Da wir nach Oktober 2008 nun zum 2.mal im Jandia Princess waren und das Hotel schon sehr oft beschrieben wurde, möchten wir nun mehr einen Vergleich zum diesjährigen Aufenthalt abgeben. Vorab, wir hatten wieder schöne 14 Tage im Jandia Princess. Aber... Der Zustand der Anlage hat sich von Oktober bis August nicht verschlechtert aber auch nicht verbessert. Sie ist halt schon in die Jahre gekommen. Aber auch in diesem Jahr konnten wir immer mal wieder einen Handwerker sehen, der was ausbesserte. Nicht das wir jetzt sehr hohe Ansprüche stellen würden, aber von dem Niveau der anwesenden Gäste waren wir nicht gerade begeistert. Uns blieb schon das ein oder andere mal der Mund weit offen stehen bei dem was man geboten bekam. Immer nach dem Motto "Regeln (Hausordnungen) sind da, um gebrochen zu werden". Ob es jetzt daran lag, daß, je länger unser Urlaub dauerte, die Anlage immer mehr in englischer Hand war, möchten wir nicht unterstellen. Aber teilweise haben wir gedacht wir wären nicht in einem "4 Sterne Hotel" sondern in "Schweinshausen" oder so. Kommen wir auch schon zur Sauberkeit der Anlage. Es wird in anderen Bewertungen sehr viel die Sauberkeit bemängelt. Da wir, wie im Oktober auch, zu den Frühaufstehern zählten (der frühe Vogel fängt den Wurm ;) konnten wir jeden sehen Morgen um 8:00 Uhr sehen wie (im Oktober war das noch um 7:30) die Putzkolonne ausschwärmt um die gesamte Anlage zu reinigen. Sie waren aber da schon nicht mehr in der Lage überall zu putzen, aus dem einfachen Grunde, unsere allseits beliebten Liegenreservierer (dazu später mehr) versperrten ihnen da schon den Weg. Dann dauerte es bis zum öffenen der AI-Tränke und die ersten Plastikbecher flogen schon durch die Anlage. Das Hotel hätte 20 Angestellte einstellen müssen um diese Situation zu meistern. "Was muß ich bis zum Mülleimer gehen, wenn der Wind das für mich erledigt". Es waren nicht immer nur Kinder denen man jeglichen Anstand und jegliche Benimmregeln absprechen mußte. Also was die "Unsauberkeit" der Anlage betrifft, ging es einzig und allein auf das Konto der Gäste. Das Hotel war immer bemüht. Was viel besser gepflegt war als im Oktober, war die gesamte Grünanlage. Sie war während unseres Aufenthaltes top gepflegt. Wie auch im Vorjahr haben wir beim ansässigen Autovermieter im Hotel einen Wagen gemietet. Und hatten wie im Vorjahr wieder Probleme. Sollten wir noch einmal im J.P. landen, werden wir uns einen anderen Vermieter aussuchen. Was die Sonnenstunden betrifft sind die Wetterverhältnisse zu Oktober natürlich etwas besser. Im Oktober muß man schonmal mit ein paar Regentropfen rechnen. Angenehm warm ist es zu beiden Jahreszeiten. Fazit. Die Preis-/Leistung ist "noch" angemessen. Man merkt überall spürbar, das durch das Managment an allen Ecken und Enden gespart wird. Ob es noch eines 4 Sterne Hotels würdig ist, dessen sind wir uns nicht mehr ganz sicher. Was wir auch zu bedenken geben, das viele Dinge durch rücksichtslose Gäste einfach "vers**t" werden. Hier sollte die Hotelleitung mehr dafür sorgen, daß ihre eigenen aufgestellten Regeln von den Gästen eingehalten werden. Dadurch wurde unser Aufenthalt auch etwas getrübt. Man sieht, wie auf der einen Seite das Hotel versucht das Beste rauszuholen und auf der anderen Seite ein Teil der Gäste mit seiner Gleichgültigkeit vieles kaputt macht. Vor einer erneuten Buchung werden wir die Bewertungen sicherlich genauestens im Auge behalten.
