Eine sehr schöne und gepflegte Anlage direkt am Strand. Alles wird regelmäßig instand gesetzt, ständig sieht man Personal arbeiten. Alles ist sehr sauber und sogar das Essen ist recht lecker und gewürzt, was wir in diversen anderen Hotels in Ägypten anders kennen gelernt haben.
Wir hatten Glück und bekamen, dank des netten Personals an der Rezeption, ein Zimmer mit Meerblick in vorderster Reihe. Meine Lebensgefährtin und ich hatten Zuimmer 15021 im Erdgeschoss und unsere Freundin hatte Zimmer 15117 im ersten Stock. Unser Room-Keeper war Ahmed Gaber und dieser hat das Zimmer täglich tip top aufgeräumt und gereinigt. Der Rezeptionist erklärte mir, dass er deutsche Urlauber gerne im ganz linken Block unterbringt, da diese es gerne sehr ruhig mögen. Und das ist es dort auch. Nachteil: Man hat immer den längsten Weg zu gehen, da sich die Rezeption, die Lobby-Bar, das Theater, das Restaurant, die Swimming Pools, das Towel Center und die Pool/Beach-Bar auf der rechten Seite der Anlage befinden. Das Zimmer hat einen LCD Flachbildschirm ca. 32 Zoll und nur ein deutsches Programm ZDF. Es befindet sich ein Wasserkocher auf jedem Zimmer, sowie ein kleiner Kühlschrank. Kleine Tütchen mit Nescafe, Creamer und Zucker werden täglich nachgefüllt. Die Betten sind recht hart und es lässt sich hervorragend darauf schlafen, ohne Rückenschmerzen. Die Klimaanlage wird über ein Tableau in der Wand gesteuert. Das Badezimmer hat einen Fön, eine begehbare Dusche um die Ecke und darin eine Wäscheleine. Ein Schminkspiegel befindet sich ebenfalls im Bad. Der Kleiderschrank beinhaltet einen recht geräumigen Safe, doch leider nur etwas eingeschränkten Platz für die Kleidung.
Die Auswahl des Essens war ziemlich umfangreich. Täglich wurde zum Abend vor dem Nebeneingang draussen frisch gegrillt. Mal gab es Krabben, Wachteln, Köfte, Hähnchenteile etc. Es gab zum Abend eine Eistruhe neben dem Kinderbuffet mit 2 Schalen Eis. Entweder Vanille, Mango, Schokolade oder Erdbeere. Täglich wechseln zwei Suppen sich ab. Die Salatbar war umfangreich und auch die Auswahl an Dressings war gut. Eine Pastastation zum Mittag und Abend bot Spaghetti oder Penne und dazu Bolognese oder Tomatensauce und Bechamel. Man konnte sich diverse Zutaten dazu geben lassen. Wenn man aber, wie ich nur Spaghetti Bolognese wollte, musste man sehr schnell reagieren, denn wenn man dem Koch sagt "Spaghetti Bolognese without anything", dann versucht er trotzdem Paprikapulver, Salz, Pfeffer und sogar Knoblauch und Pesto mit in die Sauce zu mischen. Da musste man ganz fix und rigoros sagen NO, Nothing in please und eine entsprechende Handbewegung machen. Die Auswahl an Speisen wiederholt sich nach einer Woche üblicherweise. Meistens gab es weissen Reis, Moussaka, Fisch, gegrillte oder gedünstete Gemüse (letztere auf den Punkt, nicht totgekocht wie üblich), Kartoffeln in diversen Ausführungen, Lasagne, Pizzastücke, Rindergulasch usw. Alles ganz gut, nur leider (wie in allen Hotels in Ägypten) beim Rindfleisch ist es glücksache, ob man ein mageres Stück erwischt. Meistens ist das Fleisch recht sehnig und bei dünn geschnittenen Steaks wird das Fleisch leider nicht quer zur Faser geschnitten wodurch es später zäh und ledrig wird. Die Nachspeisen sind durchaus lecker und nicht zu süß. Diverse kleine Kuchenstücke und Löffelportionen laden zum probieren ein. Beim Frühstück gibt es weissen und braunen Toast, Baguette, diverse Brote, diverse harte Brötchen und Milchbrötchen, verschiedene Joghurte, Konfitüren und Honig, Müslis, Wurst und Käse wie landesüblich. Frische Crepes und eine frische Eierstation wo Omelette oder Spiegeleier in einem rechteckigen Metallgestell zubereitet werden (passend zur Größe des Toastes). Und zum ersten mal haben wir frische Waffeln zum Frühstück gehabt. Zu trinken gibt es diverse Säfte aus Konzentrat, die aber nicht so künstlich schmecken wie anderswo. Apfel, Ananas, Orange und Guave, wobei Guave irgendwie nach Minze schmeckt.
