Miturlauber: In der Hauptsaison keine Russen, einige Belgier, einige Holländer, ansonsten deutschsprachige Miturlauber. Wir (47/ 44/ 14/ 10) verbrachten 3 Wochen im Juli 2005 im Club Grand Side. Vorab möchte ich sagen: Der Club Grand Side ist zu empfehlen. Es war unser 4. Urlaub an der türkischen Riviera, daher gibt es an einigen Stellen auch Vergleiche zu den anderen 3 Hotels (Kaya Belek, Club Asteria, Gypsophila). Meine bisherige "Traumanlage" sieht wie folgt aus: Strand und Gäste vom Club Grand Side, Garten und Zimmer vom Club Asteria, Essen vom Gypsophila, Restaurant-Bereich und Aquapark vom Kaya Belek, Außenbühne vom Asteria.-- Aber diese Anlage gibt es ja leider nicht. Leider sind beide Strand-Bars ab 21:00 geschlossen, das ist sehr sehr schade. Das hängt wohl mit dem Zusammenspiel mit dem Grand Aqua zusammen. Aquapark: Ist neu, liegt zwischen Grand Side und Grand Aqua, er wirkt etwas wie lieblos "hingeklatscht", es fehlt (noch) etwas "Grün". Überhaupt wäre es für den Club Grand Side wohl an manchen Stellen besser ohne das Grand Aqua dran, aber nun hat man die gemeinsame Außenbühne und muß irgendwie klar kommen. Gäste des Club Grand Side dürfen erst ab 20:30 in den Bereich des Grand Aqua (hier liegt die große Außenbühne), das ist irgendwie etwas unglücklich. Disco: Liegt unter der neuen Außenbühne (Ca. 1000 Sitze), die Musik ist leider überwiegend "Türken-Hipp-Hopp" oder so. Strand: Ca. 1000 Liegen mit Sonnenschutz (in 4 Reihen mit genügend Abstand zueinander) am wunderbaren Sandstrand. Im Meer flach abfallend, daher auch bei Wellen für Kinder eine Gaudi. Der Strand am Club Grand Side ist der beste den wir in der Türkei bisher vorfanden. 2 Beachvolleyballfelder mit kleiner Überdachung und Trinkwasserspender waren in einem guten Zustand. Duschen mit Umkleidekabinen zwischen den beiden Snack-Bars. Die Strand-Toiletten waren o.k.. Wegen der Entfernung zum Hotel waren die Urlauber wohl zu faul hier ab 6:00 zu reservieren. Um ca. 8:45 (nach dem Frühstück) fanden wir daher immer freihe Liegen in der ersten Reihe am Strand. Langschläfer finden auch gegen Mittag noch ein Plätzchen im Schatten am Strand. Die Anzahl der Schirme am Strand war somit auch in der Hauptsaison ausreichend. 2 Snack-Bars direkt am Strand, kurzfristiger Eingpass direkt nach Beginn ("Jetzt geht's los") der Nahrungsverteilung um 13:00 (Auch hier werden ein Teil der "festen Nahrung" und die Getränke serviert).
Zimmer: Wir hatten ein normales Familienzimmer mit Doppelbett und 2 Klappbetten, wir empfanden die Zimmergröße als angenehm. Der Tresor (Schlüssel) kostet 1,- Euro pro Tag, es paßt auch eine Kamera hinein. Das Badezimmer war recht groß, warmes Duschwasser gab es ausreichend. Die Klimaanlage war o.k., sie funktionierte in der Hauptsaison bis tief in die Nacht. Die tägliche Reinigung war o.k., Fliesen statt Teppich wäre sicherlich pflegeleichter, Teppichboden dämmt allerdings Geräusche wesentlich besser (es gibt auch Zimmer mit Fliesen). Schade: Es gab keine Mitnehm-Wasserflaschen für das Zimmer.
