Bei unserer Ankunft im Hotel wurden wir erst mal herzlich begrüßt und uns wurde das Hotel in groben Zügen erklärt. Das alles auch auf Deutsch, was nicht heißt, dass wir kein Englisch sprechen würden, es war allerdings nach dem Flug, dem warten auf unser Leihauto und die Fahrt sehr angenehm, sich nicht im Kopf erst alles übersetzen zu müssen. Unsere Koffer wurden vom Zimmerservice auf unser Zimmer gebracht und das Zimmer wurde uns kurz erklärt. Die ganze Hotelanlage ist sehr offen gebaut, was sehr angenehm ist und man nie das Gefühl hat, sich in einem Betonbunker aufzuhalten. Die Gänge haben alle einen fantastischen Ausblick auf den Garten mit den Pools oder die Umgebung. Die gesamte Anlage ist sehr schön begrünt, überall stehen Palmen und Blumen im Garten und auch die Hotelgänge sind mit schönen Pflanzen sehr anschaulich bepflanzt. An fast jeder Ecke des Komplexes hat man die Möglichkeit, das Stockwerk mit Hilfe von Aufzügen oder Treppenabgängen zu wechseln. Die Orientierung kann man dabei durch die unauffälligen aber doch sichtbaren Wegweiser eigentlich nicht verlieren. Fazit: Uns hat es so gut gefallen, das wir unseren nächsten Urlaub im nächsten Jahr wieder im Roca Nivaria verbringen wollen. Diesmal dann allerdings 10 Tage um ganz Teneriffa sehen zu können. Übrigens ein Tipp. Von „los cristianos“ im Westen der Insel führt eine ausgebaute Autobahn durch den Süden nach Osten bis in den Norden nach „Santa Cruz“, jeder der in den Norden möchte sollte diese Strecke von ca. 70 km fahren. Wenn man direkt von „los cristianos“ gen Norden fährt, so fährt man mehr Höhenmeter auf nicht oder kaum befestigten Serpentinenstraßen als sonst etwas. Allerdings muss ich sagen, dass der Ausblick auf dieser Strecke höchst beeindruckend war.
Das Zimmer war schön groß, ein sehr bequemes Doppelbett in der Mitte, verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten im Zimmer und ein begehbarer Kleiderschrank mit Safe war ebenfalls mit dabei. Ebenfalls ein kleiner Tisch mit 2 Sesseln, ein Schreibtisch, Der Fernseher mit Minibar und Abstellmöglichkeiten für die Koffer. Trotz alle dem blieb noch sehr viel Platz um sich bequem zu bewegen – also wirklich groß. Die Minibar konnte man für 10€ mit 6 Flaschen Wasser auffüllen lassen, was bei uns jedes mal innerhalb von 10 Minuten auch erledigt war. Das Bad, welches vom Flur aus zu erreichen war, bestand aus einer Dusche, welche mindestens 3 mal so groß war, wie eine handelsübliche Duschkabine. Das WC mit BD war im Bad durch eine separate Tür zu erreichen. Das Bad hatte außerdem noch 2 separate Waschbecken und eine Badewanne und ... Wie sollte es anders sein – auch hier war noch riesig Platz. Alles war sehr Sauber und wurde auch jeden Tag erneut Außerdem hatte das Zimmer noch einen Balkon, auf welchem noch einmal ein Tisch mit zwei Stühlen sowie 2 Liegen Platz fand. Bei unserer Ankunft fanden wir auf dem Zimmer 2 große Flaschen Wasser, 2 kleine Flaschen Rotwein und 2 Bananen. Alles in allem, war das Zimmer ein Traum, obwohl es sich nur um ein Doppelzimmer und nicht um eine Suite handelte.
Fürs Abendessen hatten wir mehrere Möglichkeiten, ein Buffetrestaurant und zwei „a la carte“ Restaurants, jeweils ein Spanisches Restaurant und ein Italienisches Restaurant. Über die beiden „a la carte“ Restaurants kann ich wieder nichts berichten, da wir Sie nie ausprobiert haben. Das Büffetrestaurant hatte jeden Abend ein anderes Motto. Einmal war es Italienisch, ein mal spanisch, ein mal chinesisch, usw. Man konnte aus einer riesigen Auswahl an Vorspeisen, diversen fertig zubereiteten Hauptspeisen, diversen frisch gebratenen und gegrillten Hauptspeisen und einem großen Angebot aus Nachspeisen, es sich so richtig gut gehen lassen. Geschmacklich war alles sehr gut und die angebotenen Nahrungsmittel alle äußerst frisch. Bei diesem reichhaltigen Buffet kann ich mir nicht vorstellen, dass es jemanden gegeben hätte, der nichts zu essen gefunden hätte. In diesem besagtem Buffetrestaurant, wurde auch das Frühstücksbuffet serviert. Was soll ich sagen eine riesige Auswahl an Obst, Käse, Eier, Säfte, Wurst, warme Sachen, Joghurt, usw. usw. usw. Sogar gekühlte offene Sektflaschen mit halbtrockenen Cava (Sekt) waren geboten. Der Kaffee am Morgen wurde am Tisch mit einer separaten Thermoskanne Milch serviert und ist alles andere als schwach.
Nach dem Essen sind wir meistens in die Bar umgezogen, wo jeden Abend Live Musik war und anschließend im Innenbereich der Bar eine Aufführung von lokalen und Internationalen Künstlern. Wie die gesamte Animation im Hotel war es auch hier eine sehr unaufdringliche Stimmung, welche zu jeder Zeit präsent war jedoch nie zu sehr beengend wirkte. Die Getränke, welche in der Bar zu bekommen waren, sind die selben, welche man auch an der Poolbar oder im Restaurant bekommen konnte. Am Sonntag wurde auf die Animation in der Bar verzichtet und rund um den Meerwasserpool viele kleine Stände von ortsansässigen Händlern aufgebaut. Unserer Meinung nach viel Ramsch, allerdings war auch ein Schmuckstand mit wunderschönen handgefertigten Schmuckstücken mit dabei.
