- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
Nach einer schönen Wanderwoche im Sommer stand nun auch eine Wintersportwoche im Robinson Club Arosa an. Die Robins waren sehr gute Gastgeber, ich fühlte mich herzlich empfangen und gut umsorgt. Die Atmosphäre im Club ist locker, aber gepflegt. Durch die gemischten Tische beim Essen und die clubeigenen Skigruppen lernt man sich schnell kennen, so dass auch ein Aufenthalt alleine unproblematisch ist - weder gibt es Katzentische noch wird man schräg angeschaut. Das Skigebiet ist nicht riesig, aber gut erschlossen und wurde durch den Übergang nach Lenzerheide aufgewertet. Sehr schön finde ich die Talabfahrt (fast) direkt bis zum Skikeller. Der Buspendeldienst zur Gondelbahn ist so perfekt organisiert, dass die Entfernung (5 min Fahrt) nicht stört. Leider hatte ich Pech mit dem türkischen Skilehrer des Clubs. Dieser wollte sich auf die Gruppe nicht wirklich einstellen, sondern zog stur seinen eigenen Plan durch, den er mit irgendwelchen Argumenten zu verteidigen suchte ("keine Lust" wäre ehrlicher gewesen). Am Abend wirkte er eher als Spaßbremse denn als Motivator. Vielleicht hat er nur eine schlechte Woche gehabt, aber ihn wünsche ich mir nicht mehr. Die weiteren Mitarbeiter im Club waren dagegen sehr motiviert und versprühten gute Laune, ohne dass dies aufgesetzt wirkte. Die Abendshows waren hervorragend, die Mitarbeiter an der Rezeption besonders nett, die Physiotherapeutin bestens, die Fitness-Kurse gut und der Clubchef ist wirklich die Seele des Hauses. Beim reichhaltigen und auswahlstarken Essen schreibt man sich Regionalität auf die Fahnen, dies empfand ich aber eher als aktuell opportunen Werbespruch denn als echte Maxime. Nur wenige Produkte stammten aus der Region, es wurden viele Produkte der Lebensmittel-Großindustrie angeboten (Kellog's, Ronnefeld ... da gäbe es regionale Schweizer Alternativen, auch und gerade beim Käse). Auch brauche ich beim Urlaub in den Alpen kein Känguruhfleisch und Anfang Februar weder Spargel und frische Erdbeeren auf dem Teller. Qualitativ waren die Gerichte sehr gut, die Küchenmannschaft prima - hierbei ist besonders die Patisserie zu erwähnen. Am Mittag steht als Alternative auf der Piste ein eigenes Bergrestaurant zur Verfügung - das wurde, kein Wunder bei den aktuellen Preisen in der Schweiz, auch gut angenommen. Leider gab es hier wenig "deftige Hüttenkost", regionale Rezepturen hätte ich hier schöner gefunden als z.B. Salat mit Pangasiusfilet. Aber auch hier galt: gute Auswahl, gute Qualität. Alle Tischgetränke inkl Wein und Bier sind frei und bei Sonne lockte die Terrasse. Die An- und Abreise ist bequem mit der Bahn zu erledigen. Von Chur (sehenswerte kleine Altstadt) fährt die räthische Bahn auf einer sehr romantischen Strecke durch die wunderbare Berglandschaft direkt nach Arosa, am Bahnhof wird man vom Club abgeholt. Ich komme sicher wieder - und hoffe, dass der erwartete neue Clubchef den Geist des Hauses weiterpflegt ... und einen Sack Graupen und ein Graubündner Kochbuch mitbringt ;-)
- ZimmergrößeEher gut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersSehr gut
- Atmosphäre & EinrichtungGut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischGut
- EssensauswahlEher gut
- GeschmackEher gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftGut
- Rezeption, Check-in & Check-outGut
- FreizeitangebotEher gut
Beliebte Aktivitäten
- Sport
- Entfernung zum SkiliftGut
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1 Woche im Februar 2014 |
| Reisegrund: | Winter |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sabine |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 3 |


