Loro Parque
Puerto de la Cruz/TeneriffaNeueste Bewertungen (513 Bewertungen)
Ursprünglicher Papageienpark
Der Loro Park wurde 1972 ursprünglich als Papageien-Park von Wolfgang Kiesling angelegt, was ihm auch seinen Namen gab, denn Loro ist das spanische Wort für „Papagei“. Auf der gesamten Fläche wurden über 3000 Palmen gepflanzt. 1984 fand im Loro Parque die erste Papageien-Freiflugschau in Europa statt. Nach und nach folgten weitere Tiere und der Park entwickelte sich zu einer der beliebtesten Attraktionen auf Teneriffa. In einer kleinen Arena, welche im Stile eines Urwaldes eingerichtet war, fand eine Papageien-Show statt. Auf der Bühne überraschte ein Papagei mit Geographie- und Rechenkenntnissen, sowie als Akrobat auf Miniaturautos und Seilbahn. Anschließend gab es noch eine Freiflugshow, in der mehrere Papageien verschiedener Arten frei in der Halle über die Köpfe der Gäste hinwegflogen. Leider war es kaum möglich, schöne Photos von den fliegenden Papageien zu machen. Der Loro Park ist der größte Papageienpark der Welt, in dem sogar einige Papageien existieren, die es in freier Wildbahn schon nicht mehr gibt. So wurden bereits 10 Papageienarten vor dem Aussterben bewahrt, beispielsweise die Welterstzucht des Blaulatzaras. Die Papageien ernähren sich hauptsächlich von Samen, fressen aber auch Früchte, Insekten und sogar Blätter. Papageien kommen vorwiegend in tropischen Wäldern oder Regenwäldern vor. Sie wurden in Asien, Afrika, Ozeanien und auf einer Vielzahl von Inseln und Archipelen entdeckt. Wie man auf einer Hinweistafel lesen konnte, ist der Loro Park der einzige Park der Welt, wo man alle Kakaduarten beobachten kann. Die Kakadus sind eine gut abgegrenzte und leicht erkennbare Vogelfamilie in der Ordnung der Papageien. Auffälligstes Merkmal der Kakadus ist die Federhaube, die je nach Erregungszustand flach angelegt oder weit gesträubt ist. Am 24. September 2009 wurde im Loro Park die größte Freiflugvoliere der Welt eröffnet. Die neue Attraktion erhielt den Namen Katandra Treetops. Aus einer 27 m hohen Brücke können mehr als 100 Vögel verschiedenster Arten und Unterarten in den Baumwipfeln aus nächster Nähe beobachtet werden. Die tropische Vegetation, die eine einzigartige Dschungelatmosphäre schafft, wurde von spezialisierten Architekten und Experten entworfen. Die Fußwege, Hängebrücken, Plattformen und Treppen, die durch Katandra Treetops führen, haben mir besonders gut gefallen. Die 1994 gegründete „Loro Parque Fundación“ setzt sich weltweit für die Erhaltung bedrohter Papageien und deren Lebensräume ein. So werden zum Beispiel im nahe gelegenen Ort La Vera in einer großen Zuchtanlage seltene Papageien und Sittiche nachgezüchtet, was jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschieht. Die Tiere sind zu empfindlich und die ständige Anwesenheit von Besuchern würde die Bruterfolge schmälern. Da Papageie zu meinen Lieblingstieren gehören, war dieser Teil des Loro Parks für mich besonders interessant.
Viel zu teuer
Das teure Ticket mit besonderen Leistungen lohnt sich nicht. Alles ist sehr eng getaktet und extrem überfüllt. Zugesagte Leistungen wie besondere Plätze bei den Shows werden verweigert, weil zu viele Menschen diese Leistung in Anspruch nehmen wollen. Die Führungen finden in verschiedenen Sprachen, aber alle 5 Minuten statt, so dass sich die viel zu großen Gruppen ständig begegnen und alles einfach nur überfüllt ist. Das Essen ist teuer und besteht aus Fast Food, wie in Vergnügungsparks üblich. Fazit: Lohnt sich nicht und viele Tiere, vor allem die in kleinen Volieren unterbebrachten Papageien können einem Leid tun. Auch wenn der Park angeblich für wichtige Nachzuchten sorgt, steht der Commerz deutlich im Vordergrund.
