Love Valley, Kappadokien, Türkei © TGA
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Bucket-List

Das solltest Du in Kappadokien unbedingt erleben

Bezahlte Partnerschaft mit:Türkische Agentur für Tourismusförderung (TGA)

Mit dem Heißluftballon in den Sonnenuntergang fliegen, eine wundersame Mondlandschaft bestaunen und unterirdische Städte erkunden – Kappadokien eröffnet Dir eine ganz eigene Welt. Dazu gibt es hier kulinarische Köstlichkeiten, edlen Wein und tolle Wanderungen. Wir zeigen Dir, was Du in Kappadokien unbedingt erlebt haben musst! Übrigens eignen sich die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Kappadokien auch gut für eine Rundreise.

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Heißluftballonfahrt, Kappadokien, Türkei © TGA
Heißluftballonfahrt, Kappadokien, Türkei © TGA

Eine Fahrt mit dem Heißluftballon machen

Aufstieg im Morgenrot

Was für ein Farbspiel! Dutzende bunte Heißluftballons steigen dem Himmel entgegen oder schweben über der Felslandschaft von Kappadokien. Wer das Spektakel am Himmel beobachtet, versteht einmal mehr, warum Kappadokien als Märchenland der Türkei bekannt ist. Und wie könnte man diese magische Landschaft auch besser bestaunen als aus der Luft? Viele Touren mit dem Heißluftballon starten sehr früh, noch im Morgengrauen. Umso besser: Es ist ein wundervolles Erlebnis, wenn die ersten Sonnenstrahlen durchbrechen und die Landschaft allmählich in sanftes Gelb tauchen. Eindrucksvoll sind aber auch die Flüge zum Sonnenuntergang. Besonders schön sind die Fahrten über den Nationalpark Göreme und das Rose Valley. Die meisten Fahrten dauern zwischen zwei und drei Stunden. Eine Tour buchen kann man vorab online oder vor Ort bei lokalen AnbieterInnen und in Hotels. Viele Touren bieten Shuttledienste an, die Dich zum Startpunkt der Ballonfahrt bringen.

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Love Valley, Kappadokien © TGA
Love Valley, Kappadokien © TGA

Die wundersamen Feenkamine bestaunen

Bizarre Felsformationen im Love Valley und in Ürgüp

Es gibt Orte, die sich völlig anders anfühlen. Die einem das Gefühl geben, ganz weit weg zu sein. Die Landschaft in Kappadokien ist so ein Ort. Wie große Kegel ragen hier Gesteinsformationen in den Himmel, manchmal bis zu 30 Meter hoch. Ihre Gestalt verdanken diese Erdpyramiden Vulkanausbrüchen vor ungefähr 30 Millionen Jahren. Wind und Wasser haben die Ablagerungen aus Lavagestein und Tuffasche dann erodieren lassen – bis nach mehreren Millionen Jahren irgendwann die sogenannten Feenkamine entstanden waren. Als habe sich jemand einen Scherz erlaubt, so bizarr haben sich die Felsen an manchen Stellen geformt. Im Love Valley beispielsweise erinnern sie an Phalli. Besonders schön sind sie rund um die Kleinstadt Ürgüp. Es lohnt sich, früh aufzustehen und den Sonnenaufgang mitzunehmen. Wenn die Feenkamine unter den rotgoldenen Sonnenstrahlen erglühen und dann die ersten Ballons aufsteigen, entsteht eine traumhafte, romantische Stimmung. Bei geführten Ballonbeobachtungstouren findest Du die besten Spots zum Staunen und um Fotos zu schießen.

