Das neben dem „Cordial Sandy Golf“ gelegene „Cordial Green Golf“ (laut Landeskategorie 2 Schlüssel) verfügt über 266 Bungalows mit 3 Pools: einem Babypool, sowie zwei langgezogenen in der Tiefe variierenden Schwimmbecken. Um die Pools herum sind die Bungalows errichtet worden. Hat man das Glück einen Bungalow im linken Teil der Anlage (hier sind die Bungalows etwas größer) mit direkter Poollage zu bekommen, so gestaltet sich der Weg zum Schwimmbecken länger als gedacht, da dieser teilweise umzäunt ist. Die weitläufige Anlage machte auf uns einen gepflegten Eindruck. Es lag zu keinem Zeitpunkt Müll auf den Wegen und die Vorgärten der einzelnen Bungalows waren liebevoll bepflanzt. Zu dem Zeitpunkt unseres Besuches setzen sich die Gäste zum größten Teil aus Spaniern, Engländern und Deutschen zusammen. Es waren hauptsächlich Paare sowie Familien mit Kindern in dem Hotel vertreten. Für Kinder gibt es einen Spielplatz im hinteren Bereich der Anlage. Um das Gelände betreten zu können, musste man entweder durch das Restaurant gehen oder die bei Check-In erhaltenen Chipkarten für die Gittertore nutzen. Neben den Chipkarten und dem Haustürschlüssel erhält man bei Ankunft abgezählte Coupons (bitte nachzählen!) für die gebuchte Verpflegung. Diese werden beim Speisen auf den Tisch gelegt (ein Coupon pro Person, pro Essen). „Oben ohne“ wird in diesem Hotel geduldet, d. h. hat man ein Bungalow am Pool, so ist man der Oberweite einiger sich sonnenden weiblichen Hotelgäste optisch „ausgeliefert“. 1. Uns ist aufgefallen, dass die Bungalows in unserer Nähe (wir hatten Nr. 146) im Vergleich zu anderen 1-Schlafzimmer-Bungalows größer ausgefallen sind. 2. Auch denken wir, dass die Anlage für ältere Menschen nur bedingt empfehlenswert ist, da die Treppen im Apartment recht steil sind. Auch um zur Rezeption zu gelangen, muss man einige Treppen steigen. 3. Da wir das Frühstück nicht noch einmal buchen würden, glauben wir, dass es sinnvoller ist, eines der vielen Restaurants, welche morgens ein günstiges Frühstück anbieten, zu nutzen oder sich im Apartment sein Frühstück selbst zu machen. 4. Da eine Telefonminute vom Hotelzimmertelefon nach Deutschland ca. 60 Cent kostet, ist es wesentlich günstiger sich von Deutschland aus anrufen zu lassen. Tipp Vor-Vor- Wahlen nutzen.
Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet, mit Balkon und Terrasse, 2 Einzelbetten, Dusche, WC, großem Spiegel und einem kleinen Waschbecken. Ablageflächen sind vorhanden. Die Kleidung kann in dem geräumigen Wandschrank in der oberen Etage untergebracht werden. Der Wohnraum verfügt über eine Couch, ein Direktwahltelefon, einen Tisch und eine Kommode, auf welcher der Fernseher steht. Der Fernseher kann für 13 € pro Woche + 30 € Kaution gemietet werden. Auch ein großer Safe (ca. 40 cm x 40cm x40 cm) ist mietbar für 13 € pro Woche (+ 10 € Kaution). Sowohl der Wohn- als auch der Schlafraum verfügen über einen 3-stufig regelbaren Deckenventilator. Leider reichte uns der Deckenventilator zum Schlafen nicht aus, zusätzlich öffneten wir des Nachts ein Fenster, um den Schlafraum auf eine angenehme Temperatur herunterzukühlen. Die Kitchnette ist ausgestattet mit 2 Kochplatten, einem kleinen Kühlschrank, einer Kaffeemaschine, einem Toaster, abgezähltem Besteck und Geschirr (für 3-4 Personen), einem Nudelsieb, Töpfen, einer (nicht elektronischen) Zitruspresse sowie einer Salatschüssel und einem Schneidebrettchen.
