Die Zimmer hielten das, was sie uns auf den Fotos versprachen. Schlicht aber schön, da neu möbliert. Es wurde sechs Tage die Woche geputzt und aufgeräumt. Der Pool und die Anlage sehen gut aus. Es befindet sich ein kleiner Supermarkt auf der Anlage und wenn man einen ca. 10 Minütigen Fußmarsch in Kauf nimmt, kommt man zu einem mit etwas größerer Auswal. Die Preise für die dort angebotenen Waren sind jedoch horrend, wenn man die deutschen Preise zum Vergleich heranzieht. Man sollte daher in Erwägung ziehen, die Halbpension mitzubuchen. Weiterhin war sehr störend, dass, sobald es dunkel wurde, die Kakerlaken herauskamen und sich auch nicht scheuten den Bungalow zu betreten und dort ihr unwesen zu treiben. Es gibt Menschen, die kommen mit so etwas klar, für uns war es einfach nur abstoßend und ekelerregend. Es waren sehr viele von diesen Viechern unterwegs, sodass wir sie gar nicht mehr zu zählen vermochten. Auf unsere Beschwerde reagierte man in der Rezeption verständnislos und genervt. Man gab uns Insektenspray mit der Aufforderung unsere Wohnung selbst in Ordnung zu bringen. Wenn man jedoch Kakerlaken im Schlafzimmer hat und entsprechend sprühen muss, schläft es sich nicht mehr ganz so angenehm und entspannt. Wie gesagt, dem einen macht es was aus, dem anderen nicht. Wir haben uns einen Reiseführer besorgt und ein Auto gemietet, sodass wir die Insel auf eigene Faust erkunden konnten. Das ist sehr zu empfehlen. Da wir beide Studenten sind, verfügen wir nur über entsprechend wenige Mittel. Wir sind mit 800 Euro für zwei Personen in zwei Wochen ausgekommen. Organisierte Trips sind sehr teuer, auch darum sollte man seine Trips selbst organisieren. Am Strand kann man sich Liegen mit Sonnenschirmen ganztägig für 7,50 EUR mieten, was wir oft in Anspruch genommen haben.
Das Radio hat nicht funktioniert und der Fernseher kostet extra, darum haben wir beides nicht genutzt. Die Zimmer waren, abgesehen von den eingangs erwähnten Mängeln okay und wohnlich.
Das Essen des Bistros ist in Ordnung. Man bekommt das, was man erwartet. Dennoch, da die Auswahl nicht sehr groß war und die Kellner unfreundlich sind, zogen wir es vor, an der Strandpromenade zu essen.
Die Rezeption spricht deutsch, englisch und spanisch, was sehr vorteilhaft ist. Die Kellner im Bistro sprechen nur spanisch und sind sehr unfreundlich - die Teller werden vor die Gäste hingeknallt und man wird mit verächtlichen Blicken bedacht - keine Ahnung woran das lag, hatte wohl nen schlechten Tag. Der Umgang mit unseren Beschwerden war nicht angemessen und, was uns besonders geärgert hat, teilweise ins Lächerliche gezogen. Unsere Neckermann Reiseleitung war uns in dieser Hinsicht leider auch keine Hilfe.
Der Strand ist zu fuß in etwa 35-45 Minuten zu erreichen, je nach Laufgeschwindigkeit. Es gibt auch einen kostenlosen Shuttlebus, der mehrmals täglich zum Strand und retour fährt. Auch per Taxi ist der Strand gut und relativ günstig (ca. 3 EUR) zu erreichen. Wir sind meistens gelaufen. An der Strandpromenade reiht sich ein Restaurant an das nächste, sodass für das leibliche Wohl gesorgt ist. Es wird dort international gekocht, was deutsches Essen mit einschließt. Die Preise sind okay, es gibt Ausreißer nach oben und unten. Man muss halt vergleichen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Magdalena |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


