Pissouri Beach, Zypern
© Shutterstock - FOTOGRIN

Zypern ist Insel, Brücke und Spannungsfeld zugleich – zwischen Europa, Asien und einer Geschichte, die tiefer reicht als die Klippen der Akamas-Halbinsel. Die Insel ist in zwei Teile geteilt: den nördlichen Teil, bekannt als die Türkische Republik Nordzypern, und den südlichen Teil, der als die Republik Zypern bekannt ist und der EU angehört. Du kannst auf Zypern frühstücken mit Blick auf römische Mosaike, mittags durch eine geteilte Hauptstadt flanieren und abends tanzen, als gäbe es keine Grenze zwischen Alltag und Auszeit. Diese 10 Tipps zeigen Dir, wie facettenreich ein Aufenthalt auf Zypern sein kann und welche Erlebnisse Du auf Deine Bucket-List setzen solltest. 

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Zypern: Unsere Bestseller-Hotels

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Blick auf eine Stadt mit historischen Gebäuden mit Bergen im Hintergrund
Nikosia, Süd-Zypern, Zypern © stock.adobe.com - Evgeni

Nicosia

Street-Art, Rooftop-Bars und ein Fußgänger-Checkpoint

Zyperns Hauptstadt ist zweigeteilt – und genau das macht sie so spannend. Im Süden läufst Du durch ein Gassengewirr mit concept stores, Galerien und kleinen Bars, viele davon mit Innenhöfen voller Pflanzen oder auf Dächern mit Blick bis zur Grenze. Der Checkpoint auf der Ledra Street bringt Dich zu Fuß in den türkischen Nordteil – mit Basaren, Minaretten und orientalischem Streetfood. Wieder zurück im griechischen Teil lohnt sich ein Absacker im Lost + Found, für manche eine der besten Bars im östlichen Mittelmeerraum.

Petra Tou Romiou, Paphos, Zypern ©f8grapher via GettyImages
Petra Tou Romiou, Paphos, Zypern © GettyImages - f8grapher

Petra tou Romiou

Wo die Göttin dem Meer entstieg

Zwischen Paphos und Limassol liegt ein Küstenabschnitt, der nicht nur durch seine Lage beeindruckt: Laut Mythos ist Aphrodite genau hier dem Wasser entstiegen. Ein Felsen ragt aus der flachen Brandung, eingerahmt von Kieselstrand, Klippen und Wind, der selten ganz stillsteht. Besonders früh am Morgen oder zum Sonnenuntergang entfaltet der Ort seine Wirkung – nicht nur wegen des Lichts, sondern wegen der stillen Wucht der Landschaft. Wer mag, wandert von hier Richtung Pissouri und entdeckt unterwegs verlassene Buchten.

Hafen mit bunten Häusern, Brücke und Boot
Limassol Marina, Zypern © stock.adobe.com - Evgeni

Limassol Marina

Yachten, Altstadtflair und Szeneviertel

Limassol ist eine Stadt der Kontraste. Zwischen Yachthafen und Altstadt findest Du eine Mischung aus Luxus, Design und zypriotischem Alltag. Die Marina selbst wirkt fast futuristisch, aber schon ein paar Schritte weiter triffst Du auf Tavernen, Steinhäuser und verwinkelte Gassen. Besonders abends erwacht das Viertel zum Leben – dann sitzen Menschen in Bars am Wasser, teilen kleine Teller mit Mezedes, bestellen zypriotischen Wein oder Cocktails mit lokalem Gin. Tipp: Unbedingt durch die Gassen rund um die Saripolou Street treiben lassen.

Wandern im Akamas Naturpark, Zypern © Image Professionals / Richter, Jürgen
Wandern im Akamas Naturpark, Zypern © Image Professionals / Richter, Jürgen

Akamas Trail

Wandern zwischen Wacholder und Meeresrauschen

Westlich von Paphos beginnt eine der wildesten Regionen der Insel: die Akamas-Halbinsel. Hier führt Dich der Aphrodite-Trail auf knapp acht Kilometern durch eine Landschaft aus Wacholderbüschen, Schluchten und Blickachsen aufs offene Meer. Immer wieder öffnet sich die Sicht auf kleine Buchten, die nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar sind. Der Weg ist steinig, das Licht oft grell, aber genau das macht den Reiz aus. Wer früh startet, hat die Route fast für sich allein.

Stadt, Larnaka, Südzypern
Stadt, Larnaka, Südzypern © Getty Images - f8grapher

Streetfood & Wein in Larnaka

Authentisch und überraschend

In Larnaka erlebst Du Stadt und Strand, ohne Dich entscheiden zu müssen. In den kleinen Seitengassen rund um die Faneromeni-Kirche riecht es nach Sesam, Zimt und Olivenöl. Lokale Händler verkaufen Loukoumades – frittierte Teigkugeln mit Sirup –, während wenige Meter weiter in minimalistischen Weinbars Naturweine aus zypriotischen Rebsorten eingeschenkt werden. Besonders spannend: Xynisteri, eine weiße Sorte, die frisch oder als Orange Wine - also mit Kernen und Schale vergoren - auftritt. Ideal für einen späten Lunch oder frühen Abendstart: die Ermou Street, wo Cafés, Bars und Boutiquen ineinander übergehen.