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Felsbauten, Kappadokien, Türkei © TGA
Felsbauten, Kappadokien, Türkei © TGA

Die Felsenbauten in Göreme erkunden

In den Fels gehauen

Eine Siedlung schmiegt sich rund um einen Felsen, Feenkamine ragen wie Stadttürme zwischen den Dächern hervor. In Kappadokien sehen Städte und Dörfer aus, als seien sie mit der Natur verschmolzen. In Göreme beispielsweise, dem kulturellen Zentrum Kappadokiens. Rund um die Stadt erstreckt sich der Nationalpark Göreme. Wer durch die sandfarbene Tufflandschaft wandert, trifft dort unweigerlich auf eine weitere Besonderheit Kappadokiens – in den Fels gehauene Wohnhöhlen, Kirchen und Klöster. Mönche, die seit der Bronzezeit in Kappadokien siedelten und in der Antike dort ihr Eremiten-Leben führten, haben sie in den weichen Tuffstein gegraben. Besonders eindrucksvoll ist ein Besuch in den Steinkirchen Tokalı Kilise und Karanlık Kilise. Letztere ist bei Reisenden besser als Dunkle Kirche bekannt. Weil nur wenig Sonnenlicht in die Felskirchen dringt und wegen der kühlen Luft dort, sind viele der bunten, aus der Zeit des Oströmischen Reichs stammenden Malereien an den Wänden und Kuppeln erhalten geblieben. Gemeinsam mit anderen Felsbauten in Kappadokien und dem Nationalpark gehören sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Spannend ist auch das Freilichtmuseum von Zelve. Neben den allgegenwärtigen Höhlenkirchen steht hier auch eine Moschee im Felsen.

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Felswohnungen, Kappadokien, Türkei © TGA
Felswohnungen, Kappadokien, Türkei © TGA

Im Höhlen-Hotel übernachten

Luxus und Genuss unter Tage

In Kappadokien leben heute noch viele Einheimische in Felsenwohnungen. In den Höhlen haben aber auch Restaurants, Bars und Hotels eröffnet. Eine Übernachtung in einem Höhlen-Hotel gehört denn auch zu einem besonderen Erlebnis eines Kappadokien-Urlaubs – schon weil Du von Deinem Zimmerbalkon- oder Fenster aus die Feenkamine direkt vor Augen hast. Auf Komfort verzichten musst Du in den Höhlen übrigens nicht. Viele der Hotels sind auf anspruchsvolle Gäste eingestellt und verfügen über großzügige Räume, Pools und Spa-Bereiche. Für gute Ausgangsbedingungen sorgt die Bauweise selbst. Der Tuffstein schützt die Räume vor den Wetterbedingungen. Im heißen Sommer bleibt es hier angenehm kühl und selbst im kalten Winter halten die Höhlen eine Grundtemperatur von 10 bis 15 Grad. Besonders viele Höhlen-Hotels findest Du in Göreme. Aber auch in den anderen Städten der Region kannst Du unter Tage nächtigen, etwa in Ürgüp oder Uçhisar.

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Kaymaklı, Kappadokien, Türkei © TGA
Kaymaklı, Kappadokien, Türkei © TGA

Die unterirdische Stadt Kaymaklı erkunden

Eine ganze Stadt im Berg

Kaymaklı wirkt erstmal wie ein ganz unauffälliges Dorf. Und doch befindet sich hier eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten von Kappadokien: eine unterirdische Stadt auf mehreren Ebenen, die sich wie ein weitverzweigtes Höhlensystem durch die Erde zieht und bis zu 80 Meter tief liegt. Ziemlich schmal und recht niedrig sind die Gänge, die von Kammer zu Kammer führen und die Ebenen miteinander verbinden. Schon im 3. Jahrhundert vor Christus sollen hier Menschen im Untergrund gelebt haben; zur regelrechten Stadt ausgebaut wurde das unterirdische Kaymaklı in der römischen Zeit von Christen, die in der Tiefe Schutz vor den Römern und später vor den Arabern suchten. Die Stadt bot Raum für bis zu 3.000 Menschen. Bis zu sechs Monate am Stück konnten die früheren BewohnerInnen hier ausharren. Wohin Du auch schaust, überall entdeckst Du Relikte des früheren Höhlenlebens: Wohnräume und Lagerstätten mit in die Wände gemeißelten Gefäßen, in denen Wein und Öl lagerten. Eine Küche, deren Wände vom Ruß der Feuerstellen geschwärzt sind. Sogar eine kleine Kirche. Kaymaklı ist nur eine von bisher 36 bekannten unterirdischen Städten in Kappadokien. Gemeinsam mit Derinkuyu, der größten unterirdischen Siedlung aus der Antike, gehört Kaymaklı zum Nationalpark Göreme. Es lohnt sich, auch Derinkuyu einen Besuch abzustatten. Hier lebten einst bis zu 20.000 Menschen. Entsprechend eindrucksvoll ist das Tunnelnetzwerk.

