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Christiane (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • Mai 2004 • 2 Wochen • Strand
Super Ambiente, aber für reinen Badeurlaub nicht geeignet
3,2 / 6

Allgemein

Das Hotel liegt mitten in der Altstadt von Antalya, in der Nähe des alten Hafens. Es verfügt über ca. 60 Zimmer, die ganz unterschiedlich sind. Das Hotel ist supersauber, ständig wird geputzt (kann manchmal schon zuviel sein). Es handelt sich um ein recht altes Gebäude, welches jedoch vor kurzem komplett renoviert wurde. Verpflegung: Halbpension. Die Nebenkosten für Getränke bewegen sich im üblichen Rahmen (Cola 1,5 Euro, Hauswein ca. 10 Euro die Flasche). Der Altersdurchschnitt liegt auf jeden Fall in der 2. Lebenshälfte und das Hotel ist fest in mitteleuropäischer Hand. Vorwiegend Belgier und Deutsche. Aufgrund der vielen Treppen ist das Hotel für gehbehinderte Personen eher nicht geeignet. Auch Familien mit Kindern werden sich nicht so wirklich wohl fühlen, weil dort nichts weiter angeboten wird. Für Paare ist es super geeignet. Allein der Innenhof ist einen Besuch wird. Beim Abendessen in diesem Innenhof kommt schon automatisch romantische Stimmung auf. Mir persönlich hat allerdings der Geiger, der mehrere Abendessen musikalisch begleitet hat nicht gut gefallen. Wer Antalya kennen lernen möchte, dem kann ich einen einwöchigen Aufenthalt im Alp Pasa wärmstens empfehlen. Die zentrale Lage, das außergewöhliche Ambiente sowie das Service-Personal machen den Aufenthalt dort unvergesslich. Aber eine Woche ist m.E. vollkommen ausreichend. Wenn ich nochmal zu wählen hätte, würde ich meinen 2-wöchigen Urlaub so teilen, dass ich die erste Woche (Shoppen, Besichtigungenen, Bootstouren, einfach die Stadt erleben) im Alp Pasa und die zweite Woche in einem AI Hotel direkt am Strand in Side, Kemer oder im Urlaubsgebiet vor Alanya verbringen würde.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer unterscheiden sich in Größe und Einrichtung. Leider verfügen sie über sehr wenig Ablagemöglichkeiten. Die Schränke sind sehr klein, so dass 2 Personen ihre Kleidung für 2 Wochen nicht wirklich unterbringen können. Die Suiten sind zwar schön groß, verfügen auch über mehr Schränke, die aber nicht alle wirklich funktionell sind. So hatte ein Schrank weder eine Kleiderstange noch Regalböden. D.h. ein Boden war da, wo man dann auf einer Höhe von 150 cm. die Sachen stapeln konnte. Aber das ging. Die Zimmer sind recht dunkel, was allerdings bei heißen Temperaturen einen kühlenden Effekt hat. Das Mobiliar sieht historisch auf, ist aber neu und sauber. Die Zimmer werden immer sehr gründlich gereinigt und machen einen sehr ordentlichen Eindruck. Die Badezimmer sind sauber. Auch sie sind unterschiedlich, manche mit festem Duschkopf und ohne Duschabtrennung manche ganz modern, manche mit Whirlpool. Das TV ist klein (ich brauche eigentlich keins im Urlaub, deshalb war es mir egal) und musste sehr laut eingestellt werden. Es verfügen nur wenige Zimmer über einen Balkon. Leider gehen einige Zimmer so zur Strasse raus, dass man nur eine Häuserwand vor Augen hat. Mit viel Wohlwollen hat man von einigen Zimmern in den oberen Stockwerken Meerblick. Die Minibar war ausreichend und die Preise bewegten sich im Rahmen. Die Handtücher wurden in der Regel täglich gewechselt. Ich kann nur jedem, der mit seinem zugewiesenen Zimmer nicht zufrieden ist, dies zu melden, denn man ist es an der Rezeption gewöhnt, dass ständig die Zimmer reklamiert und gewechselt werden. Eine Suite kostet 40 Euro Aufpreis pro Nacht, aber mit Verhandeln bekommt man sie auch für 20 Euro Aufpreis pro Nacht (war zumindest in unserem Fall so).