Essen: Das einziges wirkliches Problem im Hauptrestaurant: Aufgrund der baulichen Aufteilung kam es an den Ständen der warmen Hauptspeisen zu einer einzigen langen Warteschlange. Die Stände lagen zu dicht nebeneinander, daher meinten viele Miturlauber es müsste eine U-förmige Schlange geben. Total überflüssig, warum soll man sich rechts vorn in die Schlange einreihen, wenn man nur links vorne etwas entnehmen möchte, das war schon etwas nervig. In anderen Hotels (am Besten im Kaya Belek) war dieses wesentlich besser gelöst, einfach mehr Anstand zwischen den "Freß-Ständen" und schon gibt es viele kleine Schlangen, jeweils dort wo man etwas auffüllen möchte, das ist wesentlich angenehmer und geht schneller. Das Essen war im Kaya Belek (mit Themenabenden) und auch im Gypsophila (noch etwas schmackhafter) etwas variantenreicher, aber alles noch im grünen Bereich. Getränke wurden an den Tisch gebracht, das klappte eigentlich wunderbar, der ein oder andere Kellner neigte freundlicherweise dazu uns bereits zum Abendessen "abzufüllen".
Der erste Dank gilt dem kompletten Personal (sprechen eigentlich alle etwas deutsch), alle haben nicht unwesentlich zu diesem gelungenen Urlaub beigetragen. Das Personal durfte als "Arbeitserleichterung" kurze Hosen und kurze Hawai-Hemden tragen. Zimmer: Wir hatten ein normales Familienzimmer mit Doppelbett und 2 Klappbetten, wir empfanden die Zimmergröße als angenehm. Der Tresor (Schlüssel) kostet 1,- Euro pro Tag, es paßt auch eine Kamera hinein. Das Badezimmer war recht groß, warmes Duschwasser gab es ausreichend. Die Klimaanlage war o.k., sie funktionierte in der Hauptsaison bis tief in die Nacht. Die tägliche Reinigung war o.k., Fliesen statt Teppich wäre sicherlich pflegeleichter, Teppichboden dämmt allerdings Geräusche wesentlich besser (es gibt auch Zimmer mit Fliesen). Schade: Es gab keine Mitnehm-Wasserflaschen für das Zimmer.
Lage: Liegt an einer Nebenstrasse, daher eigentlich sehr ruhig. Man findet ca. 20 Lädchen in unmittelbarer Nähe, der "Klamottenladen" im Hotel schien mir nicht einer der teuersten zu sein. Ca. 10 Gehminuten in Richtung Grand Aqua erreicht man weitere ganz neue Lädchen. Von den direkten Nachbarhotels (Stone Palace und Sural [ganz neu]) hat man nichts mitbekommen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation: Die Animation leidet meiner Meinung nach etwas unter dem gemeinsamen "Tamtam" vom Club Grand Side und Grand Aqua. Es müssen daher täglich einige unnötige Kilometer zurückgelegt werden. Für Standurlauber (wie wir) ist außer Beachvolleyball keine Animation sichtbar. Um 10:00 war zwar Beach-Gymnastik angesagt, doch wer will schon in praller Sonne (zwischen Liegen und Meer) "bizarre" Bewegungen machen, die Gymnastik fiel daher eigentlich regelmäßig aus. Die Abendshows (einige haben wir uns angesehen) waren ja ganz annehmbar, aber irgendwie haben wir alles schon mehrfach gesehen, es ist wohl schier unmöglich hier mal etwas Neues zu bieten, sogar die Kinder finden die Tanzereien (immer die gleichen Musicals und Sketche) langsam einfallslos. Leider gab es keine Beachparty. Pool: Am Poolbereich gibt es eindeutig zu wenig Liegen und Schirme, die Liegenreservierung beginnt daher ab ca. 5:00 (Poolurlauber: Wecker nicht vergessen). Auch auf der Wiese sind immer noch zu wenig Liegen im Schatten. Poolbar: Hier müßte komplett auf Selbstbedienung umgestellt werden. Die wenigen Kellner schaffen es ohnehin nicht. Leider wurde an der Poolbar um 20:30 das tägliche Mini-Disco veranstaltet (danach um 21:00 das gleiche auf der Bühne im Grand Aqua). Hier Es sind etwas zu wenig Sitzplätze zu Stoßzeiten vorhanden. Weiterhin gibt es dann noch die kleine "Außenkneipe um die Ecke" mit etwa 20 Tischen, diese liegt am kleinen Pool zwischen den Häusern.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3 Wochen im Juli 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Lothar |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |


