Schloss Nymphenburg
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Herrliche Prunkräume im Schloss Nymphenburg
Meine Tochter und Enkeltochter wollten mit mir in den Osterferien das Schloss Nymphenburg besuchen. Wir bezahlten für Erwachsene 10,00 Euro, Rentner 9,00 Euro und der Eintritt für Kinder war kostenlos. Der Rundgang im Schloss begann beim Festsaal (Steinerner Saal). Der Steinerne Saal ist ein prunkvoller Festsaal, der als Hauptwerk des bayerischen Rokokos gilt. Der Saal wurde 1755–1757 unter Kurfürst Max III. Joseph gestaltet. Der Raum ist heute noch im Originalzustand erhalten. Das riesige Deckengemälde stellt den olympischen Götterhimmel dar. Das Deckenfresko von Johann Baptist Zimmermann (1756/57) zeigt eine Huldigung der Nymphe Flora durch andere Nymphen. Nebenbei erwähnt, da die Ehe von Kurfürst Max III. Joseph kinderlos blieb, trat nach seinem Tod die pfälzische Linie der Wittelsbacher Karl Theodor die Nachfolge an. Max III. Joseph war der letzte Kurfürst aus der bayerischen Linie der Familie. Der weitere Rundgang führte uns durch verschiedene Räume, die uns Einblicke in die barocke und klassizistische Wohnkultur der Wittelsbacher gaben. Erhalten ist u.a. auch noch das Schreibkabinett mit Büste des Kurfürsten Karl Theodor (reg 1745 – 1777), dass er aus der Pfälzer Residenzstadt Mannheim mitgebracht hat. Kurfürst Karl Theodor von Pfalz-Bayern veranlasste 1795 nach seiner Vermählung mit Maria Leopoldine von Österreich-Este (1776 – 1848) die letzten Erweiterungen von Schloss Nymphenburg. Interessant fanden wir auch das Schlafzimmer von Königin Caroline. Königin Caroline, (1776 – 1841) war die erste Königin des Königreichs Bayern (ab 1806) und die zweite Gemahlin von König Max I. Joseph. Das Schlafzimmer ist in der originalen Ausstattung erhalten. Das Mahagoni-Mobiliar entstand um 1815 in München. Im Schlafzimmer von Königin Caroline kam am 25. August 1845 der spätere König Ludwig II., zur Welt. Die Eltern waren das bayerische Kronprinzenpaar Maximilian (II.) und Marie von Preußen. Auch das Arbeitszimmer von Königin Caroline hat uns gut gefallen. Sehr schön war auch das Schafzimmer der Kurfürstin Therese Kunigunde (1676 – 1730). Therese Kunigunde war die zweite Gemahlin von Kurfürst Maximilian II. Sie heiratete 1694/95 den bayerischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel. Im Schlafzimmer sind ein Gemälde von Therese Kunigunde und Max Emanuel zu sehen. (entstanden um 1704). Eines der schönsten Prunkräume im Schloss war das Vorzimmer. Das Deckenbild im Vorzimmer ist »Kybele«, der Mutter Erde, gewidmet. An den Seitenwänden des mit rotem Damast bespannten Raumes hängen zwei große Gemälde mit Darstellung der kurfürstlichen Familie. Kurfürst Ferdinand Maria als König Endymion und Kurfürstin Henriette Adelaide mit den Kindern als Göttin Diana. Das Highlight für meine Enkeltochter war die natürlich die Schönheitsgalerie. Im Auftrag von König Ludwig I. malte Joseph Stieler von 1827-1850 eine Reihe von Bildern schöner Frauen aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten. Am bekanntesten sind bei den Bildern die "Schöne Münchnerin" Helene Sedelmayr, Tochter eines Schuhmachermeisters, und die "spanische" Tänzerin Lola Montez. Helene Sedelmayr heiratete im April 1834 den königlichen Kammerdiener Hermes Miller. Sie hatten zehn Kinder, die teilweise Paten aus der Königsfamilie hatten, darunter auch König Ludwig I. Mit Ausnahme der Lola Montez pflegte Ludwig mit keiner der Schönheiten intime Beziehungen. Lola Montez, war auch der Anlass zur Revolution von 1848, durch die Ludwig I. gezwungen wurde, auf den Thron zu verzichten. Das Schloss Nymphenburg war von 1715 bis 1918 der Sommersitz der Bayerischen Kurfürsten und Könige. Meine Tochter und Enkeltochter waren begeistert vom Schloss Nymphenburg.