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Uçhisar, Kappadokien, Türkei © TGA
Uçhisar, Kappadokien, Türkei © TGA

Den lokalen Wein probieren

Edler Tropfen von sonnenverwöhnten Hängen

Die Türkei gilt schon lange als eines der Ursprungsländer des Weinanbaus. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Weintraube zwischen 5.000 und 8.500 vor unserer Zeit im südöstlichen Anatolien domestiziert wurde. Rund um die sonnenverwöhnten Weinhänge Kappadokiens haben sich lokale Weingüter angesiedelt, die hervorragenden Wein produzieren. In Uçhisar beispielsweise, wo Weingüter und Wein-Boutiquen zu Verkostungen einladen. Die zwei größten Weingüter der Region sind übrigens das Kocabağ in Uçhisar und das Turasan in der nahe gelegenen Stadt Ürgüp. Beide produzieren lokale, einheimische Weine und bieten Gelegenheit zum Verkosten. Die hiesigen Weine sind der kräftige Boğazkere, der feine Emir, der fruchtige Öküzgözü, der delikate Narince und der samtige Kalecik Karasi. Tipp: eine geführte Kulinarik-Tour durch die Weinberge mit gemeinsamem Mittag- oder Abendessen. 

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Anatolische Küche in Höhlen © TGA
Anatolische Küche in Höhlen © TGA

Die Anatolische Küche im Höhlenrestaurant genießen

Kulinarischer Genuss mit jeder Menge Atmosphäre

Gefüllte Weinblätter, mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen (Mantı) oder Testi Kebap, ein scharfes Fleischgericht aus Lamm oder Rind unter einem köstlichen Teigdeckel – wer in Kappadokien Urlaub machen will, darf sich auf eine anatolische Küche freuen, die zwar nicht immer leicht, aber umso schmackhafter ist. Unterwegs in den Städten oder Dörfern Kappadokiens, muss man nie lange nach einem Restaurant suchen, das klassische Gerichte serviert. Wenn Du in einem der Höhlen-Lokale einkehrst, wie es sie beispielsweise in Göreme gibt, gibt es obendrein noch jede Menge Atmosphäre. Bei einer geführten Kulinarik-Tour entdeckst Du die besten Restaurants und erfährst mehr über die Zubereitungsweise und die Geschichte hinter den Gerichten. Ein besonderes Dessert ist übrigens Kuru Kaymak, oder getrocknete Sahne. Dabei wird Milch gekocht, bis sie zu einer festen Masse verdickt ist. Diese schmeckt besonders gut mit Honig oder Marmelade.

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Avanos, Kappadokien, Türkei © TGA
Avanos, Kappadokien, Türkei © TGA

Die Töpferkunst in Avanos erleben

Uralte Handwerkskunst

Eine grüne Hügellandschaft, durch die sich ein breiter Fluss windet, fasst die Kleinstadt Avanos ein. Wer durch die Gassen der Altstadt schlendert, vorbei an alten Steinhäusern, dem Stadttor, Minaretten und der großen Moschee, atmet Geschichte ein, denn in Avanos haben die Hethiter, die alten Römer und Perser Spuren hinterlassen. Bekannt ist das Städtchen aber vor allem für Keramikkunst und Töpferarbeiten, die hier seit der Zeit der Hethiter hergestellt werden. Du findest sie an jeder Ecke, ob beim Stöbern in den Läden der Einkaufsstraße oder auf dem Wochenmarkt. Wer mehr über das Handwerk erfahren möchte, kann den Handwerksleuten bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken – und bei einem Kurs sogar selbst eine Vase töpfern. Viele Töpferläden bieten solche Kurse an. Wenn Du dann unter fachkundiger Anleitung Deine Vase geformt hast, wird sie gebrannt und zu Dir ins Hotel geliefert. Bei einer Rundreise kannst Du von Avanos gut nach Göreme weiterreisen.