Aussicht auf Agia Napa, Zypern, Griechenland
Aussicht auf Agia Napa, Zypern © Getty Images/iStockphoto - Balate Dorin

Ayia Napa

Tanzen, trinken, treiben lassen

Ayia Napa ist laut, bunt und direkt – aber genau deshalb ein Muss für NachtschwärmerInnen. Zwischen Mai und Oktober verwandeln sich Strandbars tagsüber in Chillout-Zonen und abends in Dancefloors. Die Clubszene ist international, mit DJs aus Berlin, Tel Aviv und London. Wer später weiterzieht, landet im Zentrum in Locations wie dem Soho Club oder dem Club Ice. Doch auch tagsüber lohnt sich der Stopp: An der Nissi Bay kannst Du schwimmen, Leute beobachten oder einfach zusehen, wie die Sonne sich langsam Richtung Horizont bewegt.

Ein Dorf mit einer Kirche in den Bergen
Lefkara im Troodos Gebirge, Zypern © stock.adobe.com - Evgeni

Lefkara

Handwerk, Kalkstein und ein Hauch Byzanz

Lefkara liegt im hügeligen Landesinneren und ist eines jener Dörfer, das weniger mit berühmten Sehenswürdigkeiten punktet – dafür aber mit umso mehr Atmosphäre. Berühmt wurde es für die Spitzenstickerei, die hier bis heute in Handarbeit entsteht. Angeblich hat sogar Leonardo da Vinci ein Tischtuch aus Lefkara mitgenommen. In den engen Gassen findest Du Werkstätten, versteckte Cafés und Türen, die offenstehen. Der Ort ist steinfarben, ruhig, fast zeitlos. Am besten, Du nimmst Dir einen Nachmittag Zeit, um hier ganz in Ruhe zu bummeln und in die Stimmung des Ortes einzutauchen.

Sandstrand am Meer mit vielen blauen Sonnenschirmen und Liegen
Fig Tree Bay, Protaras, Zypern © stock.adobe.com - Photojulia

Fig Tree Bay

Schnorcheln mit Sichtweite

Protaras im Osten Zyperns hat viele Strände, aber die Fig Tree Bay sticht hervor. Der Sand ist hell, das Wasser glasklar – fast schon unwirklich. Spannend ist der nördliche Abschnitt, wo sich Felsen unter der Oberfläche verstecken und Du viele Fischarten beobachten kannst. Wer keine eigene Ausrüstung hat, leiht sich Schnorchel oder Kajak direkt vor Ort. Trotz der Beliebtheit wirkt die Bucht selten überfüllt – vielleicht, weil sich die BesucherInnen auf viele kleine Abschnitte verteilen und jeder ein Fleckchen für sich findet.

Garten in einem Innenhof
Kloster Agios Neophytos © stock.adobe.com - Igor Groshev

Kloster Agios Neophytos

Fresken und Felswände

Unweit von Paphos, eingebettet in eine Schluchtlandschaft, liegt das Kloster Agios Neophytos. Gegründet im 12. Jahrhundert von einem Einsiedler, ist es heute ein Ort der Stille – auch wenn BesucherInnen willkommen sind. Besichtige unbedingt die Höhlenkirche mit ihren gut erhaltenen Fresken, die teilweise direkt in den Fels geschlagen wurden. Wer sich für byzantinische Kunst interessiert, wird hier länger verweilen. Der Weg zum Kloster zwischen Olivenhainen und Wacholderbüschen ist auch landschaftlich reizvoll und überrascht immer wieder mit schönen Ausblicken.

Bunte Schirme hängen über einer Straße
Faneromeni Street, Nicosia, Zypern © stock.adobe.com - Aliaksandr

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Schiffswrack, Street-Art & Rooftops

Zypern hat viele Ecken, die wie gemacht sind für den perfekten Shot – jenseits von klassischen Postkartenmotiven. Ganz vorne: das Schiffswrack Edro III bei Peyia, das seit Jahren an der Küste liegt und besonders bei dramatischer Wolkenbildung am Himmel eine starke Kulisse bietet. In Nicosia lohnt ein Bummel durch die Faneromeni Street mit ihren bunten Schirmen und Mural-Wänden. Oder Du suchst Dir eine Rooftop-Bar in Limassol oder Larnaka, wartest auf die blaue Stunde – und fängst die Insel ein, wie sie gerade ist: real, roh und einfach überraschend schön.

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