Die Zimmer waren wie auch 2008 bis auf kleinere altersbedingte Mängel in Ordnung. Wie erwähnt, Sauberkeit ok. Klimaanlage funktionierte einwandfrei. Hingegen anderer Bewertungen hatten wir immer zu jeder Tageszeit warmes Wasser. Kühlschrank und Fernseher waren auch in Ordnung. An den abgenutzten Möbeln war immer noch nichts getan.
Die Gastronomie, das heißt diskutierte Thema in einer Bewertung. Zuerst, im Gegensatz zu Oktober, die Getränke zum Mittag.-bzw.Abendessen muß man sich jetzt am Automaten selber zapfen. Was der ein oder andere Gast auch reichlich ausgeschöpfte. Da stellt man sich mit 2 Personen auch mal schnell 6 Bier auf den Tisch!! Ob Softgetränke, Bier oder Wein, alles aus der Zapfanlage. Gestört hat uns das nicht, die Qualität war die Gleiche. Im Gegenteil man mußte nicht für eine Bestellung auf einen Kellner warten. Ob das jetzt für ein 4 Sterne Sterne Hotel in Ordnung ist, wage wir mal zu bezweifeln. Die Kellner räumen nur noch die Tische ab. Auch hier wieder die gleichen Freundlichen bzw. Unfreundlichen wie im Vorjahr. Zur Qualität der Speisen im Gegensatz zu unserem ersten Besuch müssen wir leider einigen Bewertern zustimmen. Grundsätzlich ist es natürlich immer schwer so vielen Menschen alles recht zu machen. Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Trotzdem muß man sagen, das die Qualität und das Angebot der Speisen zum Vorjahr um einiges abgenommen haben. Und der Gast leider auch hier die drastischen Sparmaßnahmen zu sprüren bekommt Es gibt keine Themenabende mehr. Die Speisen wiederholen sich oft. Sie sind manchmal nicht gerade heiß. Wir trafen am Strand Leute die 2006 im J.P. waren und die erzählten das es da noch ganz ganz anders aussah was die Gastronomie betrifft. Im Prinzip findet man immer etwas und man muß nicht verhungern. Es gibt ausreichend Möglichkeiten seine Speisen selber zu würzen und das irgendwelche Reste in irgendeiner Art und Weise wiederverwertet werden, ist doch eigentlich ganz normal. Aber man hat halt im Hinterkopf, das das Hotel auch anders kann bzw. konnte. Verärgert und verwundert waren wir über folgende Aktion im Speisesaal. Wir waren zu dritt und saßen immer am gleichen Tisch (da immer freie Platzwahl war). In der zweiten Woche stand dann plötzlich ein Schild auf dem Tisch, das dieser nur noch für 4 Personen ist. Im gesamten Restaurant wurde nicht ein Tisch für drei Personen gedeckt, immer für zwei. Wir haben dann diese ganze Aktion den Rest unseres Aufenthaltes beobachtet und konnten uns keinen Reim daraus machen, was dieser in unseren Augen Blödsinn sollte. Von den Szenen die uns in den 2 Wochen immer wieder geboten wurden möchten wir jetzt nicht groß berichten. Wäre warscheinlich auch nicht gerade appetitlich. Ob das ein nomales Bild ist bei AI entzieht sich unserer Kenntnisse. Nur soviel, es wundert nicht das die Schweingrippe sich so drastisch ausbreitet. Schw**ne waren zumindest reichlich da. Seitens des Hotels wurde nur darauf geachtet, ob auch jeder Herr Abends eine lange Hose trägt. 2x haben wir gesehen, das Herrn in kurzer Hose aus dem Restaurant gewiesen wurden. Die reichlich vorhandenen Schw**ne wurden nicht in die Schranken gewiesen. An den Bars wird ebenfalls mächtig Personal eingespart. Am Abend war es oft so, das ein einzelner Barkeeper(in) bediente und sich zu Stoßzeiten eine längere Schlange an der Theke bildete. Das war im Oktober ebenfalls nicht der Fall. Ob das so richtig ist bei 4 Sternen?
