Teide Nationalpark
Las Canadas del Teide/TeneriffaNeueste Bewertungen (172 Bewertungen)
Überwältigende Landschaft auf Teneriffa
Was für eine herrliche Landschaft! Man glaubt, in einer anderen Welt zu sein, das gigantische Gebiet des Teide-Nationalparks mit seiner spektakulären Bergwelt gleicht „einer Insel auf der Insel“. Ein Besuch dieses recht jungen Vulkans und der ihn umgebenden Mondlandschaft mit den farbenprächtigen Gesteinsformationen hinterlässt bleibende Erinnerungen. Schon die Fahrt von 0m Meereshöhe bis hinauf auf 2300m ist alles andere als langweilig. Man fährt durch mehrere Klima- und Vegetationszonen, immer wieder bieten sich schöne Ausblicke, bei klarem Wetter auch zu den Nachbarinseln. Unser Ausgangspunkt war die Costa Adeje, von dort aus fuhren wir nach Vilaflor, ein reizendes Bergdörfchen auf 1400m, umgeben von schönen Pinienwäldern. Hier empfiehlt sich ein kurzer Stopp, um sich von der kurvenreichen Strecke zu erholen. Sehenswert ist der „Pino Gordo“, ein herrlicher 45m hoher Baum mit Stammesumfang von 9,3m. Nach den Pinienwäldern wird die Landschaft immer bizarrer und gebirgiger und an der Boca de Tauce hat man den Nationalpark erreicht. Wir sahen die Spuren der Waldbrände, die hier vor einigen Wochen gewütet hatten. Wir machten einen kurzen Abstecher zum großen Lavafeld, durch das die Straße Richtung Chio führt. Kilometerweit sieht man braune und schwarze Lavabrocken. Beim Mirador de Chio hat man einen Blick auf den Pico Viejo, der 1798 zum letzten Mal ausgebrochen war. Dann fuhren wir quer durch den riesigen Kraterkessel Richtung El Portillo. Auf dieser Straße passiert man einige schöne Aussichtspunkte wie z.B. der Felsen Zapato de la Reina (der „Schuh der Königin“) oder Los Azulejos mit wunderschönen türkisgrünen Felsen oder natürlich auch die Roques de Garcia. Hier erkennt man unschwer am riesigen Besucherandrang, dass es sich um eines der Highlights auf Teneriffa handelt. Angesichts der Massen verzichteten wir auf einen Spaziergang dorthin und bewunderten die herrlichen Felsformationen aus einiger Distanz, was nicht minder schön war. Wir wussten schon im Voraus, dass wir nicht mit der Seilbahn auf den Gipfel fahren würden. Zu groß ist der Andrang, zu lange die Warteschlangen und zu kurz die Aufenthaltsdauer (eine Stunde). Wir hatten auch keine Lust, in eine große Menschenansammlung zu geraten, auf eigene Faust durch den Nationalpark konnten wir recht gut den Besuchern ausweichen, die sich ohnehin nur punktuell auf die obligatorischen Stopps konzentrierten. Der Teide-Nationalpark faszinierte uns so sehr, dass wir ihn zwei Mal besuchten. Das erste Mal war durch eine abgeschwächte Calima Wüstenstaub aus der Sahara in der Luft, das zweite Mal war die Luft klar, der Himmel tiefblau und die Farbenpracht einfach überwältigend. Einmal fuhren wir über Chio und Guia de Isora zurück, das zweite Mal über das Orotavatal nach La Orotava, dann über die Autobahn zur Costa Adeje. So bekommt man einen guten Eindruck über die vielfältigen Landschaften Teneriffas. Man sollte sich einen ganzen Tag für den Teide- Nationalpark nehmen, und wenn möglich, den Ausflug auf eigene Faust mit einem Mietauto unternehmen. So kann man sich die Fahrt einteilen, wie man möchte und kann nach Herzenslust stehen bleiben, wo und wann man will. Auch ohne Seilbahnfahrt ist der Nationalpark überwältigend und atemberaubend schön.
Spaniens höchster Berg
An unserem letzten Tag auf Teneriffa haben wir uns doch noch entschieden auf den Berg zu fahren. Leider haben wir eine Zeit erwischt, wo alles sehr nebelig war auf der Insel. Deshalb wussten wir nicht, ob es sich überhaupt lohnt. Hinzu kommt noch, dass es Tage vorher gebrannt hatte. Aber die deutschen Medien haben wieder alles schlimmer gemacht als es war. Also sind wir bis auf 2100 m gefahren ( dann mussten wir aus zeitlichen Gründen umkehren) Die Aussicht ist wunderschön. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. Man kommt super mit dem Mietwagen vorran. Hin und wieder gibt es Fotopunkte, wo man aussteigen kann um Fotos zu machen. Leider haben wir es nicht bis ganz nach oben geschafft. Es wäre sicher ein super Erlebnis gewesen.
