Kavala
Kavala/Griechisches FestlandNeueste Bewertungen (12 Bewertungen)
Kavala
Kavala hat über 50 Tausend Einwohner und liegt an den Grenzen zur Türkei und Bulgarien. Vom großen Hafen aus kann man auf die Insel Thassos übersetzen. Im alten Teil der Stadt gibt es eine Burg mit toller Aussicht auf Stadt und Hafen. In der Altstadt befindet sich auch das Geburtshaus von Mehmet Ali, dem Begründer des letzten ägyptischen Königshauses. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Koranschule und der aus dem 16. Jahrhundert stammende Aquädukt der sich zum Teil durch die Stadt zieht.
Stadtrundgang - viel Sehenswertes in Kavala
Kavala ist eine sehr angenehme Stadt, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt. Am besten folgt man immer der Ausschilderung zu den Fähren nach Thassos, am Hafen gibt es zahlreiche Parkplätze für 1, 70 Euro/Tag. Von hier aus sind es nur wenige Schritte zur Fußgängerzone, zum Aquädukt und zur Altstadt von Kavala. Während des Aufstiegs in die Altstadt ist man überrascht ob der Ruhe in den Gassen, die so gar nicht zum Verkehr auf der Durchgangsstraße unten am Meer passt. Nahezu automatisch landet man vor der Panagia-Kirche, die schöne Wandmalereien im byzantinischen Stil beherbergen soll. Bei unserem Besuch war das Innere der Kirche völlig eingerüstet, sodass ich dazu nichts sagen kann. Am gleichen Platz ist das Reiterdenkmal für Muhammed Ali zu sehen. Muhammed Ali wurde 1769 geboren und er muss eine sehr illustre Persönlichkeit gewesen sein; vom Tabakhändler zum ägyptischen Vizekönig! Außerdem zeugte er im Kaufe seines Lebens 95 Kinder! Am Platz findet sich sein Geburtshaus, heute ein Museum, das offiziell dem ägyptischen Staat gehört. Folgt man den Hinweisschildern zum Castle, geht es weiterhin bergan, durch immer enger werdende Gassen und zwischendurch immer wieder mit schönen Ausblicken auf das Meer. Die Burg wurde um 1425 erbaut, später mehrmals umgebaut und renoviert; heute kann man noch die Außenmauern und einen Bergfried sehen. Eintrittspreise 1, 50 Euro für Erwachsene/ 1, 00 Euro ermäßigt. Im Burggelände bietet ein kleiner Kiosk Erfrischungen an; WC ist vorhanden und es gibt eine Freilicht-Tribüne für Aufführungen. An der Innenseite der Mauern kann man fast um das ganze Gelände herumgehen - Vorsicht: bei den begehbaren Absätzen ist kein Geländer vorhanden! Überall genießt man herrliche Ausblicke auf das Meer, den Hafen und die Hafenpromenade, die ganze Stadt und rückseitig der Bühne auch auf das wunderschöne Aquädukt. Verlässt man die Burg nun in entgegen gesetzter Richtung (stadtwärts) geht es wieder durch enge Gassen nach unten - diesmal mit tollen Blicken auf das Aquädukt - bis man letztendlich direkt davor landet bzw. unter ihm durchgeht.