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Daniela (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2010 • 2 Wochen • Strand
Later, later...
4,5 / 6

Allgemein

Ankunftseindruck erstmal gut, Hotelanlage sehr liebevoll begrünt und blühend. Luftige Empfangshalle mit großzügigem Rezeptionstresen. Madame Nina spricht hervorragend Englisch (meines Erachtens besser als Griechisch), und ihr Mann ist "Kirios Later", was doch sehr der griechischen Mentalität als solcher entspricht. Wir hatten ein Doppel - und ein Dreibettzimmer gebucht (geplant waren wir Eltern und die 11jährige Tochter in dem einen und der grosse Sohn mit Freundin in dem anderen Zimmer im Haupthaus. Als wir auf griechisch erzählt haben, das wir erst kürzlich geheiratet haben, hat Madame Nina kurzerhand die 3 "Kinder" in ein Dreierzimmer ins Haupthaus verfrachtet und uns honeymooner in eines der etwas abseits gelegenen Apartements gepackt. Dort hatten wir ausnehmend freundliche griechische Nachbarn, welche sich dann als die Besitzer der 20 Studios/Appartments rausstellten (haben wor einigen Jahren wohl noch privat vermietet, sich aber inzwischen dem NIna Beach angeschlossen). So kamen wir denn unverhofft in den Genuss eines großzügiger geschnittenen Zimmers. Um auch im Urlaub das Handy (Internet) nutzen zu können, haben wir uns vorher eine Wind-Prepaid-Karte besorgt. (Kontaktadresse ggf. auf Anfrage) Es gibt verschiedene Tarife, welche die noch immer sehr unverschämten Datenroamingpeise vergessen machen. Wir haben das Hotel als solches betrachtet und dort geschlafen und fast immer auch gegessen. Ansonsten haben wir mehrfach ein Auto geliehen und haben uns viel angeschaut. Ganz einsame Buchten und Strände gibt es auf Kos vielleicht nicht mehr, aber wir geben als Tip mal Cavo Paradise Beach weiter, liegt an der Südspitze von Kefalos und ist (noch?) ein Geheimtip. Ebenso der Strand bei Agios Theologos. Als Familie blieb uns nur die Ferienzeit als Reisezeit - Kos ist im Mai erheblich grüner und nicht so heiß. Wer gern wandert, kommt hier voll auf seine Kosten (wir haben an einem Morgen ab 5.30 Uhr den Dikios bestiegen, wurden gegen 7.30 Uhr mit einem wunderschönen Ausblick vom Gipfel belohnt). Sonnenschirm mit 2 Liegen auf ganz Kos 6 €. Bisweilen findet man die übliche Sunbeds/Umbrella-Kombi auch in Verbindung mit einer Strandbar. Diese ist dann für Gäste "kostenlos". Lohnenswert auch in Mastichari die Horizon-Bar, hier besonders das Clubsandwich... Abschliessend noch ein Auflugstip: Wer einen sehr schönen Tag auf dem Meer verbringen und auch mal vom Boot ins Meer hüpfen will, der sollte diesen Ausflug unbedingt mit der EVA unternehmen. Diese ist eines der kleinsten Boote im Hafen von Kos, der Ausflug kostet mit 40 €/Pers. nicht eben wenig, hat sich aber absolut gelohnt. Wer sich etwas Wasser mitnimmt hat dann auch mit keinen weiteren Kosten zu rechnen. Das ist wohl nicht bei allen Ausflugsbooten so...


Zimmer
  • Gut
  • Zimmergröße des Appartements war ausreichend, kein Tanzsaal, aber geräumig. Es gab eine Klimaanlage, eine kleine Kochstelle, Kühlschrank und einiges an Geschirr, so konnten wir uns morgens bereits einen Kaffee kochen. Das Badezimmer ist wie alle griechischen Badezimmer - klein, schlecht belüftet und immerhin mit einer Sitzbadewanne anstatt offener Dusche (also schonmal keinen nassen Hintern auf dem WC). Unser Zimmer war stets gut geputzt, und wir haben auch alle 2-3 Tage frische Wäsche bekommen, keine Beanstandungen.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Verpflegung als Halbpension in Bufettform, immer ein Teil griechisch, ein Teil deutsch. Nicht sehr abwechslungsreich, daher aber kalkulierbar ("Oh Mama, heute gibt´s wieder diesen leckeren Grieskuchen!"). Uns hat es gut geschmeckt, und für 14 Tage fanden wir es vollkommen ausreichend. Frühstück englisch (Würstchen, Eier, Bohnen), dazu Brot in 2 Sorten, verschiedene Kuchen und Plätzchen, Zwieback, Cornflakes, Müsli und andere Cerealien. Quark in verschiedenen Sorten, Obst und auch Tomaten&Gurken. Viele verschiedene Marmeladen, Nutella und Honig. Uns hat es gereicht und wir hatten es nicht über. Einziger Wehrmutstropfen: Das Restaurant verfügt über eine wunderschöne Außenterasse, die aber nicht genutzt wird. Stattdessen quetschen sich schwitzende Touristen in mehreren Schichten in den total warmen Speisesaal (den auch 2 gigantische, kernkraftwerksgroße Klimanalagen nicht wesentlich frischer bekommen). Unser Tip für ein einigermaßen entspanntes Essen: Frühstück um 8 Uhr (ab 8.30 Uhr ist die Hölle los und die Kaffeeautomatenschlange ist länger als die vorm Eiffelturm), Abendessen kurz nach 20 Uhr (dann sind die ganz hungrigen Mitmenschen bereits versorgt). Meine Nachfrage wegen der nicht genutzen Terasse wurde mit einer undurchsichtigen Antwort beschieden (irgendwas von wegen die Leute würden dort zu lange sitzen und nicht an die Poolbar gehen...). Das ist ein wirklicher Jammer, zumal man von dort aus einen wunderschönen Sonnenuntergang anschauen könnte...