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Rose Valley, Kappadokien, Türkei © TGA
Rose Valley, Kappadokien, Türkei © TGA

Den Sonnenuntergang im Rose Valley erleben

Romantische Felsenlandschaft im Abendrot

Felsen. Felsen. Felsen. Es ist, als höre die Landschaft gar nicht mehr auf. Langsam verschwindet die Sonne am Horizont und taucht die Welt in Rosarot. Ein Sonnenuntergang im Rose Valley bei Göreme gehört zu den schönsten Kappadokien-Momenten überhaupt. Wer sichergehen möchte, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, kann bei geführten Touren mitmachen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Reittour, die zu den schönsten Sunset-Aussichtspunkten führt? Beliebt sind auch die geführten, zweistündigen Quad-Touren zum Sonnenuntergang. Alternativ kannst Du hier auch toll wandern. Entweder fährst Du zum Anfang des Rose Valley und wanderst einen zwei- bis dreistündigen Rundweg. Oder Du nimmst die große Runde von Göreme über den Meskendir-Weg zum Rose Valley. Dafür kannst Du etwa fünf Stunden einplanen.

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Ihlara Valley, Kappadokien © stock.adobe.com - Solidasrock
Ihlara Valley, Kappadokien © stock.adobe.com - Solidasrock

Eine Wanderung im Ihlara-Tal

Wandere durch das Ihlara Valley

Auf den Hängen wachsen Weinreben, ein Fluss plätschert, und rechts und links der Schlucht ragen steil die Felswände in die Höhe. Das Ihlara-Tal in der Provinz Aksaray im Südwesten Kappadokiens ist dank des Flusses Melendiz besonders grün und fruchtbar – und ein beliebtes Wanderziel bei Kappadokien-Reisenden. Zirka 14 Kilometer lang und 150 Meter tief ist die Schlucht, die der Fluss Melendiz Çayı zwischen dem Dorf Ihlara und dem Selime-Kloster in die weiche Tufflandschaft gegraben hat. Der einfach zu gehende Wanderweg führt Dich entlang des Flusses, durch grüne Wälder und durch kleine Dörfer mit Einkehrmöglichkeiten. Du kannst unterwegs auch zahlreiche Höhlenbauten und 105 Felsenkirchen bestaunen, von denen 14 besucht werden können. Letztere sind häufig mit bunten Wandgemälden dekoriert und zeigen den Einfluss persischer, syrischer aber auch byzantinischer Kunst. Bei einer Rundreise bietet es sich an, von Ihlara über Derinkuyu und Kaymaklı nach Göreme und Uçhisar zu fahren.

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Uchisar, Türkei © stock.adobe.com - javarman
Uçhisar, Kappadokien, Türkei © stock.adobe.com - javarman

Eine Tour mit dem Mountainbike

Auf den Spuren der Seidenstraße

Kappadokien ist nicht nur ein tolles Ziel für Wanderungen. Es gibt hier auch tolle Routen zum Radfahren. Etwa diese traumhafte Mountainbikeroute vom Damsa Fluss bis nach Uçhisar. ⁠Dein Startpunkt ist der malerische Damsa-Fluss. Über Ürgüp radelst Du weiter nach Avanos und Uçhisar und wirst dabei auf rund 26 Kilometern von den Bauten der Karawanserei-Architektur begleitet. Aber nicht nur das. Du durchfährst auch das Tal der Liebenden und spürst die weichen Wände der legendären Feenkamine. Eine Wow-Strecke. 647 Höhenmeter musst Du mit Deinem Mountainbike überwinden, um hier auf den Spuren der legendären Seidenstraße zu radeln. Du hast es hier also mit einer leichten bis mittelschweren Tour zu tun.  

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