Reisebericht
4 Tage in Edinburgh: Zwischen gotischem Charme, Pubs & Harry-Potter-Flair
Schon lange stand Edinburgh ganz oben auf der gemeinsamen Wunschliste meines Freundes und mir, denn für mich hat diese Stadt eine ganz besondere Bedeutung. Während meines Auslandssemesters hatte ich mich in diese Stadt verliebt, jetzt war ich mit meinem Freund zurück, um Erinnerungen aufleben zu lassen und Neues zu entdecken. Vier Tage voller Kopfsteinpflaster, gotischer Architektur, schottischem Charme und jeder Menge Pubmomente lagen vor uns.

Neles Tipp
Damit Du während Deiner Reise stets den Überblick behältst, habe ich alle meine Highlights in einer Maps Karte für Dich zusammengestellt.
Ideal für unterwegs: Um die Karte in Dein Google Maps zu importieren, klicke auf das Stern-Symbol in der Kartenansicht. Schon wird sie Deinen gespeicherten Karten hinzugefügt.
Ankunft & Unterkunft: Wohnen mitten im Geschehen
Wir hatten eine kleine Ferienwohnung mitten in der Old Town, nur eine Minute von der High Street entfernt. Zentraler geht es kaum. Die Lage war perfekt, um einfach loszulaufen, sich treiben zu lassen und durch die „Closes“ zu schlendern – diese kleinen, oft verwunschen wirkenden Gassen, die Edinburgh so einzigartig machen.

Neles Tipp
Wer zentral in der Old Town schläft, sollte sich auf ein bisschen Geräuschkulisse einstellen. Die Fenster der alten Gebäude haben zwar keinen Schallschutz, aber dafür jede Menge Charakter.
Atmosphäre: Zwischen Filmkulisse und Geschichte
Edinburgh fühlt sich nicht an wie eine Stadt, sondern wie eine Kulisse. Eine Stadt mit Ebenen, Perspektiven, dramatischem Licht und beeindruckender Architektur. Der gotische Stil, die viktorianischen Gebäude, der schottische Akzent, das Miteinander in den Pubs – das alles macht Edinburgh einzigartig. Dazu die unfassbar freundlichen Menschen – ob im Pub, auf der Straße oder im Bus: Schottischer Charme pur. Fast jede Ecke wirkt wie aus einem Film, und doch ist es absolut real.
Unsere Highlights: Spaziergänge, Ausblicke & Überraschungen
Zu unseren Highlights zählte ganz klar Calton Hill bei Sonnenuntergang – ein magischer Moment mit Blick über die Stadt. Auch Arthur's Seat hat uns begeistert. Die kleine Wanderung wurde mit einem grandiosen Panoramablick belohnt.
Was wir auf Städtetrips am meisten lieben: ziellos durch Städte laufen. Und Edinburgh ist wie dafür gemacht. Die „Closes“ sind wie kleine Zeitreisen – plötzlich steht man in einem Innenhof, auf einer anderen Ebene oder vor einem uralten Pub. Es gibt so viel zu entdecken, wenn man einfach mal von der Hauptstraße abbiegt.

Neles Tipp
Wer Vintage liebt, darf "W. Armstrong & Son Vintage Clothing" nicht verpassen. Es gibt mehrere Filialen in der Stadt, jede voller modischer Schätze.
Kultur & Geschichte: Mary King’s Close und Friedhöfe mit Gänsehaut
Eine Tour durch "The Real Mary King's Close" war eine spannende Reise in die unterirdische Welt der Stadtgeschichte. Für Harry-Potter-Fans lohnt sich auch ein Besuch des Greyfriars Kirkyard: alte Grabsteine, mystische Stimmung und kleine Geschichten, die J.K. Rowling inspiriert haben sollen.
Pubkultur & Kulinarik: Essen, Trinken & ganz viel Musik
Essenstechnisch hat Edinburgh einiges zu bieten. Klar, Haggis sollte man einmal probiert haben (wenn man nicht vegetarisch lebt). Aber auch internationale Küche, frischer Seafood und zwei tolle Märkte haben uns begeistert: Am Samstag waren wir auf dem Grassmarket-Markt, am Sonntag auf dem Streetfood Markt in Stockbridge.
Und die Pubs? Einfach eintauchen! Besonders gut gefallen haben uns: The Piper's Rest, Whiski Bar, The Mitre Bar (alle an der Royal Mile), das Fiddlers Arms am Grassmarket und Malones beim Haymarket. Ab etwa 21 Uhr gibt es in vielen Pubs Live-Musik.

Neles Tipp
In Stockbridge gibt es eine fantastische Paella!
Wetter: Typisch britisch, typisch charmant
Edinburgh zeigte sich wettertechnisch abwechslungsreich: Sonne, Regen, Wind, Wolken – manchmal alles innerhalb einer Stunde. Aber das stört hier niemanden. Eine Windjacke ist im Juni und am besten auch in den anderen Monaten Pflicht, ansonsten einfach flexibel bleiben. An regnerischen Tagen lässt sich wunderbar durch die Vintage-Läden streifen oder eine der vielen Indoor-Attraktionen besuchen.
Fazit: Mein Happy Place
Dieser Städtetrip war für mich mehr als ein Urlaub. Es war ein Wiedersehen mit einer Stadt, die ich liebe, und die mich auch Jahre später noch überrascht hat. Neue Ecken, neue Eindrücke, alte Erinnerungen. Edinburgh bleibt mein Happy Place.
Vier Tage sind ideal für den ersten Besuch. Bequeme Schuhe, genügend Zeit für Pubs einplanen und einfach loslaufen. Die Stadt zeigt Dir schon, wo es langgeht.

Neles Tipp
Drei Dinge, die Du nicht verpassen solltest:
1. Calton Hill bei Sonnenuntergang
2. Durch den Princess Garden schlendern und den Blick auf die Burg genießen
3. Einen Friedhof besuchen, besonders Greyfriars Kirkyard für Harry-Potter-Fans
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