Wunderschöne Landschaft
Wir sind mit dem Mietwagen zum Teide gefahren, bis zum letzten Punkt. Den letzten Teil muss man gehen, sind ca. 10 min Fußweg, von hier aus kann man mit der Seilbahn zum Vulkan hochfahren. Darauf haben wir aber verzichtet, weil die Wartezeit 2 Std. betrug und die Seilbahnen überfüllt waren, Preis pro Person 25,- €. Wir haben vom letzten Aussichtspunkt die Landschaft genossen, sind dann langsam wieder runter und haben hier an mehreren Punkten angehalten, das war sehr angenehm, auch von hier aus konnte man die wunderschöne Natur bestaunen.
Die grandioseste Tour auf Teneriffa
Diese Tour sollte man nur machen wenn der Teide sichtbar ist, in den großen Hotels gibt man gerne Auskunft, ob es sich lohnt hinaufzufahren. Unser Ausgangspunkt war La Laguna , von dort fährt man über die TF 24 zum Teide. Man gelangt durch den Bosque de Esperanza ( Wald der Hoffnung) im wahrsten Sinn dass der Nebel oder die Wolken nachher verschwinden, zum Mirador de Cumbres. Dort gibt es 2 Aussichtspunkte, vom ersten erblickt man Gran Canaria, vonm 2. den wahrhaftig grandiosen Teide.Reizvoll ist es wenn der Berg und auch das Orotavatal wolkenlos sind, aber auch toll ist es wenn der Berg allein aus dem Meer der Wolken ragt und man auf die Wolken wie auf Schnee blickt. Immer wieder gibt es in 2400 m Höhe tolle Aussichten auf den Berg, hinter dem Coral de Nino eine scharfe Linkskurve, dahinter ein grandioser Blick auf die Schichtungen vulkanischer Eruptionen.Helle und dunkle Schichten wechseln sich ab und zeigen eine Folge von zeitlichen Ausbrüchen. An der nächsten Kreuzung liegt ein kleines Restaurant in welchem man typisch kanarische Spezialitäten bekommt. Empfehlenswert ist Ziegenfrischkäse in Scheiben umlegt mit marinierten Tomaten.Dann fährt man weiter durch die Canadas einem riesigen Tal, nur Lava, Basalt und Felsen.Wissenschaftler vermuten dass dort ein Urvulkan vor dem Teide war und der durch Erdbeben in sich zusammen gefallen ist. Auch in diesem Tal gibt es 2 Parkplätze von welchem man kleine Wanderungen unternehmen kann. Festes Schuhwerk und auch warme Anoraks sollte man dabei haben, man ist dort immerhin über 2000 m hoch. Die rotblühenden Natternköpfe kann man aber nur im Mai und Juni anterffen.
Toller Ausflug zu Spaniens höchstem Berg
Wir sind von unserem Hotel bei Los Gigantes aus gestartet, und dann mit unserem Mietwagen Richtung Teide gefahren. Schon die Fahrt zum höchsten Berg Spaniens ist ein Erlebnis. Die Vegetation wechselt recht oft, und es gibt auch einige Aussichtspunkte wo man einen schönen Ausblick genießen kann. Ausserdem gibt es einige stellen im Park wo man durch eine Beschilderung mehr über den Nationalpark erfahren kann. In der nähe der Seilbahnstation gibt es ein Informationszentrum über den Park, dort kann man auch Touren buchen. Wir sind auf eigene Faust mit der Seilbahn auf den Teide gefahren. Nachdem wir 30-45 min in der Schlange gewartet haben, ging es dann auch schon mit der Seilbahn auf den Berg. In 3550m Höhe gibt es dann 2 Wege einmal links und einmal rechts am Berg entlang. beide gehen jeweils so eine halbe Stunde. Man sollte allerdings wegen des steinigen Weges festes Schuhwerk tragen.Obwohl auch einige sogar mit Flip-Flops unterwegs waren, was wir nicht verstanden haben. Um zur Spitze des Berges aufzusteigen muß man im vorraus eine Genehmigung einholen. Es ist ein tolles Erlebnis und man hat eine phantastisch aussicht. Man sollte allerdings früh Morgens kommen, wenn man mit der Seilbahn auf den Berg möchte. Am besten vor den Ausflugsbussen, damit man nicht so lang anstehen muß.
“Badelatschen“ sind absolut tabu !!!
