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Marcel (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • September 2014 • 3-5 Tage • Sonstige
Feundliche, tolle Animation - sonst viele Mängel!
3,2 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Schlecht

Ich war als Lehrer mit meiner 7. Klasse für 5 Tage in Mietwohnwagen untergebracht. Die Wohnwagen waren zweckmäßig eingerichtet. Nicht funktionierende Kaffeemaschinen, Fernseher, Staubsauger, Wasserkocher, abgewetzte Polster, abgerissene Schrankgriffe, teils Defekte Rollos gehörten zur Ausstattung. Fehlende Utensilien (wir mussten eine Inventarliste ausfüllen und alles genau zählen) sollten sofort am nächsten Tag ersetzt werden - es geschah jedoch erst auf Nachfrage/Beschwerde am 3. Tag des Aufenthaltes. Die Wagen erschienen sauber, ob jedoch das Geschirr gespült wird, bezweifle ich - das sah mitunter schlecht gereinigt vom Vorgänger aus. Internet auf dem Platz kaum vorhanden, WIFI kann zu völlig überteuerten Preisen gebucht werden, haben wir aber nicht getan (einigen Bewertungen nach zu urteilen, soll es eh nicht funktionieren...). Zur Gästestruktur kann ich sagen, dass um diese Zeit im September einige Dauercamper und einige Schulklassen anzutreffen waren. Insgesamt war der Platz aber sehr leer. Handyerreichbarkeit auf dem Platz sehr schlecht. Tipps an den Campingplatz: - Klassenfahrten besser organisieren --> Kommunikation untereinander verbessern. - Animation zu dieser Jahreszeit anpassen - Das Problem mit dem Essen im Bistro lösen (Innenplätze, Umweltfreundlichkeit, Freundlichkeit des Personals, das Fehlen des Salats sowie die generelle Kohlenhydratlastigkeit, Preis-/Leistungsverhältnis des Lunchpakets) - Gastronomie mit festen Zeiten versehen und mind. bis 0 Uhr einen Bereich geöffnet halten - Zuverlässig Sportübertragungen anbieten (und dann nicht wegen Aktionen komplett absagen) - Mietwohnwagen z.T. renovieren - Fahrräder verkehrssicher machen - bei den rostigen Dingern aber wohl eher neue anschaffen!! "Weiter so" an den Campingplatz in folgenden Bereichen: - Freundlichkeit der Animateure (allen voran Morten, der diese Aufgabe einfach "lebt" - trifft sicher auf viele andere auch zu, aber mit ihm hatten wir einfach am meisten zu tun) - Sauberkeit in den Sanitärgebäuden - Sportprogramm


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Wie oben beschrieben waren die Mietwohnwagen nur zweckmäßig eingerichtet, sollten mal renoviert werden. TV in jedem Wohnwagen vorhanden. Sauber waren die Toiletten, auch die Duschen und Toiletten im Sanitärgebäude.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Da wir auf Klassenfahrt waren, wurden wir vom Bistro "versorgt". Unsere Erlebnisse habe ich bereits im Punkt "Service" beschrieben. Hier eine stichwortartige Beschreibung: - Frühstück: helle, einfache Brötchen, wenig dunkleres (aber nicht frisches und hartes) Brot mit einfachem Aufschnitt - insgesamt für ein Frühstück aber noch ok. - Abendessen (bei uns warm): Sehr kohlenhydratlastig: Nudeln mit Soße, Reis mit Soße, wieder Nudeln mit einer anderen Soße - letztendlich jeden Tag das Gleiche! Zum Nachtisch einen einfachen, pampigen Pudding mit Vanillesoße aus dem Tetra-Pak! Erst nach Beschwerde bei der Rezeptionsleitung gab es ab dem 3. Abend auch noch Salat, der frisch und lecker war - das Dressing wieder eher ungesund, aber auch lecker. - Lunchpaket: Hier durften sich die Schüler 2 Brötchen schmieren, bekamen dazu einen Schokoriegen, ein Stück Obst (z.T. aufgeplatzte Bananen) und ein Getränkepaket - hier stimmte das Preis-/Leistungsverhältnis leider gar nicht! - viel zu wenig Sitzplätze - wie oben beschrieben mussten viele Schüler draußen bei kühlem, windigem Wetter essen! - Atmosphäre sehr gespannt, da die "ältere Frau" im Bistro alles genau beobachtete und vor allem die Kinder gerne mal anraunzte, auch wenn es dazu keinen Anlass gab. - Teelöffel zum Umrühren des Kaffees gab es nicht, diese kämen ja immer weg - stattdessen überall Plastik: Saft aus Plastikbechern und