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Neueste Hotelbewertungen Frankreich
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Hotel bewertenAlina (36-40)
Verreist als Familie im April 2026Leider kein beheizter Pool mehr in den deutschen Osterferien
Wir fahren seit Jahren Ostern in diese Anlage. Die Wohnungen sind etwas abgewohnt aber wir haben uns immer sehr wohl gefühlt- das lag auch an dem großen beheizten Pool der in diesem Jahr zum ersten Mal die erste Woche der Ferien nicht geöffnet wurde ( der Strand ist auch nicht weit aber bei dem häufig vorkommendem starken Wind kann man dort nicht oft hin) nun haben wir erfahren, das nächstes Jahr der Pool erst am Ende der Ferien geöffnet wird ( sie richten sich nach den französischen Ferien) das finden wir sehr traurig und für uns ( wie für einige andere Familien aus Deutschland) ist es der Grund Ostern dort keinen Urlaub mehr zu machen ( was wir sehr bedauern)
Antje (36-40)
Verreist als Familie im April 2026Ein sauberer Raum, aber Gerüche und mangelndes Essen enttäuschten.
Zimmer war sauber, aber leider war auf dem Gang und im Zimmer ein unangenehmer Geruch. Die Essenssituation war Katastrophal (keine Tische verfügbar, Sauberkeit und Essensauswahl sehr minimalistisch) - Preis Leistungstechnisch aber alles völlig im Rahmen. Das nächste Mal würden wir lieber mehr Geld in die Hand nehmen.
Peter (51-55)
Verreist als Familie im April 2026Ausführlich: Reizvolle B&B-Variante mit freundlicher Vermieterin und kleinen Hürden bei der Buchung
Ein knapp einwöchiger Osterurlaub sollte uns nach Marseille führen, wobei wir uns diesmal gezielt nicht um ein Quartier in der Innenstadt bemühten. Wir wollten den Frühling und das wunderbare Licht möglichst in vollen Zügen genießen und dabei etwas Grün um uns haben. Wir entschieden uns für das Quartier Maison d'hôtes La Bastide de Patou, eine Bed-and-Breakfast-Variante im kleinen ausweislich der Postanschrift nach Marseille eingemeindeten) Dörfchen Chateau-Gombert.
Hier vermietet die Hausbesitzerin Christine in ihrem zweistöckigen Landhaus mit schönem Vorgarten und Pool bis zu drei Räume nebst Bad im Obergeschoss, im Erdgeschoß gibt es mit einem Esszimmer und einem kleinen Salon weitere für die Gäste vorgesehene Räume. Christine selbst bewohnt eine eigene abgetrennte Wohnung im Erdgeschoss des Hauses. Ich beschreibe das deshalb so ausführlich, weil das Angebot jedenfalls in der deutschen Booking.com-Variante etwas missverständlich ist - in der französischen Version gibt es eine spezielle Seite, in der Christine den Modus ausführlich erklärt. Wir waren zu dritt und gingen bei der Buchung, die sich über "drei Doppelbetten" und besagte 70 Quadratmeter erstrecken sollte, davon aus, alle drei Zimmer im Obergeschoss gebucht zu haben - uns war und ist es wichtig, etwas "Raum" zu haben. Entsprechend irritiert waren wir, als Christine uns nur eines der drei Zimmer zuwies und für unseren zehnjährigen Sohn auf ein in diesem Zimmer bereitstehendes Klappbett verwies. Nach einer ziemlich ungemütlichen Nacht, in der unser Sohn auf dem quietschenden Klappbett und wir entsprechend im Doppelbett ebenfalls nicht wirklich zur Ruhe kamen, sprachen wir die Sache am Morgen gegenüber Christine an, die uns den Modus erklärte: Unsere Buchung galt für zwei Personen zzgl. Aufpreis für das Klappbett in EINEM Zimmer, nicht in der gesamten Einheit - wenn man mit mehr Personen kommt und mehr Räume braucht, steigt der Preis. Problem: Man kann das nicht selber steuern, indem man z.B. auf der Plattform auch mit zwei Erwachsenen einfach zwei Zimmer auswählt - der Preis bleibt dann gleich, und, davon ist auszugehen, es wird wie bei uns nur ein Zimmer eingeplant. Am besten ist es also, die Sache vorab mit Christine per Mail zu klären, um Missverständnisse zu vermeiden. Allerdings muss man, wenn man als Paar kommt und tatsächlich nur ein Zimmer braucht und will, nicht befürchten, dass man dann das eine Bad mit anderen teilen muss - auf meine Nachfrage bekräftigte Christine, dass sie bei einer erfolgten Buchung die anderen nicht gebuchten Räume quasi "sperrt". Folgerichtig waren die beiden anderen Zimmer bei unserer Ankunft unbewohnt. Wir haben dann mit Christine eine faire Regelung gefunden, wonach wir gegen einen Aufpreis noch ein zweites Zimmer bekamen.