Am Parkplatz (schräg gegenüber vom Parador) beginnt ein Wander-Rundweg, der um die bekannten “Roques de Garcia“ herumführt – (als 1,5-stündiger Weg für 3 – 3,5 km angegeben – da sollte man aber geübt und fit sein!). Wenn man nach rechts losgeht, ist es zunächst wie ein Spazierweg, den man notfalls in “Badelatschen“ begehen kann – also ganz harmlos, nur mit leichten Steigungen. (Bild1). Für Fotos ergeben sich immer wieder interessante Motive – mit und ohne Teide. Dann kommt man zum Wendepunkt des Weges (Bild2). - Wer keine Wanderschuhe an hat und wem seine Haxen lieb sind, sollte hier unbedingt umkehren! Nach dem Erklimmen einer 2- 3 m hohen Felsrampe geht es zwar noch ein Stück eben weiter, aber dann... auf schlecht gekennzeichneten schmalen Pfaden geht es über Fels und Geröll teilweise steil hinunter zur ca. 150m tiefer gelegenen “Llano de Ucanca“. Auf dieser geht es ein Stück über Geröll und Kies, bis man wieder sehr steil, zum Teil über Geröll, zum Parkplatz aufsteigen muß. - Wer sich letzteren Aufstieg nicht mehr zutraut, dem bleibt nur die Alternative, gut 1 km über die “Llano de Ucanca“ auf gekennzeichnetem Pfad (fast eben) zur Straße zu gehen. Auf der beginnt der ca. 2 km lange Rückmarsch zum Parkplatz, oder man muß sich abholen lassen.
Tolle Aussicht über Teneriffa in über 3.000 m Höhe
Wer auf Teneriffa Urlaub macht, sollte auf jeden Fall an einem Tag zum Pico del Teide hoch fahren. Schon die Auffahrt ist ein Abenteuer. Die Straßen sind sehr schmal und zunächst fährt man durch riesige Nadelwälder. Je weiter man nach oben gelangt, desto mehr hat man das Gefühl auf dem Mond zu sein. Das letzte Stück kann nur mit einer Seilbahn, oder über Wanderwege zurückgelegt werden. Die Aussicht oben ist gigantisch.
Spaniens höchster Berg
Der Parque Nacional de las Canadas del Teide - mit seinen 13.571 Hektar einer der größten ganz Spaniens - ist mit seiner grandiosen Bergkulisse, dem Urkrater, wo verschiedene Vulkanschichten dem Betrachter ein außergewöhnliches Farbenspiel bieten, und nicht zuletzt dem Pico del Teide selbst immer wieder Anziehungspunkt und Fotomotiv der Touristen. Mit der Drahtseilbahn erreicht man in 10 Minuten die Bergstation in ca. 3500 m Höhe. Dort beginnt ein Rundwanderweg um den Gipfel. Der Aufstieg zum Krater ist nur mit Sondergenehmigung möglich. Bei klarem Wetter hat man eine grandiose Aussicht, teilweise sogar bis zu den Nachbarinseln. Aber auch bei bei weniger gutem Wetter lohnt sich ein Besuch. Wann hat man schon einmal Gelegenheit, durch die Wolken zu wandern? Keinesfalls darf man sich aber von den Temperaturen im Tal täuschen lassen. Wir haben an einem Tag so Unterschiede von 25°C bis -2°C und Schnee gehabt. Außerdem ist festes Schuhwerk zu empfehlen, da der Weg teilweise aus scharfkantigem Lavagestein besteht. Infolge der dünnen Höhenluft sollte man außerdem übermäßige Anstrengungen vermeiden. Bei einem gemütlichen Spaziergang halten sich Schwindel und Erschöpfung in Grenzen.
Auch beim zweiten Mal noch wunderschön
Wir sind im August 2011 schon das zweite Mal den weiten Weg hinauf gefahren und es hat sich wieder einmal vollends gelohnt. Die Landschaft dort ist einfach wundervoll und bietet eine herrliche Aussicht und Fotokulisse. Leider haben wir auch dieses Mal keine Seilbahn-Fahrt auf die Spitze unternommen, da die Wartezeiten in der Hauptsaison einfach zu lang sind. Mit dem Auto kann man die Strecke super fahren. Wenn man den Weg allerdings mit dem Bus plant, sollte man sich im klaren darüber sein, dass die Strecke zum Park eigentlich durchgehend aus Kurven besteht.
Teide Gipfelbesteigung
Die Seilbahn zum Gipfel kostet für Erwachsene 25 € (Ausnahme: Bewohner der Kanaren). Die Fahrkarte für Hin- und Rückfahrt ist nach Entwertung kurz vorm Einsteigen eine Stunde lang gültig. Mit der Genehmigung zur Gipfelbesteigung darf man diese Zeitdauer jedoch etwas ausdehnen. Oben angekommen waren Ende August Pulli oder dünnere Jacke angemessen. Eine Mütze gegen den Wind sollte man dabeihaben und natürlich ist Sonnenschutz erforderlich. Die 150 Höhenmeter zum Gipfel werden auf relativ kurzem Weg überwunden, der Weg ist somit eher steil, aber dennoch ungefährlich. Trotz schönem Wetter auf dem Teide waren an diesem Tag die Nachbarinseln nicht zu sehen. An anderen Tagen konnte man von anderen Aussichtspunkten rund um den Teide auf der einen Seite El Hierro, La Gomera und La Palma sowie auf der anderen Seite Gran Canaria bestaunen. Die Landschaft um den Teide ist beeindruckend. Wer von Las Americas kommt, sollte nicht nur die schöne Strecke über Vilaflor nehmen, sondern auch mal über Chio, über Oratova oder über Esperanza hoch- oder hinunterfahren.