Das Aegean Blue ist ein familienfreundliches Resort mit einer sehr weitläufigen Anlage. Die Mitarbeiter sind durchweg sehr freundlich und zuvorkommend. Jedoch merkt man an einigen Punkten, dass man sich auf Touristen aus Großbritannien spezialisiert hat.
- ZimmergrößeGut
- SchlafqualitätSehr gut
- SauberkeitSehr gut
Das Zimmer war ausreichend groß für eine dreiköpfige Familie (Babybett vor dem Doppelbett aufgestellt). Neben einer großen Terrasse mit Sitzgruppe, einem Schreibtisch und einem großen Wandschrank (im welchem mehrere große Koffer Platz fanden) ist ein großer Sessel im Zimmer. Die Amaturen im Bad sind aus Stein, wir hatten eine Duschwanne (mit Regenbrause) und Trennwand.
- EssensauswahlGut
- GeschmackEher gut
Ambiente beim Essen
- Lange Hose
Beim Frühstück gab es leider wenig Abwechslung. Zudem hatte man das Gefühl, dass man in einem englischen Frühstücksrestaurant ist. Hier haben wir besonders die griechischen Spezialitäten (Loukomades und Co.) vermisst. Neben Baked Beans, Omelett, Rührei, Spiegelei, warmen Würstchen und allerhand sehr vielen süßen Sachen (z.B. in Vanillesauce eingelegte Nougatcroissants) findet man wenig frisches Obst. Das hat uns eindeutig gefehlt. Neben geschälten Früchten (Ananas, Grapefruit) gab es Obstschalen mit Orangen, Bananen, Pfirsichen und anderen, welche jedoch nicht geschnitten oder geschält waren. Melone hat man während unseres 10-tägigen Aufenthaltes gar nicht gefunden. Das war für uns ein großer Minuspunkt, da dies unser Ansicht nach zu einem reichhaltigen Frühstück dazugehört. Bei der Abendverpflegung hat deutlich das Gefühl gefehlt in Griechenland zu sein. Es gab zwar eine kleine Ecke mit "Greek Traditional Food", jedoch waren die dort servierten Speisen nicht im Ansatz dazu geeignet ein kulinarisches Erlebnis zu erfahren. Die Klassiker wie Gyros, Pita, Souflaki, Mousaka, usw. gab es so gut wie gar nicht. Bei den sieben wechselnden Themenabenden (Italian, Asian, Mexican, Greek, Welcome, Gala, Chef) gab es auch einen griechischen Abend. Jedoch waren wir von diesem ebenfalls enttäuscht. Das beim Showcooking servierte Souflaki war permanent aufgebraucht, teilweise wurde kein neues nachgelegt und der dort beschäftigte Koch wirkte leicht genervt von den Gästen. Dort ist aus unserer Sicht deutlich bei der Auswahl an landestypischen Speisen nachzubessern. Die Snackbar wurde seit unserem letzten Aufenthalt umgestaltet. Zu unserer Enttäuschung servierte man nicht mehr das von uns ersehnte Gyros-Pita. Neben verschiedenen Burgern, Fish & Chips fand man Pizza, verschiedene Sandwiches, Salate und Yoghurt. Alle Speisen schmeckten sehr gut. Hier merkte man jedoch wieder den deutlich britischen Touch des Hotels. Das war sehr Schade! Das vor zwei Jahren oft bestellte Pita haben wir sehr vermisst. Klar hervorzuheben ist das griechische A-la-Carte-Restaurant, welches sich neben zwei weiteren (Italienisch und Asiatisch) auf dem Hotelareal befindet. Die Speisen schmecken hervorragend und neben den Meeze (griechische Appetizers) vermittelt der ausgesprochen freundliche und herzliche Wirt ein von uns vermisstes Gefühl in Griechenland zu sein. Die unterschiedlichen Bars weisen leider auch einen qualitativen Unterschied auf. Teilweise waren die Cocktails von der Poolbar am Infinitypool sehr schlecht und unterschieden sich geschmacklich je nachdem welcher Barkeeper das Getränk zubereitete. Zudem ist es meiner Ansicht nach zwingend notwendig das Personal im Umgang mit den Gästen zu schulen. Teilweise wird bei der Bestellung nicht richtig zugehört, so dass das erste Getränk zubereitet wird, beim zweiten hat der Barkeeper bereits vergessen was bestellt wurde oder bereitet anstatt nachzufragen ein falsches Getränk zu, obwohl er es zuvor durch Wiederholung des Namens quittierte. Mir ist bis heute nicht verständlich, weshalb mir ein Bier serviert wird, wenn ich ein Frappe bestelle. Jedoch weniger dramatisch. Schlimmer fand ich, dass ich einen (normalen) Mojito bekomme, wenn ich einen Virgin Mojito (ohne Alkohol) bestelle. Da dieser sich optisch nicht voneinander unterscheidet. Auf Nachfrage ob dieser tatsächlich ohne Alkohol ist, da ich sah wie der Barkeeper Rum in das Glas schüttete, bekam ich die Antwort, dass er Mojito ohne Zucker verstanden hatte. Wer auch immer so etwas trinkt, kann dieser kleine Fehler auch mal Folgen haben (Schwangere Frau).