Schöne Sehenswürdigkeit
Ich war nur im Park an sich vor dem Schloss aber auch das hat mir schon sehr gut gefallen. Anreise mit dem Auto empfehlenswert.
Tolles Schloss mit fairen Preisen
Immer wieder schön und immer wieder preislich attraktiv. Ich bin mir nicht sicher, ob wir es übersehen haben oder nicht, aber wir erneut keine Parkgebühr bezahlt. Das Ticket für das Schloss kostet nur 8 EUR und für alles im Park 15 EUR. Finden wir okay. Der Park selbst ist kostenfrei. Im Schloss kann man (glaube ich) 19 Räume sich anschauen. Mal bekommt man schnell ein Ticket und wenn man Pech hat dauert es vielleicht 10 Minuten. Die Räume selbst sind schön und geben auch ein paar Informationen. Wir hatten nicht den Audio-Guide genommen, da ein Kleinkind nicht so interessiert am zuhören war. Die Parkanlage ist riesig und schön. Man hat weitere Gebäude und viel Grün.
Unglaublich
Ganz tolles Schloss mit einer langen Geschichte. Eine geführte Tour ist auf jeden Fall die richtige Wahl hier.
Schloss, Schlossgarten und Schlosspark
Das Schloss Nymphenburg ist nach meiner Meinung unbedingt sehenswert. Man sollte aber genügend Zeit einplanen, da man nicht nur das Schloss, sondern auch den Schlossgarten und den großen Schlosspark besichtigen sollte. Es ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von München.
Von 1715-1918 Sommersitz der Kurfürsten und Könige
Das Schloss Nymphenburg ist schon etwas besonderes. Es ist eine riesige Anlage, die von 1715 bis 1918 der Sommersitz der Bayerischen Kurfürsten und Könige war. Dieses Schloss ging aus einem Landhaus / Landschloss hervor, das ab 1664 erbaut wurde. Es war ein Geschenk von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern an seine Frau, der Prinzessin Henriette Adelheid Maria von Savoyen war. Dieses Landschloss nannte Prinzessin Henriette Adelheid Maria von Savoyen „Nymphenburg“. Ab 1701 wurde von Maximilian II. Emanuel, dem Sohn von Ferdinand und Henriette Adelheid, mit der Erweiterung dieses Gebäudes begonnen. Diese Erweiterung wurde von 1704 bis 1716 infolge des Spanischen Erbfolgekrieges unterbrochen (dieser Krieg ging von 1704 bis 1714). Nach diesem Krieg verlegte Maximilian II. bereits 1715 seinen Sommersitz hierher und ab 1716 ließ er wieder an der Erweiterung des Schlosses weiterarbeiten. Auch in der Folgezeit wurden am Schloss und im Park auch weiterhin Veränderungen und Erweiterungen vorgenommen. Die NAZIs richteten in den 1930-er Jahren größere Schäden an, Teile der Gebäude wurden ohne Genehmigung einfach abgerissen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die ehemalige Klosterkirche (die inzwischen der Lesesaal des Deutschen Jagdmuseums war) zerstört und der Vorplatz des Schlosses wurde beschädigt. Im Schlosspark wurde die Badenburg, das Pan-Denkmal und die Große Kaskade teilweise zerstört bzw. schwer beschädigt. Und auch der Baumbestand des Parks wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Ansonsten jedoch überstand Schloss Nymphenburg und der Schlosspark den Zweiten Weltkrieg ohne weitere größere Schäden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Schäden Schritt für Schritt behoben. Heute ist Schloss Nymphenburg wieder eine Sehenswürdigkeit Ersten Ranges. Bei einer Schloss- und Schlosspark-Besichtigung kann man hier gut einen ganzen Tag verbringen, ohne dass man sich langweilt.
