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Olaf Andreas (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2015 • 2 Wochen • Strand
Wir kommen immer wieder gerne hierher!
5,5 / 6

Allgemein
  • Zustand des Hotels
    Sehr gut
  • Allgemeine Sauberkeit
    Gut

Vom 19.07. – 02.08.2015 haben wir den Club Grand Side zum sechsten Mal besucht. Seit 2009 war es unser 5. Aufenthalt als Familie, so dass wir einen kleinen Überblick über die Entwicklung der Anlage in dieser Zeit in unsere Bewertung mit einbeziehen werden. Die im Winter 2011 total renovierte Anlage ist u. E. in einem sehr guten Zustand. Alle Wege sind sehr gepflegt, die Grünanlagen verdienen diesen Namen trotz der vorherrschenden hohen Temperaturen. Kleine Mängel werden i. d. R. umgehend behoben. Wir haben mit unseren zwei Kids (8 u. 12 Jahren) immer ein Doppelzimmer belegt, wobei wir versuchen, uns bereits im Vorwege ein Zimmer am Ende des Ganges in einem der Häuser auf der Seite der Rezeption zu sichern. Diese Zimmer verfügen ab dem 1. Stock aufwärts nämlich über einen Erker, der die Grundfläche des Raumes deutlich vergrößert. Mit einer Ausnahme wurde unserem Zimmerwunsch stets entsprochen. Weniger gute Erfahrungen haben wir mit dem Haus Rubi gemacht, da es dort nachts ein nicht zu überhörendes Grundgeräusch gibt. Der Gästebetreuung zufolge liegt dies an der im Keller befindlichen Wäscherei. Wir haben uns die Junior-Familienzimmer anderer Gäste angeschaut, die sich dadurch auszeichnen, dass sie zwei Schlafräume und zwei Bäder mit Dusche beinhalten. Allerdings sind sie von der reinen Fläche kaum größer als die Standard-Doppelzimmer, so dass wir beschlossen haben, auch mit unseren größer werdenden Kindern bis auf weiteres Doppelzimmer mit Zustellbetten zu buchen. Der zu dieser Zimmerkategorie gehörende Balkon reicht aus, um feuchte Badeklamotten und Handtücher aufzuhängen. Das Trocknen über Nacht gelingt je nach vorherrschender Luftfeuchtigkeit nicht immer. Zumindest was die vom Hotel gestellten Handtücher für den Strand oder Pool anbelangt, ist dies kein Problem, da sie täglich kostenlos gewechselt werden können. An das Mitbringen einer Wäscheleine sollte gedacht werden. Auf dem Balkon befinden sich zwei Stühle, die wir allerdings bisher nur zum Wäschetrocknen genutzt haben. Des Weiteren verfügen die Zimmer über einen Flachbildfernseher, der neben einigen türkischen, polnischen, holländischen u. a. Sendern auch die deutschen Programme von ARD, ZDF, RTL, SAT 1, PRO 7 und VOX empfängt. Ein kleiner Kühlschrank sorgt dafür, dass die Softdrinks (Wasser, türkische Cola u. Orangenlimo), die vom Roomservice nach Erfordernis aufgefüllt werden, genießbar sind. Wer mag, kann sich bereits morgens nach dem Aufstehen seinen ersten Kaffee oder Tee zubereiten, denn auch ein Wasserkocher sowie löslicher Kaffee und Teebeutel sind vorhanden. Der kostenlose Safe reicht aus, um Geldbörsen, Papiere, Schmuck etc. aufzunehmen. Das Bad verfügt über einen fest installierten Föhn. In unserem Fall (drei weibliche Wesen mit langen Haaren) bietet es sich an, einen Föhn von zu Hause mitzubringen. Kritisch ist anzumerken, dass der Roomservice die Handtücher auch dann täglich wechselt, wenn sie deutlich sichtbar zum erneuten Gebrauch aufgehängt wurden. Über die Sauberkeit von Zimmer und Bad können wir nichts Negatives sagen. Ein Trinkgeld zu Beginn des Aufenthaltes tut da sicherlich seinen Teil dazu. Hin und wieder findet man sein Bett kunstvoll gemacht (Schwäne u. ä.) und mit Blumen verziert vor. Leider sind die Damen i. d. R. weder des Deutschen noch einer anderen Sprache außer Türkisch mächtig, so dass es schwierig ist, wenn man einmal einen individuellen Wunsch äußern möchte. Der übrige Service im