Rheinufer
Mainz/Rheinland-PfalzNeueste Bewertungen (5 Bewertungen)
Spazieren und schöne Aussicht
Schön gestaltet und angenehm ebenerdig Hier kann man lange Spaziergänge unternehmen, es gibt Strandbars, Kreuzfahrtschiffe legen an und es ist angenehm ruhig Sonntags
Der Holzturm am Rheinufer
Dieser Turm wurde im Mittelalter als Wachtturm und als Stadttorturm erbaut. Der Turm wurde im gotischen Stil im 15.Jahrhundert geschaffen. Es gibt noch einen weiteren Turm den man als Eisenturm bezeichnet. Auch dieser Turm ist wie der Holzturm ein Teil der ehemaligen Stadtmauer. Seinen Namen erhielt der Turm, weil er inmitten großer Holzstapel stand, denn damals wurden meistens Fachwerkhäuser errichtet. Der Bau ist aber aus Steinen erbaut. Einen kleinen Teil der Stadtmauer sieht man etwas weiter zur Stadtmitte hin. Später hat man den Holzturm auch als Gefängnis gebraucht. Sein prominentester Gefangener war mit seinen Spießgesellen der sehr bekannte Johannes Bückler, der als "Schinderhannes" im Hunsrück und der Pfalz so um die 211 Straftaten begangen hat. Dort mußte er lange Jahre mit den Helfershelfer im Turm ausharren, bis man ihn im Jahr 1803 mit der Guillotine ins Jenseits beförderte, zur damaligen Zeit war Mainz von Franzosen besetzt.
Frauenlob-Barke am Rheinufer Mainz
Diese Brunnenanlage steht am Rheinufer ( Adenauerufer) und bezieht sich auf einen Minnesänger . Daß dieses Denkmal sich auf einen Minnesänger aus Ostmitteldeutschland bezieht und dann noch den Namen Heinrich von Meißen und Frauenlob hatte, wird hier im 12.Jahrhundert keinesfalls Loblieder auf "hochgestellte Damen" am Rhein gehalten haben. Daß es damals in Europa Minnesänger gegeben hat, ist durch Walther von der Vogelweide belegt. Daß aber diese Barke nur am Ende der langen Frauenlobstraße in Mainz aufgestellt werden konnte, ist für uns klar. Dieses Denkmal wurde von Herrn Professor Hess aus Darmstadt entworfen. Selbst für kleine Kinder ist der Brunnen ideal, sie können in der warmen Jahreszeit hier schön spielen.
Die Uferpromenade wurde ganz doll erneuert
Das Rheinufer wird unterteilt in 3 Uferabschnitte. Das Adenauer-Ufer beginnt in der Neustadt, es reicht bis zum Fischplatz. Das Stresemann-Ufer welches dann am Fort Malakoff endet, dann das Victor- Hugo Ufer, das geht bis zur Eisenbahnbrücke. Im Abschnitt des Adenauer-Ufers befindet alles was im Abschnit bis zur Altstadt ist. Im Sommer ist das Ufer dann attraktiv, weil hier Liegewiesen und auch Sandaufschüttungen sind. Auch der Frauenlobbrunnen ist hier und der ist besonders bei den kleinen Kindern beliebt, diese können in die Brunneschale klettern und in den kleinen Fontänen baden, vollkommen gefahrlos. Auch eine kleine Baumallee folgt dann bis zur Bademöglichkeit, diese kostet aber Eintritt. Es geht weiter bis zum Hilton-Brunnen mit den Sitzbänken. Damit die Kurfürsten in Erinnerung bleiben hat die Stdt an diesem Brunnen 6 Steintafel aufgestellt mit den Hinweisen auf die Kurfürsten. Ab dem Stresemann - Ufer ist der Fischbrunnen so interressant. Vornehmlich legen hier die Stromkreuzfahrtschiffe an. Dann kommt das Ufer mit dem Fort Malakoff, hiergibt es die Möglichkeit bei schönem Wetter das gastronomische Angebot zu testen.
Für Spaziergänger, Badegäste und Ausflügler
Vom Adenauer-Ufer am alten Zollhafen bis zum Hilton-Hotel zieht sich eine sehr schöne Promenade am Rheinufer entlang. Unter der Theodor-Heuss-Brücke beginnt ein (kommerzieller) Badestrand. Den südlichen Abschluss bildet die Malakoff-Terrasse. Die Rheinuferpromenade lädt zu Spaziergängen ein und ist Anlegestelle für Schiffsausflüge entlang des Rheins oder auf dem Main, der etwas stromaufwärts in den Rhein mündet.