War nett aber zu voll
Wsr uns zu voll zu viele Menschen leider nichts für uns gewesen
Würden Sie dieses Leben wollen ?
Diese Einrichtung mag für Besucher unterhaltsam wirken, doch für die hier gehaltenen Tiere bedeutet sie lebenslange Gefangenschaft. Delfine und Orcas sind hochintelligente, soziale Wildtiere mit enormem Bewegungsdrang. In freier Wildbahn legen sie täglich viele Kilometer zurück, leben in stabilen Familienverbänden und treffen eigene Entscheidungen. All das ist in Betonbecken nicht möglich. In Gefangenschaft zeigen viele Tiere deutliche Anzeichen von Stress und Leiden: hängende Rückenflossen bei Orcas, abgeschliffene oder beschädigte Zähne bis hin zu offenen Zahnkanälen, die nachweislich starke Schmerzen verursachen. Diese Schäden entstehen unter anderem durch Stressverhalten und das Beißen an Beckenrändern. Auch Chlorwasser greift Haut, Augen und Schleimhäute an. Shows und Kunststücke sind keine artgerechte Beschäftigung, sondern antrainiertes Verhalten. International ist dokumentiert, dass Tiere bei Nicht-Kooperation mit Futterentzug oder sozialem Ausschluss bestraft werden. Das hat nichts mit freiwilliger Interaktion zu tun. Viele dieser Tiere erreichen in Gefangenschaft nicht annähernd das natürliche Alter ihrer wildlebenden Artgenossen. Die oft propagierten Argumente von Bildung, Artenschutz oder Tierwohl halten einer kritischen Betrachtung nicht stand – insbesondere, da Nachzuchten für Shows keinen Beitrag zum Schutz freilebender Populationen leisten. Dies ist kein Angriff auf Besucherinnen und Besucher. Viele Menschen handeln aus Unwissenheit und wollen Tieren nicht schaden. Doch wer sich informiert, erkennt schnell: Mit jedem Ticket wird ein System unterstützt, das auf der Ausbeutung hochsensibler Wildtiere basiert. Die entscheidende Frage ist: Würden wir selbst ein Leben akzeptieren, das auf einen winzigen Raum begrenzt ist, ohne Freiheit, ohne Selbstbestimmung – nur zur Unterhaltung anderer? Für uns ist ein Besuch ein kurzer Moment. Für die Tiere ist es ein ganzes Leben.
Toller Park!
Sehr sehenswert und für Schattenliebhaber auch gut für eine Tagestour geeignet
Super Park
Ist sehr schön und muss man auf Teneriffa auf jedenfalls machen.
Absolute Tierquälerei - NO-GO für Tierliebhaber
Ich verstehe das es verlockend ist solche unbeschreiblichen Tiere (Orcas) live erleben zu können. Jedoch entzieht es sich mir, aus jeglichem Blickwinkel, wie Menschen schwärmen und es befürworten können, wie die Orcas gehalten werden und dann noch zu unendlich nerviger und lauter Musik, sämtliche unnatürlichen Kunststücke 3 mal täglich vorführen müssen. Wie ein Clown in der Manege, der sich für etwas zu essen zum Depp machen muss.
Sehenswert!!
Der schönste Tierpark die ich je gesehen habe. Absolut zu empfehlen. So nah sieht man die Tiere nicht überall auf dieser Welt. Top!!
Kurzweiliger Aufenthalt
Für Familien das ideale Programm, es gibt einfach viele Tiere zu sehen. Bei den Tier-Shows muss jeder selbst wissen, dass es Tiere in Gefangenschaft sind, auch wenn Orcas gepflegt und kranke Tiere aufgenommen sind, die Becken sind einfach klein und können nie die Natur ersetzen. Dennoch sind die Ziele zum Artenschutz gut und verdienen Anerkennung, auch wenn es verbessert werden kann. Sehenswert sind die vielen Vogelarten und das Aquarium, wo man vielen Tieren begegnet, ohne nass zu werden. Hier wünschte ich mehr simple, analoge Infotafeln, nicht nur schnell ablaufende Displays mit zu vielen Informationen in zu kleiner Schrift. Verpflegung und WC ausreichend vorhanden, auch barrierefreie Wege gibt es einige. Insgesamt empfehlenswert und kurzweilig, den ganzen Tag einplanen oder 2 Tage um alles zu sehen.