Hotel hat durch die Einführung einer deutschsprachigen Gästebetreuung deutlich gewonnen. Bisher traf man an der Rezeption nicht immer auf Personal, das einen lückenlos verstehen konnte. Da blieb so manches Mal – sicher nicht immer zu Recht – der Eindruck hängen, dass der Empfang nicht zu den freundlichsten Einrichtungen des Hotels gehört. Die Gästebetreuung ist täglich in der Lobby erreichbar. Unser Eindruck ist der, dass unsere Anliegen allesamt ernst genommen wurden. In den wenigen Fällen, in denen wir etwas zu bemängeln hatten, wurde prompt für Abhilfe gesorgt. Die Freundlichkeit des Personals in Restaurants und Bars ist angemessen hoch. Einige Ausnahmen, sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht, bestätigen die Regel. Herausragend aus unserer Sicht ist sicherlich Husseyin, der täglich außer donnerstags bis 16.00 Uhr in der Ephesus-Poolbar seinen Dienst versieht. Es ist immer wieder erstaunlich, wie er sich die Lieblingsgetränke seiner Stammgäste merken kann. Direkt nach Ankunft bekommt man seinen Favoriten unaufgefordert serviert. Dabei ist er stets freundlich, ohne dass dies aufgesetzt wirkt, und hat immer ein freundliches Wort auf den Lippen. Zu den anderen Zeiten, insbesondere abends, wenn die Poolbar nach den Shows stark frequentiert wird, macht es Sinn, sich seine Getränke selber an der Bar zu holen, da die Kellner dem Ansturm kaum Herr werden und es daher länger dauert. Apropos Poolbar: die überdachte Fläche wurde vor der Saison deutlich vergrößert, was sich sowohl bei Sonne als auch bei dem seltenen Regen sehr positiv darstellt. Damit einher ging der Totalumbau des Innenraumes, der nun moderner und größer wirkt. Die alten Sitzmöbel sind hippen Ledersofas in grau und lindgrünen Polstersesseln gewichen. Verschwunden ist auch das Airhockey-Spielgerät. Die Bar wurde als Insel in der Mitte des Raumes gestaltet, was durch das Entfernen des offenen Kamins ermöglicht wurde. Das Ganze hat jedoch eine Schattenseite: Die bisher in der Bar befindlichen Toiletten sind nach draußen hinter die Bühne verlegt worden. Innen befindet sich nur noch eine Behindertentoilette. Leider bestehen die sanitären Einrichtungen außen lediglich aus sechs Kabinen, Pissoirs fehlen gänzlich. Da sich die wenigsten Herren der Schöpfung hinsetzen, sieht der Boden trotz täglich mehrfacher Reinigung meist unappetitlich aus. Hier sollte wieder nach Damen und Herren getrennt und Pinkelbecken nachgerüstet werden. Die Restaurants haben vor der Saison Zuwachs bekommen. Neu ist das chinesische Restaurant, das abends seine Pforten in der Amazon Water World öffnet. Wir haben es jedoch nicht getestet. Daneben gibt es nach wie vor das Hauptrestaurant, das Fischrestaurant Atlantis, das italienische Restaurant Pomodoro, das türkische Spezialitätenrestaurant sowie das Steakhouse. Alle Restaurants, das Haupthaus natürlich ausgenommen, sind während des Aufenthaltes in der Hauptsaison einmal buchbar. Anmelden kann man sich bei der Gästebetreuung. Das Essen im Steakhouse ist kostenpflichtig und wird nur mittwochs angeboten. Wir haben in diesem Jahr das türkische Spezialitätenrestaurant sowie das Atlantis besucht. Neu ist, dass man seine Hauptspeise in beiden Fällen bereits bei der Anmeldung buchen musste. Im türkischen Restaurant waren wir zum ersten Mal. Es schmeckte sehr lecker und wir wurden satt. Aus unserer Sicht etwas abgefallen ist das Fischrestaurant, das wir schon öfter besucht haben. Die Anzahl der Hauptspeisen hat abgenommen und die Portionen sind deutlich kleiner geworden. Allerdings ist die Lage mit Blick auf das Meer bei Sonnenuntergang immer wieder beeindruckend. Mittags bekommen die Strandgänger im Atlantis oder Pomodoro ein etwas abgespecktes Buffet