- DeutschkenntnisseGut
Wie bereits beschrieben war das gesamte Personal durchweg freundlich und zuvorkommend. Einen negativen Punkt kann ich in diesem Zusammenhang nicht anbringen.
Alter der Kinder
- 3 - 5
Beliebt bei Kindern
- Pool
- Kinder Disco
- GemeinschaftsförderungSchlecht
- LokalwirtschaftGut
- Öko-ErlebnisEher gut
Im gesamten Resort findet man getrennte Abfallbehälter, an der Bar erhält man entweder Mehrwegbecher aus Plaste oder recycelte Pappbecher. Auch an der Snackbar nutzt man überwiegend Verpackungsmaterialien aus Pappe, welche recycelt ist. Verbesserungsbedarf besteht beim Handtuchtausch auf den Zimmern. Obwohl ich die Handtücher fast täglich zusammengefaltet auf die dafür vorgesehene Handtuchablage legte, wurden die Handtücher nahezu täglich getauscht. Teilweise wird mit den Handtüchern auch sehr inflationär umgegangen, so dass wir zwischenzeitlich 6 Duschhandtücher besaßen. Das ist bei der Größe des Hotels eine enorme Belastung.
Beliebte Aktivitäten
- Pool
- Strand
- Animation
- Verfügbarkeit der LiegenSehr gut
- SauberkeitSehr gut
Aktivitäten am Pool
- Baden & Planschen
- Entspannen
- Unterhaltung & Animation
- Poolbar
- Aquapark/Wasserrutschen
Wassertemperatur
- kalt
Hauptsächlich haben wir uns am Pool für Kleinkinder aufgehalten. Dieser ist grundsätzlich beheizt (jedoch an einigen Tagen eher kalt). Über dem Wasser ist ein großes Sonnensegel gespannt, welches Schatten spendet. Der große Hauptpool ist einem natürlichen Strand nachempfunden, wobei der Boden am Anfang leicht abfällt. Dies erlaubt es auch kleinen Kindern darin zu baden.
Aktivitäten am Strand
- Baden & Planschen
Das Hotel besitzt keinen Hoteleigenen Strand. Neben der am Wasser befindlichen Blue-Zone ist ein Ausgang. Dort gelangt man zu dem Neben dem Hotel befindlichen Strand, welcher nun keine unbedingte Schönheit ist. Jedoch erfüllt er seinen Zweck. Man kann Baden, Schwimmen und an den nahegelegenen Felsen Schnorcheln. Unmittelbar vor dem Infinitypool sind große Steine aufgeschüttet. Der dort abgehende Steg ist (anders wie vor zwei Jahren) nicht mehr zu empfehlen. Der Beton reist auf, die Wellen überspülen den Steg, teilweise ist der Beton bereits gebrochen und es befinden sich größere Löcher und Spalten dort. Man wählt also lieber das Tor neben der Liegewiese.
- Lage für SehenswürdigkeitenEher schlecht
ÖPNV-Erreichbar
- Ja
Parkplätze in der Nähe
- Ja
Unerwartete Kosten
- Nein, keine unerwarteten Kosten.
Liebe Gäste, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre ausführlichen Eindrücke mit uns zu teilen und unser Resort bewertet haben. Es freut uns sehr zu lesen, dass Sie insbesondere die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft unseres Teams, die großzügige Anlage, die Familienfreundlichkeit sowie unser griechisches À-la-carte-Restaurant positiv hervorheben konnten. Ihr Lob geben wir mit Freude an unsere Mitarbeiter weiter. Gleichzeitig bedanken wir uns auch für Ihre konstruktiven Hinweise. Ihre Anmerkungen bezüglich des Handtuchwechsels, der Auswahl an landestypischen Speisen sowie der Qualität und Konsistenz des Barservices nehmen wir sehr ernst. Besonders Ihr Feedback zum griechischen Angebot im Hauptrestaurant und an der Snackbar wurde aufmerksam gelesen, da wir selbstverständlich möchten, dass unsere Gäste auch kulinarisch ein authentisches Griechenland-Erlebnis genießen können. Auch Ihre Hinweise zum Service an der Poolbar sowie zur Kommunikation bei Getränkebestellungen werden wir intern mit den zuständigen Abteilungen besprechen und entsprechende Verbesserungen prüfen. Vielen Dank auch für Ihren Hinweis bezüglich des Zustands des Steges. Wir hoffen dennoch, dass Sie und Ihre Familie eine schöne Zeit bei uns verbringen konnten und würden uns freuen, Sie erneut bei uns begrüßen zu dürfen.


