Die Hotelanlage befindet sich ca. 45 km von Sosua entfernt und ist somit sehr weit von irgendwelchen größeren Städten entfernt. Trotzdem ist die Hotelanlage sehr schön. Die Größe der Anlage (ca. 900 Zimmer) wurde uns zu keinem Zeitpunkt bewußt, den durch die Aufteilung der Zimmer in kleinen Bungalows zu jeweils 8 Zimmern in einem riesigen Park mit Palmen wirkt alles sehr großzügig und ruhig. Maximal zu den Essenszeiten konnte man erahnen, wieviele Gäste im Hotel sind. Von der Sauberkeit und vom Service kann mach deutsches Hotel noch lernen. Ständig wurden alle Sanitäranlagen gereinigt, im Bereich der Bars und der Lobby standen benutzten Aschenbecher und leeren Gläser nicht länger als nötig rum. Immer wurde uns ein Lächeln entgegengebracht, auch wenn man uns in Englisch nicht immer verstand. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt, wenn man bedenkt, daß man fast rund um die Uhr mit Essen und Trinken versorgt wurde. Einziger Kritikpunkt ist der Hotelsafe, der 4US-Dollar pro Tag kostet. Das Publikum setzt sich zu 80% aus Kanadiern und US-Amerikanern zusammen, der Rest ist international (nur sehr wenige Deutsche) Am Wochenende sind auch Einheimische für einen Kurzurlaub in der Anlage und dann wird es richtig voll. 1. Tip : Laßt Eure Wäsche im Hotel waschen, geht super schnell und ist sehr günstig (ca. 20 T-Shirt, 5 Blusen 3 Hosen für ca. 11,-€) 2. Tip: Versucht ein Auto zu mieten und Euch die Gegend anzusehen ( Playa Grande ca. 16 km in Richtung Samana). Das Autofahren ist nicht so schlimm wie oft beschrieben. Es gibt nur eine goldene Regeln jeder paßt auf jeden auf und keiner besteht auf irgendein Recht (Siehe Paragr. 1 STVO) 3. Tip: Telefonieren mit Handy wenn nötig ist nur in Strandnähe möglich (Tribandhandy erf.) Irgendwelche Telfonkarten (z.B. von Thomas Cook) funktionieren nicht. 4. Tip: Geldtauschen nur mit US-Dollar (1 USS= 43 Peso), den der EURO-Kurs ist fast immer schlechter. Wenn ihr nicht groß das Hotel verlassen wollt und dementsprechen nur wenig Geld braucht empfiehlt sich, Geld am Automaten im Hotel zu holen (1 Euro = 54 Peso plus Bearbeitungsgebühr). Man kann mehrmals am Tag Geld abholen. 5. Tip: Postkarten nicht im Hotel einstecken, kommen meist nicht an.
Die Zimmer sind sehr geräumig und mit Klima, Fernseher (nur Deutsche-Welle-TV) und Kühlschrank ausgerüstet. Das Bad entspricht deutsche Standart, ist befliest und sehr sauber. Es ist ein Fön vorhanden (bloß keinen aus Deutschland mit nehmen, denn auf Grund der 110V-Spannung funktioniert dieser, bringt aber keine Leistung) Das Bhett besteht aus 2 Einzelbetten, die man am besten mit einem Seil an den Füßen zusammenbinden muß, da die Betten sonst immer wieder durch den gefliesten Fußboden auseinanderdriften. Im Zimmer ist eine Steckdose (für den Kühlschrank) vorhanden, in die ein EU-Stecker paßt, so daß man alle elektrischen Geräte (bzw. Ladegerät für Kammera, Telefon usw.) anschließen kann. Der Balkon ist mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet. Auch die Minibar wird täglich mit frischen Getränken aufgefüllt. Alle Zimmer haben Blick zum Meer, auch wenn man es nicht immer sieht.
Das Hauptrestaurant hatte zu allen Mahlzeiten ein abwechslunsreiches Angebot, welches aber sich sehr an die amerikanische (Fr-)Eßkultur anlehnt(z.B. Pommes zum Frühstück). Jeden Abend wurde versucht, eine internationale Küche anzubieten. Empfehlenswert sind da die drei Spezialitäten-Restaurants am Abend, speziell das Oquedia. Ein weiterer Tip für alle Süßmäuler ist der Kuchen, der zu allen Mahlzeiten angeboten wurde und einfach nur lecker war. Auch das Obstangebot war super.
Service ist in diesem Hotel nicht nur ein Wort, sondern wird hier ganz groß geschrieben. Das beginnt am Morgen beim Frühstück und endet weit nach Mitternacht. Alle sind freundlich, ständig um das Wohl der Gäste bemüt und versuchen einem, jeden Wunsch zu erfüllen. Dabei wird auch ständig auf Sauberkeit im gesamten Hotelbereich geachtet. Der Zimmerservice war die ganzen 15 Tage augezeichnet und das haben wir dann mit ein paar Dollar honoriert. Das hatte zur Folge, das wir fast täglich neue Faltvarianten unserer immer frischen Handtücher kennenlernten. Auch beim Abendprogramm war man sehr auf Abwechselung bedacht. In den 14 Tagen gab es jeden Abend eine andere Show, von denen einige sehr professionell waren.
Das Hotel liegt sehr weit abseits von den Touristenzentren Cabarette und Sosua. Ein Shuttlebus fährt täglich für ca. 2,-€ nach Sosua und zurück( man muß sich einen Tag vorher anmelden, Fahrtzeit ca. 1 Std.). Dort kann man dann auch Einkaufen usw. Im Hotel gibt es eine kleine Ladenstraße, aber deren Angebote sind mehr auf Touristen-Kram ausgelegt und nicht sehr einfallsreich. Zudem sind die Artikel sehr teuer. Die Anlage selber ist sehr weitläufig und liegt unmittelbar an einem 2 km langem Strand, der aber nur bedingt an die Postkarten-Idylle der Karibik erinnernt. Nach längeren Regenzeiten ist dieser mit Braunalgen übersät, die zwar in müsamer Handarbeit täglich entsorgt werden, aber das braune Wasser erinnert dann mehr an Nord- bzw. Ostsee als an das Azur-Blau der Karibik. Liegestühle und Sonenschirme sind immer ausreichend da, auch wenn die deutsche Tugend, diese mit Handtüchern zu reservieren, auch hier schon Einzug gehalten hat. Wenn man sich in Richtung Haccienda begibt, so sind selbst mittags immer noch Liegen frei. Ausflüge werden in Hülle und Fülle angeboten, trotzdem ist davon abzuraten. Die vom Hotel bzw. von den Reiseveranstaltern angebotenen Touren sind unverschämt teuer und durch die Lage des Hotels ist immer mit langen Fahrzeiten zu rechnen. Wer was unternehmen will, sollte sich ein Auto mieten oder bei el-Tour in Sosua( direkt am Hafen) sich erkundigen. Man spricht deutsch.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Unterhaltundgs- und Sportprogramm ist umfangreich, wurde aber von uns nicht genutzt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im März 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 3 |