angeboten. Ebenso die Pool-Gäste im Restaurant der Amazon Water World. Das volle Programm gibt es natürlich im Haupthaus. Im Amazon gibt es auch weiterhin die schon seit Jahren angebotenen, aus unserer Sicht geschmacklich gewöhnungsbedürftigen Hamburger und Hotdogs. Zumindest bei unserer jüngeren Tochter finden sie jedoch großen Anklang. Wem dieses Angebot nicht reicht, darf sich freuen. In diesem Jahr wurde der bisher etwas verwaiste Platz zwischen Fotograf, Wellness-Bereich und Relax-Pool zur Snack-Plaza ausgebaut. Dort werden nun täglich bis 16.00 Uhr an verschiedenen Stationen kleine Leckereien angeboten, z. B. Pizza, Pommes, Hähnchen, Hähnchen-Nuggets. Seinen Hamburger kann man sich dort selber bauen. Wer sein Essen gleich vor Ort verzehren möchte, kann dies im Schatten des neu erbauten Holz-Pavillons, der fast die gesamte Fläche überspannt, tun. Natürlich wird dort auch Obst angeboten und die tägliche Eisstunde wurde ebenfalls dorthin verlegt. Daneben gibt es Obst wie gewohnt nachmittags im Fruithouse (Amazon), in der Garden Patisserie (Haupthaus) sowie stundenweise am Pool. In der Garden Patisserie gibt es außerdem Kuchen. Insgesamt können wir dem Essen ein gutes Ergebnis attestieren. Die Auswahl ist angemessen vielfältig, es schmeckt und man muss aufpassen, dass man angesichts der Tatsache, dass es von morgens bis nachts fast immer irgendwo etwas gibt, nicht kugelrund wird. Themenabende von Italienisch bis Chinesisch runden das Angebot ab. Die Animation ist tagsüber stark von den jeweiligen Protagonisten abhängig. Während einige der Animateure ihren Job verstehen und die Gäste unterhalten, scheinen andere etwas fehl am Platze zu sein. Das Argument vieler Gäste, man müsse verstehen, dass der ein oder andere schüchtern sei und auf die entsprechenden Personen zugehen, können wir nicht gelten lassen. Wir als Gäste möchten bespaßt werden und nicht umgekehrt. Leider war es in den letzten Jahren so, dass die Fluktuation in diesem Bereich sehr hoch war und man selten diejenigen Animateure, mit denen man sich etwas angefreundet hatte, im kommenden Jahr wiedersah. Wenigstens gibt es eine Konstante: Gökmen! Wenn jemand für den Beruf des Animateurs geboren wurde, dann er. Vor der Saison wurde er zum Sportchef des Animationsteams befördert. Bei aller Freude für ihn bringt dies einen Wermutstropfen mit sich, er ist nämlich nicht mehr für das tägliche Dartspiel in der Poolbar zuständig. Seine Nachfolger bemühen sich nach Kräften, an ihn kommt aber keiner heran. Wenn es jemand schaffen kann, in Gökmens Fußstapfen zu treten, dann Artem. Hoffen wir das Beste, dass dieser auch im kommenden Jahr zum Team des Club Grand Side gehören wird. Auch Sascha, der in diesem Jahr für Zumba zuständig war, kam bei der holden Weiblichkeit sehr gut an. Der Abend begann für unsere Kinder in der Vergangenheit stets mit der Kinderdisco in der Ephesus Poolbar. Oft schloss sich eine zweite Runde im Amphitheater, wo die Kinderdisco eine halbe Stunde später beginnt, an. Nun, da sie sich dafür für zu alt halten, hat man zwar etwas mehr Flexibilität beim Abendessen gewonnen, es fehlt aber auch etwas. Wir Eltern können jedenfalls noch immer alle Texte und Choreographien des wöchentlich wechselnden Programmes auswendig. Die Shows, die durch das Animationsteam gestaltet werden, haben ihre Highlights. Dazu zählen die Michael-Jackson-Show sowie die Musicals König der Löwen und Mamma Mia. Andere Darbietungen kann man teilweise als Lückenfüller betrachten. Da sich das Auditorium zum großen Teil aus Stammgästen rekrutiert, wäre etwas Abwechslung sicherlich willkommen. Auch ist verwunderlich, dass die dargebotenen Musicals in englischer Sprache präsentiert werden, wo doch das Publikum