    Service
  • Gut
  • Rezeptionspersonal und Reinigungspersonal ausnehmend freundlich. Wir konnten uns sehr gut auf englisch und griechisch verständigen. Zwei von uns beanstandete Dinge - eine defekte Badezimmerbeleuchtung und fehlendes Toilettenpapier - wurden zwar nicht unmittelbar aber immerhin nur wenig "later" (s.o.) bearbeitet. Mein Mann hat am Abreisetag seine Jacke im Zimmer vergessen. Vom Flughafen aus wurde telefonisch organisiert, das die Jacke aus unserem Zimmer geholt wurde und uns mit einem der nächsten Flughafenbusse gebracht wurde - ein Dank an Nina & Crew. Personal im Speisesaal spricht gut englisch (natürlich auch griechisch) und Jannis spricht sogar etwas deutsch. Da wir jeweils einen Tisch für 5 Personen brauchten, gab es anfangs öfter Wartezeiten, in der zweiten Woche war jedoch ein Tisch für uns reserviert. Erwähnenswert ist das Personal der poolbar - Ab 9 Uhr morgens bis 18 Uhr wirkt und wirbelt hier Irini, eine herausragend englisch sprechende Griechin älteren Semesters, die an einigen Tagen die griechischen Radiohits lauthals mitschmettert und immer gut drauf ist.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Marmari ist einer der Retortenorte der Insel, hat wenig Charme und erst recht wenig Bummel-und Einkaufsmöglichkeiten (abgesehen von einigen Supermärkten und den üblichen Bars und Autoverleihern). Ist auch nicht gerade der Diskohotspot der Insel... Wer etwas mehr Action braucht, sollte die Finger davon lassen. "Nina Beach" ist natürlich ein Widerspruch in sich - die Entfernung zum Strand beträgt rund 750m zu Fuß, man kann das Meer vom Hotel aus auch nicht sehen, geschweige denn hören. Bis zur Bushaltestelle läuft man etwa 5 Minuten, mit viel Glück fährt einer der Inselbusse relativ pünktlich Richtung Kos-Stadt, einfache Fahrt 1,80€. Ein Auto oder einen Scooter zu leihen ist einfacher als das Meer zu Fuss zu erreichen - hier ist jedoch die ordentliche Preisspanne zu beachten - verhandeln ist gefragt und ganz abzuraten ist vom Motorradverleiher neben der sehr freundlichen Agentur von "Kombos-Rent", der Besitzer ist die personifizierte Unverschämtheit. Wir haben an mehrerenTagen Autos geliehen und jeweils verschiedene Strände von Kos besucht - hauptsächlich in Richtung Kefalos, lohnt sich wirklich.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt einen sehr geräumigen Süsswasserpool, der optisch sehr ansprechend mit großen Palmen umstanden ist. Hier finden sich auch ca. 30 Sonnenliegen, die jedoch sehr Rimini-mäßig ab 6 Uhr mit Handtüchern reserviert werden.Diese Handtücher samt ihrer Besitzer liegen dann dort bis um 19 Uhr, manchmal auch stundenlang NUR die armen, einsamen Handtücher... Da wir grundsätzlich lieber im Meer baden und auch ansonsten immer viel unterwegs sind, hat uns diese Tatsache nicht sehr geärgert, aber erstens ist es uns aufgefallen, und zweitens haben wir Kinder, die nicht nur schwimmen sondern auch mal am Pool liegen wollten, was ab 10 Uhr schon richtig erschwert war. Der Pool ist ab 16 Uhr zur Hälfte beschattet, was nciht nur wunderschön aussieht sondern auch der Haut zuträglich ist. Wasser war immer sauber und ebenso der Beckenrand und die Umgebung (Rasenflächen, sehr gepflegt). Man kann am Pool selber kleinere Snacks und natürlich Softdrinks, Bier, Wein und Kaffee bekommen. Der Nescafe´frappe´wurde mir von Irini nach Reklamation gern auch mal etwas kräftiger zubereitet. Einmal wöchentlich findet ein sog. "griechischer Abend"statt, dann spielt ab 21 Uhr eine Lifeband (Keybord und Bouzouki) mit 2 Sängern, dazu ist ein sehr talentiert tanzendes junges Paar engagiert, welches die Zuschauer gern zum mittanzen auffordert. Gespielt und getanzt werden "laika´", also traditionelle griechische Lieder, die gut als Kreistänze zu tanzen sind. Es gab auch Salsa-Abende und die Poolparty-night, an beiden Events haben wir aber wegen der furchtbar krätschenden Boxen nicht teilgenommen...


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Daniela
    Alter:41-45
    Bewertungen:3