Die Anlage erstrecken sich weitläufig in der recht großzügigen Gartenanlage. Alle Gebäude sind sehr hübsch in den landestypischen Farben gehalten. Der äußerliche Zustand ist gut (gestrichen). Die Gästestruktur ist international gemischt (viele Senioren aus Italien), jüngere aus England und Holland! Die gesamte Anlage ist behindertengerecht gestaltet. Insbesondere Rollstuhlfahrer oder aber auch Kinderwagen kommen problemlos überall in. Fazit: Das Hotel ist keinesfalls ein Vier-Sterne-Haus. In dem Hotel wird Geld verdient … ganz einfach. Wir waren sehr enttäuscht und können das absolut nicht weiterempfehlen. Auf Kos waren wir schon mehrmals und sind der persönlichen Überzeugung, dass Sie für das oder weniger Geld IMMER etwas besseres finden werden. ACHTUNG TIPP: Man zählt genau Ihre Besuche im Restaurant. Sollten Sie am Abreisetag erst spät abfliegen und noch wie gewohnt zu Abend essen, erhalten Sie dafür auch prompt die Rechnung (p. P. 17,- € ohne Getränke). Wollen Sie das dann nicht bezahlen, fliegen sie auch nicht nach Hause [So die wörtliche Drohung].
Nach zweimaligen Umzug erhielten wir unser Zimmer. Das Badezimmer zeigte uns ein Querschnitt durch die Sekundärbehaarung des Westeuropäers. Die Putzfrau hatte es in zwei Wochen nicht geschafft, diese zu entfernen. An die Armeisenstrasse hatten wir uns auch gewöhnt. Das Familienzimmer hat ein Sofa welches als vollwertiges drittes Bett umgebaut wird. Ein Safe (gegen Gebühr) und Fernseher mit deutschen Programmen waren vorhanden. Der Kühlschrank war verschlossen. Im Badezimmer können Sie kein Fön benutzen (Steckdose nur für Rasierer). Die Klimaanlage ist die ganze Nacht aktiv. Die Zimmer sind sehr ruhig. Die Matratzen waren alt, durchgelegen und haben sehr muffig gerochen (so was hatten wir bisher noch gar nicht). Hier sollte dringend Abhilfe geschaffen werden ... das war eine Zumutung. Der Wechsel von Bettwäsche und Handtüchern klappte gut. Ein Wohnhaus besteht aus vier Wohneinheiten (zwei oben und zwei unten). Zwei Wohnhäuser teilen sich ein Klimaaggregat. Achten Sie darauf, dass sich dieses Aggregat wegen der nächtlichen Geräuschentwicklung nicht in Ihrer Nähe befindet.
Es ist ein Restaurant vorhanden. Morgens ist freie Platzwahl. Abends hat man zwar einen festen Tisch, diesen aber auch nur zu einer bestimmten Zeit weil auch andere Gäste den gleichen Tisch zugewiesen bekommen. Wenn Sie verspätet kommen, haben sie ein Problem! Das Frühstück bestand im wesentlichen aus einer Wurstsorte, einer Käsesorte und Eiern. Der Rest entsprach den englischen Gewohnheiten ... aber auch nicht in großer Auswahl. Der Kaffee war recht gut. Zum Abend war das Buffet überschaulich und wiederholte sich wöchentlich. Salat gab es stets ausreichend. Vergriffene Auslagen wurden spät bis gar nicht aufgefüllt. Fast täglich steht Eis aus zwei Sorten zur Verfügung. Leeren sich die Plastikeimer, werden diese zusammengemengt (ja, man ist recht sparsam). Wir sind nicht wählerisch und beruflich an Kantinenessen gewohnt, jedoch fanden wir die Qualität und Quantität der Speisen als äußerst schlecht. Die Atmosphäre war laut und warm wie in einem Gewächshaus (sehr viel Glas, Sonneneinwirkung). Wir hatten nach einer Woche beim bezahlen der Getränke, das Trinkgeld des Kellners "reduziert". Im Gegenzug bekamen wir dann unsere Getränke nur noch nach dem Essen (Ja, das war echt cool von dem, fast schon wieder lustig).
Die Damen an der Rezeption sprechen gut deutsch. Im übrigen Bereich ist es da schon schwieriger. Im Ganzen fehlte es den Mitarbeitern an Freundlichkeit. Wir hatten den Eindruck, dass sich auch einfach zu wenig Personal um alles kümmern musste. Check-In: Nach der Anreise sind wir 2 x umgezogen um letztlich, nach zähen Verhandlungen, das zu bekommen, was wir auch gebucht und bezahlt hatten - nämlich Meerblick im Familienzimmer. Dadurch konnten wir auch die Doppelzimmer nebst Zustellbett kennen lernen. Davon ist absolut abzuraten. Das Zimmer ist derart zugestellt, dass Sie nicht kaum mehr bewegen können.
Das Hotel liegt am Ende der langen Hauptstrasse. Ohne Bus, Taxi oder eigenes Fahrzeug kommen Sie nicht weg. Bis nach Kos sind es ca. 8-9 km. Weiterhin ist es riskant, sich auf den Bus zu verlassen. Gegen ca. 22. 30 fährt der letzte in Richtung Aeolos-Beach. Wenn Sie dieses verpassen, bleibt nur noch das Taxi. Auch sind die Busse oftmals so überfüllt, dass sie nicht überall halten. Einkaufmöglichkeiten in der Nähe des Hotels sind nicht vorhanden. Der nächste Supermarkt ist schätzungsweise 6 km weit entfernt. Da die Getränke im Hotel sehr teuer sind, ist das ein sehr großer Nachteil. Der Strand ist direkt am Hotel. Leider ist dieser sehr dreckig und kaum nutzbar. Dort findet man alles, was Sie am Strand nicht haben mag. Mit viel Unrat durchsetzter dunkeler Sand, sehr viele große Steine, Algen und auch die vielen Fliegen empfanden wir als störend.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Ein schattenloser Kinderspielplatz ist vorhanden. Die Animation fragte täglich nach Dart-mitspieler. Die Poolbar ist bescheiden, die Getränke sehr teuer. Das Poolwasser wurde im Laufe des Tages sehr trübe. Auch hier ist der Kampf um Liegen normal. Wer am Pool liegen möchte, muss früh aufstehen. Auf der großen Wiese sind aber immer freie Liegen zu bekommen. Jedoch lockt der blühende Klee viele Bienen und/oder Wespen an. Man hat mehrmals täglich den Aufschrei anderer Gäste vernommen die sich ohne Schuhe über den Rasen wagten. Sollte die Wiese während Ihrer Anwesenheit mal gemäht werden, können Sie sich 4 Tage an das Mähgeräusch erfreuen. Ohne Gnade von früh bis Nachmittag ... ist halt eine sehr große Wiese. Liegestühle und Halbschattenschirme sind kostenlos. Auflagen gibt es nicht. In Standnähe ist ein hoteleigenes Restaurant zu finden. Wer auf Toilette möchte, muss sein Zimmer aufsuchen. Am Pool ist ein WC vorhanden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Rudi |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 2 |


