca. 10 Minuten zu Fuß) liegt am Dechant-Löbbel-Platz eine der 12 romanischen Kirchen Kölns: St. Ursula. Das Highlight ist die im 17. Jahrundert errichtete goldene Kammer (2 ,00 Euro Eintritt), in der tausende von menschlichen Knochen ausgestellt werden und die der Verehrung der heiligen Ursula und ihrer Gefährtinnen gewidmet ist. Vor einem Besuch sollte man sich über die Öffnungszeiten der Kirche und der goldenen Kammer informieren.
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Zentrum des mittelalterlichen Reliquienkults
Die Kirche ist der bretonischen Königstochter Ursula geweiht, die der Legende nach im 4. Jahrhundert auf dem Rückweg von einer Wallfahrt nach Rom durch Köln gekommen sein, das seinerzeit von den Hunnen belagert war. Ursula und ihre Gefährtinnen sollen von den Hunnen getötet worden sein. Die Legende Martyrium der heiligen Ursula wurde immer weiter ausgeschmückt und führte dazu, dass im 13. Jahrhundert auf einem römischen Gräberfeld, wo seit dem 4. Jahrhundert die Märtyrerinnen verehrt wurden, eine Kirche errichtet wurde. Bei den Bauarbeiten an der Kirche und auch in deren Nachbarschaft wurden immer wieder Gebeine gefunden, die der Legende und dem Kult um dieses Martyrium immer wieder neuen Aufschwung gaben und den Reliquien in der Kirche hinzugefügt wurden. In der Kirche St. Ursula zeigt sich die Bedeutung des mittelalterlichen Reliquienkults besonders deutlich. Die in St. Ursula verehrten Reliquien verloren im religiösen Leben Kölns und bei den die Stadt besuchenden Pilgern erst dann ihre Vorrangstellung, als die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln gebracht wurden.
St. Ursula
Die Basilika Sankt Ursula hat eine ganz besondere Bedeutung für die Stadt Köln. Sie gehört nicht nur zu den berühmten zwölf romanischen Kirchen der Stadt, sondern ist Frucht der Legende der Heiligen Ursula, die symbolisch sogar ins Kölner Stadtwappen aufgenommen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kirche wieder zur Ruine, ab 1949 wurde jedoch schon mit dem Wiederaufbau begonnen. Die von 1999 bis 2005 andauernde Umbauphase machte auch den Äbstissinnenchor und das Marienschiff wieder zugänglich. Außerdem wurde die „Goldene Kammer“. Sie kostet 2 Euro Eintritt, ist aber sehr sehenswert. .
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