Rotterdam trägt nicht umsonst den Beinamen Manhattan an der Maas. © iStock via Getty/mihaiulia
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Die Nordsee-Metropole

Rotterdam: Das aufregende Manhattan an der Maas

Wenn es um einen Städtetrip in die Niederlande geht, denken die meisten Menschen wohl zunächst an Amsterdam. Doch nur rund 80 Kilometer südlich der Grachtenmetropole wartet eine Stadt, die in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Wandlung durchlebt hat: Rotterdam präsentiert sich heute als pulsierendes Zentrum für Design, moderne Baukunst und multikulturelle Atmosphäre.

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Die Skyline von Rotterdam. © iStock via Getty/jotily
Die Skyline von Rotterdam. © iStock via Getty/jotily

Der Weg zur Architektur-Hauptstadt

Mit seinen aktuell knapp 673.000 Einwohnern mag Rotterdam bei weitem nicht an die Dimensionen des echten Manhattan heranreichen, und auch die Nieuwe Maas kann dem Hudson River kaum das Wasser reichen. Dennoch hat sich die zweitgrößte Stadt der Niederlande den Beinamen Manhattan an der Maas redlich verdient. Wolkenkratzer recken sich hier ganz nach dem US-Vorbild in den Himmel, darunter das 215 Meter hohe Zalmhaven oder auch Zalmhaventoren, das als höchstes Bauwerk des Landes gilt.

Die Wurzeln Rotterdams als Handelsstandort reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Dank seiner Lage entwickelte sich der Ort sehr bald zu einem der bedeutendsten Warendrehkreuze weltweit. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stadt diese wirtschaftliche Bedeutung jedoch zum Verhängnis: Die deutsche Luftwaffe zerstörte bei einem Bombardement im Mai 1940 den kompletten Stadtkern nahezu vollständig.

Das Viertel Delfshaven: Auch das ist eine Seite von Rotterdam. © iStock via Getty/mihaiulia
Das Viertel Delfshaven: Auch das ist eine Seite von Rotterdam. © iStock via Getty/mihaiulia

Neuanfang aus Trümmern

Um die schwer beschädigte Laurenskerk wuchs bald eine völlig neue Metropole empor. Alles war pragmatisch, funktional und zunächst wenig ansehnlich. Schmucklose Betonblöcke prägten über Jahrzehnte das Bild, Rotterdam galt lange als eine der hässlichsten Städte der Niederlande – wenn nicht gar als die hässlichste.

Diese Zeiten sind jedoch Geschichte. Heute zählt Rotterdam zu den architektonisch spannendsten Metropolen Europas. Die markante Erasmusbrücke, die spektakuläre Markthalle mit ihrer farbenprächtigen Deckengestaltung, das verspiegelte Depot des Museums Boijmans Van Beuningen oder die ikonischen Kubushäuser von Piet Blom – die Stadt quillt förmlich über vor architektonischen Höhepunkten.

Die Kubushäuser in Rotterdam. © iStock via Getty/Ilja Enger-Tsizikov
Die Kubushäuser in Rotterdam. © iStock via Getty/Ilja Enger-Tsizikov

Kreative Hotspots und grüne Oasen

Auf dem einstigen Hafengelände entstehen längst nicht nur Hochhäuser. Im angesagten Viertel Katendrecht lockt etwa die Fenix Food Factory mit lokalen Spezialitäten und Craftbeer, während der Dakpark für grüne Akzente sorgt. Die Witte de Withstraat hat sich zur pulsierenden Kunst- und Ausgehmeile entwickelt, in der Galerien neben hippen Cafés und Restaurants um Aufmerksamkeit buhlen.

Besonders junge Menschen aus ganz Europa zieht es vermehrt in diese dynamische Umgebung. Rotterdam vereint urbanes Lebensgefühl mit niederländischer Gemütlichkeit – eine Mischung, die zunehmend auch bei internationalen Reisenden ankommt.

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Quelle: spot on news