Das Personal an der Rezeption ist immer freundlich und zuvorkommend. Es wird jeder Wunsch umgehend umgesetzt. Die Kellner und Barkeeper sind ebenfalls allesamt aufmerksam und hilfsbereit, auch wenn man mal kein Trinkgeld gibt. Der Room-Keeper Ahmed Gaber hat die Zimmer täglich gründlich gereinigt und ordentlich aufgeräumt. Auf Nachfrage bekam ich sogar etwas mehr Kaffee und Creamer täglich aufs Zimmer. Lediglich in den letzten Tagen waren einige Kellner nicht ganz so aufmerksam wie zuvor, was aber wohl am Ramadan gelegen haben dürfte, der seit einigen Tagen eingetreten ist und wodurch die Leute von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang NICHTS Essen, Trinken und auch nicht rauchen dürfen. Ich möchte nicht den ganzen Tag in der Wüste arbeiten und nicht mal ein Glas Wasser trinken dürfen. Also kann man es den Leuten durchaus nachsehen, wenn diese in der Zeit nicht ganz so fit sind. Noch eine Sache zum Thema Wasser: Mir wurde seitens der Rezeption erklärt, dass es in diesem Hause üblich ist, das jeder Gast bei Ankunft eine Flasche Wasser (0,6 l.) auf sein Zimmer bekommt und diese dann an diversen Wasserspendern (mit so einer 20 Liter Flasche darauf) auffülen kann. Ich habe ihm erklärt, dass wir nun zum elften mal in Ägypten sind und es eigentlich gewohnt sind, dass man eine 1 Liter Flasche pro Person und Tag auf sein Zimmer bekommt und beim Essen zusätzlich eine Flasche bestellen und dann mitnehmen kann. Darauf hin hat der Rezeptionist mit dem Leiter des Room Service gesprochen und dieser hat unseren Room-Keeper angewiesen, uns dreien täglich eine versiegelte Flasche Wasser aufs Zimmer zu bringen. Da waren wir wohl die einzigen Gäste die täglich eine neue Flasche bekommen haben. Und das war auch gut so, denn: Wir haben einmal beobachtet, wie die Gäste an den Wasserspendern vorgehen um ihre Flaschen wieder aufzufüllen. Von 20 Gästen haben ca. 18 die dumme Angewohnheit ihre benutzte Flasche mit dem Hals bis zum Anschlag an das Auslassventil des Wasserspenders zu stecken. Ich gehe mal davon aus, dass keiner das Wasser in ein Glas geschüttet hat, sondern jeder die Flasche zum Mund führt und daraus trinkt. Wenn man bedenkt wieviele Millionen Bakterien der Mensch im Mundraum beherbergt, möchte ich nicht wissen, wie viele davon an das Auslassventil des Wasserspenders gelangt sind. Und bei den Temperaturen, die in dem Land herrschen können diese sich prima vermehren. So sind Erkrankungen vorprogrammiert. Die meisten Leute sind einfach zu dämlich um sich darüber Gedanken zu machen. Optimalerweise sollte man eine Person des Personals an die Wasserspender Stellen, der die Flaschen der Gäste entgegen nimmt und diese mit einem Mindestabstand von 5 cm zum Ventil auffüllt. Dann kann nichts passieren. Natürlich ist der personelle Aufwand zu groß um das umzusetzten. Aber vielleicht denkt das Hotel Management einmal darüber nach an jeden Wasserspender ein Schild aufzustellen, dass nicht übersehen werden kann und auf dem ein Piktogramm die Leute auffordert einen Mindestabstand zwischen Flaschenhals und Ventil einzuhalten. So ein Bild wird von jeder Nationalität verstanden und kann diese unhygienischen Zustände beenden. Noch eine Kleinigkeit: In den ertsten 4 Tagen kam täglich gegen 18 Uhr der obligatorische Mann mit dem motorisierten Vernebler und hat die gesamte Anlage eingenebelt, gegen Moskitos. So kennen wir das auch aus allen anderen