Bei der Buchung muss, das betone ich noch einmal, jedem bewusst sein, dass man sich hier für ein Bed-and-Breakfast-Modell entscheidet. Die Vermieterin wohnt mit im Haus, serviert früh das Frühstück, werkelt im Garten, gibt Ausflugstipps usw. Man mietet also keine Unterkunft, die man ganz für sich hat, sondern Zimmer in einem bewohnten Haushalt und ist - außer natürlich im Obergeschoss - im Zweifel nie ganz allein. Es kann schon vorkommen, dass man gerade auf der Terrasse beim Essen sitzt und die Vermieterin ein paar Schritte weiter Büsche verschneidet und den Müll rausbringt. Das muss man mögen. Mein Ding ist es an sich nicht, aber ich habe das diesmal um des familiären Frieden willens :-) mitgemacht. Wohlgemerkt: Das alles ist eine grundsächliche Frage, keine Kritik im konkreten Fall. Christine ist unglaublich nett und hilfsbereit und versucht, ihren Gästen wirklich alle Wünsche zu erfüllen. So hat sie uns beispielsweise die Nutzung des Pools gestattet, obwohl noch keine Poolsaison war, oder uns zu fairen Bedingungen den zweiten Raum überlassen, am zweiten Abend servierte sie Aperitifs und beim letzten Frühstück wunderbare kleine Crepes. Wir hätten uns keine aufmerksamere Vermieterin wünschen können. Allerdings hat mich das Gesamtkonzept in Sachen Funktionalität nicht so 100%ig überzeugt. So waren wir bei der Buchung auch davon ausgegangen, eine Art Küche vorzufinden. Dem ist nicht so. Im Esszimmer im Erdgeschoss stehen ein Kühlschrank, eine Mikrowelle und ein Geschirrschrank mit Tellern, Gläsern, Besteck usw. bereit. Man kann sich, dazu ermuntert Christine auch, Brot, Käse, Wurst und Wein mitbringen und im Esszimmer oder auf der Terrasse mittags oder abends wunderbar essen. Das benutzte Geschirr stellt man im Esszimmer auf ein bereitstehendes Tablett, Christine holt es dann irgendwann und wäscht es auf. Die mitgebrachten Lebensmittel und Getränke kann man im Kühlschrank lagern. Aber es gibt beispielsweise - außer eine Etage höher im Bad - kein Wasser (um z.B. Obst zu waschen), auch kein Schneidebrett oder Brotmesser. So fängt man an, mit einem normalen Besteckmesser an einem Brot herumzusäbeln - und die Tomaten wäscht man eine Etage höher. Und überhaupt das Wasser: Das eigene Bad im OG ist die einzige Gelegenheit, Hände zu waschen oder die in den Schlafzimmern bereitstehenden Wasserkocher zu füllen. Zwar gibt es im Erdgeschoss noch eine Gästetoilette, aber die ist nicht mit einem Waschbecken ausgestattet. Heißt: Wenn man nach einem langen Tag unterwegs abgekämpft nach Hause kommt und der pubertierende 10jährige sich blitzschnell zu einem Toilettengang verabschiedet (was auch mal 30 min dauern kann), hat man solange keinerlei Möglichkeit, auch nur die Hände zu waschen. Meines Erachtens wäre es besser, wenn unten eine zweite Waschgelegenheit bestünde, zumal wenn Gäste die Möglichkeit haben sollen, unten auch einfache eigene Mahlzeiten herzurichten.
