Badeurlaub
Albanien Strandurlaub: Diese Buchten, Naturstrände und Lagunen warten auf Dich!
Albanien? Echt jetzt?Ja! Und wie! Von der Adria bis zum Ionischem Meer findest Du Sandstrände, Lagunen, Partybuchten und Bergdörfer mit Blick aufs Wasser. Abwechslungsreich. Mal ruhig und naturbelassen, mal lebendig und bebaut, stets mit glasklarem Wasser. Diese zehn Orte zeigen, wie entspannt und vielfältig ein Strandurlaub in Albanien sein kann.
Velipoja
Sand, Weite und flache Wellen
Velipoja liegt ganz im Norden Albaniens an der Adria, unweit der Grenze zu Montenegro. Der Strand ist lang, flach und feinsandig – ideal, wenn Du schnell und barfuß ins Wasser willst. Der Ort selbst ist wenig spektakulär, dafür praktisch: Es gibt Supermärkte, Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants direkt am Meer. In der Nähe liegt das Naturreservat von Velipoja, mit Sumpflandschaften, in denen Du auch seltene Vögel beobachten kannst. Hier ist kaum etwas los, selbst im Sommer. Du erreichst Velipoja von Shkodra aus, der historischen Stadt am See, in etwa einer Stunde mit Bus, Auto oder Taxi.
Shëngjin
Bequemer Badeort
Shëngjin ist ein Küstenort mit rund 8.000 EinwohnerInnen an der Adria. Er liegt rund 1,5 Autostunden nordwestlich der Hauptstadt Tirana. Der Strand von Shëngjin ist breit, der Sand hell und das Wasser fällt flach ab – gut für Kinder und für alle, die lange im Wasser bleiben und planschen wollen. Der Ort hat eine kompakte Struktur mit Promenade, Strandzone, Wohnviertel und einem kleinen Hafenbereich. In der Hauptsaison pulsiert hier das Leben, denn viele UrlauberInnen kommen aus dem Kosovo und dem Norden Albaniens. Wenn Du Lust auf Abwechslung hast: Nur wenige Kilometer südlich liegt die Lagune Kune-Vain. Das Naturreservat mit Salzseen, Holzwegen und Schilflandschaft erreichst Du mit dem Fahrrad in zehn Minuten vom Ortszentrum aus oder zu Fuß in einer guten halben Stunde. Mit ein bisschen Glück kannst Du dort neben Störchen, Reihern und Kormoranen auch Flamingos sehen.
Durrës
Historische Altstadt mit XXL-Strand
Durrës ist Albaniens zweitgrößte Stadt (175.000 Einwohner) und eine der ältesten: Mitten im Stadtgebiet findest Du ein Amphitheater aus römischer Zeit, ein archäologisches Museum und byzantinische Mauern. Der Strand von Durrës ist zehn Kilometer lang, feinsandig, flach abfallend und durchgehend bebaut – mit Hotels, Apartments, Cafés und Strandbars. Viele Badegäste sind Einheimische, denn Tirana liegt nur 40 Minuten entfernt. Hier findest Du einen guten Mix aus Strandleben, Nachtleben und auch Familienfreundlichkeit. Die Fähre nach Italien legt direkt im Hafen ab – in rund acht Stunden bist Du in Bari, in 16 Stunden in Ancona.
Zvernec & Narta
Die ruhige Lagune
Im Südwesten des Landes, bei Vlora, liegt das Lagunengebiet Narta. Bekannt als ein ruhiges Stück Küste an der Adria. Statt Promenade und Hotelketten findest Du hier Sanddünen, Vogelstimmen und flaches Wasser. Das Besondere: Auf einer kleinen Insel mitten in der Lagune steht ein gut erhaltenes byzantinisches Kloster aus dem 13. Jahrhundert, das Du über einen langen Holzsteg erreichen kannst. Die Gegend ist auch beliebt bei VogelbeobachterInnen, FotografInnen und allen, die ihre Ruhe haben wollen. Der benachbarte Zvernec-Strand liegt direkt hinter einem Dünenstreifen, wild und ursprünglich.