Vom Hotel aus konnte man direkt an einen kleinen Kies / Sand Strand gehen, welcher von uns zwar ein mal besucht aber nie benutzt wurde. In der näheren Umgebung des Hotels findet man außer ein paar Touristenabzockläden und der ein oder anderen Kneipe nicht viel. Playa Paraiso liegt halt doch gut 10 km von der nächsten Touristenhochburg „las Americanos“ entfernt. Hier herrscht Ruhe und Gemütlichkeit. Wer also abends durch die Discos ziehen will, für den ist Playa Paraiso wohl nicht ganz das richtige. Nach einer kurzen Autofahrt erreicht man vom Hotel aus mehrere Sehenswürdigkeiten. Zum einen der Loro-Park (Teneriffas Zoo) mit einer Delfin –und Walshow, den Siam-Park mit seinen ca. 12 Wasserrutschen der besonderen Art, den Jungepark, einen etwas kleineren Tierpark mit Adventurebereich, in welchem man wie Indiana Jones über diverse Hindernisse und Brücken hinweg muss und noch viel mehr. Leider hat die Zeit unseres Aufenthaltes von 7 Tagen nicht ausgereicht, um uns noch die anderen Sehenswürdigkeiten wie den Teide, den angrenzenden Nationalpark, die Insel „La Gomera“, die Hauptstadt der Insel „Santa Cruz“ sowie den größten Dragobaum der Welt anschauen zu können. Also mindestens 10 Tage einplanen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Garten oder sollte ich besser sagen die Poollandschaft besteht aus einem großen Meerwasserpool und einem weiteren Süßwasserpool, beide mit Meerblick. Die Handtücher für die Liegen sowie separate Handtücher zum Abtrocknen wurden in einem kleinen Häuschen gegen Vorlage des Gutscheins von der Rezeption ausgegeben und konnten täglich frisch gewechselt werden. Am Meerwasserpool gab es zusätzlich noch einen kleinen Sprudelpool. Über den Süßwasserpool kann ich allerdings nichts sagen, da wir den nie ausprobiert haben. Alles ist schön begrünt und sehr gepflegt. Während unserer Anwesenheit wurden hier und da ein paar Fliesen rund um den Pool ausgetauscht, dass allerdings mit einer Ruhe, das niemand dadurch gestört wurde. Angrenzend an den Meerwasserpool welcher auch beheizt war, gab’s die Poolbar, welche von Mittags bis Abends ein Buffet für die All Inclusiv Gäste bereit hielt, welches man als Halbpension Gast allerdings auch Benutzen konnte (wenn man bereit war 18,00€ dafür zu bezahlen). Ansonsten gibt die Speisekarte diverse Gerichte und auch Snacks für wenig Geld her, wer allerdings einen solchen Snack essen möchte, der sollte schon Hunger haben. Wir hatten uns an einem Tag für das Tunfischsandwich entschieden und hätten es fast nicht geschafft (Sandwich mit Salat und selbstgemachten Pommes). Die Cocktails an den verschiedenen Bars sind günstig und für Kampftrinker nicht geeignet, wir fanden Sie allerdings sehr gut, denn wegen des geringen Alkoholgehaltes konnte man sich in der Nachmittagssonne auch mal einen Pina Colada gönnen. Das Hotel bietet einem auch noch diverse Freizeitaktivitäten an. Zum einen gibt es da den SPA-Bereich, welcher in unserer Zimmerbuchung bereits inklusive war. Dort gab es ein Wasserbecken mit verschiedenen Massagedüsen, verschiedene Duschen, verschiedene Dampfbäder, eine Sauna und einen Jacuzzi. Alles war auch hier sehr sauber und gepflegt, Handtücher gab’s gratis sowie Wasser mit Orangenscheiben zum trinken. Man konnte aus einer unzähligen Liste aus diversen Rückenbehandlungen und Massagen bis hin zu Osteopathischen -und Akkupunkturbehandlungen wählen, welche allerdings separat zu bezahlen waren. Beispiel: eine Rückenteilmassage 30 Minuten für ca. 35€. Angrenzend an den SPA-Bereich gab’s noch einen Friseur, ein Kosmetikstudio, Einen Fitnessraum mit Geräten und einen separaten Sportraum, wobei die letzten beiden im Zimmerpreis mit inklusive waren. Wer allerdings noch nicht das richtige gefunden hatte, für den war einer der 3 Tennisplätze, Kicker, Billard, Volleyball, Bogenschießen, Pingpong, Schach, Mühle (beides diese überdimensionalen Versionen bei denen man richtig weit laufen muss), Basketball, Paddle, Minigolf auf einem schönen 9 Loch Plätzchen, Wassergymnastik oder Dart eine Alternative. Wer dann immer noch nicht das richtige gefunden hat, kann im hoteleigenen Ausflugsladen sich Karten für verschiedene Sehenswürdigkeiten kaufen, Rundfahrten buchen, Tauchkurse buchen, etc. Und wenn jetzt einer noch nicht genug hat gibt’s im Hotel noch ein richtiges Reisebüro, wo auch die Reiseveranstalter Ihre Bürozeiten haben oder in einem der 2 Shops im Hotel ausgiebig Schmuck oder Accessoires kaufen. Immer noch nicht genug – gut dann ab in den 5ten Stock ins Solarium (kein Witz – haben die echt) oder über WLAN im Internet Surfen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Andreas |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