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Das Frühstück ist für türkische Verhältnisse recht gut. Beim Abendessen gibt es ein reichhaltiges Salat - und Gemüsevorspeisenbuffet. Der Stil ist eher landestypisch, gibt aber keinesfalls die Vielfalt der türkischen Küche wieder. Als Hauptgerichte stehen leider nur 2 zur Auswahl, oft Hähnchen und Hackfleisch, manchmal Fisch. Davon war ich nicht so begeistert. Man kann allerdings auch a la carte essen, was jedoch recht teuer ist. Außerdem sind diese Portionen recht klein. Wirkliche Abwechslung gab es nicht. Das Restaurant des Alp Pasa wird in mehreren Reiseführern lobend erwähnt. Diese Auffassung kann ich nicht teilen. Die Getränkeauswahl ist dagegen recht gut. Neben den Hausweinen (weiß, rose und rot) gibt es diverse recht gute (aber auch teure) Weine, Softdrinks, Liköre, Whiskeys, Cocktails und Sonstiges. Wobei die importiereten Getränke recht teuer sind. Die Preise für Softdrinks und die Hausweine sind o.k. Allerdings ist das Ambiente beim Abendessen wirklich unvergleichlich. So schön habe ich noch nirgends im Urlaub gegessen. Auf jedem, mit weissem Tischtuch gedeckten Tisch, stehen Kerzen. Hinzu kommen Kerzenleuchter am Eingang und Kerzen in kleinen Nischen. Einfach wunderschön. Allein deshalb habe ich mich jeden Tag auf das Abendessen gefreut. Die Tische sind um den Pool gruppiert und wenn sich das Licht auf dem Wasser spiegelt fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt.


    Service
  • Gut
  • Ich habe selten so freundliches Personal angetroffen wir im Hotel Alp Pasa. Man bemüht sich um jeden Gast und ist super höflich, schnell, zuvorkommend und super aufmerksam. Die Kellner machen jeden Spass mit. Allerdings sollte man auf jeden Fall englisch sprechen, da die wenigsten ausreichend Deutsch verstehen. Die Freundlichkeit war auch unabhängig von Trinkgeldern immer vorhanden. Der Bruder des Geschäftsführers erkundigt sich oft persönlich bei den Gästen nach der Zufriedenheit. Leider kann ich dieses Lob nicht dem Rezeptionspersonal geben. Dort war man eher gelangweilt und unfreundlich. Außerdem wird dort gar kein Wort Deutsch gesprochen oder verstanden. Hier fehlt auch jedes Bemühen den Leuten zu helfen, die weder türkisch noch englisch sprechen. Animation und Abendunterhaltung findet bis auf o.g. Geiger und eine Pianistin nicht statt. Auf eine Anfrage nach einem Folkloreabend erhielt ein Gast die Info, dass man dafür ein zu gutes Hotel sei. Bei Zimmerwechsel zeigte man sich recht kulant, dass liegt wohl daran, dass ständig Zimmer gewechselt wurden und man sich daran mittlerweile gewöhnt hat.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Das Hotel eignet sich super für Besichtigungen in und um Antalya. Die Altstadt schließt sich direkt an. Auch zur Neustadt braucht man zu Fuß nur wenige Minuten. Wenn man allerdings in Ruhe bummeln will ist Antalya wohl nicht geeignet, weil man immer wieder auf manchmal lästige Art aufgefordert wird zu kaufen. Wer ein europäisches Einkaufszentrum sucht, wird aber auch fündig. Das ganze nennt sich Migros und kann mit dem Dolmus oder Taxi in ca. 15 Minuten erreicht werden. Ganz nett, aber hat wenig mit der Türkei zu tun. In der Nähe des Hotels ist eine kleine Badebucht (gegen Gebühr). Die anderen Strände sind nur mit Dolmus, Taxi oder nach einem langen Fußmarsch zu erreichen. Der Hafen befindet sich nur einige hundert Meter entfernt. Dort sind auch verschieden Lokale und eine Diskothek. Aber wirklich viel los war nur am Wochenende in der Diskothek. Dort wird in erster Linie türkische House- und Technomusik gespielt (Erzählung von anderen Gästen). Mich hat sie nicht wirklich gereizt. Vermißt habe ich das Nachtleben am Hafen in open-air bars an der Promenade. Hier ist Alanya besser geeignet. Der Transfer vom Flughafen Antalya zum Hotel beträgt nur ca. 20 Minuten.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Pool ist winzig. Es finden drum herum 12 Liegen Platz. Wenn das Hotel voll belegt ist sind etwa 120 Gäste da. Allerdings haben wir immer einen Platz gefunden, weil die wenigsten Gäste am Pool liegen. Leider gibt es nur einen großen Sonnenschirm, der 4 Liegen beschattet. Auf den anderen Liegen muss man die Sonne so nehmen wie sie kommt und geht. Handtücher liegen auf den Liegen. Allerdings werden diese auch dann nicht gewechselt, wenn die Personen die Liegen verlassen, sondern sie werden nur gefaltet und stehen dann den andern Gästen wieder zur Verfügung. Das finde ich nicht besonders hygienisch, so dass ich mir mein eigenes Badetuch auf die Liege gelegt habe. Das Hotel verfügt über ein türkisches Bad, das war es aber auch schon. Unterhaltung, Animation, Wellness, Sport und sonstige Freizeitangebote sucht man in diesem Hotel vergeblich. Wer dies braucht ist hier nicht gut aufgehoben, aber diesen Anspruch erhebt das Alp Pasa auch nicht. Dafür findet man auch tagsüber wirkliche Ruhe. An der Poolbar kann man tagsüber etwas trinken (besonders empfehlenswert: frisch gepresster Orangensaft) und abends den Tag bei einem Glas Wein oder einem Cocktail angenehm ausklingen lassen.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:2 Wochen im Mai 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Christiane
    Alter:41-45
    Bewertungen:1