Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Walti (56-60)
SchweizAus der Schweiz
Verreist als Paar • April 2015 • 3-5 Tage • Wandern und Wellness
D a s schillernde Hotel – weitherum. Sprichwörtl.
5,7 / 6

Allgemein

Das Vier-Superior-Sterne-Alpinresort Schillerkopf in Bürserberg nahe Bludenz gehört der Familie Bosek, seit 2003 namentlich den beiden Brüdern Marcel und Roché Bosek. Herz und Seele des ehemaligen „Berghotels Schillerkopf“ sind allerdings deren Eltern Richard und Christine geblieben, auch nach der 2012 erfolgten Erweiterung auf 70 Standard- und Komfortzimmer sowie Suiten zwischen 26 und 80 Quadratmetern. Für die tollen Gastgeber seien die folgenden, eigenen Überlegungen angedacht. Im Zimmer könnte ein persönlich unterzeichnetes Begrüssungsschreiben die Gäste herzlich willkommen heissen (bitte richtig schreiben, die Deutsche Sprache ist eine schwere Sprache). Und ein TV-Radio-Programmheft. Ich wünschte mir eine Vorstellung des Kaders, in Form einer Namenstafel mit Bild, aufgehängt im Eingangsbereich. Und allabendlich eine kurze persönliche Direktorbegrüssung am Tisch. Und für alle werdenden Schillerköpfe dies. An der Rezeption steht das Sparschwein Urlaubskasse. Ende Saison wird dessen Inhalt auf alle Mitarbeiter aufgeteilt. Und noch ein wahrlich heisser Tipp: verpassen Sie die spezial Aufgüsse in der Aussensauna der neuen Spa-Leiterin Kathi nicht, die jeweiligen Termine entnehmen Sie dem täglich neu aufgelegten SchillerJournal. Apropos, nach mir sind die Ausschreibungen fürs Mentale Training des Coaches Arno und seinen Seminarthematiken zu penetrant. Und ganz zum Schluss noch diesen: Gegen einen Aufpreis von 30 Euro pro Person ist allenfalls ein Late-Check-out bis 18.00 Uhr möglich, statt bis 11.00 Uhr.


Zimmer
  • Gut
  • Alle Zimmer sind zu 100 Prozent antiallergen, unbehandelte und grösstenteils aus der Region stammende Hölzer, speziell gewebte Teppiche und sorgfältigste Reinigung machen dies möglich. Eine individuelle Auswahl an Kopfkissen wähnt einen sofort im eigenen Bett. Wir belegten die Nummer 231: kleiner Balkon zur Strasse, separates WC, kein (!) Doppellavabo, dafür ein praktisches, lichtspendendes Fenster nach vorne und ein bequemer Seifenspender. Warum aber um Himmels willen ist er soo weit vom Waschbecken platziert?


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das von mir so geliebte Sekt-Frühstücksbuffet von 07.30 bis 10.30 Uhr ist opulent gestaltet, es wird – mit Ausnahmen – tunlichst auf Nachfüllen geachtet, dies zumindest mein Eindruck. Am selben Tisch sitzt man fürs Abendessen zwischen 18.00 und 21.00 Uhr. Meine beim Einchecken gemachte Äusserung auf die Frage nach allfälligen Intoleranzen beziehungsweise allergische Unverträglichkeiten zeigte bereits am zweiten Abend Wirkung. An meinem Platz lag ein Blatt mit der Überschrift „Menüempfehlung ohne Tomaten“. Grossartig. Die Fünf-Gänger beginnen jeweils mit frischen Vitaminspender vom Salatbuffet, gehen über in eine servierte Suppe, vor den drei (!) Oder-Hauptgang-Varianten und enden mit Dessert und einem variantenreichen Käsebuffet. Für 33 Euro, so man nicht Halbpension gebucht hat. Beziehungsweise dreiviertel. Denn nach dem Mittag werden jeweils Suppe, kleine warme Mahlzeiten und kalte Kleinigkeiten gereicht. Und natürlich hausgemachte (Kuchen-)Leckereien. Eine reichhaltige Nachmittagsjause halt.


    Service
  • Sehr gut
  • Der Ausdruck Gast-Freundschaft ist hier Programm. Und Selbstverständlichkeit. Ab Beginn weg bei der Ankunft und Begrüssung durch Patrizia und Laura. Unglaublich. Die harten Fakten (ein kleiner Auszug): gratis Parkmöglichkeit, kostenloser W-LAN-Zugang, Sektfrühstück inklusive Live-Kochstation, freie Benützung der Getränkebuffets mit Orangen- und Apfelsaft zum Mitnehmen in die Zimmer (!) samt Obst sowie ein hauseigener Ausrüstungsverleih inklusive Kaufmöglichkeit für Ski alpin, Ski nordisch und Snowboard. Und im Sommer für Wandern, Nordic Walking, Radfahren (inkl. E-Bikes) und Mountainbiking. Und zum Schluss ein Hotelshop mit Gesundheitsprodukten, regionalen Köstlichkeiten und Dingen des Alltagsbedarfs. Übrigens, wenn Ihnen danach ist, machen Sie es sich so richtig gemütlich in Ihrem Zimmer oder Ihrer Suite und speisen Sie in ungestörter trauter Zweisamkeit in Ihren eigenen vier Urlaubswänden – gegen eine Zimmerservice-Pauschalen von lediglich drei Euro.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Auf 1250 Metern über Meer am Hochplateau Tschengla in der Vorarlberger Gemeinde Bürserberg im Brandnertal geniesst man eine herrliche Rundumsicht. Sie lässt einen die Lage direkt an einer nicht Durchgangstrasse vergessen. Zudem die Sesselbahn einen Steinwurf entfernt liegt, die Skipiste unmittelbar beim Haus vorbeiführt. Übrigens, die Bäume auf dem Hotelareal nehmen mehr Kohlenstoffdioxid oder Kohlendioxid CO₂ auf als das Haus selbst produziert. Ergo pure Nachhaltigkeit. Bravo, und Respekt.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Der Wellness-Bereich mit seinen 1000 Quadratmetern besteht aus Hallenbad mit einer Wassertemperatur von 31 Grad, jeweils ab 17.00 Uhr kinderlos, Aussen-Naturpool, Aussen-, finnischer, Bio- und Dampfsauna sowie einem kleinen Fitness-raum. Samt Teebar. Kleines Manko: bei allen Duschköpfen ist der Wasserdruck zu niedrig.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3-5 Tage im April 2015
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Walti
    Alter:56-60
    Bewertungen:45