Borsh
Kiesstrand und Burgruine
Warum den Tag nicht mal sportlich beginnen? In einer guten halben Stunde bist Du die rund 150 Höhenmeter hinauf zur Burgruine oberhalb des Dorfes Borsh gewandert. Von dort hast Du einen tollen Blick über ein Tal mit silbrig grünen Olivenhainen, einen kleinen Fluss, ein paar Steinhäuser – und natürlich aufs Meer. Genauer gesagt: die albanische Riviera. So heißt der Küstenstreifen zwischen Vlora und Saranda, der für glasklares Wasser, dramatische Felsen und viel Ursprünglichkeit bekannt ist. Er ist vergleichbar mit der italienischen oder griechischen Riviera – aber weniger bebaut und deutlich ruhiger. Der Strand von Borsh ist über sieben Kilometer lang, hat feinen Kies, kaum Infrastruktur und viel Platz. Das Wasser des Ionischen Meeres schimmert hier in Türkis- und Blautönen.
Qeparo
Dorfatmosphäre und Strand ohne Trubel
Der Ort Qeparo ist zweigeteilt und genau das macht den Reiz aus. Oben liegt das historische Dorf am Hang, mit verwinkelten Gassen, Steinhäusern, Ruinen und viel Ruhe. Unten, keine halbe Stunde entfernt, direkt an der Riviera-Küste, findest Du das neue Qeparo: ein kleiner, ruhiger Badeort mit ein paar Pensionen, schlichten Restaurants und einem hellen Kiesstrand, an dem selbst in der Hauptsaison noch viel Platz ist. Das Wasser ist glasklar. Der Einstieg ist etwas steinig, aber auch ohne Badeschuhe gut machbar.
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Himarë
Kleine Stadt, große Gelassenheit
Die kleine Küstenstadt an der Riviera wirkt unaufgeregt, obwohl sie einiges zu bieten hat: eine Promenade mit Cafés, Bars und Eisdielen, einen langen Kiesstrand mit türkisfarbenem Wasser und eine Burgruine am Hang. In der Altstadt oberhalb wohnen noch immer einige alteingesessene Familien zwischen Zypressen und Kapernsträuchern. Unten am Meer wird gebadet, gegessen und gechillt. Manchmal auch gefeiert, aber nie laut. Himarë ist gut angebunden und bei jungen AlbanerInnen beliebt.
Jale
Der Partystrand
Strand und Party gehören für Dich zusammen wie Beats und Sonnenuntergang? Dann ab nach Jale. Die halbmondförmige Bucht liegt zwischen Himarë und Dhërmi und ist über die SH8-Küstenstraße erreichbar. Tagsüber ist der 300-Einwohner-Ort ein entspannter Kiesstrand mit türkisblauem Wasser. Abends wird gegrillt, getanzt und gefeiert. Die Open-Air-Bars liegen direkt am Strand, mit DJs, Drinks und Lagerfeuer. Camping ist hier erlaubt und Teil des Konzepts – viele reisen mit dem Camper an, schlafen im Zelt oder in einfachen Unterkünften. Der Vibe in Jale ist jung, unkompliziert und lokal. Die meisten Gäste kommen aus Albanien oder dem Kosovo. Pauschaltourismus oder Bettenburgen? Fehlanzeige.
Livadh
Ruhiger Riviera-Klassiker
Beliebt bei Familien, Paaren und Campern: Das Küstendorf Livadh liegt nördlich von Himarë und gehört zu den Stränden, an denen Du selbst im August ausreichend Platz für Dich findest. Hier herrscht kein Gedränge, es gibt keine Musikbeschallung und auch keine lärmenden Jet-Ski. Die Bucht ist weit, der Kiesstrand sauber und das Wasser flach und glasklar – perfekt zum Baden, auch mit Kindern. Am Rand bauen einige Strandbesucher ihre Zelte auf, andere wohnen in kleinen Hotels oder Pensionen. Es gibt Beachbars mit Liegen und Schattenplätzen, aber ohne laute Musik. Livadh selbst ist überschaubar klein, nur rund 300 Menschen leben hier dauerhaft.
Palasa Beach
Neuer Luxusspot zwischen Meer und Bergen
Noch kaum bekannt außerhalb Albaniens, aber einer der spektakulärsten Orte der Riviera: Palasa liegt unterhalb des Llogara-Passes, eingerahmt von Felswänden und dem Ionischen Meer. Der neue Luxusspot erinnert an Ibiza – nur kleiner, ruhiger und bezahlbarer. Stylische Villen, Boutique-Hotels, Infinity-Pools und Beachclubs mit Daybeds machen den Ort zum Szenetipp für alle, die Komfort mögen. Trotzdem: Der Strand ist öffentlich und frei zugänglich. Der Untergrund ist ein heller Kies-Sand-Mix, gut begehbar, aber für empfindliche Füße sind Badeschuhe sinnvoll. Wer es entspannt mag, legt sich mit seinem Handtuch in die freie Zone. Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden, was je nach Saison ab etwa 6 Euro pro Tag kostet.