Die Freundlichkeit des Personals hat sich seit Oktober nicht groß verändert. Die im Oktober sehr freundlich waren, die waren es auch jetzt. Und die "Muffköppe" waren auch jetzt die gleichen. Einen jedoch möchten wir gerne hervorheben. Den Kellner -Salhi-. Um so einen Angestellten würden sich in Deutschland die Arbeitgeber reißen. Schnell - Sehr freundlich - und sehr sehr fleißig. Er alleine hat die Note 1+ verdient!! Von der Zimmerreinigung waren wir in diesem Jahr etwas enttäuscht. Hierzu ein kleines Beispiel. Nach 2 Tagen sind doch tatsächlich 3 Mücken an unserem mitgebrachten Mückenstecker vorbeigehuscht. Ihre Dreistigkeit mußten alle 3 mit dem Leben bezahlen. Vereint klebten sie im Badezimmer mitten auf dem Spiegel. Jeden Morgen wurden wir von sechs Mücken (da man sie ja auch spiegelbildlich sah) begrüßt. Da sie uns so ans Herz gewachsen waren und sie mittlerweile zur Familie gehörten haben wir uns am Morgen unserer Abreise mit einer Träne im Augen von ihnen verabschiedet. Unterm Strich wurde nur sehr oberflächlich geputzt. Vielleicht lag es auch daran, das durch die massive Personaleinsparung des Hotelmanagments, das ganze Personal unter einem hohen Leistungs.- u. Zeitdruck steht.
An den beiden berühmten Treppen zum Strand hat sich nichts geändert. Auch diesmal hatten wir ein Auto gemietet. Zum Autovermieter später mehr. Diesmal haben wir die Westküste erkundet. In Ajui waren wir im Oktober alleine, diesmal war es "wegen Überfüllung geschlossen". Ca. 1km vor Ajui geht rechts ab eine "Schotterpiste" die paralell zur Hauptstrasse verläuft. Sie führt zu einem sehenswerten Naturmonument. Dort waren wir mutterseelenalleine. Auch die Küste vor La Pared ist sehenswert. Man fährt durch den Ort und am Ende über einen 500m langem Schotterweg bis zur Küste.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation hatten wir immer im Restaurant bei den Mahlzeiten. Da wurde uns immer was "geboten". Bei der Poolanlage kommen wir nur kurz zu unseren allseits beliebten Liegenreservierern. Dieser ganze "Zirkus" war noch schlimmer als im Vorjahr. Im Oktober konnten wir sie um 7:30 Uhr schwerbepackt im Stechschritt ausschwärmen sehen. Diese Jahr hatten sie schon um 7:30 Uhr Stellung bezogen. Und die Handtuchwache "Rottweiler" war, da sie ja früh aufstehen mußten, mittlerweile wieder eingeschlafen. Ein Engländer wollte wohl ins Guinnes Buch der Rekorde kommen, er hatte es geschafft 11 Liegen gleichzeitig zu reservieren. Stramme Leistung. Hier der Hinweis das Liegenreservieren immer noch ausdrücklich vom Hotel verboten wird. Die Hotelleitung schaffte es lediglich mal Zettel (sogar im Beisein der Rottweiler) unter die Handtücher zuschieben. Damit schossen Sie sich aber ein Eigentor. Diese Hinweiszettel flogen später durch die Anlage. Am Strand sind Liegen und Sonnenschirme wie immer zu je 3€ zu mieten. Der Strand ist groß und auch bei Flut sind immer noch reichlich Liegemöglichkeiten vorhanden. Wir waren bis auf einen Tag immer am Strand, dieser war gut besucht dennoch nicht überfüllt. An manchen Tagen waren die Wellen etwas "mitreißend", an anderen wieder ganz ruhig.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Rainer |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 6 |