Hotels. Wir hatten auch noch nie ein Moskitoproblem. Allerdings ist anscheinend der Vertrag mit dem externen Dienstleister ausgelaufen. Auf Nachfrage bei der Rezeption am sechsten Tag erklärte man mir, dass ab jetzt nachts genebelt würde, warum auch immer. Jedoch haben wir nicht einmal in einer Nacht den Motor dieses (nicht gerade leisen) Gerätes gehört. Dafür hatten wir in der folgenden Zeit diverse Mückenstiche zu verzeichnen und auch einige dieser sehr winzigen Biester im Badezimmer erwischt. Auch hier müsste dringend nachgebessert werden. Am Pool befindet sich das Towel Center wo man täglich frische Badetücher für die Liegen am Pool oder Strand bekommt. Auch bekommt man dort auf Nachfrage eine rote Plastikkarte an einem Drahthaken. Diese kann man am Sonnenschirm aufhängen, wenn man nicht von den diversen Leuten angesprochen werden will, die einem einen Besuch im Spa oder Beauty Center anbieten oder einen Ausflug mit dem Quad oder Ausflüge mit dem Schiff etc. Die Leute bekommen richtig Ärger, wenn sie Gäste ansprechen, obwohl diese eine rote Karte aufgehängt haben. So etwas haben wir bisher in keinem anderen Hotel gesehen, aber die Idee gefällt uns gut, da diese Verkäufer mitunter doch sehr lästig und aufdringlich sein können.
Vom Hotel Resta Reef, aus dem wir nach einem Tag geflüchtet sind, sind es 27 km bis zum Concorde. Da es 8 km jenseits des Flughafens liegt schätze ich die Entfernung vom Flughafen Marsa Alam zum Concorde ca. 20 km. Das Hotel befindet sich direkt am Strand der aus feinem Sand, aber auch vielen Korallenstücken und Muscheln und Kies besteht. Ein mit kleinen Bojen gekennzeichneter Weg führt ins Meer und ein Steg bietet Tauchern und Schnorchlern die Möglichkeit direkt an der Riffkante einzusteigen. Achtung: Die Leiter hinunter ins Wasser ist ziemlich steil und nicht unproblematisch. Nach Marsa Alam City sind es geschätzt 35 km und nach El Qusier ca. 110 km.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt ein Fitness Studio mit einer Flachbank für Langhantel, einen Ständer für Kurzhanteln von 2,5 kg bis ca. 50 kg, drei Laufbänder, eine Beinpresse, eine Scottbank mit SZ Stange für Bizep Curls und einen Multi Tower für Schulter, Rücken, Brust, Trizeps, Bizeps und Beinpresse. Der Raum ist mit 22 Grad gut klimatisiert. In der Lobbybar befindet sich ein Billardtisch, kostenlos, aber die beiden Queues wurden von herumtobenden Kindern an den Spitzen zerstört. Ein Queue funktionierte noch halbwegs, bis diesem das Leder abgerissen wurde. Da sollte die Hotelleitung mal für 2 neue und ein ordentliches Stück Kreide sorden. Daneben befindet sich eine Dartscheibe, keine aus Plastik, sondern wie im Pub. Pfeile mit Metallspitze erhält man an der Bar. Leider haben die Kinder auch hier eine Spur der Verwüstung hinterlasen. Als ich das erste mal Dart spielen wollte sah ich, dass das Drahtgestell, welches die einzelnen Felder umgibt unten links und oben rechts ca. 6 cm weit ab stand, da jemand versucht hat es herauszureissen. Ich bin mit dem Board zur Rezeption gegeangen und kurze Zeit später hat eine Art Hausmeister das Gestell gerichtet und wieder plaziert. Leider hat es nur 3 Tage gedauert, bis ein Stuhl vor der Dartscheibe stand (was darauf hindeutet, dass Kinder darauf geklettert sind um an die Scheibe zu kommen) und das Drahtgestell erneut so verbogen war wie zuvor. Leider musste ich an mehreren Abenden mit ansehen, wie 3 oder 4 Kinder im Alter von ca. 5 bis 10 Jahren (dem Aussehen nach vermutlich arabischer Herkunft) ohne Aufsicht auf dem Billardtisch rumliefen und rumrutschten, so dass es unmöglisch war dort zu spielen und sich später entsprechender Dreck auf dem Tisch befand. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Eltern ihre Sprösslinge völlig unbeaufsichtigt im Hotel so herumrandalieren lassen können. Aber dafür kann das Hotel nichts. Es ist nur Schade um die Möglichkeit des Spiels. Auf der Aussenanlage am Pool befindet sich ein Großes Schachbrett und ein Kickertisch. Am Strand kann man in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 15 Uhr bis 17 Uhr reiten gegen Gebühr. Es gibt ein Kamel namens Whiskey und 2 braune Pferde. Darüber hinaus bietet der Strand mehrere Beach Volleyballfelder, Bocciabahnen und das Animationsteam startet morgens mit Yoga, später Aqua Gym und den ganzen Tag (ausser von 13 bis 15 Uhr) läuft laute Musik. Ich finde es ja schön, dass das Animationsteam so bemüht ist und die Gäste unterhalten will. Von Italienern weiss man, dass die keine Ruhe vertragen. Bei denen kann es nicht laut genug sein. Aber die deutschen Urlauber, die laute Musik hören wollen, buchen 14 Tage Ballermann und nicht Ägypten. Dort fährt man eigentlich hin um sich zu erholen, den Akku aufzuladen und Kraft zu tanken. Wenn man allerdings von 10 Uhr morgens bis 17/18 Uhr Abends mit Musik beschallt wird, die der Lautstärke eines Presslufthammers entsprechen dürtfe, ist das wenig erholsam. Der Lautsprecher wird für Aqua Gym in Richtung Pool gedreht und man hat am Strand mal seine Ruhe. Wenn man an der Box vorbei läuft, auf dem Weg zur Poolbar, muss man sich die Ohren zuhalten, oder es zerreist einem das Trommelfell. Das der Hochtöner schon längst zerschossen wurde hört man deutlich, interessiert aber niemanden. Das Teil wird bis zum Anschlag aufgedreht. Wenn die Box wieder in Richtung Strand gedreht wird, gibt es keinen Platz, wo man es nicht hört. Selbst vorne am Steg ist es deutlich hörbar. Wir lagen direkt neben den Volleyball Feldern ganz vorne am Meer und mussten uns um 16 Uhr auf eine Entfernung von knapp einem Meter anschreien, wenn wir uns unterhalten wollten. Das kann nicht Sinn und Zweck eines Urlaubes sein. An die Hotelleitung: Bitte auch hier für Besserung sorgen. Ansonsten ist nach dem Abendessen nicht viel los. Im Theater wird gegen 21.30 Uhr ein täglich wechselndes Programm aufgeführt, welsches sich wohl wöchentlich wiederholt. Bauchtanz, ein Fakir mit Glasscherben, Bingo und diverse Shows mit Gästen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2017 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 7 |
Sehr geehrter Herr Christian, Herzliche Grüße von Concorde Moreen Beach Resort & SPA Marsa Alam! Vielen Dank für Ihre wertvolle und ausführliche Bewertung auf HolidayCheck und für die Auswahl des unseren Hotels. Wir freuen uns zu hören, dass Sie einen schönen Urlaub mit uns verbracht haben. Wir schätzen auch alle Ihre höflichen Kommentare zu unseren Mitarbeitern und unserem Hotel. Was die deutschen Fernsehsender angeht, so möchte ich Sie darüber informieren, dass wir das aktuelle Angebot deutscher Kanäle erweitern zu planen, um unsere geschätzten Gäste aus Deutschland zu befriedigen. Wir hoffen, Sie bald wieder in Concorde Moreen Beach Resort & SPA Marsa Alam begrüssen zu dürfen! Mit freundlichen Grüssen Barbora Nedvedova