die Müllberge wuchsen. Man hatte das Gefühl, man wolle sich Abwasch sparen. Ein Wunder, dass wir nicht von Papptellern essen mussten - auch für die Umwelt gibt es hier einen Minuspunkt. - Parmesan nur für Lehrer: Zu den Spaghetti wurde uns einfaches Parmesanpulver gegeben. Als ein Schüler noch danach fragte, bekam er keines - das könne man nicht auch noch für 70 Schüler bereitstellen! Abseits des Bistros wurde die Bar früh geschlossen, so dass man keine gastronomischen Möglichkeiten auf dem gesamten Platz mehr hatte ab 22 Uhr. Mitunter hatte man Glück und durfte bis 22.30 Uhr ausharren. Auch hier ein Minuspunkt. Toll war die "Kinderdisco" am letzten Abend, wobei die Preise nicht unbedingt kindgerecht waren.


    Service
  • Eher schlecht
  • Auch hier gab es Licht und Schatten: Sehr freundlich waren die Animateure und die meisten Mitarbeiter. Jedoch mussten wir im Bistro, wo die Schüler essen sollten, uns täglich anmeckern lassen. Auf die Frage, ob es eine Lösung gäbe, bei nur 12 freien Sitzplätzen mit 26 Personen zu essen, wurden wir von der "alten Frau" (sie nannte mich als Klassenlehrer ständig "junger Mann") nur angemeckert, es gäbe draußen auch noch 20 Plätze und im Zelt (offen, keine Heizstrahler angestellt) weitere Plätze. Toll, dass man bei 12 Grad draußen essen soll. Viele Kinder taten dieses zum Glück anstandslos. Anders hatten wir uns das Ganze trotzdem vorgestellt. Am Mittwoch wurden wir zu unserer Beschwerde von der Rezeptionsleitung empfangen, die überrascht war, dass es z.B. keinen Salat o.ä. für uns gegeben hatte an den ersten beiden Abenden (dieser war bei Buchung angekündigt). Dieser Mangel wurde zum nächsten Tag beseitigt, auch bekamen wir unsere fehlenden Utensilien für die Wohnwagen. Leider gab es auch an den kommenden Tagen keine weiteren warmen Sitzplätze. Das weiße Zelt wurde leider auch an den kommenden Tagen nicht wie angekündigt geschlossen und mit Heizstrahlern erwärmt. Schlecht zu bewerten ist auch, dass so viele Klassen angenommen werden, sodass einem zum Frühstück (incl. Zubereitung des Lunchpakets) nur 15 Minuten Zeit pro Klasse bleiben. Zwar konnten wir auch sitzen bleiben, da viele Schüler der kommenden Klassen dann eben draußen aßen - jedoch werden Klassen "angelockt", indem z.B. das Palmencafé als gemütlicher Raum für die Mahlzeiten angepriesen wird, dieses stand jedoch nie offen zum Essen - wie erwähnt: Stattdessen gab es Essen draußen bei 12 Grad! Insgesamt mussten wir Daten wie z.B. Vegetarier usw. immer doppelt angeben: Vor der Klassenfahrt und dann nach der Ankunft. Insgesamt hat der Campingplatz (zumindest bei der Organisation von Klassenfahrten) ein Kommunikationsproblem! Einen Pluspunkt gibt es noch: Als unsere Schüler von größeren Jugendlichen auf dem Patz geärgert wurden, waren sofort Nachtwachen anwesend. Eine von den Schülern verursachte verstopfte Toilette wurde anstandslos wieder "gängig" gemacht., eine kaputte Heizung (hier ohne Schuld der Schüler) ebenso schnell. Da die Beschwerden zum Teil angenommen wurden und da die Animateure eben sehr freundlich waren, gibt es immerhin noch 3 Sonnen - die Frau aus dem Bistro verhindert hier mehr! So etwas geht gar nicht! Ansonsten wurden wir aber zumeist freundlich behandelt.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Strand in unmittelbarer Nähe - klein und kein Traumstrand, aber sehr nah! Der nächste Ort ist Burg, sicher auch kein Hotspot - aber Fehmarn ist eben ruhig, dafür kann der Campingplatz ja nichts. Zu bemängeln habe ich allerdings, dass auf dem Campingplatz z.B. die Bar schon um 22 oder 23 Uhr dicht machte, weil kaum noch Kundschaft da war. Hier sollte man eine feste Mindestzeit einführen, denn sonst fahren Gäste lieber woanders hin, die noch nicht um 22 Uhr schlafen möchten und der Platz wird um diese Zeit komplett leer sein. Ein kleiner Supermarkt ist vorhanden (etwas teurer, aber noch ok), tagsüber kann man auf dem Gelände essen und im schön gelegenen Café direkt am Meer einen Cappuccino zu sich nehmen - wirklich tolle Lage!


