Ursulinenkirche St. Corpus Christi
Köln/Nordrhein-WestfalenNeueste Bewertungen (4 Bewertungen)
Anfang des 18. erbaute, ehemalige Klosterkirche
Die Ursulinenkirche St. Corpus Christi (auch Fronleichnamskirche gennannt) in Köln in der Machabäerstraße 45 entstand Anfang des 18. Jahrhunderts, als sie als Klosterkirche für das Kloster des Ursulinenordens errichtet wurde. Das Ursulinenkloster wurde während der Säkularisation 1802/1803 aufgelöst. Auch die Ursulinenkirche St. Corpus Christi wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, konnte aber nach dem Krieg wieder hergestellt werden.
Die Ursulinenkirche St. Corpus Christi
1639 gründeten die Nonnen des Ursulinenordens in Köln ihr erstes Kloster in Deutschland. 70 Jahre später wurde 1709 wurde mit dem Bau der Klosterkirche, der barocken Ursulinenkirche St. Corpus Christi (Fronleichnamskirche) begonnen, die 1712 eingeweiht wurde. Das Kloster wurde 1802 / 1803 im Rahmen der Säkularisation aufgelöst, die Kirche blieb jedoch bestehen. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch die Ursulinenkirche und die umliegenden Gebäude schwer beschädigt, dabei wurde das Dach, das Gewölbe und die Innenausstattung der Kirche völlig zerstört (von der barocken Ausstattung blieb nur das Stuckrelief am Triumphbogen relativ gut erhalten). Der Wiederaufbau der Ursulinenkirche St. Corpus Christi konnte 1963 abgeschlossen werden. Die Ursulinenkirche St. Corpus Christi befindet sich in der Machabäerstraße 45, ca. 700 Meter nördlich vom Dom bzw. ca. 500 Meter nördlich vom Hauptbahnhof ACHTUNG: Die Ursulinenkirche St. Corpus Christi in der Machabäerstraße 45 NCHT mit der nach meiner Meinung wesentlich interessanteren Kirche / Basilika St. Ursula verwechseln, die sich ca. 700 Meter entfernt am Ursulaplatz 24 / Dechant-Löbbel-Platz befindet.
Nur Fassade zu besichtigen
Die Ursulinenkirche hat eine schöne, dekorative Fassade. Leider war die Kirche nicht zugänglich und wir fanden auch keine Informationen wann diese geöffnet ist.
Fronleichnamskirche
Die Nonnen des Ursulinenordens kamen während des Dreißigjährigen Krieges von Lüttich nach Köln und errichteten 1671 an der Machabäerstraße ein Kloster mit Schulgebäude. 1712 wurde die Kirche des Klosters fertiggestellt, die man heute noch dort findet. Der Architekt der barocken Kirche stammte aus Venedig, und mit dem Bauwerk kam ein Hauch Italien nach Köln.