Das Haus selbst ist sehr atmosphärisch mit schönen Dielen (OG) bzw. Fliesenböden (EG), herrlichen Fenstern mit nostalgisch-wertigen Schließvorrichtungen und Holztüren mit Drehknäufen, schönen Holzmöbeln, bequemen Betten und wunderbar sauber, aber auch sehr hellhörig. Wenn man nachts mal raus muss, ist das kaum möglich, ohne etwaige Mitbewohner im Zimmer aufzuwecken, weil der Boden knarrt, der Drehknauf an der Tür knarzt usw. Aber wer gern in einem sehr typischen und mit viel Liebe zum Detail ausgestatteten Landhaus wohnen möchte, ist hier genau richtig. Wunderschön ist auch der kleine Vorgarten mit Pool, der von (allerdings sehr gutem) Kunstrasen umgeben ist, dazu gibt es eine Schatten spendende Platane, jede Menge Büsche und Sitzgelegenheiten in der Sonne und im Schatten. Wie gesagt, hier war jemand mit viel Liebe zum Detail zugange.
In Sachen Lage und Umgebung war ich für meinen Teil nicht 100%ig glücklich, weil ich eben auch die Stadt Marseille kennenlernen wollte, aber wie gesagt - manchmal muss man Kompromisse machen: Von der Marseiller Innenstadt ist man doch ein ganzes Stück weg (ca. 30 min mit dem Auto bzw. erst ca. zwölf Stationen mit dem Bus bis zur Metrostation LaRose und dann nochmal neun Stationen mit der Metro). Gefühlt bin ich während dieses Urlaubes in Marseille nicht so wirklich angekommen. So oder so, für eine Fahrt in die Innenstadt empfehle ich dringend die Nutzung des ÖPNV - Verkehr und Parken sind in Marseille keine Freude. Eine Bushaltestelle befindet sich zwei Fußminuten von der Unterkunft entfernt. Allerdings macht sich, wenn man sich für diese Unterkunft entscheidet, ein Mietwagen gleichwohl ganz gut, wenn man noch ins Hinterland fahren oder auch nur im Supermarkt (ein Carefour ist ca. 10 Fahrminuten entfernt) einkaufen möchte. Auch das geht alles per ÖPNV, ist aber etwas mühsamer. Auf dem Grundstück selbst kann man (mangels Platz) nicht parken, aber ca. drei Fußminuten vom Quartier entfernt befindet sich ein öffentlicher Parkplatz, auf dem wir eigentlich während zu jeder Zeit noch eine Lücke gefunden haben.
In Chateau-Gombert selbst gibt es, soweit wir es in den wenigen Tagen feststellen konnten, eine ganz guten, wenngleich nicht sensationellen Bäcker und eine Art Minisupermarkt, in dem man etwas Obst/Gemüse oder Getränke bekommt. Größere Supermärkte sind wie gesagt etwa zehn Fahrminuten entfernt. Außerdem findet man im Ort kleinere Pizza-Anbieter, die wir allerdings nicht probiert haben.
Wir haben u.a. Ausflüge nach Marseille (Alter Hafen), an einen Strandabschnitt in Marseille und in verschiedene kleine Dörfer unternommen, alles auf die eine (ÖPNV) oder andere (PKW) Art ganz gut zu erreichen, wobei man aber auch in den kleinen Küstendörfern immer mit Parkproblemen rechnen muss, weil in und um Marseille nicht nur die meisten Straßen supereng sind, sondern auch der Platz irgendwie immer knapp.
Unter dem Strich empfehle ich das Quartier sehr gern und uneingeschränkt, wenn man das "Bed-and-Breakfast"-Modell mag und es nicht allein auf einen Städteurlaub "Marseille" anlegt, sondern auch die Umgebung erkunden will.
Sebastian (46-50)
Verreist als Gruppe im April 2026Gute Verkehrsanbindung, ideal für Übernachtungen
Also alles im allen war es akzeptabel. Wir waren 4 Nächte da und auch nur zum schlafen. Waren den ganzen Tag immer unterwegs. Allein das Bad ist sehr klein und nicht mal so groß wie unsere Dusche. Wenn einen im Bad was auf dem Boden fällt, muss man die Duschtür öffnen um es aufheben zu können weil der Kopf sonst überall aneckt.
Buffet war ausreichend. Kaffee ist sehr gut und Personal super nett.
Thomas (61-65)
Verreist als Familie im März 2026Komme gerne wieder!
Gute Lage in der Nähe des Eiffelturms und der Seine.
Gute Anbindung an das Metro-Netz - auch nach Mont Matre!
Sehr guter Service am Empfang und beim Frühstücksbüffet.
Evtl. Nachteil: sehr kleine Zimmer und permanent laufende Klimaanlage,die nicht abgeschaltet werden kann (Geräuschbelästigung in der Nacht!)