Hirtenhäuschen an der Kettenbrücke
Baden-Baden/Baden-WürttembergNeueste Bewertungen (2 Bewertungen)
1793 erbaute Unterkunft für Hirten
Das Hirtenhäuschen, das sich in Baden-Baden, südlich von der Gönneranlage bei der Klosterwiese befindet (neben der Lichtentaler Allee, nur wenige Meter von der Kettenbrücke entfernt), ist ein kleines, einstöckiges Fachwerkhaus, das 1793 als Unterkunft für die Schäfer, die ihre Herden auf der Klosterwiese weideten, erbaut wurde. Im 19. Jahrhundert kaufte der spätere Kaiser Wilhelm I. und seine Gattin Augusta das Hirtenhäuschen. Nur wenige Meter von diesem Fachwerkhaus entfernt fand 1861 ein Attentat auf Wilhelm I. statt, wobei er leicht verletzt wurde. 1893 wurde das Hirtenhäuschen von der Stadt zurückgekauft. Wenn man bei einem Spaziergang hier vorbei kommt, so bietet es sich an, dass man sich das Hirtenhäuschen anschaut, einen größeren Umweg würde ich deswegen aber nicht einlegen.
Kleines, geducktes Fachwerkhäuschen mit Geschichte
Ende des 18. Jahrhunderts wurde das kleine Fachwerkhäuschen für die Schäfer errichtet. Diese ließen ihre Schafe auf der Klosterwiese weiden. Das spätere Kaiserpaar Wilhelm I. und Augusta sollen Mitte des 19. Jahrhunderts bei Spaziergängen hier regelmäßig vorbei gekommen sein und kauften das Gebäude von den Gunzenbachern Bauern ab um es als Rasthaus zu nutzen. Zwei Jahre nach dem Kauf wurde auf Wilhelm I. ein Attentat in der Nähe verübt - die leichten Verletzungen wurden im Hirtenhäuschen versorgt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts befindet sich das Häuschen im Besitz der Stadt Baden-Baden.