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Auf die Animation wird ein besonderes Augenmerk gelegt. Das Surfen und Stand Up-Paddling hat den Schülern großen Spaß gemacht, ebenso das Bogenschießen, das vom Animateur Morten mit viel Liebe und Begeisterung für unsere Kids durchgeführt wurde. Insgesamt sollte hier aber auch die Organisation verbessert werden: Uns wurde der Treffpunkt zum Surfen und Paddeln genannt, wir waren 15 Minuten eher da, meldeten uns gleich bei einem der Trainer, der hinter uns aber noch eine Kippe nach der anderen durchzog. Schließlich ging es mit 15 Minuten Verspätung los und er nahm uns mit auf die Anlage, wo der Surflehrer davon ausgegangen ist, dass wir uns 15 Minuten verspätet hatten - dabei hatten wir an angesagter Stelle 30 Minuten gewartet. So gab es hier einige "Wartezeiten"! Die gemieteten Fahrräder waren alt und verrostet, z.T. nicht verkehrstauglich (etliche z.B. ohne Klingel). So etwas sollte man nicht an Schulklassen vermieten. Außerdem fehlten Luftpumpen fast komplett - schwierig, da viele Fahrräder viel zu wenig Lust hatten. Insgesamt: Verschrotten und neue kaufen, bitte! Toll, dass ein Pool vorhanden war, sogar incl. Whirlpool - auch wenn die angegebene Temperatur des normalen Pools niemals erreicht wurde - naja, es stand schließlich auch "ca." 25 Grad auf dem Plakat... Gelockt wird auch mit Fußballübertragungen bei sky: In unserer Woche lag ein Bundesligaspieltag: Am Dienstag wurden die Spiele gezeigt, am Mittwoch konnte ich meinen Lieblingsverein dann jedoch nicht sehen, da das Palmencafé durch die "Cocktailnight" belegt war. Hier war dann eine 11. Klasse anwesend (diese durften ja noch keine Cocktails trinken) und 4 weitere Personen....-lohnt da nicht, bei einem Fußballabend wäre wesentlich mehr losgewesen. Schwierig hier eine Bewertung vorzunehmen, Surfen, Stand Up-Paddling, der Whirlpool und v.a. Morten, der die Kids mehrfach bestens unterhielt, veranlassen mich aber zu einer sehr positiven Bewertung :) Ein Tipp: Um diese Jahreszeit, wenn man bis auf 5 Schulklassen im Grunde fast keine Kinder und Jugendlichen mehr auf dem Platz hat, könnte man spontan planen oder vorher die Klassen befragen oder sich einfach überlegen, was auf diese Altersgruppe passt und was nicht! Sehr viel Gutes hatten wir im Vorfeld von der Karaoke-Nacht gehört - diese fand in unserer Woche jedoch nicht statt.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlechtHotel ist schlechter als in der KatalogbeschreibungHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
    Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:3-5 Tage im September 2014
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Marcel
    Alter:31-35
    Bewertungen:20