Domplatz
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Historischer Domplatz
Der Domplatz ist der Vorplatz des Domes St. Stephan. Der Domplatz wurde bereits im Jahr 1150 geschaffen. Der Domplatz war im Mittelalter und der Neuzeit das Zentrum des Passauer Domkapitels, wurde aber erst 1824 zu einem öffentlichen Platz. Bis 1824 war der Platz für das Volk nicht zugänglich. In der Mitte des Platzes befindet sich das Denkmal des ersten bayerischen Königs Maximilian I. Zu Ehren von König Max I. Joseph wurde an seinem 25-jährigen Regierungsjubiläum am 16.Februar 1824 beschlossen, am Domplatz ein Denkmal für den König zu errichten. Die Bronzestatue befindet sich auf einem Granitsockel und wurde in den Zeitraum von 1824 bis 1828 errichtet. Das Max-Denkmal wurde am 12.Oktober 1828 eingeweiht. Wegen seiner ausgestreckten Hand wird das Max-Denkmal auch „der Regenprüfer“ genannt. Im Stadtbrand von 1662 wurden die meisten Gebäude am Domplatz sehr stark beschädigt. Viele der damaligen Herrenhäuser wurden im Laufe der Zeit im Stil des Hochbarocks erneuert und teilweise auch vergrößert. Diese Herrenhäuser am Domplatz sind heute teilweise kirchliche Verwaltungsgebäude oder Wohnungen. Es gibt laut eines Berichtes im Internet noch fünf bis sechs ehemalige Domherrenhöfen direkt am Domplatz. Passau ist seit 2021 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes“. Auch die Domherrenhäuser sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und zeigen die ehemalige Macht des Passauer Klerus.
Ein exklusiver Platz, auch wenn heute öffentlich
Blickfang auf dem Domplatz ist natürlich der Stephansdom mit seiner strahlend weißen Fassade und den grünen Kuppeldächern der Türme. Aber auch die Bebauung auf den anderen Seiten des Platzes, die sich seit dem 12. Jahrhundert entwickelt hat, ist die Betrachtung wert. Da ist zunächst die Alte Residenz der Fürstbischöfe gegenüber vom Dom, in der sich heute die Diözesanverwaltung befindet. Außerdem gibt es rund um den Platz eine Reihe ehemaliger Domherrenhöfe. Ein besonders schönes Gebäude ist auch das ehemals fürstbischöfliche Gästehaus, das schon Kaiserin Maria Theresia beherbergte und in dem sich heute ein Café befindet. Nicht zu vergessen das Denkmal des ersten bayerischen Königs Maximilian I. Joseph im Zentrum des Platzes. Heute findet man auf dem Platz rund um das Denkmal Marktstände, ursprünglich war der Platz den Domherren und dem Klerus vorbehalten, die Öffentlichkeit hatte keinen Zugang.
Denkmal des ersten bayerischen Königs
Der Domplatz ist die höchste Erhebung in der Altstadt. Er liegt westlich des Domes. Erschaffen wurde er im Jahr 1150. Bis 1824 war er für das Volk nicht zugänglich. In der Mitte des Platzes befindet sich ein Denkmal des ersten bayerischen Königs Maximilian I. Zweimal in der Woche ist Markt.