Wir selber hatten nur Übernachtung mit Frühstück gebucht (möglich ist aber auch Halbpension) und können so nur über das Frühstück berichten. Es gab jeden Tag die gleichen Wurst-, Käse- und Marmeladensorten (Erdbeere, Aprikose und Honig), wobei es der Marmelade an Geschmack fehlte. Folgende Brotsorten standen zur Auswahl: zwei Toastsorten, Schwarzbrot und eine Art Baguette-Brötchen. Zur Auswahl standen auch drei Müsli-und zwei Joghurt-Sorten. Des Weiteren gab es morgens etwas süßes Gebäck und Obst. Wobei wir das Obst nicht probiert haben, weil es nicht allzu frisch aussah. Für den Abreisetag haben wir uns ein Lunchpaket besorgt. Dieses haben wir einen Tag vorher versucht, wie in der Zimmerbroschüre beschrieben, bei der Rezeption zu bestellen. Der Rezeptionist schickte uns dann zum „Kellner des Frühstücks“, welcher uns zum Barkeeper um 17. 30 Uhr bestellte, dieser wiederum bat uns das Lunchpaket um 21 Uhr abzuholen. Das gut verpackte Lunchpaket beinhaltet: zwei Scheiben Toast (ohne Rand), etwas Aufschnitt (Käse und Wurst, sowie Marmelade), eine kleine Auswahl an Tee, (Instant)Kaffee, Zucker und Süßstoff, frisches (!) Obst und ein 0, 2 l Fläschchen frischen Saft. Einmal waren wir im Restaurant à la carte essen. Mit der Qualität des Essens waren wir zufrieden. Allerdings gibt es in Playa del Ingles durchaus Restaurants, in denen man ähnliche bis bessere Qualität zu einem günstigeren Preis bekommt.
Um zur Rezeption zu gelangen, muss man einige Stufen in Kauf nehmen. Oben angekommen, erwartet Sie 24 Stunden ein Rezeptionist. Gesprochen wird Spanisch, Englisch und auch Deutsch. Wenn man seinen Schlüssel abholen möchte und das Pech hat, einen Gast vor sich zu haben, der ein Problem hat, oder der Rezeptionist gerade (privat?) telefoniert, so kann man schon mal 5-10 Minuten darauf warten, bis man seinen Schlüssel erhält. Diesen erhält man bei den Rezeptionisten (männlich) recht freundlich. Auf diesen Service man bei der älteren weiblichen Rezeptionisten leider verzichten. Als wir an der Anlage ankamen (ca. 12 Uhr), mussten wir noch eine Stunde auf unser Zimmer warten. Die Rezeption bietet keine Möglichkeit die Koffer sicher zu verwahren, sodass wir „gezwungen“ waren, in der Hotellobby zu verharren. Zwar kann man seine Koffer in einem offenen, balkonähnlichen Raum abstellen, jedoch hat jeder Zugang zu diesem Raum. Die „Lobby“ verfügt über zwei Computer mit Internetzugang (ca. 50 Cent pro 15 Mintuten) sowie über zwei Sofas und einer Sitzecke. Die Zimmer werden ca. 5 Mal pro Woche oberflächlich gereinigt (kurzes Durchwischen, Betten machen, Toilettenpapier auffüllen und Mülleimer leeren). Uns ist aufgefallen, dass die Handtücher teilweise Löcher besitzen oder sich auflösen (ribbeln auf).
Das Hotel befindet sich in ruhiger, abgelegener Lage an einer Nebenstraße zwischen Maspalomas und Playa del Ingles auf dem Campo de Golf. Das nächst größere Einkaufszentrum „Faro2“ liegt ca. 1 km entfernt. Zum Strand und nach Playa del Ingles fährt mehrmals täglich ein kostenfreier Shuttle Service. Die Anlage liegt vom Flughafen (mit Mietwagen) ca. 30 Minuten entfernt.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Jeden Abend (außer sonntags) wird ein Programm angeboten, z. B. SuperBingo, eine Modenshow, Karaoke oder ein Flamenco Ballett. Des Weiteren gibt es neben den drei Swimmingpools in der Nähe des Restaurants eine Tischtennisplatte und 2 kostenpflichtige Poolbillardtische. Die Liegen an den Swimmingpools sind aus hartem Plastik und sehr unbequem. Die Kopfteile sind nicht höhenverstellbar und ohne Auflagen. Viele Gäste haben sich Luftmatratzen auf die Liegen gelegt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2007 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Stefanie |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 5 |