Unbedingt genügend Zeit einplanen
Das Schloss ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Tolle, sehenswerte, weitläufige Parkanlage, in der man sehr viel Zeit verbringen kann und die alleine schon einen Besuch lohnt. Da wir uns mit der Zeit etwas verkalkuliert hatten, haben wir das Schloss in der Folge dann nur noch von außen besichtigt - ist aber auch absolut empfehlenswert - sehr schöne Details und eine tolle Atmosphäre.
König Ludwigs II., wurde hier geboren
Schloss Nymphenburg hat eine lange Geschichte. Sie begann 1664, da schenkte Kurfürst Ferdinand Maria das Schloss seiner Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen. Sein Nachfolger Kurfürsten Max Emanuel baute es zur heutigen Größe aus. Ein überaus bekannter Monarch, König Ludwigs II., wurde hier geboren. Es folgten noch weitere Um- und Anbauten. Mit 632 Metern Nord-Süd-Achse ist Schloss Nymphenburg heute breiter als Schloss Versailles.
Tolle Kulisse und unglaublich schöne Gartenanlage
Die Verbindung von den öffentlichen Verkehrsmitteln mit der Straßenbahn Nr. 17 ist Spitze, es gibt eine eigene Station. Das Schloss selber haben wir nicht besucht, denn es war 1. Mai und bei herrlichem Wetter gibt es nichts schöneres als im Park zu spazieren. Zu bestaunen schon bei der Ankunft viele Büsche an blühendem Flieder ein Traum. Eigentlich waren anfangs viele Leute, aber durch die weitläufige Parkanlage verteilte sich der Ansturm und es war überhaupt nicht schlimm. Besonders aufgefallen hat mir, daß die Parkanlage sehr gepflegt ist und es befindet sich ein Café im Palmenhaus und ein Kiosk, dort gibt es auch gleich daneben viele Bänke wo man die Seele baumeln lassen kann. Das ALLES ohne Eintritt in die wunderschöne Parkanlage - super fast mitten in München.
Eines der größten Schlösser
Der prächtige barocke Schlossbau ist eines der größten Schlösser in Europa. Der Weg zum Schloss, entlang der Auffahrtsallee am Nymphenburger Kanal, lässt erahnen, welche Größe die Schlossanlage hat. Im Schloss gibt es Räume in der originalen Barockdekoration. Andere wurden später im Stil des Rokoko und Klassizismus gestaltet. Der Schlossrundgang erlaubt auch einen Blick in das Geburtszimmer König Ludwigs II. von Bayern. Ein weiterer Höhepunkt ist die weltweit bekannte Schönheitengalerie König Ludwigs. Das Schloss Nymphenburg beherbergt vier Museen, das Marstallmuseum, das Porzellanmuseum, das Museum Mensch und Natur im Nordflügel des Schlosses und das Erwin-von-Kreibig-Museum. Das Marstallmuseum befindet sich in der historischen „Leibpferd-Stallung“ in den südlichen Kavaliersgebäuden von Schloss Nymphenburg. Das Glanzstück des Museums ist seit jeher der Krönungswagen Kaiser Karls VII., einer der schönsten Staatswagen des französischen Rokoko. Im 1. Stock des Marstallmuseums ist eine einzigartige Privatsammlung Nymphenburger Porzellane vom 18. bis 20. Jahrhundert zu sehen. Im riesigen Schlosspark kann man auch die Parkburgen Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg und die Magdalenenklause besichtigen. Auch den Schlosskanal und den Apollo- Tempel sollte man in einem Rundgang ansehen.