überwiegend deutschsprachig ist. Während unseres Aufenthaltes haben wir zwei externe Akrobatik-Ensembles bestaunen dürfen. In einem Fall handelte es sich um eine afrikanische Truppe, die ihren Schwerpunkt auf das Tänzerische gelegt hatte und deren Darbietung unsere Erwartungen erfüllte. In der zweiten Woche waren Artisten aus Kuba zu Gast, die eine Zirkusshow boten, für die man anderenorts auch Eintritt verlangen könnte. Außerdem wurde einmal pro Woche eine abendliche Showeinlage am Hauptpool des Clubs dargeboten. Die Synchronschwimmerinnen haben wir uns jedoch nicht angeschaut. Immer noch toll ist der zum Club gehörende Aqua-Park „Amazon Water World“, der nur für die Gäste der beiden Schwester-Clubs Grand Side und Grand Aqua zugänglich ist. Hier kann man in absoluter Abgeschiedenheit inmitten von Palmen relaxen, sich im Lazy River einfach treiben lassen oder seinen Kids beim Rutschen zuschauen. Die Rutschenanlage wurde erst zur Saison 2014 erneuert und hat den Park deutlich aufgewertet. Auch hier zeigt sich wieder einmal, dass im Club niemals Stillstand herrscht, so wurden z. B. in diesem Jahr alle Brücken des Aqua-Parks erneuert. Unsere Kinder haben in diesem Jahr den sog. Crazy River ausgiebig genutzt. Dieser ist vormittags um 11.00 Uhr sowie nachmittags um 15.00 Uhr jeweils für etwa eine Stunde in Betrieb. Ausgerüstet mit Helm und Schwimmweste kann man sich den künstlichen Wildwasserkanal herunterwirbeln lassen. Allerdings sollte die Beschichtung zur neuen Saison einmal überarbeitet werden. Was es noch zu sagen gibt: Viele Gäste mokieren sich darüber, dass für den frisch gepressten O-Saft zum Frühstück 1,-- € berechnet wird. Wir haben uns von der Argumentation des Hotelmanagements überzeugen lassen, die zu bedenken gibt, dass – wäre er kostenlos – die Gäste Unmengen des Saftes ordern würden, was zu unproportional hohen Kosten führen würde. Auch damit, dass WLAN kostenpflichtig ist, haben wir uns arrangiert. Man hat die Möglichkeit, sich sein Wunschpaket hinsichtlich der Dauer des Services auszusuchen. Der Preis ist je nach gebuchtem Paket gestaffelt. Für volle 14 Tage WLAN zahlt man beispielsweise 20,-- €. Man kann sich an verschiedenen Geräten einloggen, allerdings nicht parallel. Dass der Wechsel der Pool-/Strand-Badetücher entgegen der Ankündigung vor der Saison weiterhin kostenlos ist, ist sehr zu begrüßen. Fazit: Wir waren schon oft da und kommen gerne immer wieder!


Zimmer
  • Gut
    • Zimmergröße
      Gut
    • Sauberkeit
      Sehr gut
    • Ausstattung des Zimmers
      Gut

    Restaurant & Bars
  • Gut
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Gut
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Sehr gut
    • Essensauswahl
      Gut
    • Geschmack
      Gut

    Service
  • Gut
    • Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)
      Sehr gut
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Gut
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Gut

    Familien
    • Kinderbetreuung oder Spielplatz
      Sehr gut
    • Familienfreundlichkeit
      Sehr gut

    Lage & Umgebung
  • Gut
    • Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung
      Gut
    • Restaurants & Bars in der Nähe
      Gut

    Aktivitäten
  • Sehr gut
    • Freizeitangebot
      Sehr gut

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Pool
    • Zustand & Qualität des Pools
      Sehr gut

    Strand
    • Entfernung zum Strand
      Gut
    • Qualität des Strandes
      Sehr gut

    Verkehrsanbindung
    • Lage für Sehenswürdigkeiten
      Sehr gut

    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2015
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Olaf Andreas
    Alter:51-55
    Bewertungen:2